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Circopolitico
Ne war auch schon früher so.
Wer sich mit dem Thema auskennt, wer in dem Bereich gearbeitet hat, weiß:
Drogenkonsumenten werden in NRW von der Justiz echt milde behandelt. Das gilt auch für sogenannte Beschaffungskriminalitäts-Delikte.
Ich habe nie jemanden getroffen, der wegen Erwerb und Besitz ins Gefängnis musste. Selbst bei Heroin und Kokain nicht.
Es wird immer erst ein anderer Weg (z.B. Bewährung mit stationärer Therapieauflage) gesucht.
NRW ht im Gegensatz zu bspw. Bayern, wo die Drogengesetze nicht so liberal sind, begriffen dass Sucht eine Krankheit ist, kein Verbrechen.
Die Sucht selber nicht, aber die zur Befriedigung der Sucht begangenen Delikte.
Es wird ja niemand wegen seiner Sucht bestraft, oder wegen Pädophilie, sondern wegen der infolgedessen begangenen Straftaten, wie Besitz verbotener Substanzen, Raub, Diebstahl oder sexuellem Missbrauch von Kindern.
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Stopblitz
Wird es dir dann zu teuer dich jeden Abend abzuschießen?
Wollte ich das, würde ja eine Flasche Wodka zu 5€ reichen ...
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Xarrion
Wenn überhaupt, dann natürlich nur auf Privatrezept.
Eine Finanzierung auf Kosten der Allgemeinheit ist nicht hinnehmbar.
Einverstanden.
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Das Zeugs ist doch de facto schon lange legal, oder haben Dealer ernsthafte Probleme mit der Polizei ?
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FranzKonz
Gäbe es das Zeug auf Rezept, wäre der Kriminalität die Grundlage entzogen, und alles wäre gut.
Das glaube ich noch nicht einmal,
zumindest nicht am Beginn für längere Zeit.
Die "Szene" wird weiterhin zusammenglucken,
und immer 'mal wieder wird ihr Stammdealer bei
denen Hausbesuche machen.
Wenn in Apotheken die Preise zu hoch sind,
wird dann wieder "billig" verlangt werden.
Im Grundsatz müssten Haschprodukte im Diskountsupermarkt
vertrieben werden müssen, um die direkte Kriminalität wie Steuerhinterziehung und
Panschen mit Gesundheitsgefährlichen Stoffen
gegen Null zu drücken.
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Xarrion
Wenn überhaupt, dann natürlich nur auf Privatrezept.
Eine Finanzierung auf Kosten der Allgemeinheit ist nicht hinnehmbar.
Das ist fast in jedem Land so, und war meines Wissens nach auch in Deutschland früher auf "privat".
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Circopolitico
Ich finde staatliche Heroinprogramme (wie in HH) auch besser als Substitutionsprogramme mit Methadon, wo die Konsumenten eh noch auf der Straße Heroin kaufen.
Mein Patenkind ist auch damals in eine Spritze getreten, die auf einem Spielplatz lag. Da war sie gerade einmal 4.
Sowas könnte man mit staatlichen Heroinprogrammen in Verbindung mit Fixerstuben und kostenloser Abgabe von Kanülen und Spritzen vermeiden. Ebenso Drogentote durch Überdosis und verunreinigtes Zeug, sowie zig Hepatitis C- und HIV-Infizierte durch "needle-sharing".
Ich befürworte staatliche Programme für Junkies durchaus.
Man könnte diese Leute in speziellen größeren Wohngemeinschaften zusammenfassen, wo sie täglich unter Aufsicht arbeiten, um einerseits eine Tagesstruktur zu bekommen, und um andererseits durch ihre geleistete Arbeit das Geld für ihre Drogen zu verdienen, die ihnen dann gegen Bezahlung täglich verabreicht werden.
Sollte sich ein Bewohner einer solchen Einrichtung zu einem Entzug entschließen, wird ihm selbstverständlich Hilfe gewährt, und sobald er 12 Monate drogenfrei gelebt hat, darf er die Einrichtung clean wieder verlassen.
Die übrigen Bewohner verbleiben zu ihrem eigenen Wohl und zum Zweck der Vermeidung von Beschaffungskriminalität in der Einrichtung.
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Circopolitico
Ne war auch schon früher so.
Wer sich mit dem Thema auskennt, wer in dem Bereich gearbeitet hat, weiß:
Drogenkonsumenten werden in NRW von der Justiz echt milde behandelt. Das gilt auch für sogenannte Beschaffungskriminalitäts-Delikte.
Ich habe nie jemanden getroffen, der wegen Erwerb und Besitz ins Gefängnis musste. Selbst bei Heroin und Kokain nicht.
Es wird immer erst ein anderer Weg (z.B. Bewährung mit stationärer Therapieauflage) gesucht.
NRW ht im Gegensatz zu bspw. Bayern, wo die Drogengesetze nicht so liberal sind, begriffen dass Sucht eine Krankheit ist, kein Verbrechen.
https://www.youtube.com/watch?v=h0i62GnQoo0Das ist mir doch egal!:D
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Circopolitico
Das ist fast in jedem Land so, und war meines Wissens nach auch in Deutschland früher auf "privat".
Das Problem ist nur, daß Drogenabhängige im Regelfall nicht über die finanziellen Mittel verfügen.
Aber auch dafür gibt es durchaus Lösungen. :cool:
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Ich habe auch Haschisch geraucht und offensichtlich hat's mir nicht geschadet, ihr schwulen Drecksschlampen.