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Thema: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

  1. #1
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    Standard Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Juden und Türken gegen Christen

    In André Harris’ und Alain de Sédouys Buch Juifs et Français (Grasset, 1979) finden wir interessante Zeugenaussagen über die von den Türken an der griechischen Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg begangenen Grausamkeiten. Hier ist, was ein gewisser Maurice Denailles, ein Händler aus Sentier [ein Viertel in Paris, das für seinen (Schwarzmarkt-) Textilhandel bekannt ist] den beiden Journalisten berichtet. Er ist ein 1912 geborener Jude aus der Türkei, der 1924 nach Frankreich auswanderte. Folgende Erinnerungen beziehen sich auf die Machtübernahme Mustafa Kemals: „Meine ersten Erinnerungen sind furchtbar. Das war bereits ein Genozid. Ich war Augenzeuge des Massakers an den Griechen in Smyrna, wo ich gesehen habe, wie ganze Stadtviertel brannten. Ich habe Türken mit Ketten aus Brustwarzen durch die Straßen ziehen sehen. Ich habe griechische Priester gesehen, die der Reihe nach gezwungen wurden, durch Glasscherben zu laufen, welche von der Menge hingeworfen worden waren.“

    Maurice Denailles freut sich, dass die Juden damals vom türkischen Furor nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden: „Glücklicherweise hatte Kemal eine halbjüdische Mutter, was uns damals gerettet hat“

    Kirchen zerstören

    Seit langem setzten die Juden große Hoffnungen in die Türken.
    Als 1453 Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde, freuten sie sich über die Niederlage der Christen. In seinem Buch Rendez-vous avec l’islam (Grasset, 2005) bestätigt Alexandre Adler, dass die Juden damals die türkische Invasion genauso unterstützten wie einige Jahrhunderte zuvor die arabische in Spanien: „Überall, wo sie vordringen, werden die Türken von den Juden als Befreier empfangen“ (S. 168).

    Folgendes schreibt der namhafte jüdische Historiker Léon Poliakov: „Ein Teil der Marranen sah den Sieg der „Ismaeliten“, welcher großen Eindruck in ganz Europa machte, als ein Vorzeichen des baldigen Falles „Edoms“ [der Christenheit] und der unmittelbar bevorstehenden Befreiung Israels.“

    weiter:
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  2. #2
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Interessant zu lesen.
    "...Gerade zu dieser Zeit [der Blackouts] begannen die USA, über die Hälfte des Erdöls, das wir konsumieren, zu importieren. George W. Bush beauftragte eine Arbeitsgruppe mit der Lösung dieses Problems. Wissen Sie wie sie es gelöst haben? Es gab einmal ein Land, es hieß Irak." - Ray McGovern, ehem. CIA-Offizier

  3. #3
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Die jüdischen Wurzeln des Kemalismus

    Es ist wichtig, zu wissen, dass die Bewegung der Jungtürken zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die kemalistische Revolution und der westliche Laizismus in der Türkei teilweise aus dem Judaismus entstanden sind. In der Tat waren die Dönmeh – Juden, die vorgaben, zum Islam übergetreten zu sein (vgl. Psychanalyse du judaïsme, S. 158-164) – maßgeblich in der jüngeren türkischen Geschichte.
    Gershom Scholem, einer der großen jüdischen Denker des 20. Jahrhunderts, äußert sich folgendermaßen dazu: „Die Dönmehs stellten zahlreiche Mitglieder der intellektuellen Elite der Jungtürken. […] Sie spielten eine wichtige Rolle bei der Geburt des Komitees für Einheit und Fortschritt, einer jungtürkischen Organisation, die in Saloniki gegründet wurde. […] Als Beweis lässt sich anführen, dass David Bey, einer der drei Minister der ersten Regierung der Jungtürken und bedeutender Parteiführer der Bewegung, ein Dönmeh war“ (Le Messianisme juif, 1971, Calmann-Lévy, 1974, S. 235).

    Der überaus einflussreiche Zeitungsdirektor Alexandre Adler bestätigt die jüdischen und freimaurerischen Ursprünge der kemalistischen Türkei: „Mindestens einer der Gründer die am 14. Juli 1889, dem hundertsten Jahrestag des Sturms auf die Bastille, die Bewegung der Jungtürken ins Leben riefen, war ein erklärter Dönmeh: Sürkü Dey. Mehrere Dönmeh-Generäle führten die jungtürkischen Truppen an. […] Auch nach dem völligen Bruch mit seinem Mitverschwörer und Finanzminister, dem Dönmeh Djazid Bay, war das Umfeld Mustafa Kemals stets mit Sabbatianern [d.h. Dönmehs] durchsetzt (und darüber hinaus mit einer Clique sunnitischer Freimaurer des schottischen Ritus)“ (Rendez-vous avec l’islam, S. 175).

    Vor jüdischem Publikum drückte Alexandre Adler sich auf einer Konferenz im Hause Itzak Rabins am 14. März 2005 etwas freier aus: „Es wird Sie nicht erstaunen, dass ich zahlreiche Dönmeh-Freunde habe, d.h. Schüler Sabbatai Zevis, und dass ich sie wirklich wundervoll finde. […] Ohne die große Anzahl an Dönmehs unter den türkischen Eliten gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hätte es keinen Kemalismus gegeben. […] Die großen Dönmehs führten die Reformen in der Türkei an und gründeten die modernen Gymnasien, darunter auch jenes, wo Mustafa Kemal in Saloniki studierte. Natürlich behaupten die türkischen Islamisten, dass Kemal selbst Dönmeh war, aber das ist falsch. Es stimmt allerdings, dass Dönmehs in seinem Umfeld und unter seinen Freunden dominierten“.

    Alexandre Adler erklärt, dass eben dieser Einfluss der Dönmeh-Juden, die vortäuschen, sich zum Islam bekehrt zu haben, Grundlage des gegenwärtigen Bündnisses zwischen der Türkei und Israel sei: „Wenn nicht Dönmehs während der ersten dreißig Jahre der laizistischen Türkei das Amt des Außenministers bekleidet hätten und wenn nicht seit 1950 und heute noch 40 % der türkischen Botschafter in der Welt Dönmehs wären – darunter alle türkischen Botschafter in den USA –, dann wäre die Türkei sicherlich kein Verbündeter Israels (Vgl. Psychanalyse du judaïsme, S. 158-164).

    Nun müsste man herausfinden, welche Rolle die Dönmeh-Generäle bei den Christenmassakern nach dem Ersten Weltkrieg und beim Armeniergenozid gespielt haben. Dies jedoch ist eine andere Geschichte.

    enthauptete armenische Daschnaken 1898
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    Geändert von harlekina (30.01.2012 um 06:23 Uhr) Grund: Link genügt.
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  4. #4
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Die Herkunft des Staatstgründers Atatürk wirft bis heute Fragen auf. Die offizielle Version, der "Vater der Türken" sei ein Nachkomme zentralasiatischer Türken wird durch Mustafa Kemals Optik widerlegt. Kemals Vater dürfte wie viele Türken slawischer Herkunft sein.

    Thessalonik, Geburtsort Atatürks,i war neben Kostantinopel ein zweites Zentrum jüdischen Lebens im Osmanischen Reich. Es ist glaubhaft, dass Atatürk zumindest eine jüdische Mutter hatte, die zum Schein zum Islam übergetreten ist.

    Der "Kemalismus" ist zweifellos eine jüdische Idee, nicht nur wegen Kemals Herkunft.

    Die Idee des Kemalismus erinnert stark an den Zionismus. Es ist eine Kopfgeburt wie der Zionismus.
    Angebot und Nachfrage...das ist es, worauf ihr Menschen des nächsten Jahrhunderts stolz sein werdet. Friedrich Nietzsche

  5. #5
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Die Herkunft des Staatstgründers Atatürk wirft bis heute Fragen auf. Die offizielle Version, der "Vater der Türken" sei ein Nachkomme zentralasiatischer Türken wird durch Mustafa Kemals Optik widerlegt.

    Thessaloniki war neben Kostantinopel ein zweites Zentrum jüdischen Lebens im Osmanischen Reich. Es ist glaubhaft, dass Atatürk zumindest eine jüdische Mutter hatte, die zum Schein zum Islam übergetreten ist.

    Der "Kemalismus" ist zweifellos ein jüdisches Gewächs, nicht nur wegen Kemals Herkunft.

    Die Idee des Kemalismus erinnert stark an den Zionismus. Es ist eine Kopfgeburt wie der Zionismus.
    Der ehemalige PLO-Anhänger, Bundestaxifahrer und Ehrendoktor der Universität Haifa ist Ehrenmitglied der jüdischen Gemeinde Thessaloniki.
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  6. #6
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Warum und wer hat sooooo ein Interesse an Türken und Juden ?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?( ?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(?(

    Langweilig

  7. #7
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Die Herkunft des Staatstgründers Atatürk wirft bis heute Fragen auf. Die offizielle Version, der "Vater der Türken" sei ein Nachkomme zentralasiatischer Türken wird durch Mustafa Kemals Optik widerlegt. Kemals Vater dürfte wie viele Türken slawischer Herkunft sein.

    Thessalonik, Geburtsort Atatürks,i war neben Kostantinopel ein zweites Zentrum jüdischen Lebens im Osmanischen Reich. Es ist glaubhaft, dass Atatürk zumindest eine jüdische Mutter hatte, die zum Schein zum Islam übergetreten ist.

    Der "Kemalismus" ist zweifellos eine jüdische Idee, nicht nur wegen Kemals Herkunft.

    Die Idee des Kemalismus erinnert stark an den Zionismus. Es ist eine Kopfgeburt wie der Zionismus.
    Kamels Vater hatte mit allerhöchste Wahrscheinlichkeit kein Jude, dieser stammte vom türkischen stamm der Yörüken ab die grösstenteils Sunnitische Muslime sind und im Süden Anatoliens lebten. Sein Vater kam als Zollbeamter nach Thessalonik. Seine Mutter war Tochter einer einflussreichen Familie die in der heutigen türkischen Provinz Konya lebte. Da im Osmanischen Reich noch das Dhimmni System herrschte und Einflussreiche Positionen Muslimen vorbehalten waren und nicht Juden, Christen und anderen religiösen Minderheiten kann man sehr stark davon ausgehen das auch seine Vorfahren mütterlicherseits Muslime waren und keine Juden. Wars wohl mal wieder nichts mit der jüdischen weltverschwörung.

  8. #8
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Kamels Vater hatte mit allerhöchste Wahrscheinlichkeit kein Jude, dieser stammte vom türkischen stamm der Yörüken ab die grösstenteils Sunnitische Muslime sind und im Süden Anatoliens lebten. Sein Vater kam als Zollbeamter nach Thessalonik. Seine Mutter war Tochter einer einflussreichen Familie die in der heutigen türkischen Provinz Konya lebte. Da im Osmanischen Reich noch das Dhimmni System herrschte und Einflussreiche Positionen Muslimen vorbehalten waren und nicht Juden, Christen und anderen religiösen Minderheiten kann man sehr stark davon ausgehen das auch seine Vorfahren mütterlicherseits Muslime waren und keine Juden. Wars wohl mal wieder nichts mit der jüdischen weltverschwörung.

    sagt wer ?

    woher wissen sie das ?

  9. #9
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Zitat Zitat von dreizehn Beitrag anzeigen
    sagt wer ?

    woher wissen sie das ?
    Ich habe das mal in einer Dokumentation sowie in einen Geschichtsbuch gelesen.

  10. #10
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    Standard AW: Juden und Türken und Kemals Atatürks jüdische Mutter

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Die Herkunft des Staatstgründers Atatürk wirft bis heute Fragen auf. Die offizielle Version, der "Vater der Türken" sei ein Nachkomme zentralasiatischer Türken wird durch Mustafa Kemals Optik widerlegt. Kemals Vater dürfte wie viele Türken slawischer Herkunft sein.

    Thessalonik, Geburtsort Atatürks,i war neben Kostantinopel ein zweites Zentrum jüdischen Lebens im Osmanischen Reich. Es ist glaubhaft, dass Atatürk zumindest eine jüdische Mutter hatte, die zum Schein zum Islam übergetreten ist.

    Der "Kemalismus" ist zweifellos eine jüdische Idee, nicht nur wegen Kemals Herkunft.

    Die Idee des Kemalismus erinnert stark an den Zionismus. Es ist eine Kopfgeburt wie der Zionismus.
    Der Kemalismus ist antireligiös. Der Zionismus auch?
    Mustafa Kemal hat sich schon was dabei gedacht als er Kopftuch und Fes verbot.

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