Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Mit deiner Reaktion hast du - vermutlich unbewusst - genau das bestätigt, was ich schon unausgesprochen vermutete.

Ich will dir zunächst einmal die genauen Umstände dieses Vorfalls schildern, wie sie soeben im regionalen TV in zuvor noch nicht so detaillierter Form berichtet wurden:

Da sieht ein Feuerwehrtrupp vom am Rande einer überfluteten Unterführung aus einen Asylanten im Flutstrom fuchteln und unter Wasser verschwinden.
Dann wird einem Mitglied der Feuerwehr überstürzt ein Seil umgebunden, das von 30 (!) Feuerwehrmännern gehalten wird, und der Helfer geht ins Wasser.
Nach kurzem Gang erreicht er einen unter einem Meter liegenden Kanalisationsschacht, dessen Deckel weggespült worden war - was man in der Dreckbrühe natürlich nicht sehen konnte.
Der Helfer wird sofort in den Schacht gezogen, das Seil reisst am scharfkantigen Schachtrand und der Feuerwehrmann wird hineingezogen. Ende.

So, und nun meine für mich sehr deutlich erkennbaren Zwänge dieser Umstände (auch wenn ich nichts davon beweisen kann, erscheint es mir aber angesichts der gegenwärtigen Stimmungslage im Land sehr plausibel):

- Weil man nicht in den Verdacht geraten wollte, man hätte diesen Asylanten wegen rassistischer Motivation ersaufen lassen, beschließt der Einsatzleiter ohne nachzudenken eine äusserst riskante Aktion. Er lässt einen einzelnen Helfer an ein Seil binden und schickt ihn ohne vorheriges Überlegen der zu erwartenden Umstände ins Wasser.

- Er hätte wissen müssen, dass man einen einzelnen Helfer trotz Sicherheitsleine nicht in einen meterhohen, reissenden Wasserschwall gehen lassen kann, wenn man nicht mal weiss, was sich im Wasser befindet und man zusehen musste, dass sogar Autos wie Plastik-Badeentchen auf der Flut treiben und mitgerissen werden.


Das war umgekehrter Rassismus und die übertriebene Vorsicht, sich bloß nicht dem Vorwurf aussetzen zu müssen, man habe einen Asylanten fahrlässig und aus fremdenfeindlichen Motiven ersaufen lassen.

Da hat beim Einsatzleiter offenbar das Gehirn ausgesetzt. Anders ist diese unglaublich leichtsinnige und fahrlässige Handlungsweise bei einem geschulten Feuerwehr-Einsatzleiter nicht mehr zu erklären.
Ja klar. Soweit sind wir hier schon, daß Deutsche lieber ihr Leben lassen als mit dem Vorwurf, aus Rassismus einen Katschmauken ertrinken zu lassen, durch Lügenpresse und Lügenmedien tagelang gezerrt zu werden.

Trotzdem möchte ich nicht, daß dem Einsatzleiter oder dem toten Retter die Schuld in die Schuhe geschoben wird.

Schuld sind ganz allein die Verursacher dieses tragischen Falles, die Geschenkmenschen!