Es geht um Wissenschaft und Wissenschaftler, nicht um interessengebundene Suggestion/Argumentation.
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Weil es in der Wissenschaft nicht darum geht, eine möglichst große Masse an Menschen von etwas zu überzeugen, sondern darum, Wissen zu schaffen, ansonsten könnte man sich das ganze Forschen ja auch sparen, oder nicht?
Forschung lebt ja davon, dass bisheriges "Wissen" hinterfragt und überprüft wird; dagegen wirkt eine Mehrheit, die der Meinung ist, dass ein bestimmtes physikalisches, chemisches, etc. Phänomen nur eine ganz bestimmte Ursache hat, als Hindernis auf dem Wege zur Erlangung von Wissen und Erkenntnissen, denn die Angehörigen dieser Meinungsmehrheit werden nicht nach anderen Ursachen forschen.
Wenn "Wissen" nämlich nicht hinterfragt würde, würde sich einer Mehrheitsmeinung folgend zB. nach wie vor das ganze Universum um die zentrumsbildende Erde drehen und die Götter Zeus, Jupiter, Thor und wie sie alle heißen mögen wären für die Erzeugung von Blitzen verantwortlich (falls die Menschen überhaupt an diesem damaligen "Wissen" angelangt wären, denn wahrscheinlich könnten sie noch nicht einmal Faustkeile herstellen).
Oder, um es kurz zu fassen: Wer nicht fragt, bleibt dumm.
Wahrscheinlichkeiten kann man berechnen bzw. werden sie das auch, trotzdem kann man damit noch lange kein Wissen schaffen, im Gegenteil, sie setzen sogar Wissen voraus, denn je mehr der Wahrscheinlichkeitsrechner weiß, um so präziser kann er eine Voraussage eines möglichen Eintretens berechnen, nämlich zb. die Unfallwahrscheinlichkeit mit bestimmten Fahrzeugen unter Einbeziehung bestimmter Parameter, die Möglichkeit eines das Leben auf der Erde vernichtenden Meteoriteneinschlages oder auch das Absaufen der "unsinkbaren" Titanic.
Aber -und hier kommen wir wieder zu obigem Absatz zurück- eine überzeugte Mehrheit wird doch niemals einer ihrer Überzeugung entgegengerichteten und widersprechenden Wahrscheinlichkeit auf den Grund gehen, schließlich "weiß" sie es ja schon besser als all die "Zweifler" und "Leugner".
Einige Leute waren zu ihrer Zeit nämlich von der Unsinkbarkeit der Titanic überzeugt, doch leider hat die ganz undemokratische Physik diesem Dogma einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Leute, die damals behaupteten, ein jedes Schiff könne (mit gewissen Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf die Gründe) absaufen, behielten Recht und die Unsinkbarkeitsthese wurde falsifiziert, nämlich vom Schiff selbst.
Daher, ob eine höhere Atmosphärenkonzentration des Gases CO2 die Temperatur auf der Erde erhöht, wissen wir (noch?) nicht, da dafür ja keinerlei Beweis vorliegt; sämtliche wie auch immer gearteten Mehrheiten und Wahrscheinlichkeiten werden daran nichts ändern. Und erst, wenn dieser Beweis erbracht ist, kann man wie der Mitforist Kurti von "erwiesenermaßen" sprechen, weshalb ich ihn um einen eben solchen gebeten habe.
Gegenteil im Sinne von, dass Kohlendioxid eine Kühlwirkung auf die Atmosphäre hätte?
Dies würde dann ja zB. bedeuten, dass es auf der Venus, deren Atmosphäre bekanntlich einen wesentlich höheren Kohlendioxidgehalt (ca. 96%!) als die irdische (ca. 0,04%) hat, noch wärmer als ohnehin schon wäre (derzeit gemittelt etwa 464°C).
.... Mittelstand geht auf Altmaier los .....
... Stromrechnungen laufen aus dem Ruder, ohne dass auch nur ein Gramm CO2 durch die Erneuerbaren eingespart wird.“ Von Eben-Worlée weiter: „Es wird also Zeit, dass die Politik den Bürgern erklärt, dass der aktuelle energiepolitische Weg gescheitert ist.“ ...
... https://www.bild.de/politik/inland/p...8660.bild.html ...