Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
Manche Ansichten sind zu einseitig. Der Mindestlohn ist nur in einer Volkswirtschaft durchsetzbar, die nicht auf die Produktion einfacher Produkte angewiesen ist.
Kein Unternehmer wird seine Firma schließen, wenn ein geringer Gewinn zu realisieren ist.
Wenn der aufgrund des Produkts, der Nebenkosten und Abgaben entfällt, dann ist Schluss. Grundsätzlich ist ein Mindestlohn positiv zu sehen, aber nur wenn man Verhältnisse wie in der Schweiz hat.
Hier steht der Mindestlohn wieder auf dem Prüfstand. Denn wo sollen die Millionen Flüchtlinge, zum großen Teil Analphabeten, eigentlich arbeiten?
Somit brennt nicht nur eine Zündschnur an dem Gesellschaftsmodell BRD....
Das schneidet exakt den eigentlichen Grund des Problems an, benennt ihn aber nicht.

Ich bringe es mal auf eine ganz knappe und vereinfachte Formel: Es gibt zu viele Menschen. Derzeit über 7 Milliarden und hat sich bisher seit den Sechzigern mehr als verdoppelt.

Je technisierter und automatisierter die Produkte werden, desto weniger gibt es zu tun. Wenn dann noch die Anzahl Arbeitsuchender explosionsartig ansteigt, beginnt der Verteilungskampf. Und daran ändert auch ein Mindestlohn prinzipell nichts.

Mangelverwaltung hat noch nie funktioniert.