AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei
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melamarcia75
Ich diffamiere niemanden. Ich habe 1 Jahr auf einer epidemiologischen Beobachtungsstelle fuer Drogen und Suchtkrankheiten gearbeitet, und zusaetzlich verschiedene Monate in der Suchtmedizin (sowohl ambulant als auch auf Station).
Ich wiedergebe die Meinungen der meisten Kollegen und das was ich wahrgenommen habe, nichts weiter.
Man braucht nicht lange in der Suchtmedizin arbeiten um zu erkennen, dass die Verbotskultur komplett gescheitert ist.
...wenn Du in der Suchtmedizin gearbeitet haben solltest müßtest Du eigentlich wissen, das Cannabis und andere leichte Drogen der Anfang eines Teufelskreises sind mit der Folge, dass diese Leute irgendwann zu den harten Drogen greifen und mit 30 zig so dermassen kaputt sind, dass diese entweder in der Klappse landen oder für den Rest ihres "Lebens" Sozialfälle bleiben...
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deutschland
...wenn Du in der Suchtmedizin gearbeitet haben solltest müßtest Du eigentlich wissen, das Cannabis und andere leichte Drogen der Anfang eines Teufelskreises sind mit der Folge, dass diese Leute irgendwann zu den harten Drogen greifen und mit 30 zig so dermassen kaputt sind, dass diese entweder in der Klappse landen oder für den Rest ihres "Lebens" Sozialfälle bleiben...
Das ist ein typisches Klischee, das wissenschaftlich nicht haltbar ist.
Dem Cannabiskonsum geht idR sowohl Alkohol- als auch Nikotinkonsum voraus.
Es geht auch nicht darum ob der Patient mit Droge A, B oder C anfaengt. Wenn es sich um eine Suchtpersoenlichkeit handelt kann er mit einer beliebigen Substanz anfangen, und wird dann wahrscheinlich auch auf andere Drogen (egal ob legal oder nicht) umsteigen.
Hier der Abstract zu einer Studie aus dem Jahre 2010
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Drug Alcohol Depend. 2010 Apr 1;108(1-2):84-97. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2009.12.001. Epub 2010 Jan 8.
Evaluating the drug use "gateway" theory using cross-national data: consistency and associations of the order of initiation of drug use among participants in the WHO World Mental Health Surveys.
Degenhardt L, Dierker L, Chiu WT, Medina-Mora ME, Neumark Y, Sampson N, Alonso J, Angermeyer M, Anthony JC, Bruffaerts R, de Girolamo G, de Graaf R, Gureje O, Karam AN, Kostyuchenko S, Lee S, Lépine JP, Levinson D, Nakamura Y, Posada-Villa J, Stein D, Wells JE, Kessler RC.
Author information
Abstract
BACKGROUND:
It is unclear whether the normative sequence of drug use initiation, beginning with tobacco and alcohol, progressing to cannabis and then other illicit drugs, is due to causal effects of specific earlier drug use promoting progression, or to influences of other variables such as drug availability and attitudes. One way to investigate this is to see whether risk of later drug use in the sequence, conditional on use of drugs earlier in the sequence, changes according to time-space variation in use prevalence. We compared patterns and order of initiation of alcohol, tobacco, cannabis, and other illicit drug use across 17 countries with a wide range of drug use prevalence.
METHOD:
Analyses used data from World Health Organization (WHO) World Mental Health (WMH) Surveys, a series of parallel community epidemiological surveys using the same instruments and field procedures carried out in 17 countries throughout the world.
RESULTS:
Initiation of "gateway" substances (i.e. alcohol, tobacco and cannabis) was differentially associated with subsequent onset of other illicit drug use based on background prevalence of gateway substance use. Cross-country differences in substance use prevalence also corresponded to differences in the likelihood of individuals reporting a non-normative sequence of substance initiation.
CONCLUSION:
These results suggest the "gateway" pattern at least partially reflects unmeasured common causes rather than causal effects of specific drugs on subsequent use of others. This implies that successful efforts to prevent use of specific "gateway" drugs may not in themselves lead to major reductions in the use of later drugs.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20060657
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Praktiker
Ich glaube ,- Du siehst das zu einseitig ,- oder Du bist der Dow Chemical und ihren selbsterfundenen Drogenfahndern auch auf den Leim gegangen!
Hanf ist eine uralte Kulturpflanze ,- und neben der textilen Verwetung war den Bauern die schmerzlindernde Wirkung wohlbekannt ,- nicht umsonst hiess man den Hanf früher das Aspirin der Armen !
Sicher schielen mittlerweile ( auch ich ) einige auf die Legalisierung zwecks strafbefreiter Dröhnung ,-aber frag mal die Ärzte - die wären ebenfalls heilfroh ,- wenn die unzählig vielen Schmerzpatienten
endlich an Linderung herankämen !
In israelischen Krankenhäusern und Altenheimen läuft das THC-Programm übrigens hervorragend - und noch keiner ist mit der Kalaschnikow herumgerannt.....
Aendert aber nichts daran dass fast ausnahmslos sich nur Kiffer fuer die Legalisierung einsetzen. Mariuhana ist ausserdem eine Einstiegsdroge und nicht wenige versuchen nach dem Kontakt damit auch andere Drogen aus. Fast alle Drogensuechtigen haben mit Mariuhana angefangen.
Gegen eine Legalisierung von Mariuhana zu medizinischen Zwecken haette ich absolut nichts, aber nicht ein Recht fuer alle auf die taegliche Volldroehnung. Alkohol und Zigaretten richten schon genug Schaden an. Und ich sehe was hier in Costa Rica Mariuhana mit den Leuten anrichtet, keiner von denen die regelmaessig kiffen geht einer Arbeit nach, ausnahmslos alle sind Wracks und haengen den ganzen Tag nur am Strand rum und finanzieren ihr Leben mit Raub und Diebstahl. Was ist daran so toll?
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Pappenheimer
Aendert aber nichts daran dass fast ausnahmslos sich nur Kiffer fuer die Legalisierung einsetzen.
Auch sehr viele Wissenschaftler die nicht zzum Kiffen tendieren sind fuer die Legalisierung.
Ideologien bringen eh nichts, Pragmatismus ist angesagt.
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Zitat von Pappenheimer
Mariuhana ist ausserdem eine Einstiegsdroge und nicht wenige versuchen nach dem Kontakt damit auch andere Drogen aus.
siehe Post #42
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Mir alles scheissegal, ich saufe, kiffe und kokse nicht erlaubt oder verbietet einfach alles.
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Sander
Mir alles scheissegal, ich saufe, kiffe und kokse nicht erlaubt oder verbietet einfach alles.
Soll aber auch Dir nicht egal sein,-
denk doch wenigstens an den Spaß ,- wenn alle zugewanderten Dealer auf einmal keine Einkünfte mehr hätten - das allein wärs schon wert.....:D
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Praktiker
Soll aber auch Dir nicht egal sein,-
denk doch wenigstens an den Spaß ,- wenn alle zugewanderten Dealer auf einmal keine Einkünfte mehr hätten - das allein wärs schon wert.....:D
Stimmt. Und die ganzen Drogensuechtigen haetten keinen gepanschten Muell mehr sondern endlich saubere Drogen. Wuerd ich super finden, fuer jene. Mein ich ernst.
Ja klar, und wie im Goerlitzer Park gefroren wird fuer nichts, weil keine Kunden mehr kommen.
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melamarcia75
siehe Post #42
Der bei Google gefundene Text soll wohl die ultimative Wahrheit zum Thema sein? Albern. Nicht mal einen deutschen Text haben die Droehnungsbefuehrworter gefunden, da muss dann eben irgendwaswas englisches herhalten...
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Pappenheimer
Der bei Google gefundene Text soll wohl die ultimative Wahrheit zum Thema sein? Albern. Nicht mal einen deutschen Text haben die Droehnungsbefuehrworter gefunden, da muss dann eben irgendwaswas englisches herhalten...
Ich musste gar nichts besonderes finden, auf Pubmed gehen und nach "gateway drug" suchen.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed
Pubmed ist die Suchmaschine der offizieellen wissenschaftlichen Literatur
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melamarcia75
Ich musste gar nichts besonderes finden, auf Pubmed gehen und nach "gateway drug" suchen.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed
Pubmed ist die Suchmaschine der offizieellen wissenschaftlichen Literatur
Interessant wären doch wohl auch medizinische und polizeiliche Unterlagen zu den Zuständen, die vor dem Verbot herrschten.
Prohibitionisten mögen zum kleinen Teil tatsächlich ehrliche Absichten haben, sind dann aber wohl gemeingefährlich stümpernde Sozialingenieure. Der Rest wie Anslinger sind pure Psychopathen und Verbrecher.
http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Jacob_Anslinger