Dann schließ heute mal die Liquidatoren in dein Abendgebet mit ein. Deren Einsatz haste es nämlich zu verdanken
daß die Katastrophe nicht völlig ausgeartet ist und die Folgen dann auch deutlich spürbarer geworden wären.
Wieviele zusätzliche Krebsfälle es dadurch weltweit gegeben hat, gibt und geben wird, das ist kaum erfassbar,
ähnlich wie bei der Katastrophe von Majak wo die Leute heute noch deswegen an Krebs erkranken und sterben.
Meint: So ein Vorfall kann durchaus hunderttausende bis millionen von Toten über Jahrzehnte erzeugen ohne das
es direkt erfassbar ist, mein, bei ner Biopsie wird da auch nicht unterm Mikroskop ein Schriftzug "Made by Tschernobyl" oder "Made by Tepco" auf der Krebszelle erscheinen, Krebs ist Krebs, wodurch er entstanden ist, kann man halt
immer schön relativieren. Daß das Leben, auch das menschliche, mehr Strahlung schlucken kann als man so vermutet,
das stimmt natürlich auch, dafür ist es gemacht worden, mit gewissen Strahlungsniveaus zurechtzukommen (sonst wäre ja nach jedem Polsprung hier jedesmal aufs neue Schicht im Schacht mit leben).
Also ist es besser das Risiko maximal zu minimieren. Das Problem "Atommüll" kommt ja noch dazu. Wir verbuddeln
da Zeug das noch 90% seines Energieniveaus in sich birgt. Und noch weiter nutzbar ist. Anstelle die Verantwortung auf spätere Generationen abzuwälzen, die von dem Unbill das sie einstmals befallen mag dann gar nix ahnen und anfangen könnten Menschen zu opfern (weil durch was auch immer zivilisatorisch zurückgefallen) um die "Götter zu besänftigen", was freilich nix nutzen wird, sollte man das Zeug solange nutze wie es da ist, späteren Generationen zu liebe. Das ist meine Meinung als Atomkraftgegner dazu.




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