OK, sleep well!Zitat:
Der Zug ist längst abgefahren, durch die Referenden und Entstehung der Republiken.
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Eben, es gab keine absichtlich herbeigeführte Hungersnot. Stalin hatte nichts gegen Ukrainer. Dafür aber was gegen Juden.
„In einer anderen Ecke stand ein Plattenspieler, Vater hatte eine schöne Sammlung von Volksliedern, russischen, georgischen, ukrainischen. Andere Musik ließ er nicht gelten.“
Swetlana Allilujewa: Zwanzig Briefe an einen Freund, Vaduz 1967, S. 27
„Hier hing auch, eingerahmt unter Glas, die Reproduktion des Bildes von Repin Antwort der Saporosher Kosaken an den Sultan – Vater mochte dieses Bild besonders gerne (und er liebte es sehr, den groben Wortlaut dieser Antwort jedem, wem auch immer, zu rezitieren . . .).“
Swetlana Allilujewa: Zwanzig Briefe an einen Freund, Vaduz 1967, S. 42
„1935 übersiedelte Jascha nach Moskau und trat in die Artillerieakademie ein, dann heiratete er eine sehr hübsche Frau, die von ihrem früheren Mann verlassen worden war. Julia war Jüdin, und das erregte abermals Vaters Unwillen. Gewiß, in jenen Jahren zeigte Vater seinen Haß gegen die Juden noch nicht so deutlich, das fing bei ihm erst später an, nach dem Kriege; doch innerlich hatte er nie Sympathien für die Juden gehegt.“
Swetlana Allilujewa: Zwanzig Briefe an einen Freund, Vaduz 1967, S. 229
Es geht vordergründig nicht darum, den Sowjetkommunismus zu diskreditieren/dämonisieren, sondern das heutige Russland soll als Kontinuum Sowjetrusslands dämonisiert und als Feindersatz für das entsorgte Feindbild Islamismus (Obamas Kairoer Rede an die islamische Welt, 2009) etabliert werden (Wiederbelebung von Ronald Reagens "Reich des Bösen").
Die tatsächlichen Opferzahlen der Hungersnot werden wohl vom Westen in gleicher Weise gepusht, wie sie von sowjetrussischer Seite heruntergespielt oder verschwiegen wurden. Es gab aber einen direkten Zusammenhang zur Zwangskollektivierung und den Kampf gegen das sog. Kulakentum, den auch Losurdo sieht.
Eine durch Stalin geplante Vernichtung der Ukrainer ist mit Bezug auf Losurdo (Stalin, 5. Kapitel) wohl auszuschließen, er nennt als Gründe für die Übersteigerung der Hungersnot zum "Holodomur" interessierte ukrainisch-nationalistische Kreise, antikommunistische US-Historiker und Gleichsetzungsideologen (HC=HD).
Amuesanter Blogverweis! :D
Zitat:
Der € ist an dem $ gebunden. Vor allem die Bundesbank "investiert" kräftig in Dollarbonds.
Ich freue mich schon auf die Nachrichten nach dem Treffen zwischen China und Russland in den nächsten Tagen.
Für die USA und Europa wurde dies das finanzielle Ende bedeuten. Wenn Russland und China nur noch in ihren Währungen handeln und dies auch die engsten Partner dieser Staaten nachmachen, würde das auf Dauer zu einer Kettenreaktion vor allem im ausgebeuteten Hinterhof der USA, in Lateinamerika führen. Der Dollar wäre in kürzester Zeit fast nichts mehr wert.
AngloJuda hat den russischen Bären aufgeweckt und der ist nicht besonderes gut gelaunt.