Putin ist Geheimdienstmann und weiß als solcher seine Absichten zu verschleiern. Vermutlich käme ihm die Angliederung der abtrünnigen Gebiete zum jetzigen Zeitpunkt viel zu teuer. Absichtserklärungen zur Entschärfung der Lage hat Putin jedenfalls einige abgegeben, geändert hat es nichts. Wenn er sich nun aber wirklich für eine Kontrolle der Grenze und einen koordinierten Abzug der Separatisten einsetzt, dann werde ich ihm wieder vertrauen. Kiew müsste seinerseits dann natürlich die Strafmaßnahmen beenden und sollte der angedachten Förderalisierung des Gebiets uneingeschränkt zustimmen. Wir werden sehen was passiert.Zitat:
Die Nachrichtendienstler gehen laut "Spiegel" davon aus, dass es unter den Separatisten mehr als ein Dutzend Gruppen gibt, die in der Vergangenheit oft unkoordiniert vorgingen und für Putin nur schwer zu steuern gewesen seien. Das wolle der russische Präsident jetzt ändern, schreibt das Magazin ohne nähere Quellenangabe.

