Zitat Zitat von Odem Beitrag anzeigen
Das Problem ist hier vielmehr die Wortdeutung, welche sich immer ärger wandelte, "demokratisch" heißt letztlich aus der politischen Entwicklung der letzten dreißig Jahre heraus (und heute für die letzten offensichtlich) nichts weiter, als Internationalistisch, Antivölkisch und Anti - heimatlich, somit sind natürlich die Leute, der AfD, nach eigentlichen Wortsinn Demokraten, allerdings nicht nach dem heutigen...des Weiteren sei betont, daß gut meinen nicht unbedingt gut machen ist, was ich damit sagen möchte ; mit einem "demokratischen Widerstand" wird man die Verantwortlichen in diesem Staat ganz sicher nicht in die Knie zwingen - nicht mehr können, dafür ist das ganze nunmehr zu weit fortgeschritten, Bzw. kommen Kräfte, wie die AfD um mindestens zehn Jahre zu spät.
Man kann das so sehen, aber ich halte wenig davon, die Bedeutung eines Wortes zu ändern. Ich würde mich lieber auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes zurückbesinnen. In der klassischen Demokratie durfte durchaus nicht jeder wählen. Für die Regierungsform, die in unserem Grundgesetz steht, gab es in der Antike das treffendere Wort Ochlokratie oder Pöbelherrschaft. Ein Wort, das umso besser zutrifft, je geringer die Anforderungen an den Wahlberechtigten werden.

Aber gut, das Wort Demokratie ist nun mal mit einer nicht ganz korrekten Bedeutung hier eingeführt, und wie ich schon sagte: Ich halte wenig davon, die Bedeutung des Wortes zu ändern. Wenn wir, wie Du es vorschlägst, die Bedeutung des Wortes Demokratie verändern, kaschieren wir damit den Übergang von der Demokratie in eine andere Regierungsform, wie immer wir die auch nennen wollen. Das gilt es zu vermeiden.