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Waere der Iran wie Italien, Georgien oder wie Spanien, dann gaebe es ueberhaupt keine Probleme.
Du meinst "militärisch schwach"?

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Der Iran wird von einem Mullahterrorregime seit 1979 beherrscht, das dort unbarmherzig mit eiserner Faust regiert.
Ja, aber dieses Regime ist nicht so unbarmherzig und eisern wie etwa das in dem mit den USA verbündeten Saudiarabien. Ich habe Iraner kennengelernt, die dem Schah den Rücken kehrten und solche, die sich von den Mullahs verabschiedeten. Dass Khomeini Unterstützung in der Bevölkerung fand, lag am korrupten, dem Westen hörigen Schah-Regime. Was dann kam, war nicht das, was sich viele Iraner gewünscht hatten, aber der aktuelle Widerstand, der sich den Mullahs entgegenstellt, ist vom Westen initiiert, damit die bösen Mullahs auch böse bleiben und der Iran als Schurkenstaat dasteht.

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Der Iran verfolgt eine expansive Politik in der Region und will seine Einflusssphaere aggressiv u.a. ueber den Irak, Syrien und den Libanon ausweiten. Der Iran will zur dominierenden Macht im Nahen Osten werden und droht auch Israel mit Existenzvernichtung.
Der Iran wird vom Westen einschließlich Israels bedroht, weil er geopolitisch und geostrategisch äußerst wichtig ist, aber er ist nicht so leicht zu knacken wie die Länder des verlogenen "arabischen Frühlings". Die Strategie ist schon so ausgelutscht, dass sie leicht zu durchschauen ist. Dazu gehört auch, dass sich Israelis bedroht fühlen.

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In Syrien haben wir es mit einer massiven Militaerintervention des Irans zu tun, obwohl der Iran keine gemeinsame Grenze mit Syrien teilt. Die Revolutionsgardisten haben fuer Syrien ein besonderes Mandat bekommen. Schiitische Milizen operieren dort, wobei der Iran zum ersten Mal auch militaerisch mit Russland kooperiert.
Klar! Der Iran ist dabei, Syrien dem Erdboden gleichzumachen, nicht?

Wer hat denn in Syrien die Revolution losgetreten? Das leugnen die Amis schon nicht mehr, ähnlich wie bezüglich der Ukraine. Und der Islamische Staat im Irak und in Syrien (ISIS) ist auch längst als US-Initiative entlarvt, worauf Hillary Clinton noch stolz ist, die aber nun nicht als PROTUS die Früchte ernten kann. Es war bemerkensert, dass diese Dschihadisten Israel nicht angriffen aber an dessen Grenze medizinische Hilfe fanden.

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Der Iran moechte aus dem in Syrien geschaffenen Vakuum dauerhaft einen Vorteil schlagen, um einen Einflusskorridor ueber den Irak und den Libanon weiter ausbauen zu koennen.
Dieser Einflusskorridor, den ISIS auswalzte, war eher für Israels Ambitionen dem Iran gegenüber gedacht als umgekehrt. Wann war denn der Iran expansiv? Man musste schon vor Jahren einen Satz aus einer Rede Ahmadinejads falsch übersetzen, um ihm Angriffspläne auf Israel unterstellen zu können. Aber es lief nicht wie vorgesehen, weil sich Putin einmischte und weil Clinton nicht gewählt wurde, und jetzt steht dem Iran dieses Gebiet für seine Verteidigung zur Verfügung.

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Auf diese Weise koenen in Zukunft ungehindert Waffen aus dem Iran ueber den Land- und Luftweg nach Syrien und in den Libanon gelangen, die sich irgendwann auch gegen Israel richten koennten.
Wenn es gewollt ist, finden immer Waffen in den Libanon. Das Bedrohungsszenario, aus dem Israel heraus agieren kann ist schließlich erwünscht, wie in 69 Jahren immer offensichtlicher wurde. David Ben Gurion ließ zu seiner Zeit einige recht offene Bemerkungen fallen.