Zitat Zitat von DasKarlchen Beitrag anzeigen
Naja die so genannte Blankovollmacht von 1914 kann man schon als in die Bresche springen bezeichnen. Erst durch diesen Persilschein konnte sich die KuK-Monarchie trauen sich auf dem Balkan als [Links nur für registrierte Nutzer] aufzuspielen. Klar versuchte Wilhelm II hinterher alles wieder rückgängig zu machen, aber da war es schon zu spät. Deutschland hatte Österreich die Rückendeckung gegeben die es brauchte um auf dem Balkan Stress zu machen. Als dann der Krieg losbrach hielt sich Deutschland an seine Verträge und bat nicht direkt um Frieden. Das kann man nun sehen wie man will ;-)
In "Politik der großen Kabinette" wird berichtet, dass Russland 1898 in einer offiziellen Note an das Deutsche Reich das Vorrecht von Tschechien-Ungarn auf Bosnien anerkannt hatte. Und da Russland diese Anerkennung 1908 nicht zurückgezogen hat, ist es schier unverständlich, warum behauptet wird Kaiser Wilhelm II. habe für Tschechien-Ungarn Partei ergriffen. Er hat gar nichts!!!. Ansonsten möge man mit den Originaldokumenten rüberkömmen, die das belegen. Wenn also Tschechien-Ungarn als Hegemon auf dem Balkan auftreten bis 1908 aufgetreten ist, geht das allein auf die Rechnung von Russland und nicht auf die des Deutschen Reiches.

Auf Grund der Situation im Bundesrat und dem allgemeinen Vetorecht, hat der vielgerühmte Kaiser Wilhelm II. gar keine Außenpolitik betrieben. Und die Flotte hat er auch nicht gebaut. Und dem Herrn Bebel ist partout nicht aufgefallen, dass er die Flotte ermöglicht hat und nicht Willy II..
Allein der Reichstag besaß das Budgetrecht und sonst niemand in Sachen Reich und militärischer Rüstung!!!

Es wird viel behauptet. Es muss eben nur ins Klistierbildchen reinpassen!!!

Sogar der Bundestag beteiligt sich fleißig an übler Nachrede zum Beispiel in Sachen von Hindenburg. Haben die Damen und Herren im Bundestag noch nie was von Artikel 1 je gehört?