Zitat Zitat von Rikimer Beitrag anzeigen

Wenn Russland aus diesem System herausbrechen will, so muss es die russische Zentralbank verstaatlichen und aus dem westlichen Finanzsystem herausbrechen. Und das macht Russland auch schrittweise. Etwa indem der Handel zwischen China, Indien, suedamerikanischen und auch europaeischen Laender in Zukunft in anderen Waehrungen als den USA-Dollar abgewickelt werden, vor allem in Rubel und Yuan. Dies ruft dann die Wallstreet und die City of London auf den Plan weil es deren Macht langfristig herausfordert.
Das ist ja das fundamentale Problem der Russen, denn Länder, die mit Russland ihre internationalen Geschäfte auf Rubelbasis machten, die erlitten ja durch diesen erneuten, russischen Finanzcrash enorme Verluse.

Dazu hier noch einmal einige Fakten:

Taumelnder Rubel Gefahr für China

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Und genau hier tut sich dieses Problem für alle russischen Handelspartner auf und trifft es auf den Punkt:

China und Russland haben im Oktober eine Vereinbarung über ein Swap-Geschäft in der Höhe von 150 Milliarden Yuan abgeschlossen. Doch wenn China am Rubel festhält, wird dieser Pakt ein großes Verlustgeschäft, sagte Lian Ping, Chefökonom an der Bank of Communications Co Ltd.


Was dann alle prorussischen "Wirtschaftsexperten" dieses Forums immer und immer wieder so erfolgreich verdrängen, das wird hier angesprochen:

"Russland ist ein hochrangiger Handelspartner Chinas geworden, also wird die Krise auch chinesische Exporteure treffen", sagte Louis Kuijis, Chef-Ökonom in China an der Royal Bank of Scotland Plc.

die meisten internationalen Handelspartner der Russen, die können keine Geschäfte auf Rubelbasis abwickeln, weil der Rubel die instabile Währung eines Schwellenlandes ist, das wirtschaftlich wie finanzökonomisch jederzeit angreifbar ist.

Der Yuan wäre eine gute Option, der Rubel ist es ganz gewiss nicht.