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Thema: Pozuzo - die deutsch-österreichische Kolonie in Peru

  1. #11
    Neutraler Unparteiischer Benutzerbild von Nachbar
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    Standard AW: Pozuzo - die deutsch-österreichische Kolonie in Peru

    Zitat Zitat von Senator_74 Beitrag anzeigen
    Danke, Freund Senator, aber ich könnte womöglich angezeigt werden, weil ich von "geistlosen Parteivorsitzenden der olivgrünen Partei" sprach (schrieb).

    Ein anderer bezeichnete den Tscherkessen Özdemir einen "Drecksack", wurde von Özdemir angezeigt, und musste ein hohes Strafgeld bezahlen. Das wird in der Diktatur Deutschland unter => "Meingsfreiheit bzw. richtig so: Meinungsäusserungsfreiheit" verstanden.

    Armes deutsches Volk, einst in Leibeigenschaft, dann dem Terror des Kaisers ausgesetzt, etc. und heute gaukelt man ihm vor, er würde in der Demokratie leben.

    Und wer gaukelt ihm das vor?
    => die geistlosen Parteivorsitzenden der olivgrünen Partei,
    => beide OHNE erlernten Beruf, auch OHNE Studium, quasi beide = Tagelöhner!
    -
    zum nachlesen in meinem Thread:
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  2. #12
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    Standard AW: Pozuzo - die deutsch-österreichische Kolonie in Peru

    Zitat Zitat von Wienerin Beitrag anzeigen
    Wenn man aus dieser EU raus will, wäre das sicher eine der wenigen Alternativen. Für mich nicht mehr, ich bin zu alt aber den Tipp werde ich weitergeben!
    Ich selbst war schon 2015 in Pozuzo, aber wenn ich Deine PN richtig interpretiere, geht es um weitere Informationen.

    Was ich 2017 im Peru-Strang schrieb ([Links nur für registrierte Nutzer]), ist schon einmal eine kurze, aber treffende Beschreibung.

    Die in diesem Beitrag von 2017 angegebene Web-Seite existiert nicht mehr, aber es gibt im Internet eine Unmenge von Informationen auch auf Deutsch. Ebenso viele Bilder. Es gibt Videos auf youtube in verschiedenen Sprachen, ebenso Einträge bei airbnb oder booking.com.

    Irreführend ist aber der Satz im Video im Eingangsbeitrag: "Jeder spricht Deutsch!". 2015 traf ich nur zwei Personen, die Deutsch sprachen in Pozuzo .

    Einmal der Mann an der Kasse dieses Schafferer-Museums. Dieser war etwa 25 bis 30 Jahre alt und gab an, aus NRW zu stammen. Ich habe mich aber nicht getraut, ihn nach der Art seiner Aufenthaltsgenehmigung zu fragen.
    Etwas später kam in dieses Museum dann noch eine Museumsführerin, die einen Dialekt sprach, den ich noch nie vorher gehört habe. Ich habe jetzt vergessen, woher ihre Eltern kamen, aber irgendeine Region in Deutschland. Sie war so um die Sechzig und kam als dreijähriges Kind nach Pozuzo.

    Im deutschen Restaurant fragte mich nur die Bedienung auf Spanisch, ob dieses deutsche Gericht, was ich bestellt hatte, in Deutschland genauso schmecken würde. Diese Frau sah durchaus mitteleuropäisch aus, sprach aber kein Deutsch.

    Genauso sprach der Mann in der kleinen Bierbrauerei von Pozuzo kein Deutsch.

    Anscheinend wird das Brauchtum gepflegt und auch für Touristen eine Tracht getragen, aber die wenigen Leute, die wir tagsüber auf der Strasse sahen, trugen keine Tracht. Nur ein Mädchen trug ein Dirndl. Im Ortsbereich von Pozuzo fuhr vor uns ein Pickup. Auf dessen Ladefläche stand ein Mädchen von etwa zehn Jahren, hielt sich am Überrollbügel fest und schaute die meiste Zeit nach vorne. Wenn sie sich umdrehte, sah man an den Gesichtszügen, dass es eine Indianerin war. Aber dieses Mädchen trug ein Dirndl.

    Im Jahre 2015 machten wir eine Rundreise durch die Departaments Junín und Pasco mit dem Auto des Sohnes eines Schwagers aus erster Ehe. In Oxapampa liess er den Wagen stehen und wir fuhren mit dem Kleinbus eines örtlichen Reiseveranstalters die etwa 70 km von Oxapampa nach Pozuzo.

    Meines Wissens nach ist diese Strasse bis heute noch nicht asphaltiert und ein geübter Fahrer kann die kurvenreiche Strecke, die meist am Berghang über einem Fluss verläuft, in etwa zweieinhalb Stunden fahren.

    Das sollte man auch bedenken, wenn man ausgerechnet in Pozuzo wohnen wollte. In Oxapampa gibt es weit mehr Infrastruktur, es liegt an einer Fernstrasse, wo auch Linienbusse nach Lima fahren. Das Gleiche mit Villa Rica.

    Nach der span. Wikipedia gibt es im Departament Pasco neben Spanisch auch Ketschua und Deutsch als offizielle Sprachen. Ich bezweifle aber, dass es selbst in der Provinz Oxapampa genügend deutschsprechende Mitarbeiter in der Verwaltung gibt. Das ist, wenn überhaupt, nur auf auf einige Orte oder Ortsteile wie Pozuzo beschränkt.

    Es leben in diesem Gebiet der "selva central", dem Übergang vom Andenhochland zum Amazonas-Tiefland recht viele Aussteiger. Es gibt da auch eine Menge Videos auf youtube. Viele leben dort nur geduldet ohne Aufenthaltserlaubnis.

    Wenn man aber legal in Peru leben will, gibt es für die Allermeisten heute nur noch zwei Möglichkeiten:

    Einmal als Rentner mit mindestens US$ 1000 nachgewiesener Rente im Monat. Meines Wissens kann man aber mit dem Rentnervisum nicht später die peruanische Staatsbürgerschaft erhalten.

    Das Andere ist das Familien-Visum. Und da gibt es für diejenigen, die keine Familie haben in Peru, einen Trick, mit dem ius soli. Kinder, die in Peru geboren werden, auch die von Touristen, haben immer ohne Einschränkungen ein Recht auf die peruanische Staatsbürgerschaft. Und Eltern eines peruanischen Kindes haben immer ein Aufenthaltsrecht in Peru.

    Im Ganzen ist aber das Thema Auswanderung generell recht komplex. Und ich denke, da ist die Wahl eines Ortes, der einem gefällt, ein eher unwichtiges Detail an dieser Sache. Aber wem das Kraft verleiht: der Glaube kann Berge versetzen ....
    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
    (aus dem Film 'Heimkehr', 1941)



  3. #13
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    Standard AW: Pozuzo - die deutsch-österreichische Kolonie in Peru

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    Oder er handelt aus der Erkenntnis heraus.
    Man schaue sich die geistlosen Parteivorsitzenden der olivgrünen Partei an (*), da vergeht einem alles, zumal wir in Deutschland keine Demokratie haben.
    -
    (*) beide OHNE erlernten Beruf, auch OHNE Studium, quasi beide = Tagelöhner,
    die soviel verdienen, wie kaum ein bestausgebildeter Deutscher in diesem unserem Lande.

    Das sind die neuen Signale an die junge Generation: DU erreichts alles ohne Beruf und Studium, warum quälen?
    ... mußt dazu aber in die Politik gehen, vorzugsweise linksgrün!
    Sonst wird dat nüscht.

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Wienerin
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    Standard AW: Pozuzo - die deutsch-österreichische Kolonie in Peru

    Danke lieber Rumpelstilz!
    Freunde von mir haben Peru besucht, ich werde mit denen darüber sprechen.
    Dass die Menschen kein Dirndl im Alltag tragen ist klar, macht man ja auch nicht in Österreich. Aber es ist ein Brauchtum der gepflegt werden soll und nicht in Vergessenheit geraten darf.
    Es hat sich ohnehin schon so viel verändert, alles wird denglisch und die die es gebrauchen, sind noch stolz drauf.
    In meiner Nähe hat eine Großbäckerei ihre Produktionsstätte "Breadquarter" benannt, seitem boykottiere ich sowhl das Brot als auch die Kaffeehäuser und kläre jeden darüber auf.
    Zum Thema Auswanderung trotzdem - wenn, dann nur außerhalb von Europa, in Europa ist entweder überall der gleich politische Dreck oder noch schlimmerer und Russland ...
    auch da wäre nur der europäische Teil unteressant, nur was wird nach Putin sein?
    Alles Gute und liebe Grüße aus Wien, das nicht mehr DAS Wien ist, in dem ich einmal gerne gelebt habe.

  5. #15
    sieht auf euch herab Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Pozuzo - die deutsch-österreichische Kolonie in Peru

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    [...] (*) beide OHNE erlernten Beruf, auch OHNE Studium, quasi beide = Tagelöhner [...]
    Die Grünen mit Doktortitel machen auch keine bessere Politik, oder doch?
    Aktueller Kalenderspruch: Und die Moral von der Geschicht, Leute hört gut her: Paßt euch irgendjemand nicht, dann schickt ihn raus auf's Meer!

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