Die Menschenrechtsgruppe Amnesty International verurteilte in einem aktuellen Bericht zum Gaza-Krieg die "offenkundige Missachtung des internationalen Völkerrechts" durch die radikalislamische Hamas und andere bewaffnete Palästinensergruppen im Gazastreifen. Amnesty erinnerte daran, dass während der Kampfhandlungen im Juli und August nach UNO-Zählung 4800 Raketen und 1700 Mörsergranaten aus dem Gazastreifen Richtung Israel abgeschossen wurden. "Bewaffnete Palästinensergruppen müssen alle direkten Attacken auf Zivilisten und alle ungezielten Angriffe unterlassen", forderten die Menschenrechtler.