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Die Evangelien nach Markus und Matthäus behaupten, dass die Gerichtsverhandlung in der Nacht stattgefunden hätte. Das ist aber nach jüdischem Recht illegal.
Stimmt. Daher musste der Rat gleich nach Sonnenaufgang noch einmal zusammentreten, um pro forma das zu beschließen, was schon längst in der Nacht beschlossen worden war. Unrecht oder nicht, es musste schon alles seine gute Ordnung haben.

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Lukas z.B. widerspricht sich selbst, im Lukasevangelium fährt Jesus in den Himmel am selben Tag der Auferstehung - und in der Apostelgeschichte bleibt er 40 Tage bei den Jüngern. Widersprüche sind Lukas also egal, denn darum geht es dem Autor nicht.
Komisch, beide Bücher stammen aber vom selben Autor. Die Evangelien und auch die anderen NT-Schreiber legen Wert darauf, dass Jesus nicht als Mensch, sondern als Geist auferweckt wurde. Die leben nun mal im Himmel, auch wenn Jesus sich ab und zu verkörperte und den Jüngern zeigte. Das taten auch Engel ab und zu. Die Himmelfahrt 40 Tage nach seiner Auferstehung kann also nicht so verstanden werden, als habe der auferweckte Jesus vorher keinen Zutritt zum Himmel gehabt. Danach aber hat ihn niemand mehr auf der Erde gesehen.