AW: US-Präsidentschaftswahlen 2016
Nächster Termin ist der 9. Februar, dann wählen beide Parteien in New Hampshire. Und da gibt es eine sehr interessante Umfrage, deren Ergebnis Hillary Clinton nicht gefallen dürfte: Für die nächste Vorwahl-Runde Anfang kommender Woche sagt die neueste Umfrage ihrem Konkurrenten Bernie Sanders einen strahlenden Sieg über Hillary Clinton voraus – mit 61 zu 32 Prozent!
http://www.uml.edu/docs/2-3%20TOPLIN...m18-230574.pdf
Anscheinend wirbelt ein alter Sozialist auch ohne die Unterstützung großer Wahlkampfspenden die Szenerie derzeit kräftig auf. Was sagt man dazu.
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Hat Sanders nicht eh sozusagen Heimvorteil in New Hampshire?
Edit: Mein Fehler. Vermont.
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Suermel
Wobei man eigentlich fast hoffen sollte, dass einer der beiden Kandidat wird, denn Rubio hätte in einer Stichwahl gegen Clinton oder Sanders wohl deutlich bessere Karten Cruz oder Trump.
Ja, das ist halt die Sache. Trump wäre so gesehen der Idealgegner für Clinton oder Sanders. Bei Cruz denke ich zwar auch, dass er es mit seinen radikalen Ansichten sehr schwer hätte aber ob er tatsächlich vollkommen chancenlos wäre?? Aber Du hast schon Recht: Rubio als gemäßigterer Kandidat, der nicht bereits aufgrund seiner Art und/oder Ansichten für viele völlig unwählbar scheint, wäre natürlich ein härterer Gegner für Hillary.
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Liberalist
What? :?
:? Was "what"?
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Gärtner
Bei den Republikanern sind zwei weitere Kandidaten aus dem Rennen ausgestiegen, die ohnehin von Anfang an chancenlos waren, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Der libertäre Rand Paul hat zwar durchaus vernünftige Ansichten, ist (deswegen?) aber nicht mehrheitsfähig, auch Rick Santorum hat jetzt hingeworfen und will nun Marco Rubio unterstützen.
Bin mal gespannt, wie lange Jeb Bush noch durchhält.
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Derweil beklagt Donald Trump Wahlbetrug durch seinen Konkurrenten Ted Cruz. Dessen Wahlkampfteam hatte verbreitet, Mitbewerber Carson habe seine Kandidatur zurückgezogen und unterstütze nun Cruz. Davon kann allerdings keine Rede sein, möglich also, daß einige bisherige Carson-Fans zu Cruz abgewandert sind. The Donald hat jetzt Neuwahlen verlangt, die er natürlich nicht bekommen wird.
Armseliges und lächerliches Verhalten von Trump. Aber Loser halt
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MorganLeFay
Hat Sanders nicht eh sozusagen Heimvorteil in New Hampshire?
Edit: Mein Fehler. Vermont.
Dicht dran. Ich bin gespannt, ob er dicht an Clinton bleiben wird und ob es bei den Demokraten so auch spannend bleiben wird.
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Chelsea
Dicht dran.
Weiss ich. Deswegen mein Fehler.
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Ich bin gespannt, ob er dicht an Clinton bleiben wird und ob es bei den Demokraten so auch spannend bleiben wird.
Geht so. Das interessante sind die Waehlerprofile und und wer wirklich am Ende sein Kreuzchen macht.
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Von wegen "gemässigt": Will ich linke Politik, muss ich dann nicht jemanden wählen, dessen Kompromisse mit Moderaten nach links ausschlagen - und der also nicht selbst ein Moderater sein darf? Dito rechts? Die Mitte von 15/5 ist nunmal 10, die von 65/5 ist 35. Wäre insofern den Republikanern nicht angeraten Trump oder Cruz zu wählen und den Demokraten, Sanders? Denn mit Bush oder Clinton bekäme man, abhängig von der zukünftigen Zusammensetzung von Senat und Repräsentantenhaus, eine halbdemokratische bzw. halbrepublikanische Politik.
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-jmw-
Von wegen "gemässigt": Will ich linke Politik, muss ich dann nicht jemanden wählen, dessen Kompromisse mit Moderaten nach links ausschlagen - und der also nicht selbst ein Moderater sein darf? Dito rechts? Die Mitte von 15/5 ist nunmal 10, die von 65/5 ist 35. Wäre insofern den Republikanern nicht angeraten Trump oder Cruz zu wählen und den Demokraten, Sanders? Denn mit Bush oder Clinton bekäme man, abhängig von der zukünftigen Zusammensetzung von Senat und Repräsentantenhaus, eine halbdemokratische bzw. halbrepublikanische Politik.
Da die Masse der Menschheit nicht zu Extremen neigt, weder nach links noch nach rechts, treffen sich am Ende die meisten nun mal in der Mitte - und bei denen, die weder zu weit links, noch zu weit rechts liegen mit ihren Vorstellungen und Ideen.
Bernie Sanders wird vielen Demokraten zu "sozialistisch" sein. Die Demokraten sind ja keine Linkspartei, nur weil sie links von den Republikaner stehen. Das zu behaupten, wäre ebenso dämlich und albern wie die Aussage von vielen AfD-Befürwortern, dass jeder, der die AfD unwählbar findet, deswegen ein Linkswähler und Linker ist.
Und Ted Cruz ist vielen Republikanern zu weit rechts und zu radikal, zu rückwärts gerichtet, zu intolerant und viel zu sehr auf Religion fixiert. Zwar sind die Republikaner konservativ aber ein Typ, der jeden zweiten Satz auf seinen Glauben und auf Gott bezieht, nervt halt einfach viele Menschen.
Was hat er nach Iowa gesagt? "To God be the glory.” Dass er Gott ehrt, ist ja eine nette Sache aber bezogen auf seinen Sieg in Iowa ? Klingt ein wenig sehr nach "Allahu akbar" reversed.
Auf so übermäßig frömmelnde Nervtöter dürften auch sehr viele Republikaner nicht stehen. Die USA sind ja nun doch mehr als Bible Belt.
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Schon, nur fragt sich, was das wahlstrategisch und wahltaktisch bedeutet: für den Wähler, die Parteimitglieder, die Parteiführungen usw. Bekäme man mit Clinton eine linkere Politik, mit Rubio oder einem der eine rechtere? Besteht nicht für den Durchschnittsdemokraten die Gefahr einer zu sehr den Republikaner verpflichteten Politik im Fall eines "rechten" demokratischen Präsidenten und für den Durchschnittsrepublikaner dasselbe in grün mit einem "Linken" von der GOP? Irgendwer muss die Partei ja links bzw. rechts von der Mitte halten. Entweder der Präsident oder die Parlamentsmehrheit. (Ansonsten kann man sich ja gleich zusammentun als Unity Party of America.)
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Chelsea
Da die Masse der Menschheit nicht zu Extremen neigt, weder nach links noch nach rechts, treffen sich am Ende die meisten nun mal in der Mitte - und bei denen, die weder zu weit links, noch zu weit rechts liegen mit ihren Vorstellungen und Ideen.
Bernie Sanders wird vielen Demokraten zu "sozialistisch" sein. Die Demokraten sind ja keine Linkspartei, nur weil sie links von den Republikaner stehen. Das zu behaupten, wäre ebenso dämlich und albern wie die Aussage von vielen AfD-Befürwortern, dass jeder, der die AfD unwählbar findet, deswegen ein Linkswähler und Linker ist.
Und Ted Cruz ist vielen Republikanern zu weit rechts und zu radikal, zu rückwärts gerichtet, zu intolerant und viel zu sehr auf Religion fixiert. Zwar sind die Republikaner konservativ aber ein Typ, der jeden zweiten Satz auf seinen Glauben und auf Gott bezieht, nervt halt einfach viele Menschen.
Was hat er nach Iowa gesagt? "To God be the glory.” Dass er Gott ehrt, ist ja eine nette Sache aber bezogen auf seinen Sieg in Iowa ? Klingt ein wenig sehr nach "Allahu akbar" reversed.
Auf so übermäßig frömmelnde Nervtöter dürften auch sehr viele Republikaner nicht stehen. Die USA sind ja nun doch mehr als Bible Belt.