Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
Jenninger ist als treuer Parteisoldat zurückgetreten, um Schaden von seiner Partei abzuwenden. Ein klassisches Verhalten in etablierten Parteien.

Hohmann ist ein unbelehrbares Rindviech und wurde folgerichtig rausgeschmissen, um weiteren Schaden von der Partei abzuwenden. Ebenfalls ein klassischer Fall.
Also zwei klassische Fälle, einer Erpressung nachgegeben zu haben.

Weshalb Hohmann ein Rindvieh sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man seine inkriminierte Rede liest, die dann von "gewisser Seite" hochgespielt wurde, kann ich darin nichts "rindviehhaftes" finden, sondern nur einen sehr vernünftigen Denkansatz:

„Meine Damen und Herren, viele Menschen fordern uns als Deutsche auf, langsam den Mut zu fassen, unseren Freunden zu sagen: Mehr als zwei Generationen nach diesem riesigen Verbrechen fühlen wir uns sozusagen resozialisiert. Warum? Kein Land hat Verbrechen in seiner Geschichte aufgearbeitet und bereut, Entschädigung und Wiedergutmachung geleistet wie wir. Nach christlichen Maßstäben folgt auf Sünde, Reue und Wiedergutmachung das Verzeihen. Freilich, das Verzeihen kann man nicht erzwingen. Aber von Freunden darf man es erwarten. Fast drei Generationen Bußzeit bis heute. Es sollten nicht sechs oder sieben werden. Insofern wäre das Mahnmal auch monumentaler Ausdruck der Unfähigkeit, uns selbst zu verzeihen.“
Könnte es sein, dass nur ich als Auswirkung dieser Rede fast schon körperlich spüre, wie manche Leute reflexartig nach ihren Portemonnaies gegriffen haben?