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Das ist die geläufige Meinung dass das Wort "Juden" bzw. "Jude" sich von dem Land Judah bzw. Judäa ableitet. Es ist aber anders: Das Wort "Juden" heißt auf Hebräisch Yehudim bzw. Yahudim. Im Wort Yehudim (Juden) oder Yahudi (Jude) steckt das Wort Yahu bzw. Yehu. "YAHU" oder auch "YaHuWaH" ist der Name Gottes. Somit ist ein Yahud (Jude) jemand, der dem Gott Israels YHWH angehört. Dieser muss nicht zwangsläufig von Judah oder Judäa abstammen, ein Jude ist jeder der dem Judentum angehört und somit YHWH dient.
Nee, das macht keinen Sinn. Denn die Bibel unterscheidet deutlich für künftige Prophezeihungen für das Haus Juda und das Haus Israel. (Man weiß ja auch inzwischen recht gut, wo die sind). Wenn beide gemeint sind, wird immer vom Gesammten Israel gesprochen, das "Haus" fehlt dann. Da sind dann natürlich auch die Juden mit drin.

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Ich würde auch bezweifeln, dass die heutige Mehrheit der Juden in Israel, nämlich die Aschkenasim aus Russland, Polen und überhaupt Osteuropa wirklich noch einem festen Stamm zuzuordnen sind...
Genetiker kommen da zu anderen Ergebnissen.

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Das mit dem "Abraham und Vater vieler Völker" wird im rabbinischen Judentum so ausgelegt, nämlich dass im messianischen Zeitalter viele Nichtjuden zum Judentum konvertieren werden und so in das jüdische Volk "eingepflanzt" werden, dadurch wird die Prophetie erfüllt.
Aber dann werden das doch alles Juden und nicht viele Völker. Und Paulus sagt ja, dass sie nicht vergessen sind. Macht keinen Sinn, denn damals lebten doch fast alle Juden noch in Judäa.

Und Paulus ist, wie der Zufall es will, trotz seines Lebens in der Diaspora nicht etwa jemand aus Ephraim oder Dan oder Sebulon, nein, er ist aus Benjamin. Was für ein Zufall aber auch, dabei hätte er doch am ehesten aus einem verlorenem Stamm sein können, wenn die alle Juden wären.

Nein, die verlorenen Stämme waren da schon dabei, sich zu Völkern zu entwickeln!