Auszüge aus einem Magyar Nemzet-Interview mit dem aus Ägypten stammenden religiösen Führer der Orthodoxen Kirche der Kopten in Ungarn, Youssef Khalil
- Wegen der Terrormiliz Islamischer Staat sind Millionen Menschen gezwun*gen, aus ihrer Heimat zu fliehen. Wie könn*te man die Terrororganisation bremsen?
Youssef Khalil: Ich gebe meine Mei*nung jetzt als Privatperson kund, nicht als religiöser Führer. Ich stimme mit den Maßnahmen von Viktor Orbán zutiefst überein, die er in Zusammenhang mit den Flüchtlingen ergriffen hat. Ich habe jene Rede gelesen, die der Regierungschef an die ungarischen Botschafter gerich*tet hat, die im Ausland akkreditiert sind; ich habe mich sehr gefreut, dass es einen europäischen Politiker gibt, der über die entstandene Situation dermaßen im Kla*ren ist und versteht, was vor sich geht.
Diejenigen, die jetzt nach Europa strömen, sind in Wahrheit keine Flüchtlinge. Wenn sie welche wären, könnten sie nach Saudi Arabien, in die Emirate, nach Katar und all jene arabischen Staaten gehen, die im Geld schwimmen.
- Sofern die Informationen, die in den Medien kursieren, richtig sind, lassen diese reichen arabischen Länder die Flüchtlinge gar nicht rein.
Warum lassen sie sie denn nicht rein? Wissen Sie das? Deshalb, weil sie dann hierherkommen, um Europa zu besetzen. Was heute auf dem eu*ropäischen Kontinent vor sich geht, geschah in Ägypten bereits vor 1.400 Jahren. Sie ha*ben unser Land (Ägyp*ten; Anm.) besetzt. Die Kopten waren seiner*zeit naiv und glaubten, dass die Araber mit friedlichen Absichten kommen und sich im Land niederlassen wollen. Als würde sich die Geschichte heute wiederholen, nur ist das Tempo viel rasanter. Zehn Jahre, und die Europäer werden in ihren eigenen Ländern keinen Platz mehr finden.
“Die arabischen Migranten missbrauchen die europäische Mentalität.”
- Eine ziemlich düstere Prognose.
Sie ist fürwahr düster. Die arabischen Migranten missbrauchen nicht nur die europäische Mentalität, sondern auch die Menschenrechte. (…) Jene grund*legenden christlichen Werte (die To*leranz und Hilfe des Anderen), die in der europäischen Mentalität auch noch heute verankert sind, sind der Grund dafür, dass der Kontinent seine Tore für den islamischen Terraingewinn ge*öffnet hat. (…)
- Kann man den Flüchtlingsstrom stoppen?
Es ist bereits zu spät.
Es sind schon viel zu viele hier angekommen. Rechnen sie mal nach, was es den Staat kostet, wenn jemand vier Frauen hat, die ihm allesamt fünf Kinder gebären. Die Regierung muss ihren Bildungsweg und ihre Gesundheits*versorgung bezahlen. Und danach werden sie die Plätze der Ungarn übernehmen.
- Eher jene der Deutschen und der Schweden, sind sie doch dorthin unterwegs.
Sie werden ganz Europa besetzen. Der Köder wurde vom Kontinent bereits ge*schluckt.
- Sind diese Menschen noch zu inte*grieren?
In eine atheistische Gesellschaft? Die Eindringlinge kommen mit der Absicht, den Islam zu verbreiten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, doch wird Europa letz*ten Endes zu einem mohammedanischen Kontinent mutieren. Diejenigen, die nach Europa strömen, glauben, dass sie in den Himmel kommen, wenn die Europäer dank ihnen zum Islam konvertieren.
- Nach Ihren Worten sind die Sozial*leistungen der Wohlfahrtsstaaten also nur die erste Stufe?
Ja.
Dieselbe Hand, die jetzt um Sozial*leistungen bittet, wird das Messer ergrei*fen und sich allmählich gegen uns wenden. Was jetzt passiert, habe ich schon vor Jah*ren prophezeit. Mir wurde immer wieder vorgeworfen, dass ich Hass schüre. Und siehe da, alles, was ich vorausgesagt habe, ist nun Realität. Andererseits müssen wir uns aber auch vor Augen halten, dass die Muslime nicht unsere Feinde sind. Jedoch stehen mir Lehren fern, die zu Gewalt auf*rufen. Jesus Christus ruft zum Frieden und zur Liebe auf. Deshalb folgen wir ihm. Jesus lehrt uns: Liebe Deinen Nächsten! Deshalb tun mir die Mohammedaner leid, und deshalb bete ich für sie.
- Glauben Sie, dass mit den Flüchtlin*gen auch Terroristen Europa infiltrieren?
Sie sind bereits hier. Fotos und Video*aufnahmen sind ein Beweis dafür.
Aus dem Ungarischen von Peter Bognar
Budapester Zeitung