AW: Stanford Professor widerlegt CO2-Theorie... nicht
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Nietzsche
Das bedeutet ja Offenheit. Du schreibst du legst dich nicht fest, aber das bedeutet auch, dass du letztlich mit der Menge mitlaufen musst. Wenn sie sich entscheiden, dass alle in Dland 5 Bio. Euro. gegen einen menschengemachten Klimawandel agieren, dann zahlst du mit. Darüber zu stänkern würde dir jetzt nicht zustehen, da du ja sagst, dir fehle die wissenschaftliche Fähigkeit dazu das zu überprüfen. Gibt der Rest der Welt aber (theoretisch) 0 Euro aus ist wohl selbst dir klar, dass Deutschland alleine nicht die Welt retten kann. Das bedeutet letztlich nur, dass du gebeutelt wirst, denn selbst wenn die Welt nicht untergehen wird bist du an der Kante zu Bankrott weil andere für dich entscheiden.
Passivität gibt immer der Mehrheit oder den Machthabern recht. Kannst du machen, die Konsequenzen daraus muss jedoch jeder tragen und das ist das Fatale daran.
Ein gutes Argument. Ich sehe das für mich aber so, dass ich in einer Geminschaft lebe und die Vorteile aber auch die Nachteile dieses Gemeinschaftslebens tragen muss. Ich brauche keinen eigenen Tiefbrunnen, kein eigenen Kraftwerk, muss nicht selbst Obst und Gemüse anbauen und irgendwelche Viecher mästen, ich muss nicht selbst zugleich Lehrer und Zahnarzt sein usw. Ich profitiere enorm von der Gemeinschaft und ich leide auch unter den Nachteilen, wie z.B. den Kosten für völlig konfuse Klimapolitik. Außerdem bezahle ich die fortschreitende Aufnahme von Flüchtlingen mit, ohne dass die Regierung einen vernünftigen Plan für das Management dieses Phänomens aufweisen kann und dies nach über vier Jahren. Nicht gut.
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dr-esperanto
Ach, Wissenschaft ist doch sowieso nur eine Frage des Geldes: oder warum glaubt ihr finden die amerikanischen Wissenschaftler immer genau das Gegenteil von dem heraus, was die russischen Wissenschaftler veröffentlichen? Freie Wissenschaft hat es nie gegeben, sie war immer abhängig vom Geldgeber.
Nenne auch nur ein ernstzunehmendes Beispiel.
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dr-esperanto
Ach, Wissenschaft ist doch sowieso nur eine Frage des Geldes: oder warum glaubt ihr finden die amerikanischen Wissenschaftler immer genau das Gegenteil von dem heraus, was die russischen Wissenschaftler veröffentlichen? Freie Wissenschaft hat es nie gegeben, sie war immer abhängig vom Geldgeber.
Kommt darauf an. In Laberfächern ist das wohl so. Dort aber - vor allem in der Mathematik und den Naturwissenschaften, wo Wissen noch durch Experimente und Beweise gewonnen werden und Daten (vor allem Rohdaten) frei zugänglich sind, können diese Experimente und Beweisführungen unabhängig voneinander wiederholt werden und würden zu den gleichen Ergebnissen kommen. Du kannst Dir selber ein Urteil bilden, wo Du die 'Klimaforschung' einordnen würdest. Hans von Storch bezeichnete die 'Klimaforschung' einmal als eine "postnormale Wissenschaft".
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Swesda
Ein gutes Argument. Ich sehe das für mich aber so, dass ich in einer Geminschaft lebe und die Vorteile aber auch die Nachteile dieses Gemeinschaftslebens tragen muss. Ich brauche keinen eigenen Tiefbrunnen, kein eigenen Kraftwerk, muss nicht selbst Obst und Gemüse anbauen und irgendwelche Viecher mästen, ich muss nicht selbst zugleich Lehrer und Zahnarzt sein usw. Ich profitiere enorm von der Gemeinschaft und ich leide auch unter den Nachteilen, wie z.B. den Kosten für völlig konfuse Klimapolitik. Außerdem bezahle ich die fortschreitende Aufnahme von Flüchtlingen mit, ohne dass die Regierung einen vernünftigen Plan für das Management dieses Phänomens aufweisen kann und dies nach über vier Jahren. Nicht gut.
Das ist ja ein Vertrauensbeweis deinerseits. Das funktioniert wunderbar bei ehrlichen Menschen und einem ehrlichen System. Du siehst ja ansich nur die Menschen dahinter. Die Gesellschaft als Personen innerhalb eines Staates. Aber die Personen können immer nur so agieren, wie es ihnen die Machthaber (in dem Falle der Gesetzgeber und die mit Geld) vorschreiben. Das bedeutet selbst bei grundehrlichen Naturen, die das Gute sehen und HOFFEN dass die Gesellschaft sich für etwas Gutes entscheidet, basiert das darauf, dass dein gegenüber ebenso ehrlich ist und vertrauen zeigt.
Unser System ist aber nicht auf Vertrauen aufgebaut, sondern auf Kontrolle, Bevormundung und Enteignung.
Du selbst benötigst das nun alles möglicherweise nicht selbst privat. Aber du bist darauf angewiesen dass die, die es für dich betreiben ihre Arbeit richtig machen. Der Zahnarzt muss die richtige Füllung nehmen, dein Obst und Gemüse sollten nicht mit Pestiziden gespritzt sein, die Viecher dürfen nicht zuviele Medikamente bekommen etc. etc. Du kannst selbst nicht alles sein, aber je mehr du abhängig von anderen bist, desto unselbstständiger musst du in fast allen Bereichen fragen, und aufgrund der Praxisferne glauben.
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Tach,
doch! Soweit ich weiß sind Geologen durchaus in der Lage aus Eisproben den CO² Gehalt vergangener Jahre zu messen.
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FranzKonz
Wer viel misst, misst Mist.
Es gibt keine zuverlässigen Messungen, die weiter als ca. 150 Jahre zurückgehen. Und selbst die sind bezüglich der Umgebungsbedingungen nicht normiert.
Interessant finde ich die Methode, über Jahresringe Rückschlüsse auf die Temperaturen zu ziehen. Mehr Fehler sind eigentlich kaum möglich, denn der jährliche Zuwachs eines Baums ist von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig, die Temperaturen dürften, von Extremen mal abgesehen, die geringste Rolle spielen.
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Käuzle
Tach,
doch! Soweit ich weiß sind Geologen durchaus in der Lage aus Eisproben den CO² Gehalt vergangener Jahre zu messen.
Sie können über Proxy-Daten Rückschlüsse ziehen, und auch nur auf den regionalen CO2-Gehalt. Was natürlich den Messfehler erheblich vergrößert. Die Fehlerbetrachtung ist bei jeder Messung von erheblicher Bedeutung, und die wird spätestens in den Pressemeldungen zum Thema generell verschwiegen.
Höchst interessant um CO2-Gehalt sind übrigens auch alte Ausgaben von Meyers Konversationslexikon. Ich fand bei Google Books eine Ausgabe von ca. 1850, damals wurde der CO2 Gehalt mit 400 ppm angegeben. Unsere Klimaforscher geben ihn für diese Zeit mit 280 ppm an. Was einmal mehr beweist: Wer viel misst, misst Mist!
Davon abgesehen sprach ich nicht von CO2, sondern von Temperaturen.
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FranzKonz
Sie können über Proxy-Daten Rückschlüsse ziehen, und auch nur auf den regionalen CO2-Gehalt. Was natürlich den Messfehler erheblich vergrößert. Die Fehlerbetrachtung ist bei jeder Messung von erheblicher Bedeutung, und die wird spätestens in den Pressemeldungen zum Thema generell verschwiegen.
Höchst interessant um CO2-Gehalt sind übrigens auch alte Ausgaben von Meyers Konversationslexikon. Ich fand bei Google Books eine Ausgabe von ca. 1850, damals wurde der CO2 Gehalt mit 400 ppm angegeben. Unsere Klimaforscher geben ihn für diese Zeit mit 280 ppm an. Was einmal mehr beweist: Wer viel misst, misst Mist!
Davon abgesehen sprach ich nicht von CO2, sondern von Temperaturen.
CO2 "Messwerte" von vor 150 Jahren sind mit Vorsicht zu genießen, berücksichtigt man die technischen Möglichkeiten. Damals konnten sie nur quantitativ analysieren, also über chemische Umsetzungen (z.B. CaO + CO2 = Ca(CO3)2,also Branntkalk in Kalkstein durch kontrolliere Luftzugabe, Erhitzen etc. umwandeln und die Gewichtszunahme messen. Wobei wieder die verfügbaren Waagen, sowie die allgemeine Genauigkeit der Arbeit die Fehler genauso groß machten wie das Messergebnis.
Zudem dürfte das Interesse an einem präzisen CO2 Ergebnis damals eher mäßig gewesen sein.
(Who cares, and why?).
Heute gibts dafür Sonden die das in Echtzeit anzeigen.
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Differentialgeometer
Ähnlich wäre: Zinssatz pa ist 5%, aber Du compoundest monatlich damit....
So ist es.
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Don
CO2 "Messwerte" von vor 150 Jahren sind mit Vorsicht zu genießen, berücksichtigt man die technischen Möglichkeiten. Damals konnten sie nur quantitativ analysieren, also über chemische Umsetzungen (z.B. CaO + CO2 = Ca(CO3)2,also Branntkalk in Kalkstein durch kontrolliere Luftzugabe, Erhitzen etc. umwandeln und die Gewichtszunahme messen. Wobei wieder die verfügbaren Waagen, sowie die allgemeine Genauigkeit der Arbeit die Fehler genauso groß machten wie das Messergebnis.
Einverstanden. Aber ich gehe mal stark davon aus, dass nicht nur eine Messung vorgenommen wurde und die Problematik bekannt war. Zudem weichen auch die von Dir beschriebenen Messfehler nicht nur in eine Richtung ab, so dass man durch "Oversampling" dennoch zu recht genauen Ergebnissen kommen kann.
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Don
Zudem dürfte das Interesse an einem präzisen CO2 Ergebnis damals eher mäßig gewesen sein.
(Who cares, and why?).
Durchaus denkbar. Andererseits gab es offensichtlich ein wissenschaftliches Interesse, und Wissenschaftler strebten auch damals schon nach möglichst präzisen Ergebnissen. Ich erinnere an die Berechnung des Erdumfangs durch Eratosthenes von Kyrene über 2000 Jahre vorher.
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Don
Heute gibts dafür Sonden die das in Echtzeit anzeigen.
Ja. Aber das hilft uns nicht weiter. Viel interessanter wären Erkenntnisse zur Messgenauigkeit bei der Bestimmung von CO2 in Mitteleuropa aus einem Eisbohrkern der Arktis. Tatsächlich spricht nämlich bereits die alte Ausgabe des o.a. Lexikons von regional unterschiedlichen Konzentrationen.
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FranzKonz
Einverstanden. Aber ich gehe mal stark davon aus, dass nicht nur eine Messung vorgenommen wurde und die Problematik bekannt war. Zudem weichen auch die von Dir beschriebenen Messfehler nicht nur in eine Richtung ab, so dass man durch "Oversampling" dennoch zu recht genauen Ergebnissen kommen kann.
Zu beachten ist hier, daß´wir von Konzentrationen im ppm Bereich reden. Das ist nicht trivial.
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FranzKonz
Durchaus denkbar. Andererseits gab es offensichtlich ein wissenschaftliches Interesse, und Wissenschaftler strebten auch damals schon nach möglichst präzisen Ergebnissen. Ich erinnere an die Berechnung des Erdumfangs durch Eratosthenes von Kyrene über 2000 Jahre vorher.
Das wiederum geht relativ einfach und ist nicht mal an einen bestimmte Maßstab gebunden.
Er brauchte nur aus irgendeinem Stock die Schattenlänge markieren und hatte dann eben x Stöcke Erdumfang. Stimmt immer.
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FranzKonz
Ja. Aber das hilft uns nicht weiter. Viel interessanter wären Erkenntnisse zur Messgenauigkeit bei der Bestimmung von CO2 in Mitteleuropa aus einem Eisbohrkern der Arktis. Tatsächlich spricht nämlich bereits die alte Ausgabe des o.a. Lexikons von regional unterschiedlichen Konzentrationen.
Natürlich. Sie müssen ja das CO2, das im Wasser gelöst war und dann mit einfror, exrahieren. Und natürlich ist diese Konzentration schwer von der lokalen Temperatur und damit Lösungsgleichgewicht solange das Wasser flüssig war abhängig, und hat nur bedingt mit der Konzentration in der Atmosphäre zu tun. Die Rückrechnung ist sicherlich nicht weniger fehlerbehaftet als obiges Beispiel mit dem Kalk.