Es gebe Hinweise auf eine steigende Zahl von Übergriffen sowohl durch muslimische Flüchtlinge als auch durch Wachpersonal*, hieß es unter
Berufung auf eigene Erhebungen. Betroffen seien neben Christen auch andere Minderheiten wie
Jesiden oder Bahai. Von politischen Ent-
scheidungsträgern werde dieses Problem jedoch häufig verharmlost, erklärten die Verbände, darunter der Zentralrat Orientalischer Christen
in Deutschland, die Aktion für Verfolgte Christen (AVC) sowie die Organisation Open Doors.
„Nur die Spitze des Eisbergs“ Markus Rode von Open Doors sprach gar von einem Klima der „Angst und Panik“. In der Studie dokumentieren die Menschenrechtler 231 Fälle
aus Deutschland, die von Diskriminierung über Körperverletzung bis hin zu sexuellen Übergriffen und Todesdrohungen gehen. Dies sei nur „die
Spitze des Eisbergs“, so Rode.