USA erlauben gnädigerweise den Verkauf von libyschem Öl
Von petrapez | 29.März 2011
Die lästigen Hüllen der Menschenrechte sind gefallen: schmieriger Startschuss für das Geschacher um das libysche “Schwarze Gold” als Offenbarungseid – das grosse Rennen der Staaten um die öligen Pfründe hat begonnen – “Weltmeister” USA gehen als erster Läufer ins kapitale Rennen
Laut einem Artikel vom 28.März 2011 in The Vancouver Sun darf libysches Rohöl mit Billigung der US-Regierung in den Welthandel kommen.
Voraussetzung dafür ist, dass die aufständigen Rebellengruppen die Verkäufer sind.
Da diese gemischten bewaffneten Milizen unterschiedlicher Herkunft ganz eindeutig nicht Teil der Regierung in Tripolis sind, treffen die UNO-Sicherheitsrats-Resolutionen nicht auf diese zu – im Gegenteil, das dient ihrer Stärkung im Kampf gegen Muammar al-Gaddafi und dem Ausbau ihrer Position im Osten des Landes, so der Washingtoner Tenor.
Diese selbstgefällige Anmassung über die Befugnisse von ungelegten Eiern, die dem Weissen Haus einen feuchten Kehrricht angehen, sind nicht mehr zu überbieten...
UNO-Diplomaten “echoed these sentiments” mit den gleichen Worten – vielleicht sollten diese rückgratslosen Marionetten-Sprechblasen ihren nächsten Job gleich in der US-Regierung suchen: “There is no UN embargo on Libyan oil. The rebels can sell oil. But they can’t do it through the Libyan National Oil Corporation.”
Sie benötigen keine besondere Erlaubnis des Sanktionsausschuss für Libyen des Sicherheitsrates, zitierte die Zeitung die anonymen Beamten...
http://www.radio-utopie.de/2011/03/2...ol/#more-51172