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Thema: Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

  1. #1
    Rotinquisitor Benutzerbild von Redwing
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    Standard Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

    Es ist soweit: Die Intriganten der NATO und der Führerbunker in Kiew mit ihrer immer verzweifelteren Durchhaltepropaganda angesichts Personal- und Ausrüstungsnotstand sowie einer gescheiterten "Frühjahrsoffensive" von Spätsommer bis Herbst haben es tatsächlich geschafft, diesen für sie aussichtslosen Krieg auf zwei Jahre aufzublähen und arbeiten daran, daß daraus auch noch ein drittes wird und vielleicht mehr. Doch zunächst einmal las ich in den Nachrichten (dpa): Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) haben in der Ukraine mindestens 10.000 Zivilisten, darunter mehr als 570 Kinder, ihr Leben verloren. Verletzt worden sind demnach etwa doppelt so viele Menschen. Rund vier von fünf Opfern wurden in den von der Regierung gehaltenen Gebieten registriert, die anderen in den von Russland besetzten. Ich glaube, diese Zahlen in etwa, so sie überhaupt stimmen, schafft der westliche "Wertepartner" Israel im Gazastreifen in rund einem Monat und wird dafür speziell vom Westen noch mit Waffen für seinen Völkermord und sein willkürliches Apartheidsregime, finanziellen Mitteln sowie Narrenfreiheit im Sicherheitsrat belohnt. ;-/ Darüber hinaus weiß man in der Ukraine selten, wer tatsächlich Zivilist und wer bloß wieder Kiewer Terrorist ist. Und sie verschanzen sich in zivilen Einrichtungen wie etwa verlassenen Schulen und Krankenhäusern im Donbass zumeist, wo ihnen die großteils Rußland zugewandten Bürger ohnehin am Arsch vorbeigehen, und zeigen dann mit dem nackten Finger auf Moskau, wenn man es irgendwann wagt, zaghaft zurückzuschießen, Israel aber greift ganz bewußt und gezielt noch besetzte und genutzte solche Gebäude an. Und die wenigsten der willkürlich in der Fläche attackierten und bereits gestorbenen Palästinenser waren Hamas-Mitglieder. Unterdessen die EU und Deutschland mit solchen "Wertepartnern" wie dem Diktator von Aserbaidschan und dem Regime in Katar, etc. dealen und kuscheln - oder weiterhin dem Putschistengeneral in Ägypten. Die pure Heuchelei und der Rest der Welt, von ein paar verbliebenen US-Arschkriecher- und Marionettenregimen mal abgesehen, begreift das immer mehr. Es ist der verlogene Westen und weniger Rußland, der sich mit solch einer Heuchelei und seiner ihre Wirkung weitgehend verfehlenden Sanktionspolitik immer stärker isoliert. Wobei, zumindest auf europäischer Seite verfehlt das nicht seine Wirkung, denn hier leidet der Sanktionierende meist mehr als der Sanktionierte - insbesondere Deutschland. Und wer darf es wieder ausbaden? Bestimmt nicht die reiche Minderheit, zu der man auch das gehobene Politpack mehr oder weniger zählen kann... Stattdessen krakeelen längst diverse Anachronisten herum, Sozialstaat und somit Ursachenpolitik sollte hinter Neomilitarismus und -imperialismus in Form etwa der Selbstzerstörungssubventionen in der Ukra-Ruine und des neuen Aufrüstungswahns bez. eigener Armeen und somit resultatorientierter Politik hinten anstehen. Während Rußland Wirtschaftswachstum zu verzeichnen hat. Aber der verschlagene US-Plan, Europa und Asien, insbesondere Rußland, gegeneinander auszuspielen, um zwei Konkurrenten zu schwächen, scheint aufzugehen. Weil wir hier so DERmaßen eierlose Vasallenpolitiker haben! Politiker, die gar nicht wissen wollen, wer den Terroranschlag auf ihre Pipelines zu verantworten hat, da sie es insgeheim längst ahnen - Biden hat es quasi angekündigt, wobei auch seine GB-Vasallen verdächtig sind - und sie nicht den Arsch in der Hose und die Selbstachtung haben, gegen diesen globalen Tyrannen vorzugehen oder ihn auch nur zu verstimmen. Stattdessen unterwerfen sie sich ihm wie Saruman gegenüber Sauron und sagen noch danke. Und die Mehrheit hierzulande scheint sich tatsächlich auf diesen armseligen vorgestrigen Neomilitaristenkurs von der "Fortschritts"-Koalition und den sich system- bis rechtspopulistisch um jeden Preis profilierenden Unionsparteien sowie den bei systemischen Grundsatzthemen weitgehend gleichgeschalteten Hetzmedien bringen zu lassen. Es geht nur noch rückwärts in der politisch-gesellschaftlichen Evolution, aber mit Turbo. Offen wird von "Kriegstüchtigkeit" gesprochen u.a. von einem, der sich wohl auch gern bald in "Kriegsminister" umbenennen würde und dafür Umfragen zufolge (wie seriös, das steht auf einem anderen Blatt) mit der Spitze im Beliebtheitsranking belohnt wird von diesem medial zugeschissenen und dieser Manipulation gegenüber mehrheitlich offenbar auch weiterhin sehr viel Angriffsfläche bietenden Volke... ;-P
    Ich veröffentlichte im Februar 2022 zu dem Thema mit Hummeln im Arsch einen mehrfach erweiterten Text in Posiwirien und das hat immer noch Gültigkeit. Das gehört nun auch nach Politikforensien. Zum ersten Jahrestag legte ich nach und das kann man eins zu eins auf den zweiten solchen übertragen, denn nichts hat sich verbessert, nur höchstens weiter verschlimmert. Nun wurde ja quasi noch ein Pakt der Teufel beschlossen, ein sogenannter Sicherheits-Pakt zwischen peinlichen Staaten der EU wie Deutschland oder Frankreich und dem nationalistischen Haufen aus Kiew, aber da ist nichts wirklich bindend. Und dann erdreistete sich noch irgendwer in den Medien oder der Politik, davon zu reden, das Durchhalten der Ukraine lohne sich. Ja, das "lohnt sich" ja richtig: Millionen Tote, Wirtschaft noch mehr am Boden in dem korrupten, bankrotten Loch, das halbe Land in Schutt und Asche, null realistische Aussicht auf Erfolg. Und sollten die tatsächlich jemals in die EU kommen und sich in den neoliberalen "Troika"-Würgegriff begeben wie einst Griechenland, so werden etliche Ukrainer schon sehen, was sie da unterm Strich von haben - jetzt mal davon abgesehen, daß diese dauerhafte Geldverbrennungsanlage endgültig der Sargnagel für diese Art der EU wäre... ;-/

    Ich überlegte damals lange, ob ich es nun bei Europa oder Deutschland reinpacke, aber mehr als um den eigentlichen Konflikt geht es mir eigentlich um die erbärmliche Reaktion der Politik und der Medien hierzulande sowie in Teilen Europas darauf. Traute ich den Medien schon früher mit Recht nicht, so erlebe ich seit 2022 eine derart konzentrierte und platte Einseitigkeit und Propaganda, wie es selbst mich in dieser Form dann nochmal überraschte wie auch entsetzte und anwiderte. Eine Medienlandschaft, die immer wieder versucht hat, Politiker und insbesondere diesen rückgratlosen Kanzler in eine bestimmte Richtung zu treiben - ein Druck, dem gegenüber dieser dann leider verzögert zumeist nachgab. Und dann natürlich wieder dieses systemische KED-Parteienkartell, wo alle vier "Etablierten" mit derselben US-Vasallen- und Rußlandbashing-Kriegstreiber- und Aufrüstungspolitik um die Ecke geschissen kommen. ;-P Also los jetzt:

    Derzeit überschlagen sich die systemischen Medien geradezu vor erbärmlicher Freude über die neue bzw. wiederentdeckte Ära der (verstärkten) Aufrüstungs- und Kriegstreiberpolitik seitens der Bundesrepublik und der EU, stelle ich fest. Im Rahmen eines Praktikums „mußte“ ich mich mal mit historischen Schriften vor dem sich anbahnenden Ersten Weltkrieg beschäftigen und wie man das Volk in Stimmung dafür bringen wollte und recht erfolgreich damit war - bis dann das knallharte Erwachen kam und man realisierte, daß man Kriege auch verlieren kann und die es sogar bis zur eigenen Haustür schaffen können. Und ich muß sagen, die einstige Propaganda erinnert doch sehr an diese jämmerliche einseitige Berichterstattung und Meinungsmache aktuell wieder inklusive emotional eingesetzter Einzelheiten wie etwa „herzzerreißende Bilder“ nicht nur in ohnehin unseriösen systempopulistischen Dreckschleudern wie der BLÖD, sondern auch der sogenannten Qualitätspresse a la T-News und Co.. Hurra, man will wieder Milliarden verpulvern für Rüstung, statt das Geld sinnvoller im In- wie Ausland in Ursachenprävention zu stecken! Hurra, man hat bewiesen, nichts gelernt zu haben, und will Rußland jetzt noch stärker eindämmen und provozieren, will mit Lieferungen an diesen dubiosen, zumindest partiellen Faschistenladen (West)ukraine noch mehr beweisen, daß Rußlands Bedenken gerechtfertigt waren! Will Rußland vielleicht auf diese Weise gar dazu bringen, den Sack mit der Ukraine endgültig zuzumachen! Denn wo nur noch ein paar Krater oder ein von Rußland besetztes Land, da keine NATO-Syndikat-Mitgliedschaft und keine sinnvollen Waffenlieferungen des Westens mehr… ;-) Ob die unsäglichen geplanten Waffenlieferungen, die jetzt noch erfolgen sollen quasi gratis von der EU, während man vor rund zehn Jahren noch so marktsektiererisch wie verantwortungslos und geizig die Regierungen dazu anhielt, ihre Völker und staatliche Handlungsfähigkeit tot zu sparen wie etwa in Griechenland, überhaupt noch Sinn machen oder quasi gleich in Rußlands Hände gegeben werden können in der Ukraine, das sei dahingestellt. Aber Putin weiß nun, daß, wenn er wieder rausgeht, die Ukraine gegen Rußland hochgerüstet und noch mehr mit Geld vollgepumpt wird, das wahrscheinlich wieder in irgendwelchen korrupten Löchern versickert großteils. Das könnte ihn…zu Planmodifikationen bewegen. ;-/ Der Westen hat jedenfalls NICHTS gelernt und provoziert dreister denn je. Wie so ein bockiges Kleinkind! Rußland hat nun bewiesen, daß die Jahrzehnte der Demütigungen und der Ignoranz seiner Interessen und Befürchtungen seitens des Westens ein Fehler waren und allmählich eine rote Linie überschritten wurde. Man schreibt Rußland sogar schon vor, wo es auf SEINEM Territorium Truppen zusammenziehen darf. Das sollte mal einer den USA an der Grenze zu Mexiko vorschreiben! Und wenn es in diesem entschlossenen Stil weitergeht und der Westen zugleich weiter zündelt, dann ist es nicht mehr weit bis zum dritten Weltkrieg. Und wie sagte doch mal einer sinngemäß: Wenn es einen dritten Weltkrieg gibt, den ein korruptes Loch wie die Ukraine ganz besonders NICHT wert ist, dann wird der vierte wohl mit Keulen und Steinschleudern geführt. Planet und Menschheit können sich diese üblichen kapitalistischen Resets allmählich nicht mehr leisten angesichts ihres Zustands und dieser Waffensysteme. Und die in einem konventionellen Konflikt unterlegene Macht wird früher oder später die Atomkarte auf den Tisch legen; das ist mal ziemlich klar. Und wer die unterlegene Macht wäre, das ist keineswegs ausgemacht, wenn China und Rußland aus gutem Grunde zunehmend den Schulterschluß suchen angesichts des intriganten und arroganten Westens, der noch immer seine geisteskranke, x-fach gescheiterte neoliberale Wettbewerbswahns- und Marktgötzenanbetertumsideologie wie ein Virus über den gesamten Planeten verbreiten will und jeden, der da nicht genau so mitmacht, wie sie sich das vorstellen, mit den einen oder anderen Methoden dazu nötigen oder zwingen will. Und ihre verlogenen gelenkten und manipulierten Scheindemokratien sowie die vom Umfang des Geldbeutels abhängige Ego-„Freiheit“ sind dabei nichts als ein systempopulistischer Schafsmantel für diesen sozialdarwinistischen, wirtschaftsfaschistischen Wolf. Heißt jetzt nicht, daß das derzeit in China und Rußland sozial und wirtschaftlich so viel besser läuft, aber zumindest hat der Staat da noch mehr Handlungsfähigkeit, hat sich noch nicht vollends zum devoten Dienstleister und zur Security der Privatwirtschaft degradiert und ist die Sache irgendwie ehrlicher und weniger heuchlerisch. Außerdem breiten Rußland und China sich nicht wie ein Geschwür über den gesamten Planeten aus bzw. haben dies in den letzten rund 100 Jahren getan wie die besitzergreifenden USA, die allen ihren lebensfernen Weg aufzwängen wollen.
    Jedenfalls haben es der Kapitalismus und seine wenigen Nutznießer sowie alle, die sich dumm/und oder opportunistisch vor denen in den Dreck werfen und mitmachen, wieder einmal geschafft, uns an den Rande eines Weltkrieges, des typischen Reset zu bringen - und somit diesmal vielleicht an den Rande der Apokalypse. Denn es ist einfach ein irrationales, krankes Triebtätersystem der Unbelehrbaren und Egoisten.

    (...)
    Geändert von Redwing (24.02.2024 um 15:04 Uhr)
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    Standard AW: Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

    (...)

    Der russische Bär schlief lange in seiner Höhle und zuweilen kam ein westlicher Vielfraß und hat ihn ein wenig gezwickt und angejault. Aber der Bär brummte bloß gereizt und wischte ihm vielleicht mal kurz eine. Nun aber hat sich der Bär erhoben, und auch der chinesische schlafende Riese ist längst, wie mal irgend so ein Japaner (ehr)fürchtig voraussah und besser davon abriet, ihn zu wecken, wenn ich mich recht entsinne, erwacht. Der Bär schlägt zu, der Drache speit Feuer - und der US-Adler landet als Kentucky fried chicken. 8-D Vielleicht auch als frightened chicken. Man sollte Abstand von diesen Psycho- und Soziopathen da jenseits des Atlantiks nehmen, den wahren Unberechenbaren und Imperialisten. Ansonsten endet man als europäische Fritten-Beilage auf dem Teller, und wir hier sind die Ersten, die auf die Fresse bekommen, nicht diese Feiglinge da hinter dem großen Teich, die uns als Bollwerk wollen. Hier kann keiner was der russischen Stahllawine entgegensetzen auf absehbare Zeit, rollt diese erstmal los und sieht sich Putin genötigt, gleich komplett Nägel mit Köpfen zu machen als präventive Maßnahme in Form einer Festung Eurasien (Nachtrag 2024: Rußland wird seine gesteckten Ziele mit der dauerhaften Befreiung des Donbass und der Krim erreichen und ist mit Sicherheit erfolgreicher, als es uns die westliche Propaganda vorgaukeln will, aber ich hatte mir 2022 dennoch mehr Dominanz und Geschwindigkeit erwartet und wäre die Sache persönlich auch anders angegangen). Und jetzt bezieht man seine Informationen seitens unserer „Qualitätspresse“ weitgehend bloß von der Ukraine oder sehen irgendwelche dubiosen Agenten aus den USA und GB da (vielleicht), wie russische Technik auf russische Technik schießt - und wollen uns weismachen, Rußland tue sich schwer. Rußland scheint, anders als die USA oft, nur darauf bedacht, zivile Opfer möglichst zu vermeiden und könnte mit seiner weitgehenden Luftüberlegenheit und seinen Waffen Städte wie Kiew in kürzester Zeit plattmachen. Und ich kenne eine Nation, die in Korea, Vietnam, dem Irak und Afghanistan fett auf die Fresse bekommen hat… 8-) Und das mit der Schweinebucht lief auch nicht so gut, untermauert aber u.a. mal wieder, wie „demokratisch“ diese Nation ist. Wer nicht ohnehin so (re)agiert, wie sie es wollen, der wird auf mannigfaltige Weise dahingehend unter Druck gesetzt oder gleich komplett ausgetauscht. Auch werden unliebsame Wahrheiten vielleicht teils etwas subtiler, aber deshalb nicht weniger mundtot zu machen versucht, wie etwa die Fälle Assange und Snowden oder auch Olof Palme beweisen. Jedenfalls dürften die Informationen zum Kriegsverlauf, aber auch Menschenrechtsverletzungen aus Kiew in etwa so glaubwürdig sein wie die offiziellen Nachrichten im Frühling 1945 in Deutschland…
    Und einmal mehr frage ich überdies diese elendigen verlogenen Heuchler des Westens, ob sie denn zum Beispiel (!) damals 2003 die USA sanktioniert und dem Irak Waffen geliefert haben angesichts des völkerrechtswidrigen Willkürüberfalls der USA auf das weit unterlegene Land (wo sie dann später trotzdem mal wieder aufs Maul gekriegt haben, so wie es in der Ukraine nun mal etwas verlustreicher im Häuser- und Straßenkampf für Rußland sein mag). Nein, einige Schergen auch aus Europa haben bei dem Verbrechen mitgemacht, andere wie die Bundesregierung zwar offiziell nicht, aber so ein wenig logistische Unterstützung, etc. bot man dann doch. Während Merkel bettelnd und bittend nach Washington gekrochen ist und versicherte, nicht jeder in Deutschland vertrete diese Meinung zum Irakkrieg. Nun gut, sie wußte ja, in der Opposition kann sie labern, ohne Taten folgen lassen zu müssen, aber vielleicht wären wir mit ihr Teil des Überfalls und dieses verlustreichen Abenteuers dort gewesen. Jedenfalls gab es vielleicht hier und dort den erhobenen Zeigefinger, aber das war‘s dann auch. Keiner legt sich mit der USA-Mafia an und die haben ja schon immer weltweit getan und gelassen, was sie wollten. Ist ja „normal“ bei denen und fast jeder kuscht. Und sie und der Westen insgesamt wollen eine Welt der Kuscher - Kuscher vor ihren Interessen und ihrem verlogenen Darwinistensystem.
    Deshalb waren sie auch ein paar Jahre so gut Freund mit dem lobbyistischen, dekadenten Oligarchensack Jelzin - Kohls Kumpel. Sein nachhaltiger Holocaust hat sie dabei nicht gestört: [Links nur für registrierte Nutzer]. ;-P Der Suffkopp war ihnen zeitweise so hörig, daß er sogar sein OK für den Irakkrieg 1991 gab und ins US-Horn blies. Später änderte sich das natürlich wieder und drehte Jelzin so langsam ab, bis der besonnenere und integrere Putin auf den Plan trat. Aber auch den konnte man freilich nicht über den Tisch ziehen und dazu bringen, Rußland weiter zu verschachern, also schmollt der Westen. Man will Rußland als schwache, abhängige Bitch, nicht als Partner auf Augenhöhe und schon gar nicht als schlagkräftigen Konkurrenten.

    Ich habe es bereits gesagt und sage es wieder: Mit seinen jahrzehntelangen Lügen und Provokationen hat der Westen Rußland dazu gebracht, sich nun wehrhafter zu verhalten. Es ist beinahe so, als ob jeder russische Schuß jetzt von der EU und den USA auf die Ukrainer abgefeuert wird. 8-) Man hat Rußland im Großen und Ganzen Anfang der 90er - und das sieht auch des Westen Darling Gorbi so - zugesichert, dieses obsolete, imperialistische NATO-Syndikat - Washingtons Handpuppe - nicht immer weiter an Rußlands Grenzen heranzuführen, wenn vielleicht auch bloß mündlich, doch genau das geschah peu á peu und zeichnet sich weiter ab. Rußland reagierte noch verhalten mit kleinen Operationen auf seinem Territorium oder in der direkten Nachbarschaft, doch weiterhin nahm der Westen das Land nicht ernst. Nun ist eben eine rote Linie überschritten worden. Ich glaube nach wie vor, Putin wollte ursprünglich pokern und hat Säbelrasseln betrieben, um den Westen zu Zugeständnissen zu bewegen - nämlich den Verzicht auf den Beitritt der Ukraine und Georgiens (wo ich mir grad wirklich ins Höschen machen würde…) zur NATO insbesondere. Doch der Westen hat immer gesagt, man wolle ja ach so verhandeln und eine diplomatische Lösung finden, aber alles Wichtige von vorneherein kategorisch ausgeschlossen. Worüber dann noch verhandeln, wenn das Ergebnis ohnehin schon weitgehend vorher feststeht und man Rußlands Kerninteressen weiterhin ignoriert? Und so hat Putin eben die Alternative gewählt - Plan B. Zudem ist der Westen mit der üblichen Arroganz aufgetreten und hat gewarnt und gedroht. Da wäre ich vielleicht auch schon aus Trotz einmarschiert, obwohl ich es bis dahin gar nicht vorhatte… 8-) Man droht Rußland nicht auf solch abgehobene Weise - und China auch nicht. Der Westen trägt weit mehr Schuld an der Eskalation als Rußland - auch wenn der schlaue kleine Schlingel Putin da vielleicht zuletzt auch ein wenig vom Westen gelernt hat und uns dreist ins Gesicht gelogen hat. ;-D Auch ist mir Selenskyj im Gegensatz zu den Labertaschen von Klitschkos eigentlich sympathischer als das putschistische, vom Westen so unterstützte Vorgängerregime um den korrupten Oligarchensack Poroschenko und den Naziführer Jazenjuk, aber letztlich ist auch er nach Westen gekrochen und hat wohl intern nicht viel verbessern können soweit. Zwar zeigt er bis dato irgendwo Eier gerade, aber ob ein Entertainer nun dazu in der Lage ist, Truppen statt eines Rosenmontagszugs zu leiten, das steht auf einem anderen Blatt. ;-/ Die Regierung ist aber auch ein Opfer des Westens, denn der Westen hat das Kind mit seiner NATO-Shotgun spielen lassen und sich selbiges nun leider versehentlich den Kopf weggeballert - während der Westen am Rande die Show genießt. Man hätte lieber gleich realistisch sein und die NATO-Mitgliedschaft ausschließen sollen. Dann hätte es diesen Krieg wohl nicht gegeben. Das Streben in die NATO hat Kiews schlimmsten Albtraum erst Realität werden lassen - das, was sie mit einer NATO-Mitgliedschaft abwenden wollten. Sowohl Kiew als auch der Westen hätten einfach sagen können, wir verzichten auf den Scheiß. Aber nein, dafür sind sie zu arrogant, bockig und besitzergreifend (der Westen vor allen Dingen). Und so tragen auch sie die Hauptschuld für die Eskalation. Die USA wuchern schon seit über 100 Jahren auf ihrem Kontinent herum, den sie als „ihren Hinterhof“ betrachten - ohne daß sich die doppelmoralischen Arschkriecherregime aus Europa, Australien und sonst wo groß daran störten. Rußland wendet nun nach viel Geduld und vergeblichen Versuchen, die Dinge mit Worten zu lösen, die Monroe-Doktrin der USA ab 1950 an, aber plötzlich scheint der Westen ein Problem zu haben mit Rollbacks… 8- ) Das nennt man Präventivpolitik und die USA "verteidigen" sich ja auch immer überall in der Welt - während wir am Hindukusch "verteidigt" wurden. Doch anders als Rußland und China bisher wucher(te)n die USA auf der ganzen Welt rum wie ein imperialistisches Krebsgeschwür. Da wird ja wohl Rußland ein wenig auf SEINEN bescheidenen Vor- oder Hinterhof achten dürfen können als nach wie vor Groß-, ja wenn nicht Weltmacht. Oder eben ALLE Parteien nicht, aber dieses Messen des verlogenen, heuchlerischen Westens mit zweierlei Maß - erinnert sei abermals an die Reaktion auf den Überfall der USA auf den Irak 2003 -, das geht nicht und damit macht sich der Westen auch komplett unglaubwürdig. Wer soll so etwas dann in Rußland oder China ernst nehmen, wenn der Westen selbst derartige moralische Angriffsflächen bietet? Auch im Inland freilich bez. (nun weiter zunehmender) Zensur, Repression oder eklatanten Wohlstandsgefällen; allen voran die USA. Das ist so lachhaft wie durchschaubar.

    (...)
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  3. #3
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    Nun, zur peinlichen EU mit Zensursula, die jetzt am liebsten wohl nur noch Westpropaganda und keine abweichenden Meinungen zulassen will und plötzlich Milliarden zu verschenken hat, während man Griechen etwa auf der Straße verrecken ließ während der Finanzkrise und vermutlich bis heute noch, sagte ich ja schon was. Aber auch die Bundesregierung inklusive der Möchtegern-Opposition (CD)U macht eine ganz und gar armselige Figur, nachdem das Corona-Management soweit auch schon nicht der Burner war. Zum Irrsinn mit dem Stopp vom fertigen Milliardenprojekt Nordstream 2, von dem beide Seiten profitieren würden wie auch dem Wegfall von Sanktionen, muß ich wohl nichts mehr sagen; man will bezahltes Gas sich wohl lieber weiterhin beliebig von westukrainischen Strauchdieben abzwacken lassen. Und abhängig sind Deutschland und weite Teile Europas ohnehin wohl noch lange vom russischen und zum Glück bislang nicht US-amerikanischen Gas, ganz gleich, durch WELCHE Röhre das fließt. Das ist Fakt und ich hoffe, wir frieren uns hier nicht schon bald unsere weißen Ärsche ab. Oder aber müssen horrende Preise zahlen, wie es bereits nicht ganz zu Unrecht angedroht wurde in Rußland. Das juckt den Bonzen wieder einmal nicht, die ganzen Armen aber umso mehr und den ach so entlasteten Mittelstand, der ohnehin zunehmend schwindet, wohl ebenso. Als ob die Wohnkosten nicht ohnehin schon dreist genug wären und da nützen auch einmalige Almosen für ein chronisches Problem nicht viel. Aber man hat ja schon eine für die US-Intriganten sehr genehme „Lösung“ angepeilt und will zwei neue Flüssiggasterminals bauen lassen. Die (S)PD und auch die Olivgrünen können sich offenbar sehr gut mit dem umweltfeindlichen und die lokale Bevölkerung schikanierenden und vergiftenden Frackingscheiß der Amis anfreunden. Seltsame Umweltpolitik, aber das Vasallentum gegenüber Washington und Rußlandbashing haben natürlich Priorität auch bei den Greenhorns. Ich könnte kotzen! :-( Und die (S)PD hat sich in ihrer Geschichte schon immer als kriegsaffine Partei erwiesen. Im Ersten Weltkrieg etwa. Und kaum kam der erste (S)PD-Kanzler Ende der 90er an die Macht, da erfolgte der erste offizielle Auslandseinsatz Deutschlands seit Ende des Zweiten Weltkriegs, wenn mich nicht alles täuscht. Übrigens in Jugoslawien, wo die Situation sehr vergleichbar mit der in der Ukraine jetzt ist. Aber da war es natürlich OK, wenn sich der Kosovo entgegen den Wünschen Belgrads abspaltet, aber der Donbass und die Krim dürfen das natürlich nicht… Ich sag ja: Heuchlerwesten.
    Aber zurück zum Thema: Wir haben hier eine abartige Sozialbremse namens (FD)P mit in der ReGIERung, die auch schon ganz aufgeregt mit dem Schwänzchen wedelte angesichts zusätzlicher verpulverter Milliarden für den Wehretat statt etwa soziale Gerechtigkeit. Und wer diesen anachronistischen neoliberalen Marktsektierersauhaufen kennt, der weiß auch, daß sie deswegen wohl kaum von ihrer dogmatischen Schuldenbremse oder ihrer lobbyistischen Anwaltstätigkeit für die dekadente reiche Minderheit bez. Vermögenssteuer, etc. abrücken werden. Und so sprach dieser widerliche Lindner ja auch bereits von Prioritäten, und Priorität hat für ihn vermutlich die Vorbereitung auf den dritten Weltkrieg und nicht soziale Gerechtigkeit oder Klimaschutz. Bei der (FD)P nicht weiter verwunderlich, aber wenn die von Rotgrün da jetzt dementsprechend mitmachen, dann hoffe ich, daß sie wieder auf Jahre bis Jahrzehnte unten durch sein werden. Auch ist etwa Bremen stark von russischen Wirtschaftsbeziehungen abhängig, aber wird jetzt mit diesem Sanktionswahn dann auch die irrsinnige Schuldenbremse aufgegeben? Wohl kaum. Hochgradig asozial, kurzsichtig und selbstzerstörerisch alles, diese Politik. Sonst haben Wirtschaftsinteressen doch auch immer Vorrang und kuschelt man mit archaischen Despoten wie etwa den Saudis, aber natürlich nicht, wenn es gegen Rußland geht. Widerlich. Die „Qualitätsmedien“ freuten sich ja schon so verstohlen wie süffisant, daß der Koalitionsvertrag wohl bloß noch Makulatur sei und nun die Krise - und wann war KEINE Krise in diesem Jahrhundert angesichts des immer instabileren, da gefällelastigeren Spätkapitalismus (wie vor dem Zweiten Weltkrieg so allmählich halt)? - weitgehend alles hinfällig macht, und gleichzeitig jaulen sie uns was vor von den Vorzügen der „Demokratie“. Ja, eine „Demokratie“, wo vorher Lügen erzählt werden, um die sich ein systemisches Politkartell dann hinterher einen Scheiß mehr schert offenbar.
    Ich warne Rotgrün davor, das jetzt wieder zu verbocken an der Leine der unverschämten kleinen (FD)P und getrieben von der sich bequem in der Opposition profilierenden (CD)U. Wenn ihr jetzt soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz, die von euch erwartet und wofür ihr primär gewählt worden seid, für Kriegstreiberei und Aufrüstung (sei es nun die Bundes“wehr“ oder gratis die Ukra-Ruine) hinten anstellt, dann seid ihr hoffentlich auf lange Zeit wieder weg vom Fenster, auch wenn die (CD)U es freilich nicht besser macht. Aber von (FD)P und (CD)U erwartet man so'n Scheiß, von euch aber nicht! Also degradiert euch besser nicht abermals zum billigen Abklatsch von diesen Lobbyparteien, denn letztlich wird doch zumeist lieber das Original gewählt. Und diese Regionalkrise, die es bleiben könnte, wenn ihr und der Westen generell jetzt nicht den dritten Weltkrieg draus macht, lasse ich als Ausrede nicht gelten. Die olle (CD)U ist wenigstens irgendwo EHRLICH asozial und verhält sich so jämmerlich, wie man es von ihr erwartet - und kann jetzt überdies natürlich auch viel rumtröten in der Opposition, aber anscheinend ist eine wahre bzw. nennenswerte Opposition ja einmal mehr kaum sichtbar in dieser einer jener „Musterdemokratien“…
    Oh, wie hoffnungsvoll und enthusiastisch fing es doch an mit euch Ampelmännern; Aufbruch in die Zukunft! ...Gegenwärtig sehe ich nur ein Zurückpurzeln in den kalten Krieg, ja wenn nicht gar bis vor 1945. Und Scholz und Habeck stammeln sich da immer einen ab vor der Kamera… 8-D Kein Wunder, daß man die so leicht zur NATO- und US-Handpuppe machen kann, während das Bärböckl wie ein Flummi durch die Weltgeschichte hüpft, um sich zu profilieren und doch überall lächerlich zu machen. Jedenfalls erweist es sich jetzt als umso unverantwortlicher, diesen Marktfaschisten Lindner zum Finanz-Kettenhund gemacht zu haben, doch Scholz steht immer noch über ihm, sollte man meinen. Aber der sieht ja selbst des Öfteren wieder mal wie ein (FD)P-Mitglied aus. Plötzlich kann Lindner wieder die Milliarden aus dem Ärmel schütteln - woran sich die (CD)U plötzlich ungeachtet gleicher Methodik so gar nicht mehr dran stört; es ist ja für den guten Kriegszweck statt Ursachenbekämpfung. Und damit man auch bloß nicht von diesem Irrsinn später wieder abweichen kann, will der Lindnerwurm mit seiner Gurkentruppe das auch noch ins Grundgesetz meißeln - die Militarisierungsautomatik. Aber die reiche Minderheit will er natürlich trotzdem nicht stärker zur Kasse bitten - womit ersichtlich wird, bei wem die Kosten am Ende wieder hängenbleiben. E-kel-haft! Und e-kel-haft, wenn Rotgrün dabei mitmacht! Dann könnt ihr euer Phönix aus der Asche-Projekt gleich wieder vergessen nach der glücklichen Wahl; es bleibt die Asche.

    Es ist ein erbärmlicher medialer und parlamentarischer Affenzirkus auf Kaiserreich-Niveau, wo auch so allmählich das Volk auf den Krieg eingestimmt werden sollte mit der Dämonisierung des Gegners und einseitigsten Schuldzuweisungen (und noch etwas nationalistischer Existenzangst- und Stolzschürung; wir brauchen einen Platz an der Sonne und so). Die Ampelregierung wollte neue Wege gehen. Ach, DAS haben die damit gemeint, aber das sind alte Wege - die Wege des preußischen Militarismus. Und ich höre immer wieder Bullshit, wir müssen mit der Appeasement-Politik gegenüber Putin/Rußland aufhören, aber es gab bislang niemals eine Appeasement-Politik. Ich sehe nur ein NATO-Geschwür, das sich entgegen früherer Versicherungen immer weiter an Rußland herangeschlichen hat, und auf Bedenken Rußlands reagierte man entweder mit Ignoranz oder Lügen. So sieht für mich keine Appeasement-, sondern Provokations- und Eskalationspolitik aus. Rußland hat nun unmißverständlich klargemacht, daß dieses üble Spiel nicht ewig so weitergeht und es Grenzen der Leidensfähigkeit und der Beleidigungen gibt. Von daher wäre es jetzt vielleicht angebracht, ERSTMALS Appeasement-Politik zu betreiben… ;-/ Etwa, indem man sowohl seitens des Westens als auch des zunehmend verzweifelter und irrationaler wirkenden Selenskyjs auf den NATO-Beitritt verzichtet und auch auf eine kontraproduktive Aufrüstung der Ukraine nach dem Ende der Operation - und zudem mit Vernunft statt Stolz einen aussichtslosen selbstzerstörerischen Widerstand gegen den haushoch überlegenen Gegner aufgibt, anstatt sehenden Auges sein Land immer weiter demontieren zu lassen. Und wenn es so läuft, wie der fanatische Sauhaufen aus Kiew es scheinbar gerne hätte und die NATO den dritten Weltkrieg für sie beginnt, was denkt er, was DANN von der Ukraine übrigbleibt, aber anscheinend ist man bereit, das Land und den Rest der Welt für die Option auf diesen blöden NATO-Beitritt und vielleicht auch den in die bankrotte neoliberale Heuchler-EU zu opfern. Das ist ja schon nicht mehr zurechnungsfähig! Der intrigante Westen trägt dabei zur Zerstörung und Tötung von auch unzähligen Ukrainern bei, indem er Waffen an eine Nation schickt, die auf verlorenem Posten steht, und ihren infantilen Gedanken von einem Sieg über Rußland damit noch befeuert. Anstatt realistisch auf dieses Regime einzuwirken, daß es besser die Waffen strecken solle, damit das Töten aufhört und sich am Ende die Gangart Rußlands nicht notgedrungen immer weiter steigert. Stattdessen wird die verzweifelte Helden- und Durchhaltepropaganda weiter betrieben in der Ukraine - willig selektiv vom Westen aufgesaugt und noch völlig verantwortungslos weiter angestachelt. Und ich muß sagen, die Öffentlich Rechtlichen machen gerade auch keine bessere Figur als die von Privatbonzen geleiteten Medien.
    Jeden Tag länger, den der Westen und die Führung in Kiew sich dem Unvermeidlichen verweigern, sind SIE primär für weitere Tote und mehr Zerstörung verantwortlich - auf beiden Seiten. Je eher man einsieht, daß das Kiewer Regime ein Palliativpatient ist, dessen Leid nur verlängert wird durch ermunternde Propaganda und Waffenlieferungen, etc., desto eher ist eine realistische Lösung in Sicht. Und desto weniger können Clowns wie Boris Johnson wieder von ihren innenpolitischen Problemen ablenken und sich außenpolitisch als seriöser Partner profilieren, so wie auch all die Mißstände in Ländern wie Polen plötzlich vergessen scheinen…

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    (...)

    Es fällt generell auf, daß die westlichen "Qualitätsmedien" inkl. der unseren gerade in Krisen doch ganz besonders einseitig und totalitär zusammenrücken, um ja keine abweichende Meinung zur Geltung kommen zu lassen. Befehle von oben eben. Das fiel auch bez. der Finanzkrise auf. Oh nein, das liegt auf keinem Fall am "heiligen" Kapitalismus mit seinen kurzsichtigen irrationalen Triebtätermechanismen; das System an sich ist ja so supi, immerwährend und bla bla! Bloß nicht die heilige Marktkuh auch nur antasten, geschweige denn endlich konsequent schlachten!
    Dabei ist es, wie bereits gesagt, dieses System, das uns wieder an den Rande eines Weltkriegs gebracht hat nun und vielleicht bald noch einen Schritt weiter - und somit an den Rande der Apokalypse. Aber vielleicht hilft ein nuklearer Winter ja in Sachen Klimaschutz. ;-/ Es ist ganz einfach ein allgegenwärtiges Ego-System des Jeder-gegen-Jeden in ihrem Wettbewerbswahn. Da WILL keiner, daß Augenhöhe und Chancengleichheit besteht und alle profitieren; es wird doch immer wieder der Wettbewerb propagiert. Und da stechen wenige eben viele aus und was passiert mit den ganzen Verlierern? Wie sollen so dauerhaft Frieden, Wohlstand für Mehrheiten und Stabilität zustande kommen mit diesem feindseligen Konkurrenzk(r)ampf und dieser Abwärtsspirale der Lebensqualität, wenn größter "Wettbewerbsvorteil" wenig Anspruch, Verzicht, billige Qualität, Ausbeutung und Dumping sind? Solch eine Schlacht um die letzten noch zu verteilenden Pfründe angesichts der bereits eklatant ausgeuferten Gefälle a la Weltkrieg ist da nur die logische Konsequenz. Und wie wir wissen, braucht dieses instabile System der sich mit exponentieller Geschwindigkeit ausweitenden Gefälle auch solche destruktiven Resets. Aber das könnte dann diesmal der letzte gewesen sein... Und das alles nur, weil ein paar Triebtäter sich nicht zusammenreißen können. Dafür soll alles den Bach runtergehen und das betrifft auch den Zustand des Planeten.

    Bleibt am Ende noch anzumerken, Putin ist kein wirklicher Sozialist und somit auch keine wirkliche Lösung. Aber allemal besser als ein skrupelloser, dekadenter, sozialdarwinistischer Oligarchensack namens Dandy-Jelzin, der sein Land da verschachert und sich zumindest zeitweise zur Bitch des Westens macht. Anders als diverse US-Präsidenten wirkte Putin eigentlich immer wie ein recht rationaler und normaler Mensch. Er brachte schon ein Stück Verläßlichkeit und Stabilität, und die (wenigen) Reden, die ich bislang so (teils) gesehen habe, wirkten oft nüchtern, scharfsinnig, unverbrämt realitätsnah und relativ vernünftig. Den kann man halt nicht so leicht verarschen. Und das stört den Westen… 8- )
    Und gesetzt den unwahrscheinlichen Fall, daß besagter Westen es jetzt mit seinem ganzen Kamikaze-Wahnsinn und all der Eskalations- und Provokationspolitik tatsächlich schafft, Putins Sturz herbeizuführen und Rußland zurück ins Chaos zu werfen, dann könnte schon bald ein Zeitpunkt eintreten, wo sie sich Putin wieder zurückwünschen. Nämlich dann, wenn ein rechter, ultranationalistischer Hardliner rankommt, der WIRKLICHE Großmachtphantasien entwickelt. Oder wenn Warlords das Land und die Atomwaffen unter sich aufteilen - und Al Kaida und der IS kriegen auch noch ein paar ab auf dem Schwarzmarkt oder der Iran, etc.. Oder aber MEIN Wunschszenario gelingt und die Kommunisten kommen zurück. 8- ) Diesmal dann aber bitte echte, die es richtig angehen… ;-/
    Aus Libyen und all den anderen Fehlschlägen hat der Westhansel jedenfalls einmal mehr nichts gelernt...

    In Zeiten wie diesen, da entlarvt sich auch eine verkappte Diktatur…und man spürt sie noch deutlicher.

    Nun noch einige Ergänzungen aus dem späteren Threadverlauf und das Addon 2023:

    Dieser Bundesregierung und (CD)U-Scheinopposition ist es wichtiger, als Vasall der USA diesen Krummdolch-Strauchdieben aus Kiew bedingungslos weiterhin die Hand unter den Arsch zu halten und den aussichtslosen Krieg, das Leid und die Zerstörung weiter auf Biegen und Brechen zu verlängern, als an die einheimische Bevölkerung zu denken und großen sich anbahnenden Schaden von ihm abzuwenden. So sieht sie aus, die "Zukunfts- und Fortschritts-Koalition". ;-P Man läßt uns bald wohl hungern, frieren, die Wohnung verlieren - und verarmt uns einfach generell mit der forcierten Inflation. Und das alles nur für ein paar störrische, nationalistische Kleinkinder in Kiew, deren selbstzerstörerischen Wahnsinn man aus intriganten Gründen unterstützt und befeuert, statt sie besonnen therapeutisch zu behandeln. Das alles nur, um dem US-Imperialismus gerecht zu werden und DEREN Krieg zu führen, auf welche Art auch immer. Sich von denen gegeneinander ausspielen und verheizen zu lassen in Eurasien. Jämmerlich!
    Auch jämmerlich, wie jetzt die Debatte aufkommt, nicht etwa nur den umweltfeindlichen, überteuerten Frackingscheiß aus den USA, etc. mit umweltfeindlichen Schiffen regelmäßig hierher zu karren, sondern auch im eigenen Lande zu erlauben. Über eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke wird gelabert, selbst Habeck will mehr Kohlekraft. Diesen Greenhorns scheint also ein Haufen tendenziell nationalistischer, zur NATO kriechender Kamikaze-Strolche aus Kiew wichtiger als die mittel- bis langfristige Errettung des Planeten als Lebensraum des Menschen, wie es scheint. Klimawandel und Co. machen nicht pause, nur weil ihr US-hörigen Pussies grad kein Gas mehr bequem und günstig aus Rußland beziehen wollt. ;-/ Könnte eine Politik verantwortungsloser und rückwärtsgewandter aussehen - und mehr Bruch der Versprechungen vor der Wahl wieder mal bedeuten?

    Ach, und wißt ihr, warum sich die Auslieferung von dieser blöden IRIS Luftabwehr verzögert und als kompliziert gestaltet? Weil Ägypten das bereits versprochen wurde. ;-D Dem "freiheitlich-demokratischen" Putschisten-Diktator Al Sisi oder Al Pussy oder was auch immer. Hörte ich gewisse Westheuchler nicht beim "arabischen Frühling" sagen, man sei ja so geläutert und wolle jetzt alles anders machen als früher. Aber schon liegen sie wieder im Bett mit Mubaraks de facto Nachfolger und den Saudis, etc.. Aber mit dem nackten Finger auf Rußland zeigen. Erbärmliche Heuchler!
    Und darum geht es mir auch in erster Linie. Natürlich sollte Krieg erstmal immer vermieden werden und ist es nicht ganz in Ordnung, da in ein anderes Land einzumarschieren, weil es sich (teils gerade) für einen anderen Weg entschieden hat. Aber solange man einer gewissen anderen Nation derlei regelmäßig durchgehen läßt, da andere Maßstäbe setzt und das nicht selten noch unterstützt, ist das nun auch im Falle Ukraine für mich konsequenterweise bzw. als Gegenpol in Ordnung. 8-/ Warum soll sich immer nur die böseste aller Mächte auf diese imperialistische Art und noch manch andere durchsetzen? Dann dürfen deren Interessen als Konter auch mal zurückgefahren werden mit der nötigen Konsequenz, und man hat es wirklich lange genug auf andere Weise versucht gegenüber dem ignoranten und intriganten Westen. Darüber hinaus muß man im Ukraine-Fall berücksichtigen, wie die ganze Misere überhaupt begann. Nämlich mit einem dubiosen, vom Westen wohl unterstützten Putsch, und es leben viele Russischstämmige im Osten, die da nicht gefragt wurden. Darüber hinaus agiert Rußland wenigstens nur in der Nachbarschaft und streut nicht derart wie dieses US-Weltgeschwür. ;-P

    Scholz, der am Ende irgendwie doch fast immer sich von den Hetzmedien sowie grünen, gelben und schwarzen Kläffern triggern läßt und umkippt, propagierte neulich verlogen, doch ich konterte:
    Papa Schlumpf Scholz hat sich indessen lächerlich gemacht und doch tatsächlich gesagt, die anderen Länder sollten wissen, daß der Westen nichts Böses ist und man ihn nicht zu fürchten brauche, nur weil Rußland und China internationale Verträge abgeschlossen haben und immer mehr Fuß fassen, während der Westen bröckelt. Doch ein jeder sollte stattdessen wissen, der Westen, das sind die USA, dann lange Zeit nichts und dann ein Haufen von weitgehend hörigen US-Vasallen. Und wenn man berücksichtigt, was die USA weltweit so in rund 100 Jahren angerichtet haben und welche gierigen und machtbesessenen Ego-Intentionen dahinterstanden, dann ist man aus gutem Grunde besser vorsichtig und orientiert sich vielleicht lieber um... ;-/
    Was jetzt nicht heißen muß, daß andere selbstlos helfen; das machen nur echte Sozialisten/Kommunisten. ;-/ Ich kann mich noch daran erinnern, daß Castro oder Guevara wohl mal sagten, westliche Vertreter oder wer auch immer konnten einfach nicht verstehen, warum sie Angola helfen, ohne dafür etwas zu erwarten. Ja, so etwas KÖNNEN Systemlinge mit kapitalistischer Marktpropaganda im Hirn nicht verstehen; die denken immer wie ein Ferengi. ;-/

    Und der Gipfel der Heuchelei die "Besorgnis" der NATO, der Krieg könne Jahre dauern - selbst alles dafür tuend...

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    Standard AW: Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

    (...)

    Oh, es ist beinahe soweit - Jahrestag. Wie die "Fortschritts-Koalition" unter Beifall und Anstachelung der (CD)U und der nahezu gleichgeschalteten Medienlandschaft uns in ihrer "Zeitenwende" in die Vergangenheit zurückkatapultiert hat und es noch tut. Und das in vielerlei Hinsicht: Aufrüstungswahn, Wehrdienstgelaber, Kriegsunterstützung und -verlängerung, ganz einfach schier allgegenwärtiger Neomilitarismus sowie Rückfall in umweltfeindliche Energiequellen nebst Transport, etc.. Ja es wird gar schon - am lautesten freilich, aber nicht nur von den entsprechenden skrupellosen Konzernen - nach einer europäischen Kriegswirtschaft geschrien. Alles geht noch stärker weg von Ursachenprävention hin zu aussichtsloser Repression. Eine Zeitenwende, die UNS betrifft und weniger Rußland und wo man "sein Land" desillusionierter denn je wahrnimmt, wenn man noch halbwegs selbstständig denken kann. 8-/
    Ein Jahr nun also präventiver russischer Verteidigungskrieg gegen die, entgegen früherer Zusagen, wie eine Seuche gen Osten vorrückende NATO-Bitch der USA in der Ukra-Ruine - welche meinem kleinen Spitznamen für das korrupte, nationalistische Loch, das ungeeigneter als EU-Beitrittskandidat wohl kaum sein könnte, immer gerechter wird. Wer hätte damals gedacht, daß der Westen und ein infantil-bockiges Regime in Kiew - und leider teils auch militärische Unfähigkeit und Halbherzigkeit seitens Rußland bislang - es tatsächlich schaffen, aus einer Sache, die nach ein paar Wochen hätte vorbei sein können, nunmehr ein Jahr Krieg zu basteln. Die Ukraine liegt bereits in weiten Teilen in Schutt und Asche, dazu Hunderttausende Tote, die sich auch später nicht wieder aufbauen lassen. Und das alles nur, weil das Kindskopfregime aus Kiew mit seiner gewiß auch von nationalistischen Militärs, etc. getriebenen Galionsfigur Selenksyj einen Krieg bis zum bitteren Ende führen will. Nein, es begann bereits damit, daß sie unbedingt in ihr armseliges anachronistisches NATO-Syndikat der USA eintreten wollten und die im Sterben liegende neoliberale EU, die immer noch mit ihren Totsparer-"Konzepten" von gestern um die Ecke kommt (die so manchen verblendeten Ukrainer übrigens recht bald in die Realität zurückfinden lassen würden). Die EU hätte man ihnen wohl sogar erlaubt vor der Haustür Rußlands, während die USA meinen, ganz Lateinamerika sei ihr "Hinterhof", und stets entsprechend verfuhren. Aber es "mußte" ja unbedingt auch diese obsolete NATO sein - weil die Nachfolger des Putschistenregimes Angst vor Rußland hatten. Und wozu hat nun genau dieses Streben in die NATO geführt? Richtig! Zu eurem schlimmsten Albtraum. Zu dem, was ihr mit der Mitgliedschaft verhindern wolltet. Ein Verzicht darauf, ein rechtzeitiger Rückzieher kurz vor oder auch noch nach dem Einmarsch der Russen - der Schutzoperation gegenüber seinen Landsleuten im Donbass, die man acht Jahre lang schikanierte seitens Kiew - und kaum ein Haus hätte zerstört, kaum ein Mensch sterben müssen. Aber man entschied sich für den unvernünftigen, unrealistischen Weg des Leidens und des Niedergangs. Man entschied sich für den Weg der Selbstzerstörung - aufgestachelt vom intriganten Westen, der SEINEN Krieg dort in der Ukraine gegen Rußland führt, aber dafür die Ukrainer verheizt und selbst sich aus der Verantwortung stielt. Und am Ende treibt er diese verbohrten Trottel vielleicht gar in die nukleare Katastrophe. Anstatt, daß der Westen mal realistisch auf die Kindsköppe in Kiew einredet, sich zu realistischen Verhandlungen bereit zu erklären, werden sie mit immer neuen Waffenlieferungen zur weiteren Selbstdemontage ermuntert und in ihrem surrealistischen Wahn bestätigt. Und selbst wenn da auch mal hier und dort ein flüchtiges Raunen in der einen oder anderen Regierung ist, Selenskyj und Co. mögen von allzu unrealistischen Vorstellungen Abstand nehmen, so setzt man sie nicht etwa unter Druck, indem man weitere Waffenlieferungen einstellt oder zumindest an gewisse Bedingungen knüpft. Nein, man läßt sie immer weiter ins Verderben laufen und gibt ihnen dazu die Mittel. Könnte eine Politik armseliger, asozialer und verantwortungsloser aussehen als das, was der intrigante Westen und dieses fanatische Selenskyj-Regime da in Wechselwirkung abziehen? Der Kerl fernab der Schlacht in seinem Führerbunker - und ich frage mich wirklich manchmal, wie viel Entscheidungsgewalt der wirklich im Lande hat - wird im verlogenen Westen zum Helden hochstilisiert und propagiert, aber er ist und bleibt nichts weiter als der Zerstörer seines Landes.

    Mit Freuden teile ich mit, auch die zweite Petition von einer der wenigen sich noch nicht dem US-Einheitsregime von Politik und Medien hierzulande angeschlossen Habenden - uns' Wagenknecht (und Alice Schwarzer) - unterstützt zu haben. Auch wenn ich nicht unbedingt mit jedem Punkt genau übereinstimmen muß. Ob ich nun etwa den Einmarsch der Russen groß verurteile...ich weiß nicht. 8- ) Nicht provoziert war der Einmarsch jedenfalls ganz und gar nicht, wenn vielleicht auch überzogen. Wie hier weiter unten in meinem letzten Beitrag vom Sommer gesagt: Es wäre wohl zu verurteilen, wenn man den USA nicht ein- und dasselbe - ob nun in ihrem "Hinterhof" oder am anderen Ende der Welt - immer und immer wieder hätte durchgehen lassen oder es gar unterstützt hätte, was man im Heuchlerwesten auch weiterhin tun wird. Aber daß dieser imperialistische Weltkraken sich stets alles rausnimmt, andere das dagegen nicht dürfen, das geht so nicht. Und diese unterschiedliche Behandlung von vermeintlichen oder tatsächlichen Aggressoren oder Diktaturen, das ist an Heuchelei und Verlogenheit nicht zu überbieten vom Westen.
    Ich bin ja schon ein teils gespaltener Charakter. Es gibt Momente - etwa wenn ich rührende Musik höre oder liebe Dinge sehe wie einen lächelnden Smiley, spielende Kinder, ein niedliches, harmloses Tier, das Glück einer Mama mit ihrem Baby oder auch wenn ein Mann, wie im Erdbebengebiet in der Türkei jüngst, die tote Hand seiner Tochter hält und es nicht begreifen will -, da wünsche ich mir nichts als Frieden. Und natürlich werden in einem Krieg Tragödien befeuert und tritt das Liebe in den Hintergrund. Aber dann...wache ich wieder auf. :-/ Und begreife die Notwendigkeit des Widerstandes - gegen die Kapitalisten, gegen die USA, gegen all dieses Böse. Denn Tragödien werden auch einfach millionenfach aktiv, aber vielleicht gar noch mehr passiv durch ihr System und ihre Politik verursacht - mit Armut, Sozialdarwinismus und Perspektivlosigkeit. Und der Drahtzieher bzw. das größte Übel bez. dem Bösen in der Welt, das sind die USA und ihre Komplizen. Nicht, daß das gegenwärtige Rußland oder China besonders löblich wären - aber sie sind nicht das größere Übel und haben die halbe Welt im Würgegriff. Und wenn sie die gierigen Interessen der bösartigen USA zurückfahren können - dann sei mir das willkommen. Wer will schon dieses monopolare imperialistische, neoliberal-globalistische Terrorregime, das die USA und ihre Fanbitches sich bis heute erträumen, das ihnen aber zunehmend durch die gierigen Klauen gleitet? ;-/

    Jetzt möchte ich noch einmal auf das eigentliche Hauptthema des Threads zu sprechen kommen: das mediale Hetzerkartell. WIE sehr sie sich absprechen oder vielleicht auch Instruktionen aus der ganz ähnlich gleichgeschalteten Systempolitik erhalten, das beweist allein schon, daß sie uns allenthalben diesen Terminus "Angriffskrieg" in Bezug auf Rußland einfräsen, anstatt einfach "Krieg" zu sagen zum Beispiel. Das ist doch kein Zufall! Ich schrieb dazu schon was im Januar und zitiere: Wie schrieb ich doch heute anderswo: Ebenso hat man Lambrechts Rücktritt herbeigelabert, als er noch lange nicht beschlossen war - denn Lambrecht ist dem Hetzpack längst noch nicht Falke genug, nicht neomilitaristisch genug, nicht kriegsbegeistert genug. Stattdessen lobhudeln die Hetzmedien über eine typisch "sozialdemokratische", also kriegsaffine (wobei das ja heutzutage mehr noch auf die Greenhorns zutrifft) Kriegstreiberschreckschraube beinahe a la MASZ, die das Sondervermögen zur Verpulverung von anderswo viel dringender benötigtem Geld für die Bundes"wehr" verdreifachen will und überdies aussieht, als sei sie bloß mit Hals geboren worden und der Kopf erst später ausgestoßen worden. Jedenfalls ist letztlich zu befürchten, daß früher oder später auch der ferne Nachfolger des Tiger-Nazipanzers namens Leopard ironischerweise wieder für Nazis rollen wird und wieder gegen Rußland - welch eine erbärmliche Vernachlässigung der besonderen historischen Verantwortung, muß ich da sagen... ;-/

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    Standard AW: Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

    (...)

    Ja, und jetzt zieht auch die faule Ausrede mit den Verteidigungswaffen nicht mehr; wenn Rußland den Verteidigungsfall feststellt, dann kann es Wlad Nukem forever geben. 8- ) Jedenfalls hätte man zumindest bei den T-News wohl gerne selbst schon die neue Personalie besetzt, und ich muß sagen, ganz besonders erbärmlich sticht dieser Diekmann da immer hervor. Das ist der frühere in den USA eingebettete Korrespondent und Fanboy, der sich mit "...dieses tolle Land" oder so ähnlich dann am Ende auch mal ultimativ outete. Sein ähnlich US-begeisterter Nachfolger wohnt dort jetzt bei einem fanatischen Republikaner (scheint aber selbst wohl eher Team blau zu sein). Aber zurück zu Diekmännchen: "Endlich westliche Kampfpanzer" geiferte dieser Weltkriegsarchitekt dann auch letztens wieder und so seiert es vor sich hin seit langem. So'ne weibliche Diekmann hat da auch letztens Scheiße gelabert, und zum einstigen BLÖD-Zeitungs-Diekmann muß ich wohl nichts mehr sagen. Ich frage mich, ob das Zufall ist oder diese ganze Diekmann-Bagage eine einzige Propaganda-Dynastie der systemischen Scheißelaberer. 8-/ Wobei ich diese selbstgerechte Hollstein auch nicht wirklich ausstehen kann, und dieser heuchlerische Chef-Propagandist hat sich mit seinem Loblied auf wirtschaftsliberale Faschisten wie Fritzl Eber(t) und Stresemann jüngst endgültig geoutet - und einem unverschämten de facto Schmeißen von Rechten und Linken damals in einen Topf. Die typische Verräter-Sozialbremse Ebert damals, die es nötig hatte, tapfere Volkshelden wie Liebknecht und Luxemburg von Faschisten ermorden zu lassen, und nahezu bis zuletzt versucht hat, die Monarchie zu wahren. Und dann labert er von Bedrohungen für die "Demokratie" und fordert Standhaftigkeit, der Kerl mit seinem Chefredakteursgehalt in seiner Scheinwelt... ;-P Ich muß kotzen. Da verblaßt dann auch ein Plädoyer für mehr Klimaschutz zur blanken Heuchelei, denn Bonzenpack ist immer noch für die meisten Emissionen, etc. verantwortlich, leidet aber bei weitem am wenigsten unter den Folgen und wird am wenigsten in die Pflicht genommen.
    Also, bei mir gab es wirklich eine Zeitenwende 2022 - denn ich habe gesehen, zu WAS diese einseitige Propagandamedienlandschaft fähig ist in den selbsternannten "Demokratien" westlicher Prägung und auch hierzulande. Ich habe sie ja schon vorher sehr kritisch beäugt, aber DIESES allgemeine BLÖD-Niveau, das sich speziell seit dem 24. Februar, aber auch schon im Vorfeld verbreitete, das hielt ich dann in der platten, weitgehend gleichgeschalteten und einseitigen Form doch nicht mehr für möglich in dieser Epoche... ;-/ Und diesen Rückfall in den preußischen Militarismus, nach dem allenthalben gekrächzt wird.

    Und wir sehen ja z.B. anhand des Falls Alina Lipp, wie sehr es weiter vorangewuchert ist, nur noch die eine "Pflichtmeinung" zuzulassen und alles andere zu verbieten, auszublenden oder zu diskreditieren, während in der Ukraine eine Partei nach der anderen und ein(e) Sender/Zeitung nach dem/der anderen verboten wurde mittlerweile, wie es aussieht. Das ist dann wohl wieder das, was der "Wertewesten" unter "(Meinungs)freiheit" und "Demokratie" versteht... ;-P

    Nun noch etwas zum Barbarossa-Akt der Olivia Scholz - der nun den Nachfolger des Nazipanzers Tiger gen Rußland schicken will, auf die Brüllaffen und Giftnattern nah und fern um sich am Ende doch immer wieder hörend, und damit auf traditionellen Pfaden wandelt: (...) Wobei das bisher Zugesagte auch nicht über ein paar Alibi-Panzer hinausgeht, die nicht viel reißen können werden, aber es könnte ja erst der Anfang von einer immer weiteren Eskalation sein, mit immer noch mehr Mist, der geliefert wird und dann von Rußland eingeschmolzen werden muß. Überdies gibt es ja noch weitere Staaten, die sich für Washingtons Interessen, wo man das Ganze von weit weg mit schiefem Grinsen verfolgt, da hineinziehen lassen und liefern wollen. Und ich finde, angesichts dessen und dieser wachsenden Bedrohung sollte auch China mal langsam noch stärker Farbe bekennen und Rußland offen oder von mir aus auch erstmal verdeckt spürbar unterstützen auch militärisch (wobei ich nicht gedacht hätte, dies sei nötig). Diese beiden mächtigen Gegenpole zur Weltmafia USA und deren Komplizen sollten zusammenhalten, denn gewiß keiner von beiden möchte am Ende ohne den anderen gegen dieses besitzergreifende imperialistische Syndikat stehen. ;-/

    Ein Kanzler und eine ReGIERung (nebst (CD)U)/(CS)U), die, entgegen ihrer Beteuerung, mit dieser antirussischen Vasallenpolitik gegenüber den USA KEINEN Schaden vom deutschen Volke abwenden, sondern das Gegenteil wohlgemerkt, aber den Bonzen stört's ja nicht und sie bewegen sich da ja in bester Tradition... ;-P

    Ukraine-Konflikt vom Westen verlängert bis 2024 - doch jeder Realist weiß, eine russische Niederlage ist nach wie vor keine Option... ;-/
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  8. #8
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    Standard AW: Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

    Dann guck weiter Sesamstraße und "lies" BLÖD-Zeitung, wenn das mit deinen geistigen Kapazitäten besser korrespondiert. 8-)
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  9. #9
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    Standard AW: Zeitenwende zurück in die Vergangenheit: Der deutsch-europäische Neomilitarismus

    Zitat Zitat von Redwing Beitrag anzeigen
    Dann guck weiter Sesamstraße und "lies" BLÖD-Zeitung, wenn das mit deinen geistigen Kapazitäten besser korrespondiert. 8-)
    du bist doch völlig plemm plemm

    solche Texttapeten liest hier niemand mehr , bring eine kurze prägnante Vorstellung und den link dazu
    Geändert von marion (04.03.2024 um 17:15 Uhr)
    1.6.22 11:40 im Bundestag Claudia Roth: Journalisten sind Fachkräfte der Demokratie
    Ich glaube heißt übersetzt: Ich wees nüscht (Ruprecht)
    mabac (wirre Details) 22.6.1941 260Div der RA , 20.000 Panzer, 18.000 Flugzeuge, 68.000 Kanonen > 5cm gegen das DR aufmarschiert
    DR: 150Div., 3600 Panzer, 2500 Flugzeuge, 7000 Kanonen > 5cm


  10. #10
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    Zitat Zitat von ich58 Beitrag anzeigen
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    1.6.22 11:40 im Bundestag Claudia Roth: Journalisten sind Fachkräfte der Demokratie
    Ich glaube heißt übersetzt: Ich wees nüscht (Ruprecht)
    mabac (wirre Details) 22.6.1941 260Div der RA , 20.000 Panzer, 18.000 Flugzeuge, 68.000 Kanonen > 5cm gegen das DR aufmarschiert
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