Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP): In dem Spiegel-Artikel wird noch mal - das ist für mich noch mal wichtig, weil Sie durchaus darauf eingegangen sind - beschrieben, wie ein V-Mann angeblich - und zwar angeblich des BfV; er wird als Spitzel des Bundesverfassungsschutzes genannt - den Tipp gab, dass die Tatwaffe der Mordserie in der Schweiz zu finden sei. Ging dieser Hinweis bei Ihnen ein?
Zeuge Christian Hoppe: Ein solcher Hinweis ist mir nicht erinnerlich.
Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP): Wissen Sie, ob er woanders eingegangen ist?
Zeuge Christian Hoppe: Da weiß ich auch nichts zu.
Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP): Haben Sie hier an der Stelle vielleicht noch mit anderen Behörden nachgefragt in dem Zusammenhang? Haben Sie denn an der Stelle, als dieser Spiegel-Artikel, der mir jedenfalls nicht bekannt ist, dass es hier an der Stelle eine andere Veröffentlichung oder eine Zurückweisung gab, da noch mal nachgefragt, anhand des Spiegel-Artikels auf der einen Seite oder auch vielleicht mit anderen Behörden vorher?
Zeuge Christian Hoppe: Also, ich persönlich habe nicht nachgefragt, war seit dem Zeitpunkt auch nicht mehr in der Verantwortung, wenn die Veröffentlichungen, wenn ich das richtig weiß, im Jahre 2011 waren.
Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP): Sie sagten ja vorher schon: Es gab einen Hinweisgeber. Aus Deutschland oder aus der
Schweiz?
Zeuge Christian Hoppe: Es gab den Hinweisgeber auf die Luxik-Spur, der aus Deutschland kommt. Den Wohnsitz kann ich
Ihnen jetzt nicht sagen. Er ist aus Deutschland. Der hat uns im Jahre 2007 im April den Hinweis gegeben, unter Beilage einer Annonce zu dem Angebot von dem Herrn Luxik:
Ceska 83 mit langem Lauf und Schalldämpfer in der Schweiz anzubieten.