Lima liegt in einer Küstenwüste mit 16 mm Niederschlag pro Jahr. Hier wächst rein gar nichts ohne Bewässerung. Kein Kaktus, keine Tilandsie oder Flechte.
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Zitat:
Wasserversorgung
Für die Wasserversorgung ist das in staatlicher Hand befindliche Unternehmen SEDAPAL (Servicio de Agua Potable y Alcantarillado para Lima) verantwortlich. Lima ist nach Kairo die größte in einer Wüste befindliche Stadt. Das Wasser kommt von drei Aufbearbeitungsanlagen aus den Anden (Chillón, Huachipa und y La Atarjea
Die ersten Indianer betrieben da Oasenwirtschaft. Es fliessen ja drei Flüsse im heutigen Stadtgebiet von den Anden zum Pazifik. Meistens hat das irgendwelche sozio-ökonomische Gründe, wie es ja auch die These gibt, dass die englische Insel erst an den Küsten besiedelt wurde und man erst erst ins Landesinnere vordrang, als man von anderen Völkern Kenntnis über den Ackerbau erlangte.
Jedenfalls gibt es solche Siedlungsreste, ganz unterschiedlicher Grösse und Funktion und auch ganz unterschiedlich im Erhaltungszustand, über das ganze Stadtgebiet verteilt. Heissen ganz allgemein Huaca und sind auch aus verschiedenen Epochen. Diese hier in der Nähe von mir ist eigentlich nur ein Erdhügel mit etwas Mauerwerk am Fundament.
http://3.bp.blogspot.com/-u7oqL8_ZW7...puquio+(1).JPG
Und Francisco Pizarro hat Lima zur Hauptstadt des Vizekönigreichs gemacht, weil es am Meer liegt, aber aufgrund der Felsküste etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel, und weil er wohl die Entfernungen zu anderen, bereits vorhandenen Siedlungen, für günstig befand.
Lima als Metropole ist auch erst seit den 60er Jahren explodiert. Irgendwann gab es damals eine Landreform und in der Folge sind viele aus den Provinzen nach Lima gewandert. Da gibt es einige Theorien, wer damals aus welchen Gründen am Rad gedreht hat, aber ich kenne mich da nicht so aus. Ist auch alles sehr undurchsichtig. Deswegen interessiert mich Politik hier noch weniger als in der BRD. Mir reicht es, wenn ich meine Nachbarn kenne und mein Umfeld und die Behörden, mit denen ich zu tun habe. Für mich zählt nur, was ich mit eigenen Augen sehe.
Zum Thema "Huaca" habe ich noch einmal folgendes ausgegraben: Laut der span. Wikipedia (https://es.wikipedia.org/wiki/Huacas_de_Lima) gibt es alleine in Lima 54 Huacas, von denen einige über viertausend Jahre alt sind.
Hier einige, die ich persönliche kenne und auch schon besucht habe:
Die Huaca Pucllana (https://en.wikipedia.org/wiki/Huaca_Pucllana) in Limas Distrikt Miraflores.
https://www.youtube.com/watch?v=urPhR9vP3oc
http://asthecroweflies.co/wp-content.../huaca-cov.jpg
Die Huaca Huallamarca (https://es.wikipedia.org/wiki/Huaca_Huallamarca) im Distrikt San Isidro ist auch begehbar und hat ebenso ein angeschlossenes Museum.
https://upload.wikimedia.org/wikiped...lamarca_03.jpg
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Und hier in ganz in der Nähe habe ich mal gewohnt. Ende 2015 wurden damals gerade die Wohnblocks um den Parque de la Huaca fertiggestellt. Avenida Brígida Silva in Lima Distrikt San Miguel:
https://image.isu.pub/190222151524-9...jpg/page_1.jpg
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In dem, schon etwas älteren, Condominio unten rechts mit den roten und grünen Fassadenteilen habe ich einmal zwei Monate lang gewohnt. Von da sind es nur zehn Minuten Fussweg ans Meer.
http://www.grupo-sanjose.com/data/fo...2124484655.jpg
Und von dort sind es etwa zwanzig Minuten zu Fuss zum Parque de las Leyendas (https://leyendas.gob.pe/), einem grossen Zoo mit Erholungsgelände, u.a. auch mehreren Seen, und einem kleinen botanischen Garten. Dort gibt es auch mehrere Huacas. Das war wohl auch der ursprüngliche Grund, um diesen Park dort anzulegen, um das Terrain nicht zu zersiedeln.
https://love2fly.iberia.com/wp-conte...id-Stanley.jpg
https://www.notiviajeros.com/wp-cont...asanmiguel.jpg
@ Rumpelstilz: danke für deine tollen bildreichen und informativen Beiträge. Ich habe gerade gelesen, dass du aus dem spanischen Wiki zitiert hast. Wie haben die Inkas ihre gigantischen Bauten errichtet ? Machu Picchiu, Olantaytambo, Sacsoyhuaman usw ?
Ich bin da kein Experte und sicher auch weniger interessiert, als Du, aber ich vermute, eben sehr mühselig. Ich war ja auch auf der Osterinsel und diese Moais wurden ja auch zentral gefertigt und dann über die Insel gezogen und an verschiedenen Orten aufgestellt. Hat sicher alles viel Mühe gekostet und war wohl vieles auch Fronarbeit.
Das ist eben auch das, was zur Zivilisation befähigt: "Klappe halten" und "Arbeiten gehen". Und nicht wie dieser Witz, wo der Zigeuner den Vorarbeiter fragt, wieso dieser im Baustellen-Container sitzt und mehr verdient, als der Zigeuner, der doch draussen körperlich arbeitet ... "Du sitzt hier drinnen und ich arbeite draussen."
:D
Wenige kluge "Söhne der Sonne" (Weiße Adelige) und tausende Indios als ArbeiterZitat:
https://www.politikforen.net/images/misc/quote_icon.png Zitat von cornjung https://www.politikforen.net/images/...post-right.png
Wie haben die Inkas ihre gigantischen Bauten errichtet ? Machu Picchiu, Olantaytambo, Sacsoyhuaman usw ?
https://nypost.com/wp-content/upload...rip=all&w=1033
Ein peruanischer Mann bekam etwas mehr, als er sich erhofft hatte, als er sich eine Straßenansicht der Hauptstadt Lima auf Google Maps anschaute - seine Frau soll sich laut einem Bericht mit einem anderen Mann auf einer Bank aneinander gekuschelt haben.
Seine Frau und ihr Geliebter dachten, sie seien vor neugierigen Blicken sicher, als sie im Jahr 2013 von der Puente de Los Suspiros de Barranco oder der Seufzerbrücke der Schlucht der Stadt geknutscht wurden, wie der britische Express berichtete.
Doch eines der mit einer 360-Grad-Kamera ausgestatteten Google-Autos nahm das hinterhältige Paar auf einer Bank sitzend auf - die Frau in schwarzem Top, weißem Hemd und Stiefeln, die als ihr Verehrer in Bluejeans und weißem Hemd sitzt und mit dem Kopf in ihrem Schoß faulenzt.
Obwohl ihr Gesicht verschwommen ist, wie es auf Google Maps üblich ist, erkannte ihr Ehemann sie an ihrer Kleidung, berichtete der Nachrichtensender.
deepl Übersetzer
https://nypost.com/2020/08/11/google...-wifes-affair/
https://nypost.com/wp-content/upload...rip=all&w=1033
Mädchen und Frauen fühlen sich in deutschen Großstädten zunehmend unsicher
welt.de
4. Die Städte im Vergleich:
Hamburg und Köln genauso unsicher wie Lima und Kampala
http://docs.dpaq.de/16673-plan_international_safe_in_the_city.pdf
Tichys Einblick:
Eine Umfrage beziehungsweise ein Medienbericht darüber spült die Aussagen von Frauen und Mädchen aus einer Umfrage über sexuelle Gewalt und Bedrohungen weich. Vor allem bleiben die vorliegenden statistischen Daten unerwähnt.
...
Der Artikel stützt sich auf eine Umfrage, welche die Gefühlslage der Frauen in Berlin, Hamburg, Köln und München abgefragt hat. Gefragt hatte das Kinderhilfswerk Plan. Das Ergebnis der Umfrage ist erschreckend. Die NGO Plan erläutert: „Unsere Befragung hat deutlich gemacht, dass Mädchen und junge Frauen auch in deutschen Großstädten täglich sexuell belästigt, verfolgt, bedroht und beleidigt werden.“
Plan stellt zwar ganz richtig fest, dass Frauen und Mädchen heute das Recht verwehrt werde, „sich sicher und frei in ihrer Stadt zu bewegen“, aber sowohl die NGO wie die Zeitung(en) verschwiegen die Gründe dafür. Wer aber will, der kann recherchieren. Alle Zahlen liegen vor. Es mag zeitaufwendiger sein, aber auch die Umfrage der NGO Plan kann über die Pressemitteilung hinaus gelesen und einmal eigenständig analysiert werden. Auch hier fällt auf: Viele Medien bedienen sich der Einfachheit halber in der Pressemitteilung samt bequemer Interpretation der NGO.
Plan stellt fest, dass die schlechte Situation für Frauen und Mädchen im Prinzip in Delhi, Kampala und Lima (dort wurden bereits ähnliche Umfragen gemacht) dieselbe sei wie in Berlin, Hamburg und München. Alleine das ist eine in vielerlei Hinsicht skandalöse Feststellung. Für alle Städte gilt laut Plan: „Frauen können sich im öffentliche Raum nicht sicher und angstfrei bewegen.“
Denn wer feststellt, dass das Sicherheitsgefühl in deutschen Großstädten mittlerweile für Frauen und Mädchen auf dem Niveau von Delhi (und Lima )angekommen ist, und dann nicht vehement genug dort nachhakt, wo es der Willkommenskultur abträglich sein könnte, der macht sich mitschuldig am Schicksal der Mädchen und Frauen, ob nun NGO oder Medien. Der Zusammenbruch der Sicherheitsarchitektur wird diagnostiziert anhand von Opferbefragungen, aber die Kriminalstatistik (wir kommen gleich dazu) mit ihren unbestechlichen Zahlen wird nicht angefasst bzw. mit politischen korrekten spitzen Fingern zur Seite gelegt.
https://www.tichyseinblick.de/kolumn...en-und-frauen/
Die Plan-Studie:
4. Die Städte im Vergleich:
Hamburg und Köln genauso unsicher wie Lima und Kampala
http://docs.dpaq.de/16673-plan_inter...n_the_city.pdf
Der Artikel in der Welt:
https://www.welt.de/vermischtes/arti...ter.shared.web
Dazu fällt mir folgendes ein:
Es gab einmal in einem Internet-Forum eine Gegenüberstellung von zwei Statistiken über Peru. Eine Statistik war die tatsächliche Kriminalität in Südamerika, und da war Peru im Mittelfeld. Die andere Statistik war über die Frage, wie unsicher sich die Leuten fühlten. Und da war Peru an erster Stelle.
Wovor sicher die meisten Frauen Angst haben hier, ist der Diebstahl des Smartphones. Das geht i.A. auch ohne Gewalt, da das Smartphone normalerweise "berührungslos" aus der Hand gelupft wird. Danach rennt der Täter davon. Das geht auch nur in bestimmtem Terrain, wo er freien Weg hat. Fussgängerzone wäre meist schlecht, aber aus einem Bus springen, der gerade anfährt, ist wiederum ideal. Das trifft Frauen meist mehr als Männer, aber ich habe auch schon gelesen, dass eine Frau niedergeschossen wurde von einem Täter, nachdem sie auf ihn eingeprügelt hatte.
Desweiteren liste ich mal so auf, was hier so das gängige Narrativ ist, erlebt habe ich selber noch nichts davon, ebenso hat mir so etwas auch noch niemand direkt berichtet.
Da gibt es also Grapscher in vollen Bussen. Selber aber, trotz vor Corona bei beinahe täglichem Busfahren, meist in Stosszeiten, nie erlebt. Bei mir rieb sich nur einmal eine Frau so um die Dreissig, ihre Vagina an meiner Schulter. Ich sass und sie stand vor mir im vollen Bus. Ich war mir aber nicht 100% sicher, ob sie die das extra tat. Und gefragt habe ich sie auch nicht, sonst wäre viellelicht der schwarze Peter auch bei mir gelandet.
Dann haben viele Frauen auch Angst von Taxifahrern vergewaltigt zu werden, besonders, wenn sie angetrunken sind. Kann ich auch nichts weiter zu sagen. Hat mir nie niemand von einem konkreten Fall erzählt. Meine Tochter kam nur einmal morgens um 5 h hier in Puente Camote auch per Taxi an und hatte damals ihr eigenes Zimmer mir im Hausflur gegenüber. Sie bekam dann wieder einmal einmal die untere Haustüre zur Strasse nicht auf. Ein Problem, was sie auch schon in England hatte oder als sie früher in San Miguel wohnte. Sie rief mich an, ich schlief aber. Irgendwann rappelte sie sich wieder auf und konnte dann sogar die untere Tür aufschliessen. Dabei vergass sie dann aber das Smartphone. Das war dann weg , als ich tagsüber danach suchte.
Generell würde ich sagen, existiert also das reine Drohen, Grapschen, Schubsen usw. hier kaum. Ich habe das ja schon mehrfach erläutert, dass Vandalismus und Rabaukentum hier weitgehend unbekannt sind, weil Straftaten hier irgendeines Vorteiles wegen, meist materieller Art, verübt werden. Vergewaltigen gibt es sicher auch, das fiele dann auch in die Kategorie geldwerter Vorteil.
"Bei mir rieb sich nur einmal eine Frau so um die Dreissig, ihre Vagina an meiner Schulter. Ich sass und sie stand vor mir im vollen Bus. Ich war mir aber nicht 100% sicher, ob sie die das extra tat. Und gefragt habe ich sie auch nicht, sonst wäre viellelicht der schwarze Peter auch bei mir gelandet."
Ach hör doch uff. Da kann man doch wenigstens sanft die Schulter kreisen lassen und nett zuzwinkern. Gerade Du als als gut genährter Sean Connery Verschnitt.
Dazu musst man aber wissen, dass man hier keine Zufallsbekanntschaften "auf der Strasse" macht. Oder vielleicht klappt es einmal bei tausend Versuchen ...
Hatte schon Verkäuferinnen, die mich minutenlang über persönliche Dinge ausgefragt haben, Visitenkärtchen gegeben, nie wieder etwas gehört. Einmal stieg ich auch in einen Bus und eine Frau lächelte mich an. Ich unterhalte mich mit ihr und sie erzählte mir, sie hätte mich für einen Bekannten gehalten, einen Engländer. Wir unterhalten uns sicher noch eine halbe Stunde im Bus, bis ich aussteige. Kärtchen gegeben. Das Gleiche.
Einmal hatte ich ein Problem mit meinem Handy, als ich in einer Schlange wartete. Eine junge Frau hinter mir gefragt, hat mir geholfen, ich habe sie dann auch in der Warteschlange vorgelassen. Auch Kärtchen gegeben. Die rief sogar nach einer Woche an und ich traf mich mit mir. Da war aber nur rein finanzielles Interesse und sie dachte wohl, ich hätte auch Geld wie Sean Connery. Ich erinnere mich auch heute noch an ihren vollen Namen; Fiorella Z. L., weil sie mir auch gleich ihr Bankkonto gegeben hat ...
So sieht das hier aus. Frauen lernst Du hier nur über Verwandte und Bekannte kennen, oder in der Nachbarschaft, in Schule, Uni, Sportverein, auf der Arbeit usw. Und Prostituierte geht dann auch ... ist dann so wie Schlangenbeschwörer bei den 1%, die hängenbleiben ...
:D
https://www.blick.ch/news/ausland/dr...d16056365.html
Hoffentlich war keiner deiner Bekannten dabei.
Gruß in die Anden.
Obwohl das sogar relativ gesehen in der Nähe von mir ist, kenne ich dieses ganze Industriegebiet nicht näher, sondern nur, wenn man auf der Panamericana dort vorbeifährt. Hätte natürlich so auch nicht passieren dürfen, denn es gab dort ja kein Feuer o.ä. Niemand wird behaupten wollen, er sei um sein Leben gerannt.
Meine verstorbene Ehefrau hat sich aber schon immer wiederholt mit der Behauptung, Peruaner seien Hasenfüsse, und meine Novia hat das auch bestätigt. In diesem Falle war es dann wohl eine Kombination aus Obrigkeitshörigkeit, Feigheit und Verantwortungslosigkeit, denn wieso wollte sonst jemand unbedingt panisch fliehen?
Diesen Unfall hätte es wohl so in der BRD nicht gegeben, weil sich die "jungen Männer" wohl eher mit der Polizei angelegt hätten, als in solch einer ehrlosen Weise zu flüchten. Das ist mal wieder eines der Beispiele von verschiedenen Mentalitäten, auf die ich so gerne hinweise.
Wie ich jetzt gerade lese, waren zwölf der dreizehn Todesopfer weiblich. und ich glaube nicht, dass das dem Geschlechterverhältnis dieser Feier in der Diskothek entspricht. Was man vielleicht im heutigen Westen nicht mehr verstehen will, aber es gibt auch ausserhalb des Staates und der Exekutive allgemeine gesellschaftliche Normen.
Wieso sind diese zwölf Frauen jetzt also tot und ihre Begleiter waren wo? In Peru ist es äusserst unüblich, alleine in eine Diskothek zu gehen, als Frauengruppe dann vielleicht noch eher. Aber generell ist es so, dass man paarweise hier tanzt. Auch in Diskotheken. Also intergender. Homoehe und so etwas ist hier noch verboten und LGBT weiss kaum jemand, was das ist und wie es geschrieben wird.
Wenn die Nachbarn nicht die Polizei gerufen hätten, wären sicher auch noch alle am leben. Vielleicht ist das auch der Grund, warum jetzt Meldungen auftauchen, viele der Toten und auch Festgenommenen wären Corona-positiv. Ich halte das für extrem unglaubwürdig.
Ich kenne das ganze Gebiet nur von weitem, aber dem Anschein aus der Ferne und auch dem Stadtplan nach zu urteilen, ist das wirklich ein Gewerbegebiet. Allerdings sagte ein Wachmann, dass man den Lärm aus dieser Diskothek immer über zwei Häuserblocks hinaus gehört habe.
Trotzdem hätte ich schon einmal nicht die Polizei gerufen. Das sind eben auch so gesellschaftliche Entwicklungen, die ich beobachte. Wenn das im Zentrum Limas gewesen wäre, hätte ich gesagt, die Leute dort sind halt so, aber hier im Norden im Distrikt Los Olivos, noch dazu in solch einer Gegend, verwundert mich das schon.
Gibt es im Faden mittlerweile auch schon einen Beitrag zu den Inkas bzw. 'deren' Land?
Das geht i.A. auch ohne Gewalt, da das Smartphone normalerweise "berührungslos" aus der Hand gelupft wird. Danach rennt der Täter davon
Sollen doch die „Doofen Hühner“ ihr Wischphone in die Tasche stecken. Es ist eine sinnlose Modeerscheinung dieses Gerät ständig in der Hand zu halten.
Hallo Politikqualle zuerst einen guten Morgen und einen virenfreien Tag.
Ein kleinwenig möchte ich zurück rudern.
Als vor vielen Jahren – es waren noch mehr - die tragbaren Kofferradios aktuell waren ist doch jeder rumgelaufen und hatte so eine „Quäkkiste“ auf der Schulter oder in der Hand.
Im Freibad oder am Baggerloch war es unmöglich etwas Ruhe und Entspannung zu finden.
Ich war nicht dabei, musste ein Kinderwagen u.a. einkaufen.
Gruß Kiwi.
Manan kanchu. :)
Wonach suchst Du? Nach betreutem Lesen? Ein paar Beiträge vorher, z.B. #1165, waren doch einige Huacas. Die sind zwar nicht von den eigentlichen Inkas, aber von Vorgängerkulturen. Oder dachtest Du, die Azteken hätten die gebaut? Oder die Mayas? Oder Bilfinger und Berger?
:kich:
Und die Peruaner sehen ihr Land schon in der Tradition der Inkas, als Land der Inkas. So wie sich die Italiener in der Tradition der Römer sehen, auch wenn sie selber keine sind. Hier sind laut Wikipedia immer noch 47 % der Bevölkerung Indianer und 37 % Mestizen. 13,6 % der Bevölkerung sprechen heute noch Ketschua als Muttersprache. Und Ketschua war die Sprache der Inkas. Und Ketschua ist auch weitere Amtssprache neben Spanisch.
https://www.youtube.com/watch?v=nxzNUBzLTEI
Ich habe jetzt kein peruanisches Schulbuch zuhause, aber die Leute hier sprechen von den Inkas als "unsere Vorfahren". Viele grosse Durchgangsstrassen sind auch nach Inkas wie Túpac Amaru, Pachacútec oder Manco Cápac benannt.
Tahuantinsuyo war das Inka-Imperium, das Land der vier Regionen. Es gibt auch im Distrikt Independencia einen Stadtteil, der heisst so. Diese Buslinie fährt dorthin:
https://www.tvperu.gob.pe/sites/defa...?itok=coZTngDU
Auf dem Weg dortihin fährt er durch die Avenida Chinchaysuyo und Chinchaysuyo war die Region, in der heute auch Lima liegt. Die Währung Perus hiess auch einmal Inti und jetzt wieder Sol und Inti ist Ketschua und Sol ist Spanisch und beides bedeutet "Sonne". Und Tayta Inti, Vater Sonne, war der Sonnengott der Inkas.
Wenn man hier in Peru von verschiedenen Kulturen spricht, dann hat man die Kultur der Spanier und der Criollos, ihrer Nachfahren, Música Criolla. Desweiteren Huayno, die Musik der Hochlandindianer, und Cumbia eher in der Küstenregion. Ausländische Latino-Musik wie Salsa gibt es dann auch noch, ebenso wie Pop oder Rap. Es gibt auch Leute, die K-Pop hören oder Musik aus Indien spielte auch einmal in einem Bus einer privaten Linie und im Fernsehen laufen ebenso Telenovelas aus Indien.
Aber der Anteil der Bevölkerung mit einer anderen Muttersprache als Spanisch oder den einheimischen Indianersprachen betrug hier 2017 gerade einmal 0,18%. Also "Multikulti", ein Wort, was man hier auch so nicht kennt, gibt es nur auf nationaler Ebene.
Danke, sehr interessant :dg:
Hier noch einmal ein Nachtrag zur Verteilung der Muttersprachen in Peru aus der span. Wikipedia (https://es.wikipedia.org/wiki/Lengua...o_de_hablantes).
Nach der Volksbefragung im Jahre 2017 sprachen als Muttersprache
82.94% Spanisch
13.60% Ketschua
01.61% Aimara
00.81% eine andere Indianersprache wie Ashaninka, Shipibo usw.
00.18% eine Fremdsprache wie Deutsch z.B. oder Portugiesisch, Englisch, usw.
Auf der unteren Karte, ebenfalls aus diesem Wikipedia-Artikel, sieht man, dass es auch noch Gegenden in Perugibt, wo über 90% der Bewohner Ketschua als Muttersprache sprechen.
https://upload.wikimedia.org/wikiped...al_2017%29.png
Trotz Corona-Krise hat die Anzahl der Geschäfte, die zur Vermietung angeboten werden, gefühlt nicht zugenommen. Hier ist es eigentlich normal, dass viele Geschäfte nur drei oder sechs Monate existieren. Das ist häufig auch die Dauer der Mietverträge.
Hier in der Avenida Santa Rosa in Limas Distrikt San Martín de Porres. So sehen die aus, wenn sie leer sind.
https://i.ibb.co/3rbBQgY/IMG-20200824-155343.jpg
https://i.ibb.co/KjWsbpH/IMG-20200824-155353.jpg
https://i.ibb.co/PN3C6ny/IMG-20200824-155407.jpg
Vom Mittelstreifen der Avenida Santa Rosa.
https://i.ibb.co/CJF301K/IMG-20200824-155429.jpg
Ich habe ja vor einiger Zeit schon einige Beiträge über die E-Scooter im Zentrum von Lima eingestellt. Hier noch einmal ein Update über die Probleme mit diesen Dingern, die man sich per Handy-App ausleihen kann und die häufig dann verlassen auf dem Bürgersteigen herumstehen.
https://www.youtube.com/watch?v=7uousfCJphU
https://www.youtube.com/watch?v=j3sgf-RADLI
Wer aufmerksam ist, sieht auch gleich, dass es in diesen Distrikten ganz anders aussieht, als in meinem.
Und hier noch eine kleine Rundfahrt durch den Ostteil von Lima mit einem elektrischen Motorroller, das Video ist gerade mal einen Monat alt:
https://www.youtube.com/watch?v=l0pNT3R7c1g
Hier "das Gleiche in Grün" aus dem Norden Perus, aus Chiclayo:
https://www.youtube.com/watch?v=TTC316vdzYg
Corona lässt auch hier die Flugpreise purzeln. Hier das neueste von LATAM aus deren Spam-Emails:
https://i.ibb.co/rfSv3Pc/Captura-de-...2-15-01-36.png
Das sind wohl die Preise für eine Richtung, aber vor einem Jahr hat meine Tochter noch für eine Fahrt mit dem Bus von Lima nach Ayacucho etwa S/ 120 bezahlt.
Ich habe eigentlich nur Ärger mit denen gehabt. 2016 haben die mich einmal falsch beraten und mich um einen Rückflug nach Europa betrogen. Das Geld bekam ich dann nur mit Hilfe von INDECOPI, einer staatlichen Verbraucherschutzorganisation, zurück. Und das auch nur in Form eines Gutscheines. Den konnte ich dann natürlich nur mit LATAM "ab"fliegen.
Bei einem dieser Flüge nach Iquitos wollten diese tumben Stewardessen uns auch noch unsere reservierten Sitze verweigern, hatten selber aber keine Liste. Und nebenbei könnten die Piloten auch einmal richtiges Englisch lernen. Ich verstehe immer nur den spanischen Teil ihrer Durchsagen ...
Pleite ist wohl nicht der richtige Ausdruck. Man startet ein Projekt und wenn man sieht, dass es sich nicht lohnt, dann macht man eben etwas anderes oder an einem anderen Ort. Also, wenn man stetige Einkünfte hat, ist man sicher nicht pleite. Aber vielleicht ist es nicht genug, um damit weiterzumachen.
Und für ein wirtschaftliches Konzept müsste man ja auch verlässliche Daten haben. Vieles ist auch emotional. Was für ein Konzept soll es dafür geben? Jemand findet Deine Bar toll oder nicht. Das weiss ein potentieller Kunde selber nicht, warum.
Auch in der BRD gibt es Restaurants, die liefen vorher gut, werden verpachtet oder verkauft, und der nächste Eigentümer macht keinen Stich. Dann versucht sich der Übernächste und mit dem läuft es wieder.
Ich habe ja schon öfters die unvergleichlich hohen Immobilienpreise hier erwähnt. Hier einmal eine Statistik dazu:
https://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt...es/c5-gra1.jpg
aus: https://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qt1409h.htm
Habe im TV eine Reportage gesehen über den Kokain Anbau in Peru, es gibt in Peru eine Stadt mit dem Namen San Franzisko und diese Stadt ist die Hauptstadt des Kokains und der Drogen Kartelle.
Heute bin das erste Mal seit einem halben Jahr mal wieder ins Zentrum von Lima gefahren. Vorsichtshalber habe ich mir auch so ein Plastikvisier für S/ 5 (~ € 1,20) besorgt, obwohl ich es nicht brauchte.
https://i.ibb.co/d7cw9cJ/IMG-20200924-102316.jpg
In die städtischen Busse kommt man ohne so ein Plastikvisier erst gar nicht rein in den Bus. Der private Bus, mit dem ich gefahren bin, hatte zwar auch so ein Schild, dass es obligatorisch wäre, aber im Bus sass mindestens eine Person, die noch nicht einmal eines in der Hand hatte.
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Noch in unserem Distrikt San Martín de Porres gab es dann sogar noch einen richtigen Oldtimer zu bewundern:
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Alle Welt trägt Mundschutz, auch die Zwei, die Autoscheiben putzen.
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Im Zentrum dann auch recht viele Restaurants, die von der Stadtverwaltung geschlossen wurden, weil sie "die Normen verletzt" haben, hier die Regeln zur "Sicherheit". War wohl Corona-bezogen ...
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Zurück bin ich dann mit einer Combi gefahren, das sind Kleinbusse so mit etwa zehn Sitzplätzen.
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Und auf dem Nachhauseweg dann noch dieses Päckchen mit Zuckerrohrscheiben gekauft für S/ 1,00 (~ € 0,24):
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Diesen Winter gab es etwas mehr Sonnentage als sonst. Normaler ist es in der kalten Jahreszeit tagtäglich stark bewölkt. Nun ist es Frühling geworden und fast jeden Tag kommt die nun die Sonne nachmittags heraus. Und heute extra für mich sogar schon am Vormittag. Die letzten drei Winter sind zwar kälter gewesen als sonst, vor allem des nachts, dafür gibt es aber jetzt mehr Sonnentage. Normalerweise bleibt es in Lima nämlich bis in den Dezember hinein jeden Tag stark bewölkt.
Hier ein Video über die Wiedereröffnung der Einkaufszentren in Lima vor drei Monaten:
https://www.youtube.com/watch?v=FszLoN6rYOo
Wie man auch in diesem Video sieht, sind es hier die Leute gewohnt, eine Schlange zu bilden und sich auch geduldig an Anweisungen zu halten.
Ich selbst war jetzt seit über einem halben Jahr in keinem Einkaufszentrum mehr und Ende Mai gerade mal im Aussenbereich eines solchen. Früher war ich dort eigentlich auch immer nur selten einkaufen, sondern habe es höchstens als Treffpunkt benutzt.
Wo ich immer gerne gewartet habe, ist das von mir nächstgelegene Einkaufszentrum MegaPlaza mit seinem zentralen Springbrunnen, des nachts auch beleuchtet:
https://www.youtube.com/watch?v=QdMf-taGt_Q
Und hier noch ein ganz privates Video einer Familie. Kenne die aber nicht, stelle das hier nur ein, weil es Menschen zeigt, die sich selber darstellen:
https://www.youtube.com/watch?v=S14JLEjqYUQ
Das schönste peruanische Volkslied. Ein Evergreen.
https://www.youtube.com/watch?v=QqJvqMeaDtU