AW: Syrien - Assad und der Aufstand / Sammelstrang
Gewalt in Syrien
Syrischer General von Unbekannten ermordet
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Die Gewalt in Syrien nimmt kein Ende: In Damaskus ist General ermordet worden. In Aleppo wurden zahlreiche Menschen bei einem Anschlag getötet oder verletzt. Der Syrische Nationalrat versucht trotzdem Optimismus zu verbreiten.
Nach Angaben von der staatlichen Nachrichtenagentur Sana lauerten drei Männer dem Brigadegeneral und Leiter eines Militärhospitals vor seinem Haus auf. Das syrische Staatsfernsehen zeigte die Bilder einer Leiche und berichtete, es handele sich um den getöteten General. Sollte sich die Nachricht bestätigen, wäre es einer der bisher gewagtesten Angriffe auf einen ranghohen Offizier in Damaskus gewesen.
Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, im Viertel Baba Amr der seit Tagen vom Militär belagerten Rebellenhochburg Homs seien am Samstag vier Zivilisten getötet worden. Weitere Todesopfer habe es in Daraa und Damaskus gegeben.
Die Urheber der Anschläge in Aleppo sind unbekannt
In der Wirtschaftsmetropole Aleppo, wo am Freitag bei zwei Anschlägen auf den Geheimdienst und die Sicherheitskräfte 28 Menschen getötet und 235 weitere verletzt worden waren, wurden am Samstag die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Während die Regierung „Terrorgruppen“ die Schuld gab, machte die oppositionelle Freie Syrische Armee die Regierung selbst für die Anschläge verantwortlich.
Die US-Zeitungsgruppe McClatchy schrieb unter Berufung auf nicht namentlich genannte US-Vertreter, der irakische Flügel der Terrororganisation El-Kaida sei wahrscheinlich für die Anschläge in Aleppo sowie zwei frühere blutige Bombenanschläge in Damaskus verantwortlich. Demnach erfolgten die Anschläge auf Anweisung von El-Kaida-Führer Aiman al-Sawahiri. Nach Angaben der Zeitungsgruppe könnte das islamistische Terrornetzwerk in Syrien versuchen, den Aufstand für sich zu vereinnahmen.
Die Arabische Liga will den Nationalrat anerkennen
Ahmed Ramadan, Mitglied im Exekutivkomitee des Syrischen Nationalrats, sagte am Samstag nach einem Treffen des Gremiums in Katars Hauptstadt Doha, die arabischen Staaten hätten zugesichert, den Rat bald offiziell anzuerkennen. Allerdings werde dies nicht unbedingt bei dem Treffen der Arabischen Liga und des Golfkooperationsrats am Sonntag in Kairo passieren, auf dem über Möglichkeiten zu einer Beilegung der Krise in Syrien beraten werden soll.
Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu, er wolle bei der UNO eine neue Initiative für eine Hilfskampagne für die Opfer der Repression einbringen. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sagte der „Welt am Sonntag“, der syrische Präsident Baschar al-Assad müsse zurücktreten. „Führung verlangt, dass man geht, wenn man das Problem und nicht die Lösung ist“, sagte Ashton.
In der Hafenstadt Tripoli im Norden des Libanon wurden unterdessen bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern Assads zwei Menschen getötet und 18 weitere verletzt, wie ein Sicherheitsbeamter sagte. Die alawitischen Anhänger des syrischen Präsidenten und die sunnitischen Assad-Gegner hätten sich mit Gewehren und Granatwerfern beschossen. In der Stadt hatte es bereits im Juni Kämpfe zwischen den verfeindeten Gruppen gegeben.
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Cinnamon
Das war ja wieder klar. Die Opposition wird dann mit Waffen unterstützt, wie die in Libyen. Assad wird sich hoffentlich besser wehren als Gaddafi.
Waffen werden sicher schon jetzt geliefert um den Bürgerkrieg anzuheizen.
Da ein Flugverbot wie in Syrien durch den Westen wieder als Erlaubnis zur Bombardierung des ganzen Landes umgedeutet würde, werden Rußland und China so ein verlogenes Mandat zum Glück weiterhin verhindern! :)
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tosh
Waffen werden sicher schon jetzt geliefert um den Bürgerkrieg anzuheizen.
Da ein Flugverbot wie in Syrien durch den Westen wieder als Erlaubnis zur Bombardierung des ganzen Landes umgedeutet würde, werden Rußland und China so ein verlogenes Mandat zum Glück weiterhin verhindern! :)
Na mal sehen. Immerhin war sich der alte Globalistensack Lord Weidenfeld (Zionist) nicht zu schade, so ein Flugverbot zu fordern, obwohl Assad überhaupt keine Flugzeuge einsetzt, immerhin hat er gut 500 Kampfflugzeuge und Hubschrauber. Klar ist so ein "Flugverbot" die Einladung zu einem hemmungslosen NATO Bombardement im Stile Libyens. Wenn der Westen eine Kriegsfront aufbaut, dann wohl im Norden unter Zuhilfe der Türkei. Assad muß den Norden Syriens unbedingt befrieden, sonst droht von dort Ungemach.
Herr Weidenfeld ist immerhin in bester Gesellschaft mit Al Kaida, die haben die Rebellen ebenfalls zum gewaltsamen Sturz von Assad aufgefordert- ein Jüdlein und ein Al Kaidlein pfeiffen aus dem gleichen Loch, na sowas.
George Weidenfeld
Sir Arthur George Weidenfeld, Baron Weidenfeld, GBE (* 13. September 1919 in Wien) ist ein britischer Journalist, Verleger und Diplomat österreichisch-jüdischer Herkunft. Er ist auch Kolumnist der Berliner Tageszeitung Die Welt. 1949 wurde er politischer Berater der israelischen Regierung und Kabinettschef des Präsidenten Chaim Weizmann. Er ist britischer und seit 1994 auch wieder österreichischer Staatsbürger.
Weidenfeld besuchte nach dem Piaristengymnasium in Wien die Universität Wien und die Diplomatische Akademie Wien. Nach dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 emigrierte er nach London und begann bei der British Broadcasting Corporation (BBC) zu arbeiten, hauptsächlich für das „BBC Overseas Service“. Ab 1942 war er politischer Kommentator der BBC für europäische Angelegenheiten und verfasste eine wöchentliche Zeitungskolumne.
1945 gründete er zusammen mit Nigel Nicolson den Verlag „Weidenfeld & Nicolson“, für den er bis heute tätig ist. 1946 wurde er britischer Staatsbürger. 1948, bei der Gründung des Staates Israel, wurde er Berater der israelischen Regierung und 1949 für ein Jahr Kabinettschef des ersten Staatspräsidenten des neuen Staates, Chaim Weizmann.
Im Jahre 1969 wurde Weidenfeld von Königin Elisabeth II. als Knight Bachelor in den Adelsstand erhoben und erhielt dadurch den Titel "Sir". 1976 wurde er Life Peer mit dem Titel "Baron Weidenfeld, of Chelsea in the County of Greater London". In der New Year Honours List 2011 wurde er mit der höchsten Stufe des Order of the British Empire, dem Knights Grand Cross of the Order of the British Empire (GBE) geehrt.[1]
In den vergangenen Jahren stand Lord Weidenfeld im Mittelpunkt zahlreicher Ehrungen für seine Bemühungen um die europäische Integration. Lord Weidenfeld war viermal verheiratet. Im April 2002 erhielt Lord Weidenfeld das Österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft 1. Klasse, sowie 2003 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.[2]
Seit 2006 ist er Vorsitzender der Israel Group im House of Lords.
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Erik der Rote
....fest steht wir werden wirklich einseitig verarscht von unseren Medien das ist kein arabischer Frühling das sind sunnitisch Terrorgruppen mit Alkaidaideologie !
1. Die Demonstrationen begannen friedlich, Assad ließ hunderte Menschen ermorden.
2. Soldaten der Armee wollten das nicht länger ansehen/mitmachen, inzwischen haben ca. 20.000 die Seiten gewechselt und liefern sich Gefechte mit Assads Truppen.
3. Einige sind auf den Zug aufgesprungen, ca. 600 aus Libyen, inzwischen auch die Al Kaida.
4. Ich nehme an, dass inzwischen auch der Westen die Oppositionellen mit Waffen unterstützt.
Es sieht so aus, dass es ein langer und sehr blutiger Bürgerkrieg wird.
Die Mehrheit der Bevölkerung ist sunnitisch, möglich, dass die den Wahabiten irgendwann die Macht abnehmen.
Für Israel genauso schlecht wie in Ägypten, insbesondere wenn fanatische Islamisten auch in Syrien das Ruder übernehmen.
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Schattenschach
Bis vor 20 oder 30 Jahren hätte ich dir uneingeschränkt recht gegeben. Die heutige Welt ist aber eine andere. Das sieht man allein daran, dass man über ein Jahrzehnt herumeiert ein Land wie den Iran anzugreifen; noch bis vor vor 2 oder 3 Jahrzehnten hätte man mit Ländern, die nicht parieren ganz humorlos kurzen Prozess gemacht. Im Zuge der Globalisierung haben viele Staaten nicht nur militärisch aufgeholt, sie sind auch selbstbewusster geworden, wohlwissend, dass das Hierarchiegefüge der Welt viel flacher geworden ist und ein Saudi-Arabien (witzigerweise das einzige Land der Welt, das den Familiennamen der Herrscher in den Landesnamen integriert hat) ohne das "Saudi" und auf Seiten eines Chavez oder Ahmadinejad eine Macht erlangen würde, die der Westen nicht aushalten könnte. Öl bedeutet nicht nur Energie, praktisch ALLES was du gerade in deinem Zimmer siehst, wäre ohne Erdöl überhaupt nicht denkbar. Und wenn nun ein Kartell ohne Einmischung von außen und selbstständig Preise und Fördermengen festlegen könnte, wäre der Westen mehr Bittsteller als er ertragen kann.
Saudi-Arabien gleicht immer die Kapriolen aus, mit denen Länder wie Venezuela oder Iran den Westen ärgern wollen.
nun mit dem Ölembargo was die EU gegen Iran verhängt hat kann es nicht so schlimm sein wenn hier sich durch das Embargo die Wirtschaftskraft eintrübt, gibt es im Iran schon eine galoppierende Hyperinflation !
die sind abhänigiger als wir ohne die Petrodollars würden sie immer noch in der Wüsten Datteln kauen und wären so wichtig wie Burkina FAso ! :D
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BRDDR_geschaedigter
Habe ich auch gehört.
Aber das verstehen wir sicher falsch. :rolleyes:
das ist das Erkennungszeichen wenn sie gerade mit ihren Trägertrops und kurzen Hosen sich bei Facebook und Twitter einklinken ! das dürfen wir nicht überbewerten :D
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Soshana
Einige syrische Opposotionelle traeumen bereits davon, eines Tages Tel Aviv besetzen zu koennen. Ein ranghohes Mitglied der syrischen Opposition hat jetzt verkuendet, dass bei einer Machtuebernahme der Sunniten sein Land Syrien in Zukunft kriegerisch gegen Israel vorgehen wuerde:
http://www.jewishpress.com/news/midd...ws/2012/02/10/
Freue Dich.
Diese syrischen Oppositionellen sind doch die Guten. Oder etwa doch nicht? ?(
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Xarrion
Freue Dich.
Diese syrischen Oppositionellen sind doch die Guten. Oder etwa doch nicht? ?(
Assad kann einem leidtun, er hat zwar sein Volk hinter sich, aber
a, "westliche Demokraten"
b, Zionisten
c, Al Kaida, internationale Dschihadisten
d, Türkei, saudisches Königshaus, Arabische Liga usw.
gegen sich. Bei der unappetitlichen Liste seiner Feinde möchte ich mich da ausdrücklich nicht zugehörig fühlen.