AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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pixelschubser
Richtig. Daher schafft man neue Dämonen: Reichsbürger mit Luftgewehren, die einen gewaltsamen Umsturz planen und man stellt die legalen Waffenbesitzer einfach mal unter Generalverdacht.
Ja als ob kleine Gruppen von Leuten, die keine politische oder zivilgesellschaftliche Macht haben ein Problem sind.
Man sollte auch nicht die Waffen entfernen, sondern die Kriminellen... Wobei das auch ein Problem sein kann, wenn die sich dauernd in einer Grauzone bewegen. Und die BRD hat mehr und mehr Gauzonen geschaffen mit der Zeit.
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konrad
"Linke" ist ein komplexes weites Feld.
Sicherlich gibt es "Linke", die den totalen Obrigkeitsstaat wollen und machtgeile Gestalten wie z.B. Putin oder Xi Jinping toll finden.
Da ich kein Linker bin, sondern Anarchist, bin ich generell gegen Waffen und Gewalt. Beides dient der Ausübung von Macht und Herrschaft.
Linke denken von einer UTOPIE her.
Alles was irgendwie nicht ihrer UTOPIE entspricht wird als Boese beurteilt und dann zunaechst mit giftiger Kritik angegriffen. Teilweise auch subtiler, versteht sich. Es muss ihrer Auffassung nach irgendwie verschwieden (Negation der Negation). Wenn sie dann die Macht haben (Woran sie in der Vergangenheit durch Institutionen gehindert wurden) dann entsprechen sie ploetzlich so gar nicht der Utopie, was zeigt dass die ideologischen Praemissen Luegen sind. Das regt Linke aber nicht zum Nachdenken an, ausser dazu sich Ausreden einfallen zu lassen. Z.B. dass das doch nur zeigt, dass die Neuen Herrscher eben 'keine echten' Linken waren. Was uebrigens durchaus der Fall sein kann. Viele machen bei dem Zirkus doch auch nur aus Opportunismus mit und steigen dann auf in die Positionen von denen sie dann Macht ausueben koennen.
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
Deutschland hat eines der liberalsten Waffengesetze Europas. Man muß nur wissen,
was man und wie man es macht!
Ich habe den Text schon in einem anderen Strang veröffentlicht:
Ich habe seit Jahren eine WBK und habe nun einiges in meinem Bestand geändert.
Am Anfang war ich eher Fan von alten Waffen. K98, P38 und ein Mosin Nagant nannte ich mein Eigen.
Vor drei Jahren habe ich den ganzen Schrott verkauft, gespart und mir einige andere Waffen zugelegt.
Zuerst war die Walther P99 Kal. 9mm Para dran.
Danach kam, da mein Verein eine Schrotflintendisziplin anbietet, eine
Izhmash Saiga 12 Kal. 12/76 mit 8 Schuss Magazin. Gebraucht für 900€ mit Ersatzmagazin.
Die Izhmash ist auch mit einem 30er Trommelmagazin zu bekommen.
Als Ordonanzgewehr besitze ich inzwischen eine HK416. Natürlich entmilitarisiert, was aber der Funktion an sich keinen Abbruch tut.
Dauerfeuer oder Feuerstoß schießtkein Mensch, der etwas treffen will. Wichtig ist, daß man mehrere Magazine aneinander klipsen kann
und somit nach altem Recht mit 3 Magazinen 90 Schuß und nach neuem Recht 60 Schuß an der Waffe hat.
Auch ein Trommelmagazin mit 50 Schuß ist ganz nett, welches ich auf Ebay.com, also aus den USA
erstehen konnte. Wie in Deutschland üblich, ist der Besitz erlaubt, aber die Verwendung verboten.
Ich lach mich tot!
Übrigens ist der Rückstoß bei diesen Waffen ein Witz.
So, jetzt kommen wir zu meinem Schätzchen. Wieder einmal kommt mir das deutschte Waffenrecht entgegen.
Viele haben mich für bekloppt gehalten. Aber ich habe tatsächlich den Preis eines guten Gebrauchtwagens für
ein Gewehr ausgegeben, dessen Privatbesitz aufgrund der Reichtweite und der Durchschlagskraft in vielen
anderen europäischen Ländern verboten ist. Nicht so in Deutschland. Es ist die Repetierbüchse Haenel RS9, besser
bekannt, als G29 der Bundeswehr. Kaliber .338 Lapua Magnum, Magazinkapazität sind 10 Schuß und die Reich-
weite beträgt 1500 Meter! Der Neupreis, inkl. der Optik die dabei war, betrug 11000€. Ich habe noch 8000€
bezahlt. Jaja, das ist viel Geld. Aber mit dem Gewehr, in Verbindung mit dieser Optik kann ein kurzsichtiger
Rentner oder ein Dreijähriger, einen Ali oder Achmed ohne weiteres in 1000 Meter Entfernung erledigen!
Auch bei dieser Waffe hält sich der Rückstoß, aufgrund der Mündungsbremse, in Grenzen.
Das lustige ist, das in Deutschland dieses Gewehr mit einem 2-Schuss-Magazin sogar als Jagtwaffe zugelassen
ist.
Die meisten Vereine geben die Unterschriften bei regelmäßigem Training, 18x pro Jahr, nach einem Jahr. Voraussetzung ist
immer eine Waffensachkundeprüfung, Kosten etwa 200€ und 3 Tage Lehrgang, und ein einwandfreies Führungszeugnis.
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
Trotzdem ist das kein Recht auf Waffenbesitz.
Ein Recht hat man so als Mensch, ohne dafür was tun zu müssen.
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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konrad
...
Da ich kein Linker bin, sondern Anarchist, bin ich generell gegen Waffen und Gewalt. Beides dient der Ausübung von Macht und Herrschaft.
Genau deswegen braucht man Waffen, um gegen Gewalttäter Gegengewalt ausüben zu können, und sie daran zu hindern, ihre Macht und Herrschaft zustimmungslos und mit Gewalt durchzusetzen.
Die "Guten" müssen sich gegen die "Bösen" mit Waffen schützen und zur Wehr setzen.
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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DonauDude
Genau deswegen braucht man Waffen, um gegen Gewalttäter Gegengewalt ausüben zu können, und sie daran zu hindern, ihre Macht und Herrschaft zustimmungslos und mit Gewalt durchzusetzen.
Die "Guten" müssen sich gegen die "Bösen" mit Waffen schützen und zur Wehr setzen.
Gandhi hat bewiesen, dass es auch anders geht.
Er hat die idiotische Gewaltspirale (auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren - typisch für Militaristen) ad absurdum gestellt.
Die Friedensbewegung in der BRD, mit der ich auch verbunden bin, fordert seit ihrer Existenz: "Frieden schaffen ohne Waffen! Raus aus der NATO! Bundeswehr abschaffen!" Auf ihren Ostermärschen wird das z.B. auch immer wieder formuliert. Rechtsradikale habe ich auch deshalb noch nie auf den Ostermärschen gesehen.
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konrad
Gandhi hat bewiesen, dass es auch anders geht.
Er hat die idiotische Gewaltspirale (auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren - typisch für Militaristen) ad absurdum gestellt.
Die Friedensbewegung in der BRD, mit der ich auch verbunden bin, fordert seit ihrer Existenz: "Frieden schaffen ohne Waffen! Raus aus der NATO! Bundeswehr abschaffen!" Auf ihren Ostermärschen wird das z.B. auch immer wieder formuliert. Rechtsradikale habe ich auch deshalb noch nie auf den Ostermärschen gesehen.
Friedensbewegung, Ghandi und Anarchist in einem Satz finde ich amüsant ...
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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DonauDude
Genau deswegen braucht man Waffen, um gegen Gewalttäter Gegengewalt ausüben zu können, und sie daran zu hindern, ihre Macht und Herrschaft zustimmungslos und mit Gewalt durchzusetzen.
Die "Guten" müssen sich gegen die "Bösen" mit Waffen schützen und zur Wehr setzen.
Stimmt. Leider ist es anders nicht möglich.
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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konrad
Gandhi hat bewiesen, dass es auch anders geht.
Kommt immer auf die Details an. Aber auch in Britisch-Indien gab es parallel zu Gandhi großen Terror, deswegen wurde Indien geteilt, und Gandhi selbst (gleich 3 Gandhis, Mohandas, Indira und Rajif) ist ja bekanntlich auch einem Attentat zum Opfer gefallen.
Zitat:
Er hat die idiotische Gewaltspirale (auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren - typisch für Militaristen) ad absurdum gestellt.
Bei einem akuten Gewaltausbruch ist es hilfreich, wenn man in der Lage ist, die ausgebrochene Gewalt schnell durch Gegengewalt zu beenden. Klappt leider nicht immer, aber einen Versuch ist es wert.
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Die Friedensbewegung in der BRD, mit der ich auch verbunden bin, fordert seit ihrer Existenz: "Frieden schaffen ohne Waffen! Raus aus der NATO! Bundeswehr abschaffen!" Auf ihren Ostermärschen wird das z.B. auch immer wieder formuliert. Rechtsradikale habe ich auch deshalb noch nie auf den Ostermärschen gesehen.
Bei etlichen letzten Spaziergängen wurden diejenigen, die für Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung auf die Straße gingen, von dummen Antifa-Kindern als "Nazis" bezeichnet.
Hier zum Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=JLwauUkz0JI
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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DonauDude
Genau deswegen braucht man Waffen, um gegen Gewalttäter Gegengewalt ausüben zu können, und sie daran zu hindern, ihre Macht und Herrschaft zustimmungslos und mit Gewalt durchzusetzen.
Die "Guten" müssen sich gegen die "Bösen" mit Waffen schützen und zur Wehr setzen.
Und Verbrecher halten sich nicht an Gesetze, schon gar nicht an Waffengesetze!
Das tun nur rechtsschaffene Bürger...
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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BRDDR_geschaedigter
Trotzdem ist das kein Recht auf Waffenbesitz.
Ein Recht hat man so als Mensch, ohne dafür was tun zu müssen.
Ich möchte aber keine Zustände wie in den USA, wo sich jeder Depp, wenn er nicht gerade vorbestraft ist,
eine Waffe, in manchen Bundesstaaten sogar vollautomatische, zulegen darf.
Und nein, man braucht kein M60 Maschinengewehr oder eine Minigun, um Haus und Hof zu verteidigen!