Zitat:
Abgesehen von einer ganzen Reihe von Lachanfällen ob der urkomischen Dialoge und Schilderungen - das ist ziemlich unbarmherziger Stoff. Man könnte es als blühende Phantasie eines chronisch miserabel gelaunten Misanthropen deklarieren, wenn da nicht eine Vielzahl gespenstischer Parallelen zu dem steht was wir heute, 45 Jahre nach der Entstehung des Buches, in der Realität beobachten können. Das millionenfache Elend der Dritten Welt auf dem Weg in ein Europa, das sich selbst widerstandslos auf- und preisgibt. Das Heerlager der Heiligen hinterlässt eine Mischung aus herrlichem Galgenhumor, massivem Unglauben, dunkler Vorahnung und realer Betroffenheit.
Es ist schon merkwürdig, wie mach einer seiner Zeit vorausdenkt.Auch wenn es nur fiktiv ist, so kann man jederzeit
Parallelen zu unseren heutigen Migrationsproblemen ziehen und erkennt dann auch gut , was unsere einseitigen Presseinformationen bezwecken und die Probleme, die dadurch entstehen.
Emfehlenswert, soll auch als Schulstoff behandelt werden.
Der Prophetiegehalt dieses Buches lässt die Offenbarung des Johannes schwach aussehen.
Jean Raspail beschreibt er hat die Idee zu diesem Buch in einer Art Vision gesehen. Genauso liesst sich das.
Die Vision ist aber nicht, wie die oben genannte Apocalypse, vage, sondern beschreibt fast 1:1 den Zustand, den wir in beschleubigter Form seit 2015 überall in der westlichen Welt beobachten können.
Ein Mann der seiner Zeit um Jahrzehnte voraus war.
Großartig in seiner Abartigkeit.
wenn man bedenkt, dass das Buch in den 70 er Jahren geschrieben wurde und man es mit der aktuellen Situation vergleicht, erscheint es in manchen Aspekten prophetisch. Besonders interessant ist, wie der Autor schon in der damaligen Zeit den Mainstream, die politische Linke und große Teile der Medien einschätzte. Hier gleicht das Bild der heutigen Situation in erschreckender Weise. Schön geschrieben und hoffentlich nicht im Ende auch prophetisch...