AW: Prof. Ursula Haverbeck
Nein, ich kann nicht googeln, wie Du begründest oder wie Kaktus, dass die DDR eine Verfassung hatte! :)
(Selbst, wenn ihr dazu einen Text auf einer Internetseite hättet, wüsste ich ja nicht, welche.)
Und was Du hier schrubst, ist auch keine Begründung, sondern nur die Nennung eines historischen Sachverhalts - Du scheinst davon auszugehen, dass man über eine Verfassung abstimmen müsse, aber das gehörte dann bitte in eben jene Begründung, die ich forderte, und nicht einfach vorausgesetzt! (Funzt allein schon deshalb nicht, weil ich einfach das Gegenteil voraussetzen könnt und dann hätten wir keine Lösung, sondern einPatt.)
Zitat:
Zitat von
Reiner Zufall
Kannst du nicht googlen?
Und diese Verfassung wurde sogar gewählt!
Am 6. April 1968 kommt es über den Verfassungsentwurf zur ersten und einzigen Volksabstimmmung in der DDR.
Teilnahme von 98,05 Prozent der Wahlberechtigten; werden Enthaltungen und Gegenstimmen bekannt, aber 94,49 Prozent stimmen mit "Ja".
Kein
Reiner Zufall,
dass auch ich damals hochschwanger dafür gestimmt habe. 16 Tage später wurde mein Sohn geboren.
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Die Frage war zu lesen als: "Was bedeutet "eine Verfassung haben" wenn die DDR eine hatte und die BRD angeblich nicht?" oder auch als "Inwiefern hatte die DDR eine Verfassung, aber die BRD nicht"?
(Was die Parteien angeht aus'm Kopf: SPD gab's im Osten nicht, SED wurde zur PDS, CDU ging zur CDU, LDPD und NDPD zur FDP, DBD weiss ich grad nich. Für die Post-Block-Parteien a la DA oder DSU bitte gesondert nachfragen! :D)
Zitat:
Zitat von
Nathan
Tatsächlich. Isso.
Spielt aber keine Rolle. Die DDR hörte am 03.10.1990 auf zu existieren und damit alles was einen Staat ausmacht. Staatsvolk, Staatsgebiet und Verfassung, alles übern Jordan gegangen
Das Staatsvolk wurde in das Staatsvolk der BRD integriert, mit Rentenanspruch und allen Rechten (ein großer Fehler, wie wir heute wissen). Das Staatsgebiet der BRD wurde um das der DDR erweitert. Das Grundgesetz der BRD wurde als die Verfassung des neuen Gesamtdeutschlands installiert.
Es spielt überhaupt keine Rolle, dass die DDR mal eine Verfassung hatte. Ich höre gerade, wie ein Sack Reis in China umfällt - das erregt mich jetzt viel mehr.
Ich könnte dir auch die Geschichte erzählen, welche Parteien der DDR in welchen Parteien der BRD aufgingen... du würdest staunen... Ja, es gab in der DDR mehr als nur eine Partei, die waren jedoch allesamt völlig UNbedeutend in des Wortes wahrer Bedeutung... :-)
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Zitat:
Zitat von
Nathan
Ich habe hier ein Angebot:
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Zitat:
Vorlage des Reichsbürgerausweises
Welche Regierung ist egal?
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Zitat:
Zitat von
Ruprecht
1968 per Volksabstimmung abgesegnet, kann mich noch an diverse Schriftzüge mit "Sozialismus ja!" entsinnen.
Bei einer Autobahnunterführung nahe Hartenstein steht das heute noch dran.
Sieh #652.
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Zitat:
Zitat von
Pommes
Nicht Teil des Christentums sondern Teil der Kirche und das ist ein Unterschied.
Nein, ist es nicht, weil sprachpragmatisch "Christentum" mit der Bibel, wie wir sie kennen, und mit den Konfessionen und Kirchenorganisationen von anglikanisch bis äthiopisch und von katholisch bis koptisch verknüpft ist (und mit ein paar Sekten, die drumherum bestehen). Wenn jemand "Christen" oder "Christentum" oder "christlich" sagt, dann hören alle im Subtext auch "Kirche" und "Bibel". Ein "eigentliches Christentum" gibt es nicht, weil der Begriff "Christentum" im Neuhochdeutschen schon immer diesen Inhalt + Subtext hatte: Als die Religion entstand*, gab es das Neuhochdeutsche ja noch gar nicht und insofern hat es den Begriff samt Haupt- und Nebenbedeutungen vorgefunden und aufgenommen.
Ohne bzw. mit einer ganz anderen Bibel als den handelsüblichen ist etwas insofern eben nicht mehr "Christentum", sondern bezieht sich (formal) lediglich auf dieselbe Wurzel.
Analogie: Man kann ja auch bestimmte Vorstellungen davon haben, was "sozial" sei und was "demokratisch". Daraus folgt aber nicht, dass man sinnvoll den Begriff "sozialdemokratisch" von z.B. SPD, SPÖ, Labour usw. usw. trennen könne, denn er gehört eben historisch zu ihnen.
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Zitat:
Zitat von
Nathan
[...] Aber man kann ihnen zeigen wie man Brunnen bohrt. Auch das ist nicht rassistisch sondern eine Hilfe, mangelhafte oder fehlende Ausbildung, mangelhafte oder fehlende Ausstattung mit den nötigen Werkzeugen passend zu ergänzen. Das bedeutet gerade nicht, der Neger wäre grundsätzlich zu blöd dazu, im Gegenteil, man hofft, ihm mit Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen zu können. Es gibt beispiele, wo das nicht funktioniert, siehe Nigeria, oder aber wo es funktioniert, siehe z.B. Mosambik-
Ich hab mal in einem Bericht oder einer Doku gesehen, wie ein Deutscher(?) ein paar Äthiopiern "beibrachte", dass man mithilfe eines grossen Loches im Boden Wasser auffangen und so speichern könne.
An solchen Praxisbeispielen zeigt sich erst wirklich, was es heisst, wenn ein ganzer Kontinent faktisch geistig behindert ist.
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Randnotiz 5:
Zitat:
Zitat von
konrad
Sehr guter Vergleich. In einem demokratischen Rechtsstaat gibt es nämlich keine Todesstrafe. [...]
Ist das Sarkasmus?
Wenn nicht, dann behaupte ich, Du überspannst hier beide Begriffe!
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Zitat:
Zitat von
-jmw-
Nein, ist es nicht, weil sprachpragmatisch "Christentum" mit der Bibel, wie wir sie kennen, und mit den Konfessionen und Kirchenorganisationen von anglikanisch bis äthiopisch und von katholisch bis koptisch verknüpft ist (und mit ein paar Sekten, die drumherum bestehen). Wenn jemand "Christen" oder "Christentum" oder "christlich" sagt, dann hören alle im Subtext auch "Kirche" und "Bibel". Ein "eigentliches Christentum" gibt es nicht, weil der Begriff "Christentum" im Neuhochdeutschen schon immer diesen Inhalt + Subtext hatte: Als die Religion entstand*, gab es das Neuhochdeutsche ja noch gar nicht und insofern hat es den Begriff samt Haupt- und Nebenbedeutungen vorgefunden und aufgenommen.
Ohne bzw. mit einer ganz anderen Bibel als den handelsüblichen ist etwas insofern eben nicht mehr "Christentum", sondern bezieht sich (formal) lediglich auf dieselbe Wurzel.
Analogie: Man kann ja auch bestimmte Vorstellungen davon haben, was "sozial" sei und was "demokratisch". Daraus folgt aber nicht, dass man sinnvoll den Begriff "sozialdemokratisch" von z.B. SPD, SPÖ, Labour usw. usw. trennen könne, denn er gehört eben historisch zu ihnen.
Ich kann dir da nicht folgen, einfach deshalb nicht weil der Begriff Christentum sich auf die Wurzel beziehen sollte, also Jesus Christus das Wort Gottes und die Urgemeinde.
Die Kirche und ihre Dogmen hat nach meinem Dafürhalten keinen Anspruch sich als christlich zu bezeichnen, einerseits weil schon Paulus das Wort Gottes frisiert hat und andererseits die ein Geschäfstmodell draus gemacht hat, von den ganzen Religionskriegen mal abgesehen.
AW: Prof. Ursula Haverbeck
https://www1.wdr.de/nachrichten/west...ntergrundL.jpg
„(Weiß man um die Wahrheit), daß man dann die Verpflichtung hat, sich dafür einzusetzen,
daß diese Lüge und diese Schuldenlast,
die auf dem deutschen Volk liegt,
gehoben wird.
Und daß wir wieder ohne Schuldkomplexe,
vor allem unsere Kinder, leben können.“
Ruhe in Frieden, Mutter der Nation.
AW: Prof. Ursula Haverbeck
Zitat:
Zitat von
-jmw-
Ich hab mal in einem Bericht oder einer Doku gesehen, wie ein Deutscher(?) ein paar Äthiopiern "beibrachte", dass man mithilfe eines grossen Loches im Boden Wasser auffangen und so speichern könne.
An solchen Praxisbeispielen zeigt sich erst wirklich, was es heisst, wenn ein ganzer Kontinent faktisch geistig behindert ist.
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/i...R-mgU25GHlVw&s
"Als das Buch "IQ and the Wealth of Nations" im Jahr 2002 erschien, löste es eine heftige Debatte aus. Richard Lynn und Tatu Vanhanen hatten darin die durchschnittlichen Ergebnisse von IQ-Tests in 185 Ländern dokumentiert und mit deren wirtschaftlicher Lage verglichen. Zum einen kommen sie zu dem Resultat, daß sich die Durchschnittsergebnisse stark unterscheiden und keineswegs in allen Ländern um den als Durchschnitt festgelegten Mittelwert 100 liegen. Zum zweiten zeigen sie, daß der Durchschnitts-IQ extrem eng mit dem Wohlstand zusammenhängt, den eine Nation erwirtschaftet und auch den größten Einfluß auf das wirtschaftliche Wachstum hat. Erst an zweiter Stelle bestimmt dann die wirtschaftliche Organisation, was an Wohlstand erreicht werden kann, und erst an dritter Stelle die wirtschaftlichen Ressourcen wie Bodenschätze und Öl.
Im Weltdurchschnitt beträgt der Intelligenzquotient nur 90 Punkte! Nur 20 Prozent der Länder erreichen oder überschreiten den britischen Durchschnittswert von 100. Die Hälfte aller Länder hat einen Durchschnittswert von unter 90.
Aber während manche die Studie als Rechtfertigung der Wohlstandsverhältnisse interpretieren, kritisieren andere, daß nicht klar ist, was Ursache und was Auswirkung ist: Wohlhabende Nationen, deren Bürger hohe Punktzahlen in IQ-Tests erreichen, haben in der Regel auch ein ausgezeichnetes Gesundheits- und Bildungssystem: Die Intelligenzpotentiale der Jugend können sich so entfalten. Auf der anderen Seite werden in armen Ländern viele Kinder durch Mangelernährung in der Entwicklungsphase dauerhaft auch geistig geschädigt, dazu kommen schlechte Bildungsmöglichkeiten, wenig Anregungen. Viele dieser jungen Leute werden niemals an ihre eigentlichen Möglichkeiten herankommen und so auch die Armut nicht überwinden können.
arö Die höchsten Durchschnittswerte in IQ-Tests finden sich in Nordostasien (Durchschnitt 104), gefolgt von Europa (Durchschnitt 98).
Afrika bildet mit einem Durchschnitts-IQ von 70 das Schlußlicht."