Zumindest wirkt die Propaganda bis heute...
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Zumindest wirkt die Propaganda bis heute...
Oswald Spengler meinte, die christliche Theologie wäre die Grossmutter des Bolschewismus, in „Jahre der Enstscheidung“.
Die Bolschewiken haben es m.M. eben vom Christentum gelernt, wie man den Abschaum der Völker mobilisiert.
Und selbst darin haben sie von den Christen gelernt. Es war ja schon ein wenig nach dem Vorbild der Inquisition angelegt und Wyschinski war ihr Großinquisitor. Der mabac hat schon ganz Recht mit seinen Ausführungen. Mal ganz davon abgesehen, dass er das slawische Wesen in seinen Stärken, Schwächen und auch Abgründen sowieso gut versteht.
Was die Bolschewiken sich wirklich vom christlichen Mittelalter abgeschaut haben das war der Grundsatz "Keine Verurteilung ohne Geständnis"! Das galt auch in der Sowjetunion, als wirksames Mittel gab es nur die Folter. Warum folterten die Bolschewiken, sie wollten immer die Mittäter oder Komplizen erfahren auch wenn es Familienangehörige waren oder auch Nachbarn.
Nur mal als Anregung: Kann man nicht eher sagen, daß der sog. Bolschewismus (ohnehin ziemlich unscharfer Begriff) die Konsequenz der Menschenrechte ist, also Erbe der frz. Revolution, der Demokratie? Gleichheit mußte logisch zur Gleichstellung des dritten Standes führen und damit in der Folge auch des vierten Standes. Beide Stände sahen sich als Garanten von Gleichheit und beanspruchten folglich die Macht. Sie wollten beide "wahre" Demokratie, der vierte Stand mittels offener Diktatur, der dritte bevorzugt die verdeckte (inzwischen schlägt auch sie im Westen in eine mehr oder weniger offene um, der bürgerliche Rechtsstaat erweist sich als Illusion).
Haben die Franzosen gesellschaftliche Gleichheit erfunden? Natürlich nicht, Athen zeigt besonders in seiner Phase des Zenits und anschließenden Niedergangs das verzweifelte Ringen um Definition von Gleichheit und wer in der Demokratie mitspielen darf. Da gabs keinen Christus, das Christentum als hellenistisches Kulturgut (jüdisch verpackt) kam sehr viel später.
Das Fernziel der Bolschewisten, was sie propagierten, war ein Himmelreich auf Erden, die klassenlose eigentumslose Gesellschaft, in der eben totale Gleicheit und Gerechtigkeit herrscht.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mill..._MillenarismusZitat:
Außerhalb der Religion bezeichnet Millenarismus das utopische Streben, einen politisch-gesellschaftlichen Bruch in der Geschichte und einen paradiesischen Zustand herbeizuführen bzw. die geschichtsphilosophische Annahme, die Geschichte laufe teleologisch auf einen solchen Endzustand zu. Der deutsche Philosoph Karl Löwith beschreibt in seinem 1953 erschienenen Werk Weltgeschichte und Heilsgeschehen den Marxismus als säkularisierten Millenarismus:
„Der ganze Geschichtsprozess, wie er im Kommunistischen Manifest dargestellt wird, spiegelt das allgemeine Schema der jüdisch-christlichen Interpretation der Geschichte als eines providentiellen Heilsgeschehens auf ein sinnvolles Endziel hin. Der historische Materialismus ist Heilsgeschichte in der Sprache der Nationalökonomie. Was eine wissenschaftliche Entdeckung zu sein scheint […], ist vom ersten bis zum letzten Satz von einem eschatologischen Glauben erfüllt.“
Für die Bolschewisten, die in der Sowjetunion herrschenden Kommunisten und deren internationale Gefolgschaft, war zum Erreichen des Endziels jedes Opfer gerechtfertigt.
Ob nun die Nationalsozialisten, deren Propaganda ähnlich erfolgreich war, sich an den Bolschewisten orientierten oder an der christlichen bzw. jüdischen Theologie, darüber lässt,sich streiten.
Die marxistische Philosophie trägt zweifellos starke Züge einer säkularisierten Endzeitreligion, das ist soweit klar und unbestreitbar, allerdings übernimmt Marx das auch nur vom deutschen Idealisten Hegel und seiner Geschichtsphilosophie. Unbestritten ist auch, daß vor allem die christlich geprägten Russen um so empfänglicher für marxistische "Heilslehren" waren.
Aber ist nicht radikaler Fortschrittsglaube auf ein "paradiesisches" Endziel hin, wie er sich im Bolschewismus ebenso wie im amerikanischen Liberalismus oder deutschen Nationalsozialismus manifestierte, Kennzeichen der gesamten Moderne, und zwar sowohl religiöser Provinienz, als auch säkularer? Inkaufnahme von unzähligen Opfern war allen gemeinsam, auch den "Humanisten" im Westen.
Das Freimaurertum "baut" ebenso an einer "harmonischen Weltordnung" oder das Bürgertum an "regelbasierter" universeller Freiheit und Wohlstand usw. Das ist doch Credo der Aufklärung, daß die Welt erkennbar und durch den Menschen nach eigenen Grundsätzen frei gestaltbar ist, womit sie sich in Gegensatz zum Christentum setzt, bei dem bis zur Austreibung aus dem Paradies alles "sehr gut" war.
Glück und Gerechtigkeit waren nebenbei idealisiertes Staatsziel schon bei Platon. Ich "relativiere" die Alleinstellung des Bolschewismus in Bezug aufs Christentum im Grunde nur deshalb, weil dieses Glücksstreben ein allgemeinmenschliches Charakteristikum zu sein scheint.
Anscheinend streben besonders die Indogermanen nach einem paradiesischen Endziel, die totale Ernüchterung und Desillusionierung erleben erst wir "Postmodernen" gerade in erschreckender Weise (wieder einmal?). Mein Eindruck: Die Ähnlichkeiten marxistischer Philosophie und christlicher Theologie müssen vor allem dafür herhalten, das Christentum im Sinne Nietzsches auf eine etwas billige Weise zu diskreditieren und weniger, um hinter das "Erfolgsgeheimnis" marxistischer Propaganda zu kommen. Wobei natürlich für sich genommen an dieser Kritik am Christentum viel Wahres dran ist, aber das ist ein anderes Thema.
Die Franzosen haben öffentlich geköpft, die Russen haben im Keller der Lubjanka pausenlos in Genicke geschossen, die hatten es nicht so mit großem Tamtam.
Vielleicht waren sie auch einfach zu dämlich eine Fallschwertmaschine zu bauen.
In der DDR war das alte Ding auch immer kaputt und klemmte, da haben sie wieder die Walther genommen ab 1968.
Ironisch finde ich ja, das der Marxismus angetreten ist um die Selbstentfremdung der Menschen zu überwinden aber genau genommen eine
viel größere Selbstentfremdung eingeführt hat. Man denke nur mal an die sozialistischen Überwachungsstaaten, wo jeder in Angst und Schrecken
gelebt hat und die meisten Menschen sich misstrauten.
https://www.epochtimes.de/politik/au...gmQbcHzkiUeKS0
Was hat das denn nun zu bedeuten?
Russland entfernt polnische Flagge von Gedenkstätte in Katyn
Zitat:
Russische Behörden haben die polnische Flagge von der Gedenkstätte in Katyn entfernt, die an die Ermordung tausender polnischer Militärangehöriger auf Befehl Stalins erinnert. Der Bürgermeister der westrussischen Stadt Smolensk, Andrej Borissow, veröffentlichte am Freitagabend im Onlinedienst VKontakte ein Foto, auf dem nur die russische Flagge am Eingang der Gedenkstätte weht. Besucher hatten zuvor das Verschwinden der polnischen Flagge bemerkt und in Onlinediensten darüber berichtet.
Das.ist übelste Kapitalistenpropaganda die alles verdreht.
Es wird nicht jedes Opfer gerechtfertigt für irgendeine abstrakte weltfremde Gleicheit, sondern die Opfer sind gerechtfertigt im Kampf gegen den Imperialismus, Kolonialismus und Ausbeutung, deren Aufhebung die klassenlose Gesellschaft zur Vorraussetzung hat.
Imperialismus, Kolonialismus und Ausbeutung gab es auch in der Sowjetunion. Die Sowjetunion hat die nichtrussischen Gebiete innerhalb
ihres Territoriums mit ethnischen Russen besiedelt, die dortigen Bodenschätze ausgebeutet und die nichtrussischen Minderheiten
versucht zu russifizieren. So wurden in Zentrarasien die Kasachen, Usbeken, Tadschiken und Turkmenen genötigt ihre
Nachnamen zu russifizieren so das z.b. der Name Yusuf zu Jussupow wurde.
Dann täuscht deine Wahrnehmung. Hinter dem DDR-System standen etwa 20 bis 25 Prozent, Tendenz ab Anfang der 80er fallend. Die übergroße Mehrheit ließ die angeblich so tolle marxistische Propaganda (Rotlichtbestrahlung) über sich ergehen bzw. abperlen oder leistete auf die eine oder andere Art passiven Widerstand. Von Entfremdung kann keine Rede sein, sonst hätte sich das entfremdete Selbst auch in der BRD angepaßt, schon wegen hoher Erwartungen und Hoffnungen. Das Gegenteil ist passiert.
Du auch, Nastrowje.
Ihr Wolgadeutschen entwickelt euch immer mehr zu einer Pest für unser deutsches Vaterland.
Fünfte Kolonne, reinrassige Russen.
Verpisst euch aus Deutschland.
Und nehmt eure Matkas mit mit denen ihr vor 30 Jahren Rentenzahlung abgegriffen habt.
Ihr seid wirklich der letzte Scheiß unter der Sonne.
1940 die 3 baltischen Staaten bitten um Aufnahme in die Sowjetunion. In der Realität war das mit Mord und Deportation verbunden.
Warum waren die Sowjets so gut mit Propaganda ?
Weil "WIR" zu dumm waren....
Und :
Es heute auch schlichtweg noch sind! ............ "
Nein nicht zu dumm, den Mächtigen im Westen war die sowj. Propaganda genehm, wenn Propaganda dann handelte es sich hauptsächlich um Kriegspropaganda (Auschwitz und Co) Denn wirtschaftliche Propaganda konnte kein Erfolg haben, weil die Realität im Osten die Propagandalügen auf den Straßen sofort sichtbar wurden.
Alexander Solschenizyn im großen vaterländischen Krieg Artillerie Offizier beleuchtete in seinem Buch Archipel Gulag auch den Stalinismus in der sowj. Armee, was dabei auffällt , das er nicht mit einer Silbe von deutschen Verbrechen berichtet. So schreibt er zum Beispiel im Süden der Sowjetunion hat es so gut wie keine Partisanen Tätigkeit gegeben, und er berichtet über die Soldaten der Wlassow Armee bewundernd wie todesmutig sie angriffen.
1. im Süden der SU gab es wenig Wälder, mit verstecken war es da schlecht, 2. Im Baltikum gab es auch keine Partisanen und in Nordafrika auch nicht
3. Massakrierungen gefangener oder toter Gegner gab es bei der WH& SS auch nicht, deshalb gibt es darüber auch keine Berichte
4. Die ROA hat nur ein oder 2 Tage an der Ostfront gekämpft, von denen dürfte der S. rein gar nichts gesehen haben
Details über die Wlassow Armee sind mir nicht bekannt.
Zitat:
Im Deutsch-Sowjetischen Krieg kämpfte Solschenizyn als Batteriechef einer Artillerieeinheit in einer Schallmesstruppe. Er nahm in dieser Funktion an der Schlacht bei Kursk (Juli 1943), der Operation Bagration (1944) und der Weichsel-Oder-Operation in Ostpreußen (1945) teil. Seine Erlebnisse als Offizier während der Eroberung Ostpreußens schrieb er in Gedichtform im Band Ostpreußische Nächte (Прусские ночи) und als Erzählung in Schwenkitten ’45 (Адлиг Швенкиттен) nieder. Für seine Verdienste wurde er als Hauptmann mit dem Orden des Großen Vaterländischen Krieges und dem Orden des Roten Sterns ausgezeichnet.
Wenn ich diese Gulag Dokus im TV sehe dann wird mir einiges klar, die NS KZs müssen die Gulags bei weitem übertreffen, nur einfach gleich, das wäre zu wenig.
http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der...mittagssitzung
IMT Nürnberg 1946, Thema der angebliche Hungertod.
Dokument USSR-41, das ich gestern dem Gericht vorgelegt habe. Zweitens will ich damit beweisen, daß das dortige Gebiet in ordnungsmäßiger Weise verwaltet werden sollte, und zwar in einer solchen Weise, daß die Bevölkerung freiwillig mitarbeitete, und drittens will ich damit beweisen, daß während der [647] ganzen deutschen Besetzung kein Ukrainer und kein Sowjetangehöriger gehungert hat, weil entsprechend landwirtschaftlich gearbeitet wurde.
Zitat:
DR. THOMA: R-i-e-c-k-e.
Herr Zeuge! Welche Stellung hatten Sie im Wirtschaftsstab Ost und im Ostministerium?
RIECKE: Die beiden Stellen hatte ich auf Anordnung Görings. Ich war Leiter der Geschäftsgruppe »Ernährung und Landwirtschaft«.
DR. THOMA: Welche Aufgaben hatten diese Dienststellen?
RIECKE: Die erste Hauptaufgabe dieser Dienststelle war der Wiederaufbau der russischen Landwirtschaft, die zweite Aufgabe war die Nutzbarmachung der Überschußgebiete des Südens für die Wehrmacht und Ernährung.
DR. THOMA: Welche Stellen waren zur Verwaltung in den besetzten Ostgebieten eingesetzt?
RIECKE: Neben dem Auslands-Ministerium bestanden noch eine Reihe Sonderaufgaben. Sonderaufgabe Göring für die Landwirtschaft, Himmler für die Polizei, Sauckel für die Arbeitskräftebeschaffung.
[645] DR. THOMA: Wem unterstand die Landwirtschaft?
RIECKE: Die Landwirtschaft unterstand mit der gesamten Wirtschaft Göring. Er gab seine Weisungen unmittelbar oder über die Staatssekretäre Körner und Backe.
DR. THOMA: War das Ablieferungs-Soll für die Landwirtschaft höher als das Ablieferungs-Soll während der Sowjetverwaltung?
RIECKE: Das Ablieferungs-Soll war den früheren russischen Ablieferungen angepaßt. Die tatsächliche Ablieferung war im ersten Jahr niedriger als in der russischen Zeit, in den nächsten Jahren bei den Ackererzeugnissen ebenfalls niedriger, bei den tierischen Produkten war sie höher.
DR. THOMA: Waren die tatsächlichen Ablieferungen entsprechend Görings Anordnungen?
RIECKE: Nein, Göring hatte wesentlich höhere Erwartungen.
DR. THOMA: Hat Deutschland landwirtschaftliche Maschinen, Sensen und so weiter in die besetzten Ostgebiete geschafft und in welcher Anzahl?
RIECKE: Es ist ein umfangreiches landwirtschaftliches Maschinenprogramm unter dem Namen Ost-Acker-Programm in Deutschland aufgestellt worden, wobei für Kriegsverhältnisse in erheblichem Umfang landwirtschaftliche Maschinen und Geräte in die besetzten russischen Gebiete geliefert wurden. Die Ursache dafür war die Wegschaffung und starke Zerstörung von Maschinen und Geräten bei der Räumung durch die Russen.
DR. THOMA: Am 5. Februar 1942 erging eine Agrarordnung. Welcher Gesichtspunkt lag dieser zugrunde?
RIECKE: Das Hauptziel der Agrarordnung war, die Bevölkerung zur freiwilligen Mitarbeit zu bekommen. Zunächst war vorgesehen, die Kollektivwirtschaft aufrechtzuerhalten. Das stellte sich jedoch als unmöglich heraus, da, wie gesagt, ein Teil des Großgerätes, namentlich Traktoren, nicht mehr vorhanden war. Andererseits war es auch nicht möglich, wie es die Bevölkerung zum Teil wünschte, zu Bauernbetrieben überzugehen, weil auch das Kleingerät weitgehendst fehlte. Es kam deshalb die Kompromißlösung der sogenannten Landbaugenossenschaft zustande, bei denen den russischen Bauern ein Landanteil zur Bewirtschaftung zugewiesen wurde, aber ein Teil der Arbeiten noch in gemeinschaftlicher Form weiter durchgeführt wurde.
DR. THOMA: Wie war die Wirkung?
RIECKE: Die Wirkung der Agrarordnung war im großen und ganzen günstig. Der Umfang und die Quantität der Ackerbestellung nahm wieder zu. Ein besonders gutes Beispiel für die Auswirkungen [646] waren die Verhältnisse im sogenannten Kessel von Charkow, im Frühjahr 1942, wo bereits die zur Landbaugenossenschaft umgestellten Betriebe mehr als 70 % der Frühjahrsbestellung fertiggestellt hatten, während die nicht umgestellten Kollektivwirtschaften nur 30 % etwa zustandegebracht hatten.
DR. THOMA: Am 3. Juni 1943 wurde die sogenannte Eigentums-Deklaration erlassen. Was waren die Grundsätze hierfür?
RIECKE: Das grundsätzliche Ziel der Eigentums-Deklaration war, die durch die Agrarordnung den russischen Bauern zugewiesenen Landanteile in das Eigentum zu überführen.
DR. THOMA: Wie wurde die Gemüseversorgung der großen Städte, zum Beispiel in der Ukraine, geregelt?
RIECKE: Es wurde in der Umgebung der großen Städte in erheblichem Umfang Gartenland der arbeitenden Bevölkerung zugeteilt.
DR. THOMA: Nun einige Fragen zu Lettland:
Hat die Deutsche Regierung in Lettland das Land der lettischen Bauern beschlagnahmt?
RIECKE: Nein, im Gegenteil. Die von den Russen während der Besatzungszeit ausgesprochene Verstaatlichung wurde wieder aufgehoben. Das zu Siedlungszwecken von den Bauernhöfen abgetrennte Land wurde den ursprünglichen Besitzern zurückgegeben. Um es mit einem Satz zu sagen: Es wurde der Zustand vor der russischen Besetzung wiederhergestellt.
OBERST POKROWSKY: Ich bitte um Entschuldigung. Beim besten Willen kann ich nicht verstehen, in welchem auch nur geringsten Zusammenhang diese Fragen mit der Sache des Angeklagten Rosenberg stehen sollen. Ich glaube, daß die weiteren Fragen des Verteidigers, wenn sie derselben Art sind, nicht gestattet werden sollten.
VORSITZENDER: Dr. Thoma, Sie sollten zeigen, daß die Dinge, über die der Zeuge aussagt, etwas mit dem Angeklagten Rosenberg zu tun haben.
DR. THOMA: Zunächst will ich mal mit dieser Frage die sowjetische Behauptung zurückweisen, daß nach der Besetzung den Baronen ihr Land zurückgegeben worden ist. Ich verweise auf die Sowjetanklage, Dokument USSR-41, das ich gestern dem Gericht vorgelegt habe. Zweitens will ich damit beweisen, daß das dortige Gebiet in ordnungsmäßiger Weise verwaltet werden sollte, und zwar in einer solchen Weise, daß die Bevölkerung freiwillig mitarbeitete, und drittens will ich damit beweisen, daß während der [647] ganzen deutschen Besetzung kein Ukrainer und kein Sowjetangehöriger gehungert hat, weil entsprechend landwirtschaftlich gearbeitet wurde.
Das kann ich aber nur von einem Fachmann erfahren und ich glaube, ich habe nur noch einige Fragen, und bin dann mit diesem Beweisthema fertig.