Zitat Zitat von Suedwester Beitrag anzeigen
... Ihnen wurde in den Schulen beigebracht, das alles was europaeisch/ weiss ist, schlecht ist und nicht (mehr) gebraucht wird, da Afrika jetzt alles selbst kann. Das hat zu einer brisanten Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Arroganz, besonders bei denen gefuehrt, die Positionen/ Posten in Politik, Verwaltung, bei Gericht, bei der Polizei, beim Zoll etc. innehaben. Dort bekommt man dann gerne die "neue Einstellung" zu spueren... als Weisser. Gleichzeitig ist taeglich zu sehen, dass da, wo der Weisse durch Native ersetzt wird, durchweg ein schneller Verfall oder das Scheitern vormals gut laufender Unternehmungen, Firmen, Projekte.....zu beobachten ist. Dann kommt (fast) immer das "Afrikanische Syndrom"
zum Vorschein: Eigennuetzig, kurzsichtig, kriminell, korrupt.....schnell "abgreifen", solange es moeglich ist.
Ein paar von mir gehoerte Sprueche, die einen kleinen Einblick vermitteln: ...
Fremdenfeindlichkeit gibts überall, klar. Und Toleranz andersfarbiger, andersgläubiger... gegenüber, das haben die wenigsten. Dazu kommt, dass man überhaupt nicht weiß, wieviel Fachwissen über viele Jahre erworben werden muss, um einen anspruchsvollen Beruf ausüben zu können.
Wenn ich in Tunesien Nähmaschinen repariere, und den einheimischen genau erkläre, warum und nach welchen Gesichtspunkten ich was wie mache, dann stoße ich auf fehlendes Grundwissen. Es kann keiner einen Spiralbohrer anschleifen, es kann niemand einen Schwalbenschwanz feilen. Freiwinkel, Schnittgeschwindigkeiten sind Fremdworte. Es kennt sich niemand mit Rechnern aus.

Aber in den allermeisten Firmen dort, in denen ich tätig war, begegnete man mir mit Respekt und Höflichkeit, Freundlichkeit, ja sogar Freundschaftlichkeit, als man merkte, dass ich keine Konkurrenz war, sondern Kollege, der persönliche Vorteile (Wissen, Verfügbarkeit) brachte. Das einzige, wo ich auffiel, war, dass ich in den Frauenabteilungen dort problemlos zurecht kam, ohne die üblichen "Rangprobleme" hervorzurufen. Wie man das macht, erlernt man, wenn man andauernd in Frauenabteilungen zu tun hat, und zwar in Ländern, wo Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben.

Die Korruption, Vorteilsnahme, ... findet bei uns im Westen auf ganz anderen Ebenen statt. Ein Fußballspieler mit seinem Trainer "verdient" niemals diese Geldmengen, er erhält sie aber. Und die hiesige Verwaltung, die per Gesetz sehr gut gestellt ist, ist auf Schmiergelder garnicht angewiesen.