Zitat Zitat von Mütterchen Beitrag anzeigen
Ich liebe dieses Wetter, wenn ich etwas zu kritisieren habe dann nur, dass ich trotzdem arbeiten muss.
Kein Frösteln, kein Schulterhochziehen, wenn man morgens die Augen aufschlägt lacht die Sonne und die Vögel zwitschern und der Vorhang weht ganz sacht im minimalen Luftzug. PERFEKT!
Abends um 23.00 Uhr kann ich auf der Veranda sitzen, im Shirt und zuschauen, wie die Sterne blinken. Und die Fledermaus zieht ihre Kreise im Garten. Könnte ich nur diese Zeit anhalten...
Gestern abend bin ich noch eine Runde mit dem Rad gefahren. Ich habe jetzt ein E-Bike, das die Hügelkuppen rund um mein Heimatdorf wie durch Zauberhand flach werden lässt, und ist man erst mal locker den Hang hinaufgesurrt, kann ich abend um halb 10 durch den Sonnenschein fahren.
Gestern hing die Sonne wie ein riesiger roter Feuerball über dem Horizont und schickte warme Strahlen und ließ den Hang in solch intensiven Grün-und Gelbtönen leuchten, dass ich, wäre ich wie Van Gogh, sofort zum Pinsel gegriffen hätte. So habe ich mir die Farben nur angeschaut, der Sommerwind strich ganz sacht über die Haut.... und die reifenden Getreidefelder strömen einen Duft aus, der schon so was berauschendes hat. Hätte ich nicht den intensiven Ekel vor diversen Krabbeltierchen, würde ich mich wirklich mal eine Nacht in Kornfeld zur Ruhe betten.
Lieber Wettergott, mächtiger Sol Invictus: schickt ab und zu mal einen Regenguss, aber bitte lasst mir noch lange Licht und Wärme.
Sehr schön...
mein Nachbar, ein mörderischer Gärtner macht nun keine Beute mehr im Garten. Zu Unzeiten ist er mit seiner Furche unterwegs und killt unsere hübschen Nacktschnecken. Bei normalem Wetter will ich diesen lieben geräuschlosen Tieren, die weder gackern noch koten, ein erträgliches Leben in unseren Gärten bieten und habe ihnen im Mai bunte Eisschirmchen auf den Rücken gebunden, damit sie bei Regen ungehindert in die Rabatten vordringen können und den leckeren Salat fressen. Jetzt lungert dieser Gärtner rum und stiert vor sich hin, weil die Tierchen sich nicht mehr blicken lassen. Sonst konnte er sie immer an den Schirmchen erkennen die sich bewegten. Nun tropft ihm der Schweiß von der, von der Sonne versengten, Stirn, sammelt sich an seiner Nasenspitze, von wo er prustend die Tropfen auf seiner Terasse verteilt. Kein Wort über Tierschutz, kein Mitgefühl für dies bezaubernden Tierchen kommt ihm über die Lippen. Er der jede platt gefahrene Katze mit nach Hause nimmt und ihr die letzte Ölung (vor dem Chinesen) erteilt, der jedes tierische Leben für Schützenswert vor jeder anderen Meinung riegoros verteidigt sitzt nun da, wie ein Häfchen Elend, das keine Beute mehr machen kann. Ja auch Wülmäuse, Maulwurf und Igel sind ihm ein Dorn im Auge, auch sie killt er mit seinem Gerät, oder bannt sie aus seiner Nähe...

Es ist zu warm.....