Zitat Zitat von sunbeam Beitrag anzeigen
Egal wohin der Deutsche auswandert, meine Beobachtung war stets das man sich darum kümmert das die Kinder schnellstens die Sprache sprechen, man in der Kommune Kontakt findet und spätestens eine Generation später ist man nicht mehr Deutsch sondern im neuen Gastland beheimatet. Warum man aber 6 Millionen Anatolen aus der dritten Welt ohne zivilisatorischen, kulturellen Hintergrund in die erste Welt verpflanzen musste, dürfte ausschließlich geostrategische Gründe gehabt haben, was dabei rauskommt sieht man ja 50 Jahre später!
Das mag für die paar Weltenbummler und Freizeitauswanderer von heute zutreffen.
Als die großen Auswanderungswellen Deutscher im 19. Jhd stattfanden, kam es gerade in den USA zur Ghettobildung, und es bestand die Gefahr, dass Deutsch dort sogar zur Hauptsprache wurde.
Man sah sich gezwungen, Deutsch als Amtssprache zu verbieten.

Was den Türken vorgeworfen wird, ist eigentlich kein Vorwurf, nämlich dass sie versuchen, ihre Kultur fortleben zu lassen.
Kein Volk der Welt will seine Kultur freiwillig aufgeben. Genau dies haben ja deutsche Politiker bis zu den Integrationsdebatten auch immer gepredigt und damit die Segregation von Türken unterstützt.

Nun kann man nicht plötzlich das Gegenteil fordern, also mehrere Millionen Menschen zwingen, plötzlich nicht mehr türkische Kultur bzw. Identität anzustreben.

Die BRD ist also im Kern ein volksfeindlicher Staat, der allen Völkern auf deutschem Boden ihre Kultur rauben will.

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