Wenn ich nicht gerade hier bin, fühle ich mich auch nicht ganz dicht. Bedrückend. Muss irgendwie falsch verdrahtet sein.
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Meine Rede. Der bisherige, immer weiter zusammengerückte Verein von Diäten-Abräumern war keine Anregung mehr, am Sonntag ins Wahllokal zu gehen.
Eine allgemeine Wahlpflicht wäre eine Möglichkeit, würde aber auch nicht ausschließen, dass wieder - dank Unterstützung durch Medienhetze - die meisten Stimmberechtigten ihr Kreuzchen dort machen, wo es dem Abnicker-Gesindel nützt.
Lieber das Angebot erweitern, als per Zwang die alte Scheisse an der Macht zu halten.
Das Problem: Diese Art von Städten/Gemeinden ist in den 1960er und 1970er Jahren durch damals scheinende Endgültigkeit von Bonn als Hauptstadt zu Schlafstädten geworden. Überwiegend Einfamilienhausbebauung. Relativ wenig sozialer Wohnungsbau (teilweise Null). Wenig abgewirtschaftete Mietwohnungen, die für diese Städte/Gemeinden heute nutzbar wären, um mehr als homöopathische Dosen von Asylforderern, Balkanschmarotzern oder südasiatische Gebirgs-Bückbetern sozialverträglich aufzunehmen. Im Bauboom der frühen 1990er wurden die wenigen, in dieser durch die beginnenden Höhenlagen von Bergischem Land und Westerwald (genau an diesem Schnittpunkt liegt der Ort, von dem ich spreche) geographisch problematischen Region, die wenigen freien Flächen mit unüberschaubaren Einfamilienhaussiedlungen und hochwertigen Eigentumswohnungen bebaut. Somit blieb den Kommunen nichts anderes übrig als Containerdörfer auf dem Parkplatz der kommunalen Sportanlage aufzustellen und eben Schulturnhallen zu requirieren. Anderweitige Unterbringungsmöglichkeiten gibt es nicht. Industriehallen? Fehlanzeige. Die Kommunen dieser Gegend sind primär auf die Bonner Beamten und heutige Postler, Telekomler aus den Bonner Zentralen ausgerichtet gewesen. Große ehemalige Verwaltungsgebäude? Gibt's nicht. Schlafstadt eben.
Und so geht es vielen Kommunen rund um Bonn. Sie sind in einer fatalen Sackgasse. Kaum Leerstände, Häuser sind nie länger als ein Paar Tage auf dem Markt und gehen dann für Traumpreise weg, Wohnungsanbieter können den Ansturm der "Bewerber" für ihre Wohnungen kaum noch bewältigen. Für die Räffjudschies ist definitiv weder Platz noch Arbeit vorhanden. Sie sind....tja....überflüssig und belastend für die Kommunen. In den Einfamilienhaussiedlungen bekommt man davon freilich nix mit. Außer das mal eben die Grundsteuer von 470 auf 620 Punkte angehoben wurde. Hat freilich nichts mit den "Schätzen" zu tun.
Migrantenanteil laut Zensus 2011 19%, das sprach damals für eine noch recht unbereicherte Kleinstadt, zudem vornehmlich Europäer und Kasachen.
Allerdings ist der Wanderungssaldo in den gesamten Kreis schon 2013 extrem gekippt.
Saldo der Zu- und Fortzüge von Deutschen und Nichtdeutschen über die Grenzen des Rhein-Sieg-Kreises 2013 nach Geschlecht.
Seite 4: http://www.integrationsmonitoring.nr...Sieg-Kreis.pdf
Nichtdeutsche: +2318 (nur mit ausl. Pass).
Deutsche: +295
Verhältnis also wie in größten Migrantenstädten: 1 Deutscher : 9 Ausländer.
Der Kreis kippt in dramatischer Geschwindigkeit.
Geburten pro 1000 Einwohner 2013: 7,97
(Einwohner gesamt 600.432, Geburten: 4.782)
http://www.deutschland123.de/rhein-s...rten-statistik
Also weniger Geburten als der deutsche Durchschnitt mit 8,33 / 1.000 Einwohner.
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Ausgezeichnete Analyse. Grün ist leider aus - drum auf diesem Wege.
Interessant wäre die Analyse nach Kreishälften (der Kreis besteht aus einem rechts- und linksrheinischen Teil). Während die Kernstädte des rechtsrheinischen Teiles post-industrielle Strukturen haben, die einer Migrantenaufnahme positivere Bedingungen bieten und sich mittlerweile in einem schwachen Kaufkraftindex und akuter Wohnungsnot auswirken, ist der linksrheinische Teil noch landwirtschaftlich geprägt und hat ansonsten (aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zu Bonn und den Ministerien (heute noch Post und Telekom) einen sehr ausgeprägten Schlafstadtcharakter mit z.T. 90% Einfamilienhausbebauung und einem Kaufkraftindex, der dem der Gemeinden des Starnberger Sees nahekommt (speziell Wachtberg).
Die kommunalen Finanzen des Kreises sind ebenso geteilt. Rechtsrheinisch (75% der 600.000 Einwohner des Kreises) fast alle Kommunen im oder am Rande des Nothaushaltes. Linksrheinisch noch im grünen Bereich. Abgabenlast für den die Stadt umschließenden Kreis an Bonn im dreistelligen Millionenbereich (!). Die Pleite der linksrheinischen Kommunen mit ihrer hohen Altersstruktur (viele Bonner Pensionäre) ist vorprogrammiert.
Was für ein Sabbelkopf dieser Georg Dietz.
Ich würde ja gerne mal testen wie weit es mit seiner angeblichen "Gleichheit" bestellt ist.
Man sollte ihn vor seiner Berliner Altbauwohnung abpassen und in selbige Einlass gewähren, schliesslich sind laut dieses Dummschwätzers Dietz ja alle Menschen gleich und dies Durchzusetzen sei ein Gebot der Vernunft.
Also wenn jemand mitellos nach Berlin kommt ist er ja mit dem reichen Millionärsyuppie - Sohn Dietz gleichzusetzen, Dietz lässt sicherlich jeden in seiner Wohnung wohnen, jeder darf sich aus seinem Kühlschrank bedienen, sein Auto stellt er auch jedem zur Verfügung usw...
Ist ja ein Akt der Vernunft, gell?