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Thema: Ohne Sarg wie unsere Neubürger

  1. #111
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    Standard AW: Ohne Sarg wie unsere Neubürger

    Zitat Zitat von window Beitrag anzeigen
    gek.:



    Friedhof ist Erinnerungskultur.
    Ein Friedhof ist ein externer Ort wo sich Trauernde hinbegeben können auch wenn sie wissen das nach einigen Jahren nur noch die Gräber von den Verstorbenen von deren früherer irdischen Existenz zeugen.
    Der Friedhof ein Ort der Rituale. Des bewussten Abschiednehmens.
    Der Gräbergang bringt die Lebenden mit ihren Toten wieder bewusst in Erinnerung.

    Für mich wirkt die Aufbewahrung der Asche / Urne eines vertrauten Menschen in den eigenen privaten Räumen dagegen profan, irgendwie kulturlos.
    Das - wie hier angeführt - mit Respekt zu den Toten zu verbinden, wäre nicht meine Schlußfolgerung daraus.

    Das Problem in der westlichen Welt ist die Verdrängung der eigenen Sterblichkeit.

    Aber die Asche der Eltern, evtl. Kinder oder allein der Ehepartner (manche haben im Laufe des Lebens einige) später alle vereint (als Urnen-Galerie) auf den Kaminsims ... ?
    Nein danke.

    Übrigens. Der Friedhof als explizite Ruhestätte ist keine Erfindung der heutigen Kirchen ! Gräber mit Bestattungszeremonien waren schon unseren Ahnen wichtig. Selbst die Neandertaler sollen schon ihre Verstorbenen rituell gebettet, bedacht haben.

    Und viele historische Erkenntnisse lieferten in der heutigen Zeit erst archäologische Ausgrabungen von entdeckten Gräberfeldern.
    Scheint demnach ein Bedürfnis der menschlichen Spezies zu sein einen speziellen Ort für ihre Verstorbenen zu haben. Die Urne auf den Kaminsims überliefert nichts davon.

    Mir gefiele - alternativ zum Friedhof - die Idee von einer Urnen-Ruhestätte in einen Friedwald. Aber hier setzt natürlich auch die Natur (ausgewiesener Wald) Grenzen.
    Das Sterbekartell schreibt vor, wie wo was zu machen ist. Unter 6000 € stirbt man in Deutschland nicht. Solange die Krematorienbetreiber stinkreich werden, und die städtischen Angestellten ihr Auskommen haben, und die Beerdigungsinstitute gutes Geld verdienen, ist für die alles in Ordnung. Für das Volk nicht.

  2. #112
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    Standard AW: Ohne Sarg wie unsere Neubürger

    Das Sterbekartell schreibt vor, wie wo was zu machen ist. Unter 6000 € stirbt man in Deutschland nicht. Solange die Krematorienbetreiber stinkreich werden, und die städtischen Angestellten ihr Auskommen haben, und die Beerdigungsinstitute gutes Geld verdienen, ist für die alles in Ordnung. Für das Volk nicht.
    Die Beerdigungskosten sind in der BRD mittlerweile unverschämt hoch (geworden).
    Vermutlich werden schon deswegen immer mehr BRDler die Einäscherung vorziehen.

    Ein weiterer Grund in heutiger Zeit werden die loseren Familienbande sein.
    Familienbande häufig nicht mehr so eng wie früher und auch die Generationen leben geographisch oft nicht mehr nahe genug um im Todesfall die Grabpflege eines Familienangehörigen zu übernehmen. So wie es früher für die Generation der Groß-/Eltern noch selbstverständlich(er) war.

    Urnenbestattung dagegen braucht keine Aufwendung für Grabpflege /-Bepflanzung.
    Heute machen die Krematorien das Riesengeschäft.
    Die Wartezeit bis zur Einäscherung kann einige Wochen betragen.

    Sterben wird in der BRD ein steigendes Armutsrisiko.
    Der BRD Staat greift inzwischen sogar auf die Sterbeversicherung zu, wenn jemand in eine soziale Notlage kommt und auf staatl. Hilfe angewiesen ist. (Verrechnen des erlaubten Schonbetrags).


    Nochmal zu [Links nur für registrierte Nutzer]
    Urnenaufbewahrung auf Privatgrundstück bzw. in der Privatwohnung kann ich nichts abgewinnen.
    Es bleibt außerdem bei dieser Option immer einiges offen.
    Bspw. wenn der / die Urnenaufbewahrer wegziehen, muss die Urne wieder ausgebuddelt werden.
    Wenn die Aufbewahrer sterben, wer übernimmt anschließend die Urnenbetreuung ?
    Wieviele Generationen soll die Urnenübertragung weiter laufen ?
    Letztlich bleibt es eine Belastung für nachfolgende Generationen.

    Das sind bspw. gewichtige Gründe meine Asche niemals "zur Aufbewahrung" einen Vertrauten, Nahestehenden zuzumuten.

    Und DAS hat sicherlich nichts mit der Verdrängung der eigenen Sterblichkeit zu tun.
    Meine Ansicht ist nämlich ganz einfach.
    Die Lebenden haben ihre Welt. Die Verstorbenen haben ihren Platz. In der Erinnerung kommen sie zusammen, aber nicht räumlich.

    Rumpelstilz, lies bitte nochmal Deinen vorherigen Beitrag, auf den ich mich allgemein bezog. Die Antwort bezog sich tw. auf abfällige Bemerkungen zu BRDler u. das England / Peru das besser (freier) "händeln". Deine Meinung ist halt in diesen Punkt nicht meine, selbst wenn ich diese BRD in vielen Bereichen äußerst kritisch sehe.

    Das Versprechen gegenüber Deiner 1. Frau, ist nicht explizit angesprochen worden.

    Jedoch geht in Deinen [Links nur für registrierte Nutzer] Kommentar Deine Pro-Haltung zum Thema "privater Urnenaufbewahrung" deutlich hervor.
    Was nun dieser Brauch explizit mit Respekt zu tun hat, war lediglich meine Erwiderung darauf.
    Und ich bleibe dabei.
    Für mich ist dies keine Erinnerungskultur, die ich bei uns etabliert haben will !
    Für mich wäre dies ein weiteres Indiz zum Kulturverlust, falls sich das in der BRD etablieren sollte.
    Kann aber kommen. Selbst die Kosten für eine Urnenstätte kann nicht jeder tragen.

    Zu England.
    Ob *das nun in England inzwischen gängige Praxis geworden ist, kann ich nicht beurteilen. Falls ja, sehe ich das dort natürlich als fortschreitenden Kulturverlust.

    In England gab u. gibt es sicher dennoch weiterhin Beerdigungen auf Friedhöfen.
    Asche verstreuen als Seebestattung, Friedwald u. andere konfessionsfreie Optionen sind bessere Alternativen.
    Anbei eine wahre Anekdote aus den "freien" England.
    Keith Richard (Rolling Stones) hat die Asche seines Vaters mit Kokain vermischt und anschl. geschnupft.

    Vermutlich hat die zunehmende Verarmung der englischen Multi-Kulti-Bevölkerung (fortgeschrittener als in der BRD) mit den neuen * Brauch zu tun ? Der Not ebenso geschuldet wird mittlerweile in England verstärkt das Hausboot als Ersatz für festen Wohnraum gewählt.
    In den USA - für mich im Vergleich zum Alten Kontinent - nicht gerade in Sachen Kultur Vorreiter, hat die private Überlassung der Asche auch längst Einzug gehalten.

    Anders bspw. in Wien. Denen sagt man eine besondere Beziehung zum Gottesacker, zur Feier der Verstorbenen nach. "A scheene Leich'".
    Tradition dort und bei uns im ländlichen Raum ist immer noch der "Leichenschmaus" nach der Bestattung. Ein gemeinsames Erinnern an Verstorbenen beim gemeinsamen Essen und Trinken. Eine sinnliche Art von Gedenken und Würdigen des Verstorbenen.
    All DAS gehört zu unserer europäischen Erinnerungskultur. Zum Gedenken der Toten.


    Dein [Links nur für registrierte Nutzer] schätzt eine anderen Umgang, Kultur. Beim Nachlass von Verstorbenen.

    Es gibt eben Völker, die mit Freiheit nichts anfangen können und nichts anfangen wollen. Selbst private Dinge müssen bis ins Detail vom Staat geregelt werden. Sonst sind diese krummen Menschen nicht glücklich.

    Und dabei sind die Engländer noch nicht einmal kulturfremde Ungläubige. Von manchen Leuten wird da ja sogar der Pangermanismus bemüht. Engländer seien "Angeln und Sachsen". Aber es gab in England auch niemals eine kommunistische Partei von Einfluss, wie in Frankreich, Spanien, Italien oder in Deutschland.

    Wieso soll man Verbote aufstellen, um die Bevölkerung zu gängeln? England ist in vielen täglichen Dingen viel freier als die BRD.

    Der Wunsch meiner ersten Frau war, dass ich ihre Urne überall dorthin mitnehme, wo ich lebe. Also dass sie mich bei jedem meiner Umzüge begleitet bis an mein eigenes Lebensende, um immer in meiner Nähe zu sein.


    Gott sei Dank, und das meine ich jetzt sehr wohl im religiösen Sinn, ist sie nicht in dieser blöden BRD verstorben. Das hätte mich dort nur viel Bürokratie und Geld gekostet. (Notfalls hätte man die Urne auf dem Friedhof ausbuddeln müssen.)

    Und meine zweite Frau findet es gut, dass ich die Urne meiner ersten Frau immer dort habe, wo ich gerade wohne. Das hat etwas mit "Respekt" und Menschlichkeit zu tun. Das erste Wort, "Respekt", erzeugt doch in der heutigen BRD nur noch dummes Gekicher und das Wort "Menschlichkeit" ist zu einem politischen Schlagwort der Heuchelei verkommen.
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    gek.:
    ... Wenn ich ein Versprechen gegenüber meiner todkranken Frau breche, dann hat das Brechen dieses Versprechens in Deinen Augen nichts mit mangelndem Respekt zu tun? ...
    In meiner 1. Antwort ging keinesfalls diese Forderung hervor.
    Das Respektthema bzw. mein Unverständnis auf diese "Kultur" bezog sich allgemein und zwar auf den Wunsch eines Menschen nach dem Ableben weiter mit der eigenen Asche (Urne) unter den Lebenden weilen zu wollen. "Nicht loslassen können" drängt sich auf.

  3. #113
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    Standard AW: Ohne Sarg wie unsere Neubürger

    Zitat Zitat von window Beitrag anzeigen
    Die Beerdigungskosten sind in der BRD mittlerweile unverschämt hoch (geworden).
    Vermutlich werden schon deswegen immer mehr BRDler die Einäscherung vorziehen.

    Ein weiterer Grund in heutiger Zeit werden die loseren Familienbande sein.
    Familienbande häufig nicht mehr so eng wie früher und auch die Generationen leben geographisch oft nicht mehr nahe genug um im Todesfall die Grabpflege eines Familienangehörigen zu übernehmen. So wie es früher für die Generation der Groß-/Eltern noch selbstverständlich(er) war.

    Urnenbestattung dagegen braucht keine Aufwendung für Grabpflege /-Bepflanzung.
    Heute machen die Krematorien das Riesengeschäft.
    Die Wartezeit bis zur Einäscherung kann einige Wochen betragen.

    Sterben wird in der BRD ein steigendes Armutsrisiko.
    Der BRD Staat greift inzwischen sogar auf die Sterbeversicherung zu, wenn jemand in eine soziale Notlage kommt und auf staatl. Hilfe angewiesen ist. (Verrechnen des erlaubten Schonbetrags).


    Nochmal zu [Links nur für registrierte Nutzer]
    Urnenaufbewahrung auf Privatgrundstück bzw. in der Privatwohnung kann ich nichts abgewinnen.
    Es bleibt außerdem bei dieser Option immer einiges offen.
    Bspw. wenn der / die Urnenaufbewahrer wegziehen, muss die Urne wieder ausgebuddelt werden.
    Wenn die Aufbewahrer sterben, wer übernimmt anschließend die Urnenbetreuung ?
    Wieviele Generationen soll die Urnenübertragung weiter laufen ?
    Letztlich bleibt es eine Belastung für nachfolgende Generationen.

    Das sind bspw. gewichtige Gründe meine Asche niemals "zur Aufbewahrung" einen Vertrauten, Nahestehenden zuzumuten.

    Und DAS hat sicherlich nichts mit der Verdrängung der eigenen Sterblichkeit zu tun.
    Meine Ansicht ist nämlich ganz einfach.
    Die Lebenden haben ihre Welt. Die Verstorbenen haben ihren Platz. In der Erinnerung kommen sie zusammen, aber nicht räumlich.

    Rumpelstilz, lies bitte nochmal Deinen vorherigen Beitrag, auf den ich mich allgemein bezog. Die Antwort bezog sich tw. auf abfällige Bemerkungen zu BRDler u. das England / Peru das besser (freier) "händeln". Deine Meinung ist halt in diesen Punkt nicht meine, selbst wenn ich diese BRD in vielen Bereichen äußerst kritisch sehe.
    Wieso sprichst Du mich eigentlich persönlich an ohne die Zitierfunktion zu benutzen?


    Und natürlich äussere ich mich, Zitat von Dir: "abfällig" über das Eingreifen des Staates in private Angelegenheiten. In England und in Peru existiert eine Möglichkeit, genau so zu handeln, wie es meine persönliche Situation erfordert, und in der BRD ist es nicht nur teurer, sondern auch noch mit viel mehr bürokratischem Aufwand verbunden.

    Ich äussere mich ja auch genauso abfällig über Dich, weil Du erstens kein Leseverständnis für meine Beiträge hast und zweitens wohl auch nicht verstehen willst, dass ich kein Politiker bin, sondern eine Privatperson.

    Was interessiert mich, wie andere Engländer ihre Toten bestatten? Bin ich Engländer, wohne ich da jetzt noch? Ebenso Dein Bezug zur BRD und zu Österreich. Wohne ich dort? Was interessieren mich deren Bestattungsriten als Ganzes?

    Meinen ersten Beitrag in diesem Strang schrieb ich als Erwiderung auf einen Beitrag zur Seebestattung in der BRD in dem Sinne, dass es anderswo auch viel einfacher geht. Es war einfach eine Information über den Tellerrand BRD hinaus und ich habe dann als mögliche Erklärung angefügt, weshalb ich das in meiner persönlichen Situation so gemacht habe.

    Ich bin also kein Politiker in der BRD, der die Bestattungsriten ändern möchte. Das macht die woke Regierung der BRD sowieso von ganz alleine. Die BRD baut schon von ganz alleine ab, ganz unabhängig davon, ob ich, wie Du sagst: "abfällig" über diese BRD schreibe oder nicht.

    Zitat Zitat von window Beitrag anzeigen
    Das Versprechen gegenüber Deiner 1. Frau, ist nicht explizit angesprochen worden.

    Jedoch geht in Deinen [Links nur für registrierte Nutzer] Kommentar Deine Pro-Haltung zum Thema "privater Urnenaufbewahrung" deutlich hervor.
    Was nun dieser Brauch explizit mit Respekt zu tun hat, war lediglich meine Erwiderung darauf.
    Und ich bleibe dabei.
    Für mich ist dies keine Erinnerungskultur, die ich bei uns etabliert haben will !
    Für mich wäre dies ein weiteres Indiz zum Kulturverlust, falls sich das in der BRD etablieren sollte.
    Kann aber kommen. Selbst die Kosten für eine Urnenstätte kann nicht jeder tragen.

    Zu England.
    Ob *das nun in England inzwischen gängige Praxis geworden ist, kann ich nicht beurteilen. Falls ja, sehe ich das dort natürlich als fortschreitenden Kulturverlust.

    In England gab u. gibt es sicher dennoch weiterhin Beerdigungen auf Friedhöfen.
    Asche verstreuen als Seebestattung, Friedwald u. andere konfessionsfreie Optionen sind bessere Alternativen.
    Anbei eine wahre Anekdote aus den "freien" England.
    Keith Richard (Rolling Stones) hat die Asche seines Vaters mit Kokain vermischt und anschl. geschnupft.

    Vermutlich hat die zunehmende Verarmung der englischen Multi-Kulti-Bevölkerung (fortgeschrittener als in der BRD) mit den neuen * Brauch zu tun ? Der Not ebenso geschuldet wird mittlerweile in England verstärkt das Hausboot als Ersatz für festen Wohnraum gewählt.
    In den USA - für mich im Vergleich zum Alten Kontinent - nicht gerade in Sachen Kultur Vorreiter, hat die private Überlassung der Asche auch längst Einzug gehalten.

    Anders bspw. in Wien. Denen sagt man eine besondere Beziehung zum Gottesacker, zur Feier der Verstorbenen nach. "A scheene Leich'".
    Tradition dort und bei uns im ländlichen Raum ist immer noch der "Leichenschmaus" nach der Bestattung. Ein gemeinsames Erinnern an Verstorbenen beim gemeinsamen Essen und Trinken. Eine sinnliche Art von Gedenken und Würdigen des Verstorbenen.
    All DAS gehört zu unserer europäischen Erinnerungskultur. Zum Gedenken der Toten.


    Dein [Links nur für registrierte Nutzer] schätzt eine anderen Umgang, Kultur. Beim Nachlass von Verstorbenen.



    [Links nur für registrierte Nutzer]
    gek.:


    In meiner 1. Antwort ging keinesfalls diese Forderung hervor.
    Das Respektthema bzw. mein Unverständnis auf diese "Kultur" bezog sich allgemein und zwar auf den Wunsch eines Menschen nach dem Ableben weiter mit der eigenen Asche (Urne) unter den Lebenden weilen zu wollen. "Nicht loslassen können" drängt sich auf.
    Was mir hier jetzt auch missfällt, dass ich ständig meine vorherigen Beiträge selber zitieren muss. Das ist wie in der Sonderschule, wo der Lehrer auch alles noch einmal wiederholen muss, was er nur eine Minute vorher gesagt hat.

    Also hier wieder noch einmal ...

    Zitat Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
    [...]
    Das Ganze hat ja auch noch einen praktischen Grund. Wieso sollte ich meine Frau auf einem Friedhof in England beerdigen wollen, wenn wir beide wussten, dass ich England verlassen werde? Es wäre also auf ein ständiges Umbetten auf einen anderen Friedhof hinaus gekommen. Denn auch hier in Peru ziehe ich evtl. noch einmal um und möchte nicht eine Flugreise unternehmen wollen oder eine ganztägige Fahrt mit dem Fernbus, um das Grab meiner ersten Ehefrau besuchen zu wollen.

    Wie unrealistisch ist das denn? Also wäre bei jedem Umzug ein erneutes Umbetten auf einen weiteren Friedhof notwendig.
    [...]
    Das auf Deine Einlassung:

    Zitat Zitat von window Beitrag anzeigen
    [...]
    Das Respektthema bzw. mein Unverständnis auf diese "Kultur" bezog sich allgemein und zwar auf den Wunsch eines Menschen nach dem Ableben weiter mit der eigenen Asche (Urne) unter den Lebenden weilen zu wollen. "Nicht loslassen können" drängt sich auf.
    Wie jeder aufmerksame Leser selbst beurteilen kann, reden wir hier seit mehreren Beiträgen aneinander vorbei. Vielleicht bist Du nicht ganz echt?

    Abgesehen von so unverschämtem Geschreibsel wie

    Zitat Zitat von window Beitrag anzeigen
    [...]
    Das Versprechen gegenüber Deiner 1. Frau, ist nicht explizit angesprochen worden.
    [...]
    Diese neue Art, alles diskutieren zu wollen, auch die privaten Beweggründe, ist eine Methode des Kulturmarxismus, Völker entprivatisieren zu wollen. Wenn ich jemandem private Gründe nenne, dann als Erklärung, aber keinesfalls als Diskussionsgrundlage.

    Bringe "auf Linie" wen Du willst in Deiner woken BRD oder in Deinem woken Österreich! Genau weil diese Länder voll sind mit Personen Deines Schlages, bin ich froh, nie mehr einen Fuss in diese Länder setzen zu müssen.
    "Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
    (aus dem Film 'Heimkehr', 1941)



  4. #114
    exVan der Graf Generator Benutzerbild von Morrison
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    13.09.2022
    Beiträge
    582

    Standard AW: Ohne Sarg wie unsere Neubürger

    Zitat Zitat von kiwi Beitrag anzeigen
    Wieder ein Schritt in Richtung Moslem


    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Ich will in meiner Holzkiste verbrannt werden - Entschuldigung – eingeäschert werden
    Gruß Kiwi
    Ich will und werde nicht in der brd sterben.
    Sonst komm ich als Zombie wieder, wenn es in 15 oder 20 Jahren soweit ist....
    Ein dürrer Baum hat keine Knospen,
    ein schlechter Mensch keine Kinder.

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