AW: Welchen Film habt ihr euch zuletzt angeschaut?
Ich habe endlich den russischen Spielfilm-Mehrteiler "20/22" zu Ende geguckt.
Das war die Handlung:
Zitat:
Moskau, Mitte Februar 2022. Daniil (gespielt von Aristarch Wenes) und Alissa (gespielt von Darja Kukarskich) sind ein Paar. Beide studieren Journalistik an der Lomonossow-Universität. Als es zum Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 kommt, gehen die Meinungen der beiden auseinander. Daniil ist in Sewastopol geboren und aufgewachsen, hat den Russischen Frühling auf der Krim 2014 miterlebt und unterstützt als überzeugter Patriot die Spezialoperation - "Das Kiewer Regime bekommt endlich, was es verdient." Alissa stammt aus der Moskauer liberalen Intelligenz und ist dagegen. "Es sterben Menschen. Meine Freunde aus Kiew schicken mir Bilder von Raketeneinschlägen."
Alissa trifft sich abends in einer Bar mit anderen Vertretern der Moskauer Dissidentenszene und organisiert eine Anti-Kriegs-Demo. Sie überredet Daniil, einmal mit ihr mitzugehen, weil dies ihr wichtig sei. Daniil stimmt schließlich zu. Während der Demo eskaliert die Lage und es kommt zur Schlägerei. Daniil schlägt einem Polizisten ins Gesicht und flieht. Danach wird er zur Fahndung ausgeschrieben. Daniil stellt sich schließlich der Polizei und um einer Verurteilung und einer langen Haftstrafe zu entgehen, meldet er sich als Freiwilliger für die Teilnahme an der Spezialoperation in der Ukraine.
Daniil kommt ins Bataillon "Somali" und wird als Sturmsoldat in die Schlacht um Mariupol geschickt. Er sieht, wie das ukrainische Bataillon "Asow" in Mariupol wütet und sowohl Zivilisten als auch reguläre ukrainische Soldaten misshandelt.
Alissa will Daniil suchen und erfährt geschockt, dass er in Mariupol ist. Sie meldet sich freiwillig als Frontkorrespondentin und fährt zusammen mit einem Kommilitonen in die umkämpfte Stadt, um ihn zu suchen.
Das Geschehene verändert alle Personen: Daniil überwindet seine Ängste und wird zu einem richtig guten Soldaten. Alissa und ihr Bekannter aus der Dissidentenszene Mischani (gespielt von Alexander Jugow), die kurzzeitig in ukrainische Gefangenschaft geraten und dem sadistischen "Asow"-Kommandanten Pawlo Graj (gespielt von Dmitri Bogdan), erfahren, welch menschenverachtende Ideologie hinter dem Kiewer Regime steht.
Der echte russische Frontkorrespondent Semjon Pegow, der zurzeit an der Front ist, hat in dem Film eine Cameo-Rolle.
Insgesamt packend und stellenweise auch schmerzhaft anzusehen, ein großartiger Film. Größtenteils übrigens auch in Mariupol aufgenommen. Vor echten zerstörten Gebäuden.
Hier ist der Trailer: https://yandex.ru/video/preview/14736672963121520110
Im Westen bezeichnet man den Film als "propagandistisch", finde ich aber überhaupt nicht. Er ist sehr authentisch und auch ausgewogen.
Er zeigt, dass viele ukrainischen Soldaten aus der regulären Armee, die also nicht zu den Natbataillons zählen, mit den Zivilisten menschlich umgehen.
Und er zeigt auf der anderen Seite auch einen kriegsgeilen, russischen Kommandeur, der leichtsinnig in die Schlacht geht, weil er denkt, die Ukrainer seien alles Schwachmaten und Idioten und leicht zu besiegen und der letztendlich getötet wird.
AW: Welchen Film habt ihr euch zuletzt angeschaut?
Irgen so ein olsenbande film
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Gestern die letzen drei Teile der Staffel3 von Ragnarök
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In den letzten beiden Tagen habe ich mir ein paar ostmärkische Filme angesehen. Richtig köstlich fand ich die beiden hier:
https://www.youtube.com/watch?v=9_bBH-L_JDg
https://www.youtube.com/watch?v=iulUavn68eg
Die Trailer bilden nicht das gesamte Fremdschämdrama dar. Richtig gutes Kino.
Die Filme kann man frei streamen.
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https://www.startpage.com/av/proxy-i...7ce734e4ca1493
Ich habe jetzt „Stand By Me“ wahrscheinlich zum fünften Mal gesehen. Die Novelle „The Body“ von Stephen King (auf der der Film basiert) hat mich damals, als ich sie gelesen habe, sehr beeindruckt. Ich konnte fast die staubige Sommerluft riechen und die Kinder hören, mit denen ich im Alter von 12 Jahren herumhing. Ich war so hoffnungsvoll, als ich hörte, dass Rob Reiner Regie führen würde, denn viele von Kings Werken litten wirklich unter der Übertragung auf die Leinwand, und ich bin mit dem Ergebnis immer noch sehr zufrieden.
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Therapie für Wikinger.
Ein mal wieder richtig geiler dänischer Film mit Mad Mikkelsen.
Brutal, direkt, tiefgründig skandinavisch, wie "Blinkende Lichter" , "Adams Äpfel" oder "Dänische Delikatessen".
Den ziehe ich mir heute noch einmal rein.