Zitat Zitat von WildSwan Beitrag anzeigen
Erfüllen die Kategorien "Links" und "Rechts" nicht den selben Zweck wie die Kategorien "Nation A" und "Nation B" oder "Religion A" und "Religion B" ?
Wer profitiert davon, wenn sich diese Kategorien gegenseitig bekämpfen, die herrschende Klasse ?
Teile und herrsche ?
Schon mal darüber nachgedacht ?
Mag sein, aber es ist schon so, daß Europa - vor allem der westliche Teil - von Leuten, die man gemeinhin als "links" bezeichnet, beherrscht wird. Wenn du sagst, daß die herrschende Klasse die Teilung initiiert hat bzw. von ihr profitiert, dann stellt sich die Frage, wer diese herrschende Klasse ist. Die Politiker sind's jedenfalls nicht, denn die werden genauso in links und rechts geteilt, wie die Bevölkerung. Somit kann es nur die Wirtschaft sein oder überhaupt außereuropäische Einflüsse, z.B. aus den USA.

Dann allerdings stellt sich die Frage, warum gerade die Linke den USA so tief in den Dickdarm kriecht - oder besser gesagt - kroch. Denn seit Trump Präsident ist, ist auch das Verhältnis zu den USA etwas abgekühlt. Vielleicht auch, weil man noch immer Obamas und Clintons Dickdarm im Gedächtnis hat und sich erinnert, wie sehr man sich dort wohlfühlte. Die Medien machen da keine Ausnahme. Sie schwanken genauso wie die Politik zwischen Kadergehorsam und Ablehnung von Trump, der aber nun mal an der Spitze der USA steht. Bleibt man also beim Klischee "links" und "rechts", dann wird Trump in Europa als rechts wahrgenommen, während man Obama und Clinton eher links einordnet. Und damit sind wir bereits beim Dilemma der Linken:

Gerade Obama hat während seiner Amtszeit Kriege geführt, ganze Staaten und Regionen ins Chaos gestürzt, Drohnen-Morde angeordnet und Flüchtlingswellen ausgelöst. Um so einen Mann als den "guten" zu sehen, müssen sich die Linken schon sehr arg verbiegen und von der Realität entfernen. Und das tun sie in jeder Hinsicht! Nicht nur, daß man Obama als den Guten sieht, sie weigern sich auch, die Gefahren, die eine Flüchtlingswelle , wie sie derzeit herrscht, zu sehen. Weil sie ihre Augen vor den Verbrechen Obamas verschließen und ihn als den Guten sehen, müssen sie auch gut sein, wenn der Blick auf die Folgen seines Tuns fällt. Also spielt man Gutmensch, "rettet" und versorgt Flüchtlinge bis zur Selbstaufgabe und fühlt sich toll dabei. Zumindest redet man sich das ein. Man verschließt die Augen vor ansteigender Kriminalität, zunehmender Verschuldung und horrenden Ausgaben für Unterbringung und Versorgung der Fremden, man bemüht sich Ghettos und No-Go-Areas als bunt und Multikulti zu sehen. Da ist es klar, daß dann jene, die den Blick auf die Realität noch nicht verloren haben, zum Erzfeind mutieren, weil sie ja das künstlich und mühsam errichtete Trugbild und Luftschloß zerstören könnten. Also geht man auf die Barrikaden, wann immer so ein Rechter oder - Gott behüte - eine rechte Organisation auftaucht.

Was aber im Bemühen, das künstlich aufgebaute Weltbild zu bewahren, übersehen wird, ist der Umstand, daß man selbst immer diktatorischer, faschistischer wird. Nur mehr die eigene Meinung zählt - klar, ist ja sozusagen Selbstschutz, Schutz des eigenen Trugbildes - jeder Widerspruch wird mit allen Mitteln bekämpft, da wird vor Vandalismus, Erpressung und Körperverletzung nicht zurückgeschreckt und als "Selbstverteidigung" gerechtfertigt.

Das Luftschloß darf schließlich nicht zerstört werden, denn das würde die Linken in die tiefstmögliche Sinneskrise stürzen.