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Zitat:
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Rumpelstilz
Dabei ist das Bier hier sogar noch teurer als in der BRD. Der Euro steht normalerweise bei etwa S/ 3,80. Heute kostet aber ein Euro nur S/ 3,64. Erst seit ein paar Monaten hat der Getränkekonzern Backus wieder eine 630-ml-Bierflasche einer Billigmarke. "Golden", auf den Markt gebracht, die aber ohne Pfand im Strassenverkauf immer noch S/ 3,50 kostet. Das ist also jetzt das billigste Bier hier.
Die Marken Cristal, Pilsener oder Cusqueña, die Du wahrscheinlich kennst, kosten heute mit der 620/650-ml-Flasche alle jetzt S/ 5,00, bzw. 5,50 oder 6,00. Also mindestens EUR 1,37. Für einen Euro gibt es aber in der BRD schon eine ganze Menge guter Biere auch kleinerer Brauereien zu kaufen.
Für Wein- und Biertrinker ist Peru sicherlich kein Paradies. Ich bringe meine Alltagsimpressionen auch keinesfalls in der Absicht, Werbung für Peru zu machen. Peru ist auch weiterhin kein Einwanderungsland. Ich bringe diese Impressionen in der Hauptsache als Anregung, einmal über das gewöhnliche Denkschema von Auswanderung oder Lebensplanung hinauszublicken. Das gilt für Europa und selbst die BRD genauso. Wer sich etwas mit den Details gewisser Eigentümlichkeiten beschäftigt, kann sehr wohl abseits ausgetretener Pfade des Denkens und Bewertens die Lebensumstände wählen, die einem selbst am passendsten erscheinen. So wie man ja, entsprechende Kenntnis vorausgesetzt, auch seinen Urlaub selber planen kann, und nicht zwangsläufig auf Pauschalangebote aus dem Katalog angewiesen ist.
Desweiteren schreibe ich auch einfach, um die Realität zu vermitteln. Die meisten Länder der sog. Dritten Welt holen jetzt rasant auf. Das bedeutet auch, dass die Flüchtlingspropaganda Klischees bedient, die seit Jahrzehnten nicht mehr stimmen.
Bier trinke ich nun mal nicht,weil es mir noch nie bekommen ist,jedoch einem guten Wein ,bin ich nicht abgeneigt.
In Argentinien gibt es doch vorzügliche Weine,sind da für Peru hohe Zölle drauf ?
Einen alten Rum,so um 20 Jahre ist auch mitunter lecker.
In jüngeren Jahren hatte ich mal ein super Angebot von einer Ex-Kollegin nach Mexiko.
Die Frau war mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und Multimillionärin.
Sie hätte die ganze Nummer finanziert ,aber meine damalige Frau jaulte rum.
Später noch einmal nach Argentinien.
Dort hatte ein langjähriger Kumpel ( war Argentinier ) eine Farm im Dreieck Argentinien-Brasilien-Paraguay gekauft.
Wollte aber kein Farmer werden.
Heute bin ich zu alt dafür,außerdem hab ich eine tolle Frau ,und meine beiden erwachsenen Mädchen nebst Enkelin .möchte ich nicht missen.
Hab auch ein angenehmes Leben geführt,mit einer Freizeit,für die ein normaler fremdbestimmter Arbeitnehmer wohl mindestens sechs Leben gebraucht hätte.
Meine ältere Tochter wird wohl in den nächsten Jahren nach Dänemark gehen.
Das wäre von mir aus fast um die Ecke.
Die Jüngste ist ja in der Schweiz,da herrscht ( bisher ) reger Flugverkehr von uns oder reziprok.
Bleib gesund ,besonders auch die Prostata.:D
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Zitat:
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Sitting Bull
Bier trinke ich nun mal nicht,weil es mir noch nie bekommen ist,jedoch einem guten Wein ,bin ich nicht abgeneigt.
In Argentinien gibt es doch vorzügliche Weine,sind da für Peru hohe Zölle drauf ?
Ich weiss nicht, was da drauf ist, jedenfalls sind die recht teuer. Es gibt einen Rotwein der Marke Tribu aus Mendoza, Argentinien. Da kostet die Flasche im Supermarkt oft nur S/ 25. Ansonsten zahlt man aber für einen halbwegs trinkbaren, herben Rotwein sowohl im Supermarkt als auch an einem Spirituosenladen etwa S/ 35. Das sind fast 10 Euro. Da ist Wein ja selbst in GB noch billiger. Ich schreibe extra "an" einem Spirituosenladen, weil die in 90% der Fälle nicht begehbar sind, sondern man wie im Zoo hinter Gittern bedient wird.
Lima selbst ist auch keine Weintrinkerregion. Hier gibt es etliche Leute, die trinken auch Rotwein nur gekühlt und nicht wenige glauben, Rotwein, der nicht gekühlt ist, würde Durchfall verursachen.
:D
In teuren Restaurants gibt es so einen Quatsch natürlich nicht, aber in billigen Restaurants schon, und selbst Supermärkte verkaufen auch gekühlten Rotwein. In der Weinbauregion um Ica war ich jetzt nicht lange genug. Ich habe dort nur gesehen, dass schon im Supermarkt es mehr Auswahl an heimischen Weinen gibt und Wein auch generell billiger ist als in Lima.
Zitat:
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Sitting Bull
Einen alten Rum,so um 20 Jahre ist auch mitunter lecker.
In jüngeren Jahren hatte ich mal ein super Angebot von einer Ex-Kollegin nach Mexiko.
Die Frau war mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und Multimillionärin.
Sie hätte die ganze Nummer finanziert ,aber meine damalige Frau jaulte rum.
Später noch einmal nach Argentinien.
Dort hatte ein langjähriger Kumpel ( war Argentinier ) eine Farm im Dreieck Argentinien-Brasilien-Paraguay gekauft.
Wollte aber kein Farmer werden.
Heute bin ich zu alt dafür,außerdem hab ich eine tolle Frau ,und meine beiden erwachsenen Mädchen nebst Enkelin .möchte ich nicht missen.
Hab auch ein angenehmes Leben geführt,mit einer Freizeit,für die ein normaler fremdbestimmter Arbeitnehmer wohl mindestens sechs Leben gebraucht hätte.
Meine ältere Tochter wird wohl in den nächsten Jahren nach Dänemark gehen.
Das wäre von mir aus fast um die Ecke.
Die Jüngste ist ja in der Schweiz,da herrscht ( bisher ) reger Flugverkehr von uns oder reziprok.
Bleib gesund ,besonders auch die Prostata.:D
Danke, gleichfalls. Es ist immer interessant, etwas von anderen zu lesen. :dg:
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AW: Peru - Land der Inkas
Auf dem Rückweg vom Einkaufen habe ich heute mal meine Kartoffeln von "richtigen" ambulanten Händlern gekauft. Hier in der Avenida 12 de Octubre, wo ich bisher in all den dreieinhalb Jahren, wo ich hier wohne, noch niemals jemand auch nur irgendetwas ohne Ladengeschäft auf dem Gehweg habe verkaufen gesehen.
Dazu muss man wissen, dass man für gewöhnlich das Einverständnis des Hausbesitzers braucht, wenn man auf dem Bürgersteig vor dessen Haus da irgendwelche Laken oder Folien ausbreitet. Das ist auch einer der Gründe, weshalb viele ambulante Händler dazu auch noch mobil sind und aus den Kofferräumen von Autos. von der Ladefläche von Pickups, oder von der Ladefläche von Dreirädern auf Motorrad- oder auf Dreiradbasis verkaufen.
https://i.ibb.co/MDfBC2v/IMG-20200424-144920.jpg
Zwei Mädels so um die Zwanzig, waschechte peruanische Cholas, da konnte ich natürlich nicht einfach so vorbei gehen. Zwei Waagen, eine elekronische und eine mechanische. Alle Sorten kosteten S/ 1 das Kilogramm.
Bei meinem Mobilfunkvertrag habe ich schon vor dem monatlichen Rechnungsdatum gesehen, dass die üblichen Hinweise auf die pünktliche Bezahlung fehlten und stattdessen eher SMS verschickt wurden, die eher Bettelbriefen ähnelten. Also, man solle doch alles tun. um zu bezahlen, die Firma bräuchte das Geld, um den Service aufrechtzuerhalten. Da ich natürlich auch keinen Dauerauftrag oder gar eine Einzugsermächtigung erteilt habe, so etwas macht hier auch kaum jemand, habe ich diesmal statt S/ 29,89 Monatsgebühr nur S/ 24,00 überwiesen. Kleines Experiment, "Versuch macht kluch" ...
Und siehe da, der Mobilfunkbetreiber hat mich auf einen "Notfallplan", servicio de emergencia, gesetzt. Der Abrechnungszeitraum wurde geändert und die fehlenden S/ 5,89 werden erst einmal gestundet. Habe nun statt 3,5 GB Datenvolumen, was ich sowieso ganz selten aufbrauche, nun nur noch 2 GB pro Monat ... Interessant das Alles ...
:crazy:
https://i.ibb.co/WgRmCtC/Captura-de-...4-22-43-41.png
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Zitat von
Rumpelstilz
....
Lima selbst ist auch keine Weintrinkerregion. Hier gibt es etliche Leute, die trinken auch Rotwein nur gekühlt und nicht wenige glauben, Rotwein, der nicht gekühlt ist, würde Durchfall verursachen.
:D
In teuren Restaurants gibt es so einen Quatsch natürlich nicht, aber in billigen Restaurants schon, und selbst Supermärkte verkaufen auch gekühlten Rotwein.
...
Rotwein sollte idealerweise eine eher kühle "Schlafzimmertemperatur" haben, also von 16° bis allerhöchstens 19°. Da muss der Wein in den meisten Ländern schon etwas gekühlt werden.
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AW: Peru - Land der Inkas
Frage, ist die Polizei und Verwaltung in Peru ein Teil der organisierten Kriminalität? Wie hoch ist die Mordrate im Monat in Lima?
Alle Latinos die in die USA wollen, flüchten wegen der ausufernden Kriminalität, allerdings stammen die meistens aus Mittelamerika.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
herberger
Frage, ist die Polizei und Verwaltung in Peru ein Teil der organisierten Kriminalität?
Auf diese Frage habe ich keine Antwort und auch kein Interesse, da nachzuforschen. Erstens betrifft es den normalen Bürger nicht und zweitens, wer soll das herausfinden?
Ebenso könnte ich fragen, wie hoch die Zahl der CIA-Mitarbeiter ist, die Drogenhandel betreiben. Kommt so eine Studie oder so ein Bericht aus Russland oder Nordkorea, dann heisst es, es sei Lüge und Hetze. Kommt so etwas aus den USA selber, dann heisst es, alles Nebelkerzen.
Frag den Benutzer navy. Der wird Dir sagen, dass in der BRD alle Politiker Teil der orgaisierten Kriminalität sind. Also 100%.
Zitat:
Zitat von
herberger
Wie hoch ist die Mordrate im Monat in Lima?
[...]
Ebenso keine Ahnung. Eine sog. homicide rate war nach Wikipedia für Peru so um sie 7,5 auf 100.000 Einwohner pro Jahr, als ich das letzte Mal nachschaute.
Auf youtube ist auch ein Video vom letzten Jahr, wo irgendein Gangster, der schon angeschossen war, ausgerechnet am Óvalo de Puente Camote dann endgültig erschossen wurde. Wenn ich da des nachts lang gehe, habe ich noch niemals auch nur einen Floh husten hören.
Und ich gehe da des nachts sowohl von Mitternacht bis zum Morgengrauen des öfters da lang, meist um Nachschub an Bier zu kaufen, wenn ich Besuch habe, oder wenn ich von einem Bus komme, dessen Endstation weiter weg ist. Nach Mitternacht fahren vom Zentrum Limas nur noch einige wenige Busse und keiner davon direkt nach Puente Camote. Ich fahre ungern Taxi und bei einer Buslinie laufe ich dann eben die halbe Stunde von der Endstation an der Avenida Pacasmayo/Avenida Canta Callao nach Hause. Z.B. 0:30 Plaza Bolognesi im Zentrum, eine Stunde Busfahrt bis zur Endstation und dann noch einmal eine halbe Stunde Fussmarsch und ich bin um 02:00 zu Hause.
Wenn da nachts die Mörder unterwegs wären, sollte man ja zumindestens ab und an Schüsse oder Schreie hören und auch einmal ein Polizeiauto oder einen Krankenwagen sehen mit einer Leiche hinter der Absperrung ...
Ganz in der Nähe des Óvalo des Puente Camote ist auch eine Bar, "La Brahma" genannt, nach einer brasilianischen Biermarke, die aber jetzt kaum noch verkauft wird. In dieser Bar soll vor Jahren auch schon einmal jemand erschossen worden sein. Ich war auch schon ein paar Mal in dieser Bar und es ist eine ganz gewöhnliche Bar.
Die Sache ist, das ich in Lima noch nirgendwo irgendein Ghetto gesehen habe in dem Sinne, dass da irgendwelche Leute auf der Strasse herumlungern würden. Wenn, dann spielen die Fussbal oder Volleyball. Banden habe ich auch noch keine gesehen. Nicht mal Leute, die fragen, was man will oder wohin man geht.
Auf Videos von Überwachungskameras sieht man, dass Strassenräuber von irgendwoher aus dem Nichts auftauchen und genauso wieder verschwinden. Ich war noch nie Zeuge bei so etwas und auch Bekannte oder Verwandte, die mir so etwas erzählen, beziehen sich da auf Jahre, vor denen sie das mal erlebt haben.
Das Einzige, was ich selber gesehen habe, ist der Diebstahl von Handys, wobei das Opfer noch nicht einmal berührt wurde. Das Handy wurde einfach aus der Hand gelupft.
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Zitat:
Zitat von
LOL
Rotwein sollte idealerweise eine eher kühle "Schlafzimmertemperatur" haben, also von 16° bis allerhöchstens 19°. Da muss der Wein in den meisten Ländern schon etwas gekühlt werden.
Mit einem speziellen Kühlschrank für Rotwein vielleicht. Ich habe nirgendwo auf der Welt, und schon gar nicht in einem Land am Mittelmeer, gesehen, dass jemand im Sommer Rotwein in einen normalen Kühlschrank stellt. Und schon gar nicht für Tage.
:vogel:
Zwei Drittel des Jahres ist die Tageshöchsttemperatur in Lima max. 22 Grad, gewöhnlich jedoch um die 20 Grad. Kein vernünfiger Mensch stellt da Rotwein in einen Kühlschrank, wo 6 bis 10 Grad herrschen.
:crazy:
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Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Mit einem speziellen Kühlschrank für Rotwein vielleicht. Ich habe nirgendwo auf der Welt, und schon gar nicht in einem Land am Mittelmeer, gesehen, dass jemand im Sommer Rotwein in einen normalen Kühlschrank stellt. Und schon gar nicht für Tage.
:vogel:
Zwei Drittel des Jahres ist die Tageshöchsttemperatur in Lima max. 22 Grad, gewöhnlich jedoch um die 20 Grad. Kein vernünfiger Mensch stellt da Rotwein in einen Kühlschrank, wo 6 bis 10 Grad herrschen.
:crazy:
Ich muß gestehen, daß wir bei Temperaturen über 30 Grad Celsius den Rotwein auch in den Kühlschrank gestellt haben und dann - Sakrileg! - sogar mit Sprudel, Eiswürfeln und manchmal sogar einer Zitronen-oder Limettenscheibe verkonsumiert haben.
Bei unter 30 (OK, erniedrige auf 25) Grad Celsius, dies sei zu meiner Ehrenrettung angefügt, jedoch nicht.
In Portugal gab es sommers diesen erfrischenden Vinho Verde, auch in rot, der ebenso gekühlt getrunken wurde.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Mit einem speziellen Kühlschrank für Rotwein vielleicht. Ich habe nirgendwo auf der Welt, und schon gar nicht in einem Land am Mittelmeer, gesehen, dass jemand im Sommer Rotwein in einen normalen Kühlschrank stellt. Und schon gar nicht für Tage.
:vogel:
Zwei Drittel des Jahres ist die Tageshöchsttemperatur in Lima max. 22 Grad, gewöhnlich jedoch um die 20 Grad. Kein vernünfiger Mensch stellt da Rotwein in einen Kühlschrank, wo 6 bis 10 Grad herrschen.
:crazy:
Jo, normalerweise hast du dafür spezielle Kühlschränke, aber in der Not geht auch ein normaler - einfach weniger Zeit drin lassen, bzw. beim Herausnehmen länger stehen lassen, damit er auf seine rund 16-19 Grad kommt...
Nur um einen Kältevergleich zu haben: Leitungswasser hat idealerweise ca. 12-15 Grad.
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Zitat:
Zitat von
Ansuz
Ich muß gestehen, daß wir bei Temperaturen über 30 Grad Celsius den Rotwein auch in den Kühlschrank gestellt haben und dann - Sakrileg! - sogar mit Sprudel, Eiswürfeln und manchmal sogar einer Zitronen-oder Limettenscheibe verkonsumiert haben.
Bei unter 30 (OK, erniedrige auf 25) Grad Celsius, dies sei zu meiner Ehrenrettung angefügt, jedoch nicht.
In Portugal gab es sommers diesen erfrischenden Vinho Verde, auch in rot, der ebenso gekühlt getrunken wurde.
In Angola mischt man minderwertigen Rotwein mit Coca-Cola und hat dann Katembe ...
Zitat:
Zitat von
LOL
Jo, normalerweise hast du dafür spezielle Kühlschränke, aber in der Not geht auch ein normaler - einfach weniger Zeit drin lassen, bzw. beim Herausnehmen länger stehen lassen, damit er auf seine rund 17-18 Grad kommt...
Die hiesigen Spezialisten trinken den Rotwein dann aber bei einer Temperatur von 6 bis 10 Grad. Auch in der kühleren Jahreszeit, wo es am Tage etwa 20 Grad wird. Und die sind auch noch überzeugt, dass müsse so sein.
:D
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Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Danke, gleichfalls. Es ist immer interessant, etwas von anderen zu lesen. :dg:
Da möchte ich mich anschließen. Besonders die Berichte von Leuten, die im Ausland vor Ort unter den lokalen Gegebenheiten leben, finde ich wichtig.
Mein durch Medien/Propaganda/wasweißich geprägtes Bild fremder Länder hat auch dank der Informationen hierzustrang eine Schnittstelle mit der Realität, die sich just auch als hilfreich erwiesen hat.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
In Angola mischt man minderwertigen Rotwein mit Coca-Cola und hat dann Katembe ...
Örks, da müßte ich passen. Mit Sprudel vermischt, OK, aber mit Cola? Vielleicht trinken diese Leute auch gerne Bier mit Limonade gemixt.
Naja, Jedem das Seine.
Zitat:
Die hiesigen Spezialisten trinken den Rotwein dann aber bei einer Temperatur von 6 bis 10 Grad. Auch in der kühleren Jahreszeit, wo es am Tage etwa 20 Grad wird. Und die sind auch noch überzeugt, dass müsse so sein.
:D
Das finde ich aus rass... ähem, ich meinte natürlich aus ethnologischer Sicht sehr interessant, zu sehen, wie unterschiedlich die Verhaltensweisen, Geschmäcker usw. doch sind in den weiten Fluren dieser weiten Welt.
Das One-World-Gedöns dürfte m.E. außerhalb der Wohlfühlfilterblasen der Wohlstandsmaden im "Wertewesten" im überwiegenden Teil der Welt nicht unbedingt auf Zustimmung treffen.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Das ist hier doch ein öffentlicher Strang, wo jeder mitlesen kann.
Die Meisten wollen schlichtweg Fakten lesen und nicht Deine BRD-System-Propaganda:
Ein Land, in dem in 14 Jahren die Armutsrate von 58% auf 20% gesunken ist natürlich dem System BRD ein Dorn im Auge. Einer BRD, wo die Armut steigt, anstatt zu fallen.
Das ist doch der einzige Grund, weshalb Du Systemschreiberling hier trollst.
Hier ein Zitate mit Zeckengequatsche aus Deinen letzten Beiträgen:
Statistiken von internationalen Organisationen und aus der engl. Wikipedia bezeichnest Du wiederholt als "staatliche Statistiken", denen man nicht trauen dürfe. Die gleichen Lügen, wie man sie aus den Medien dieses BRD-Regimes ja nun schon zuhauf kennt.
Das ist leider eine weit verbreitet Verklärung der Realität. Tatsächlich wirkt gerade in Entwicklungsländern die Marktwirtschaft und vollbringt Wunder.
Ein anderes, gerne herangezogenes Beispiel sind die indischen Slums. Vergessen wird dabei, dass die Menschen aus absoluter Armut vom Land in die Städte ziehen, in einem Slum leben und in überwiegender Mehrheit aufsteigen, sich eine richtige Wohnung leisten können.
Auch die empirischen Daten lassen keinerlei Zweifel zu. Die weltweite Armut geht zurück. Gerade in den Schwellenländern.
Die Verklärung dieser Tatsachen lässt sich auf die marxistische Verelendungshypothese zurückführen.
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Rumpelstilz
In Angola mischt man minderwertigen Rotwein mit Coca-Cola und hat dann Katembe ...
Dazu brauchst Du nicht nach Angola. Gabs vor 40 Jahren bereits in jeder Kasernenkantine bei der BW.
Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Die hiesigen Spezialisten trinken den Rotwein dann aber bei einer Temperatur von 6 bis 10 Grad. Auch in der kühleren Jahreszeit, wo es am Tage etwa 20 Grad wird. Und die sind auch noch überzeugt, dass müsse so sein.
:D
Das muss je nach Anlaß durchaus so sein. Ich hatte den ersten kalten Roten in den 90ern in Budapest im Straßencafe. Im geeisten Glas wie Linie.
Da kalt ein paar "Biolek hm hm hm" Substanzen nicht zur Geltung kommen schmeckt das schlanker und frischer, zudem knallt das ganz schön.
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Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
In Angola mischt man minderwertigen Rotwein mit Coca-Cola und hat dann Katembe ...
Zitat:
Zitat von
Don
Dazu brauchst Du nicht nach Angola.
Beim nächsten Mal geht ihr in Luanda in den Miami Beach Club direkt am Meer. Da fallen euch die Augen aus. Gehört der Tochter des Allzeit-Präsi. Da gibts keinen minderwertigen Roten, und da wird auch nichts gepanscht. Gut, Rotwein hab ich damals dort nicht geschlürft. Preise wie in der Apo.....
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Immer mehr Leute laufen jetzt auch schon mit Atemschutzmasken mit einem oder zwei auswechselbaren Filtern herum und auf der Avenida Mayolo heute auch schon die erste Frau gesehen, die solch ein Plastikschild vor dem Gesicht trug, ähnlich diesem hier:
https://ae01.alicdn.com/kf/HTB1xR6TR...ash-Grease.jpg
Auf dem Rückweg dann mal eine andere Route genommen durch die Urbanización San Francisco. Da gibt es auch einen Park mit Bananenstauden.
https://i.ibb.co/hyyRxch/IMG-20200425-163059.jpg
Solche Stauden mit essbaren Bananen dran sieht man hier häufig auch als Strassenbaum,
https://i.ibb.co/Z814npq/Platanos-Los-Olivos.jpg
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AW: Peru - Land der Inkas
Heute einmal zu einem Metro-Markt gegangen, den ich immer nur vom Vorbeifahren kenne. Etwa 35 Minuten zu Fuss, die Hälfte davon durch völlig neues Gebiet. Trotzdem brauchte ich auch am Schluss kein Google maps, da alles "straight forward" ...
Hier ein Wohnhaus in der Avenida Monterrey des Distriktes San Martín de Porres. "San Martín de Pobres" habe ich ganz früher gewitzelt, obwohl dieser San Martín de Porres ja wirklich ein Heiliger für die Armen war, daher wohl auch die Namensgebung dieses Distriktes. Jedenfalls ist diese Gegend von SMP (San Martín de Porres) schon etwas unter dem Niveau selbst von Puente Camote. Hier fährt auch noch nicht einmal eine einzige Buslinie. Zugang zu den Obergeschossen wohl durch einen Seiteneingang. Nur die unteren zwei Wohnung haben Fenster. Das dritte OG wird aber wahrscheinlich auch vermietet.
https://i.ibb.co/yhYWSR8/IMG-20200428-141521.jpg
Direkt gegenüber dieses Hauses diese Passage. An der Mauer rechts wachsen Agaven. "Wie in Monterrey eben ..." :crazy:
https://i.ibb.co/khRmq9j/IMG-20200428-141533.jpg
Dann auf dem Rückweg haben sie diesen Bunker hochgezogen. Bushaltestelle vom Zubringerbus AN-17 des Metropolitano nur etwa 150 Meter entfernt.
https://i.ibb.co/LJ0Dzm9/IMG-20200428-153132.jpg
Eigentlich erstaunlich und untypisch für diese Gegend. Schwenker nach rechts zeigt auch ein Schrottauto vorm Haus. Reifen wohl schon seit längerem platt ... Ist ein ehemaliges Taxi. Sieht man am seitlichen Nummernschild auf der Hecktüre.
https://i.ibb.co/KKqzVqw/IMG-20200428-153140.jpg
Wenn man jetzt diese Strasse 10 bis 15 Minuten zu Fuss immer geradeaus geht, ist man bei mir zuhause.
https://i.ibb.co/tMD67DN/IMG-20200428-153231.jpg
Ab US$ 1000 kann man schon eine Eigentumswohnung reservieren. Steht allerdings nicht dabei, was die dann kosten. Muss man dann "raten", also ich meine Ratenzahlung. Kleiner Witz von Dieter Hallervorden ...
:crazy:
https://i.ibb.co/HLyWctn/IMG-20200428-153309.jpg
Wer was Solides kaufen will, also ein richtiges Grundstück, findet so etwas etwa 5 Gehminuten entfernt.
https://i.ibb.co/B6CQZtN/IMG-20200420-140009.jpg
"Ist aber schon verkauft" meinte eine Frau im Vorbeigehen, als ich die Fotos machte.
https://i.ibb.co/rM3zCG6/IMG-20200420-135957.jpg
"No orinar, Prohibido" bedeutet übrigens "Nicht pinkeln. Verboten" ... :crazy:
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AW: Peru - Land der Inkas
In Peru ist der 1. Mai nicht nur ein Feiertag, sondern es ist auch üblich, zum 1. Mai zu gratulieren, so wie zu Ostern oder zu Weihnachten. Hier eine kleine Auswahl, was ich heute auf WhatsApp gefunden habe, obwohl die Mehrheit der Leute einfach einen Einzeiler schreiben wie "¡Feliz día del Trabajador!"
https://i.ibb.co/n6kMj2T/Whats-App-I...t-08-47-22.jpg
https://i.ibb.co/nM1gXN1/Whats-App-I...t-13-15-05.jpg
Und das hat meine Novia auf ihrem WhatsApp-Status. Kenne ich mittlerweile, weil das viele Leute jedes Jahr verschicken.
https://i.ibb.co/KNp0cd1/Feliz-dia-1-mayo.jpg
"Keine Arbeit ist schlecht. Das Schlechte ist, arbeiten zu müssen."
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Zitat von
Rumpelstilz
In den Breitengraden gibt es wenigstens noch wohlschmeckende Bananen.
Solll ja so 200 Sorten dieser Frucht geben.
Bei uns in den Supermärkten gibt es nur eine ziemlich geschmackslose Einheitssorte.
Wenn ich in der Karibik bin ,nehm ich mir jedesmal so 12-15 Kilo Bananen mit zurück.
Meistens so kleine dicke Bananen ,die ein wenig nach Apfel schmecken ;in Antigua sagt man Finger.Bananen dazu.
Einfach köstlich diese Sorte.
Wenn die zuhause nicht so schnell reifen würden,hätte ich wohl auch die doppelte Menge mitgenommen.
Bei dem letzten Rückflug vor ein paar Wochen,haben wir auch noch Tomaten,Papaya usw. eingepackt.
Auf dem Hinflug wollte ich eigentlich noch einen leeren Koffer extra mitnehmen,den ich mit frischen Kokosnüssen vollpacken wollte.Leider hat meine Frau gemeckert.
Da wäre die Freigepäckmenge von 2 x 32 Kilo pro Person doch mal sinnvoll ausgenutzt,denn viel Klamotten brauchen wir bei dem Klima dort kaum.
Frische Kokosmilch trinke ich für mein leben gern.
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AW: Peru - Land der Inkas
Wo ich gerade immer noch Glückwünsche zum 1. Mai getextet bekomme, hier noch einmal zwei Besonderheiten, bei denen es auch ein wenig wie im realexistierenden Sozialimus herrüberkommt.
Das Auffälligste ist vielelicht die hohe Konzentration von Uniformierten aller möglichen Dienste besonders im Strassenverkehr an neuralgischen Punkten.
https://cde.publimetro.e3.pe/ima/0/0/2/0/5/205607.jpg
Vor der Quarantäne bin ich ja manchmal jeden Morgen so gegen 07:50 h früh vom Busbahnhof der Endstation Naranjal des Metropolitano mit der Express-Linie 2 ins Zentrum gefahren. Genau am Sammelpunkt der Linie 2 ist ein grosser Lautsprecher ud aus dem tönte jeden Morgen klassische Musik.
Dann gibt es ja auch in Lima jede Menge ausgefallener Namen für Strassen, Bushaltestellen usw. U.a gibt es auch ein Viertel mit dem Namen Urbanización República Democrática Alemana im Distrikt San Juan de Miraflores. Ist nicht so bekannt und es gibt auch kaum Hinweise darauf, aber auf Bing maps ist es vermerkt.
https://i.ibb.co/tbX2M1M/marcado-SJL...ca-Alemana.png
Die Mutter einer Freundin von mir wohnt da in der Nähe und einmal fand ich einen Hinweis auf einen ihrer Fotos auf WhatsApp und dachte erst: wtf? :kk::haha:
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Hast du schon news von den niedergemetzelten Venezolanern?
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Zitat von
Lord Laiken
Hast du schon news von den niedergemetzelten Venezolanern?
Höre so gut wie keine Nachrichten, habe keinen Fernseher und gehe nur in Ausnahmefällen auf Nachrichten-Portale. Zuletzt habe ich wegen einer Frage zur Ausgangsbeschränkung direkt einen Soldaten gefragt.
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Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Höre so gut wie keine Nachrichten, habe keinen Fernseher und gehe nur in Ausnahmefällen auf Nachrichten-Portale. Zuletzt habe ich wegen einer Frage zur Ausgangsbeschränkung direkt einen Soldaten gefragt.
Achso.
Die Meldung dazu:
"Hacer viral mueren venezolanos que venian caminando desd peru al ser arrollados por una gandola......tomemos conciencia del gran peligro que se corre al tomar este tipo de acciones hagan viral para que abran corredores humanitarios"
https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net...86&oe=5ED25374
https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net...02&oe=5ED40A81
https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net...f5&oe=5ED19E6B
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Zitat:
Zitat von
Lord Laiken
Achso.
Die Meldung dazu:
"Hacer viral mueren venezolanos que venian caminando desd peru al ser arrollados por una gandola......tomemos conciencia del gran peligro que se corre al tomar este tipo de acciones hagan viral para que abran corredores humanitarios"
[...]
Habe erst einmal nachgeschaut, was der Ausdruck "gandola" meint. Ist hier nämlich nicht gebräuchlich. Ansonsten, wieso sollte mich das interessieren? Deswegen werden jetzt wohl kaum weniger kommen oder mehr von ihnen gehen ...
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Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Habe erst einmal nachgeschaut, was der Ausdruck "gandola" meint. Ist hier nämlich nicht gebräuchlich. Ansonsten, wieso sollte mich das interessieren? Deswegen werden jetzt wohl kaum weniger kommen oder mehr von ihnen gehen ...
Vielleicht ein Soldat, der rumgeballert hat? Sollte schon interessieren, daß da Irre rumlaufen, die Leute töten.
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Zitat:
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Lord Laiken
Vielleicht ein Soldat, der rumgeballert hat? Sollte schon interessieren, daß da Irre rumlaufen, die Leute töten.
Ich bin schon durch ganz Peru gereist und hatte nie Probleme. Interessier Du Dich doch dafür. Ich sehe nur zu, dass ich mich fernhalte von Venezolanern. Das reicht mir. Mehr interessiert mich gar nicht und mehr brauch ich auch gar nicht zu wissen.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
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Rumpelstilz
Ich bin schon durch ganz Peru gereist und hatte nie Probleme. Interessier Du Dich doch dafür. Ich sehe nur zu, dass ich mich fernhalte von Venezolanern. Das reicht mir. Mehr interessiert mich gar nicht und mehr brauch ich auch gar nicht zu wissen.
Ja, hätte ich gewußt, daß dich Nachrichten eh nicht interessieren, hätt ich mir das jetzt auch gespart.
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AW: Peru - Land der Inkas
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herberger
Frage, ist die Polizei und Verwaltung in Peru ein Teil der organisierten Kriminalität? Wie hoch ist die Mordrate im Monat in Lima?
Alle Latinos die in die USA wollen, flüchten wegen der ausufernden Kriminalität, allerdings stammen die meistens aus Mittelamerika.
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Rumpelstilz
[...]
Ebenso keine Ahnung. Eine sog. homicide rate war nach Wikipedia für Peru so um sie 7,5 auf 100.000 Einwohner pro Jahr, als ich das letzte Mal nachschaute.
Auf youtube ist auch ein Video vom letzten Jahr, wo irgendein Gangster, der schon angeschossen war, ausgerechnet am Óvalo de Puente Camote dann endgültig erschossen wurde. Wenn ich da des nachts lang gehe, habe ich noch niemals auch nur einen Floh husten hören.
Und ich gehe da des nachts sowohl von Mitternacht bis zum Morgengrauen des öfters da lang, meist um Nachschub an Bier zu kaufen, wenn ich Besuch habe, oder wenn ich von einem Bus komme, dessen Endstation weiter weg ist. Nach Mitternacht fahren vom Zentrum Limas nur noch einige wenige Busse und keiner davon direkt nach Puente Camote. Ich fahre ungern Taxi und bei einer Buslinie laufe ich dann eben die halbe Stunde von der Endstation an der Avenida Pacasmayo/Avenida Canta Callao nach Hause. Z.B. 0:30 Plaza Bolognesi im Zentrum, eine Stunde Busfahrt bis zur Endstation und dann noch einmal eine halbe Stunde Fussmarsch und ich bin um 02:00 zu Hause.
Wenn da nachts die Mörder unterwegs wären, sollte man ja zumindestens ab und an Schüsse oder Schreie hören und auch einmal ein Polizeiauto oder einen Krankenwagen sehen mit einer Leiche hinter der Absperrung ...
Ganz in der Nähe des Óvalo des Puente Camote ist auch eine Bar, "La Brahma" genannt, nach einer brasilianischen Biermarke, die aber jetzt kaum noch verkauft wird. In dieser Bar soll vor Jahren auch schon einmal jemand erschossen worden sein. Ich war auch schon ein paar Mal in dieser Bar und es ist eine ganz gewöhnliche Bar.
Die Sache ist, das ich in Lima noch nirgendwo irgendein Ghetto gesehen habe in dem Sinne, dass da irgendwelche Leute auf der Strasse herumlungern würden. Wenn, dann spielen die Fussbal oder Volleyball. Banden habe ich auch noch keine gesehen. Nicht mal Leute, die fragen, was man will oder wohin man geht.
Auf Videos von Überwachungskameras sieht man, dass Strassenräuber von irgendwoher aus dem Nichts auftauchen und genauso wieder verschwinden. Ich war noch nie Zeuge bei so etwas und auch Bekannte oder Verwandte, die mir so etwas erzählen, beziehen sich da auf Jahre, vor denen sie das mal erlebt haben.
Das Einzige, was ich selber gesehen habe, ist der Diebstahl von Handys, wobei das Opfer noch nicht einmal berührt wurde. Das Handy wurde einfach aus der Hand gelupft.
Ich habe gerade zufällig noch das hier gefunden: http://www.limaeasy.com/lima-info/sa...ma-peru#danger.
Das sind nun sogar Hinweise für Touristen und die decken sich mit dem, was ich selbst aus eigener Erfahrung berichten kann.
"How dangerous is Lima really?
Coming to Lima you have most probably heard or read good meant warnings about your safety. Once here even locals might warn you about dangers waiting for you at every corner. Actually most (not all) of these warnings are exaggerated and still reflect the conditions during the times of terror and lawlessness years ago. In the last decade the safety and security in Lima has improved immensely.
Today the general situation in Lima shouldn't be considered worse than in any other big city around the world, where rich and poor live closely together. If you take a little bit more precaution than at home and know which situation to avoid, you should be fine. To make you aware of tricks and traps and to avoid dangerous situations, we want to let you know what can happen and give you some tips on either to avoid these situation or on how to handle them. Not to scare or even upset you, but to sensitize you for the local situation."
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Ich habe gerade zufällig noch das hier gefunden:
http://www.limaeasy.com/lima-info/sa...ma-peru#danger.
Das sind nun sogar Hinweise für Touristen und die decken sich mit dem, was ich selbst aus eigener Erfahrung berichten kann.
"
How dangerous is Lima really?
Coming to Lima you have most probably heard or read good meant warnings about your safety. Once here even locals might warn you about dangers waiting for you at every corner. Actually most (not all) of these warnings are exaggerated and still reflect the conditions during the times of terror and lawlessness years ago. In the last decade the safety and security in Lima has improved immensely.
Today the general situation in Lima shouldn't be considered worse than in any other big city around the world, where rich and poor live closely together. If you take a little bit more precaution than at home and know which situation to avoid, you should be fine. To make you aware of tricks and traps and to avoid dangerous situations, we want to let you know what can happen and give you some tips on either to avoid these situation or on how to handle them. Not to scare or even upset you, but to sensitize you for the local situation."
Der BRiDling in seiner Vollkaskomentalität ergeht sich in Bedenken, statt in Wagnissen. Wer noch in besseren Zeiten auswandern konnte, hat halt mehr Freiheitsgrade.
Aktuell wandern gerade die jungen, gut ausgebildeten Leute aus der BRiD aus.
Richtig so.
Auch wenn die, sofern nix geerbt oder vergleichbar, schlechtere Karten haben im Vergleich zur Vormerkelzeit.
Nochmals besten Dank für die interessanten Infos hierzustrang.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Ansuz
Der BRiDling in seiner Vollkaskomentalität ergeht sich in Bedenken, statt in Wagnissen. Wer noch in besseren Zeiten auswandern konnte, hat halt mehr Freiheitsgrade.
Aktuell wandern gerade die jungen, gut ausgebildeten Leute aus der BRiD aus.
Richtig so.
Auch wenn die, sofern nix geerbt oder vergleichbar, schlechtere Karten haben im Vergleich zur Vormerkelzeit.
Nochmals besten Dank für die interessanten Infos hierzustrang.
Mit leeren Taschen sollte man nicht auswandern. Jung sollte man sein, eine klare Vorstellung vom Zielland haben, gut ausgebildet sein (auch sprachlich) und möglichst auch noch ein paar Bündel Geldscheine in der Tasche, dann kann es klappen in der neuen Heimat.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Zirrus
Mit leeren Taschen sollte man nicht auswandern. Jung sollte man sein, eine klare Vorstellung vom Zielland haben, gut ausgebildet sein (auch sprachlich) und möglichst auch noch ein paar Bündel Geldscheine in der Tasche, dann kann es klappen in der neuen Heimat.
Ich würde genau das Gegenteil empfehlen. Alles Andere ist ineffektiv, langwierig und kostet zudem.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Ansuz
Der BRiDling in seiner Vollkaskomentalität ergeht sich in Bedenken, statt in Wagnissen.
Mein Grossvater mütterlicherseits ist zwar nur von der SBZ in den "Westen" gegangen. Aber nur mit einer Aktentasche und hat einen Betrieb und zwei Immobilien zurückgelassen.
Zitat:
Zitat von
Ansuz
Wer noch in besseren Zeiten auswandern konnte, hat halt mehr Freiheitsgrade.
Vor allem die der Einwanderungsbestimmungen. Die Aufenthaltsberechtigung/Arbeitserlaubnis, die ich habe, gibt es seit zwei Jahren gar nicht mehr. Es werden nur die bereits erteilten Genehmigungen weiterhin verlängert. (Übrigens, Peru hat auch diesen Migrationspakt unterschreiben. Dieser verpflichtet zu gar nichts.)
Heute könnte ich also noch kein Rentnervisum betragen, weil ich ich noch keine Rente beziehe. Dann gibt es noch ein Investorvisum. US$ 149.000 (waren vor ein paar Jahren noch US$ 35.000) habe ich auch nicht und schon gar nicht zum Investieren in eine Firma, in der ich nach einem Jahr mindestens fünf peruansiche Angestellte durchfüttern müsste.
Da bliebe dann nur ein Anstellungsvertrag mit mindestens einem Jahr Laufzeit in einer Firma mit mindestens 15 Angestellten. Muss auch noch vom Arbeitsministerium genehmigt werden, dieser Arbeitsvertrag.
Alles, woran also der normale Auswanderer denkt, kann er im Falle Perus abhaken, weil eben Peru auch gar kein Auswanderungsland sein möchte. Jedenfalls jetzt nicht mehr. Ansonsten könnte man nur noch heiraten oder Elternteil eines peruanischen Kindes sein. Wobei man als Vater eines peruanischen Kindes wenigstens nicht mit Scheidung erpresst werden kann und die Alimente sich in Grenzen hält.
So schaut's aus. Die meisten Peruaner denken heute noch, Europa wäre wie in den 80er Jahren und die Europäer denken heute noch, man könne einfach dorthin auswandern, wo es einem gefällt.
Zitat:
Zitat von
Ansuz
Aktuell wandern gerade die jungen, gut ausgebildeten Leute aus der BRiD aus.
Richtig so.
Auch wenn die, sofern nix geerbt oder vergleichbar, schlechtere Karten haben im Vergleich zur Vormerkelzeit.
[...]
Die meisten wandern aber auch nur ins europäische Ausland aus. Man darf auch den Faktor der Mentalität nicht unterschätzen. Ich zwar auch das erste Mal in der DDR im November 1989 und da in der Hauptsache im grenznahen Thüringen, und kam auch erst 2016 das erste Mal in den Oderbruch, aber meine Mutter hat mir eben seit meiner Jugend schon so viel erzählt, dass ich im Gegensatz zu meinem Bruder mit der Mentaltät dieser Leute dort recht gut zurechtkomme.
Und meine verstorbene peruanische Ehefrau hat mir in beinahe dreissig Jahren Ehe auch so viel über ihre Zeit in Peru erzählt, dass ich hier dann seit 2015 auch alleine "loslegen" konnte.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
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Flaschengeist
Ich würde genau das Gegenteil empfehlen. Alles Andere ist ineffektiv, langwierig und kostet zudem.
Als Bettler brauchst du nicht in andere Länder einwandern, von dieser Sorte haben die dort schon selbst genug. Davon einmal abgesehen bekommen Landstreicher in den meisten Ländern überhaupt keine Aufenthaltsgenehmigung.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Zirrus
Als Bettler brauchst du nicht in andere Länder einwandern, von dieser Sorte haben die dort schon selbst genug. Davon einmal abgesehen bekommen Landstreicher in den meisten Ländern überhaupt keine Aufenthaltsgenehmigung.
Hast Du den Beitrag verwechselt?
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Flaschengeist
Hast Du den Beitrag verwechselt?
Habe ich nicht. Lese deinen Kommentar, den du zu meinem Kommentar geschrieben hast.
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AW: Peru - Land der Inkas
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Zitat von
Zirrus
Habe ich nicht. Lese deinen Kommentar, den du zu meinem Kommentar geschrieben hast.
Da ging es um Sprache lernen. Irgendwas bringst Du da durcheinander. Wenn Du Erfahrungen als Tagelöhner gesammelt hast, kannst Du ja von berichten, bestimmt interessant.
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Flaschengeist
Da ging es um Sprache lernen. Irgendwas bringst Du da durcheinander. Wenn Du Erfahrungen als Tagelöhner gesammelt hast, kannst Du ja von berichten, bestimmt interessant.
Gerade die Sprache des Einwanderungslandes sollte man ausreichend beherrschen, bevor man das Wagnis der Auswanderung unternimmt! Auch muss man sich unbedingt mit den rechtlichen Dingen befassen, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Zirrus
Gerade die Sprache des Einwanderungslandes sollte man ausreichend beherrschen, bevor man das Wagnis der Auswanderung unternimmt! Auch muss man sich unbedingt mit den rechtlichen Dingen befassen, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.
Aber nur wenn Du doof und unflexibel ist. Die Sprache lernst Du im Einsatz vor Ort wesentlich schneller und vor allem richtig, anstatt in einer Sprachschule zuhause. Hängt sicher auch davon ab, was Du vor Ort möchtest. Viele wollen ja unter seines Gleichen bleiben. Menschen bilden sich ein, mit 1 Jahr Sprachkurs in Deutschland eine Sprache zu kennen. Das mag am Flughafen oder Taxi noch funktionieren. Aber schick die mal in eine Kneipe. Was ganz Anderes ist es, wenn Du vor Ort die Sprache lernst. Kostet nichts und sitzt garantiert. Je nach Auffassung- und Rhetorik-Gabe 1-5 Jahre um als Nativer durchzugehen. Das kriegst Du mit keinem Sprachkurs gebacken.
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AW: Peru - Land der Inkas
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Zirrus
Gerade die Sprache des Einwanderungslandes sollte man ausreichend beherrschen, bevor man das Wagnis der Auswanderung unternimmt! Auch muss man sich unbedingt mit den rechtlichen Dingen befassen, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.
:gp:Zwei big Points !!!
Habe jahrzehnte immer Langzeiturlaube mind. 6 Wochen gemacht.
Was ich da mit deutschen sogenannten Auswanderern erlebt habe ,konnte man eigentlich nur den Kopf schütteln.
Besonders die Rechtslage,oder als was man es vorort als solche bezeichnet.
Entweder wurden die von den Advokaten ausgeplündert ,oder von einheimischen cleveren Typen.
In einigen Ländern Mittelamerikas incl Karibik,kannst du jemand für 50 Dollar eine Woche Knast verpassen.
Hab ich in der Dom .Rep mal gemacht,mit einem Typen der mich geärgert hat.
Am naivsten sind in der Regel die Frauen , die wegen eines Sanky Pankys auswandern.
Wwenn deren Kohle futsch ist,landen die im Campo mit fließend Wasser vom Wellblechdach.
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AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Sitting Bull
:gp:Zwei big Points !!!
Habe jahrzehnte immer Langzeiturlaube mind. 6 Wochen gemacht.
Was ich da mit deutschen sogenannten Auswanderern erlebt habe ,konnte man eigentlich nur den Kopf schütteln.
Besonders die Rechtslage,oder als was man es vorort als solche bezeichnet.
Entweder wurden die von den Advokaten ausgeplündert ,oder von einheimischen cleveren Typen.
In einigen Ländern Mittelamerikas incl Karibik,kannst du jemand für 50 Dollar eine Woche Knast verpassen.
Hab ich in der Dom .Rep mal gemacht,mit einem Typen der mich geärgert hat.
Am naivsten sind in der Regel die Frauen , die wegen eines Sanky Pankys auswandern.
Wwenn deren Kohle futsch ist,landen die im Campo mit fließend Wasser vom Wellblechdach.
Das sind dumme oder einfältige Menschen, meist Verlierer der Gesellschaft, die meinen im Ausland läuft alles besser. Die kannst Du auch bei VOX-Auswanderer beobachten, wo sich eine H4 Familie mit diesen Vorstellungen auf den Weg nach Südamerika machte, und die Tochter dann in Staffel 2 mit jungen kriminellen Latinos abhing und ihr Geld verdiente. Wie genau, wollte Vox nicht verraten. Ich glaube das war Venezuela. Solche Leute würden auch mit 500.000 Euronen im Sattel scheitern. Es ist keine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Einstellung und Fähigkeiten.
In der Dom Rep, konkret Cabarete, bin ich auch mal in eine brenzlige Situation geraten, weil mein Begleiter meinte unbedingt eine Nutte prellen zu müssen. Sprachkurse haben mir da nicht weiter geholfen, sondern das Benutzen von Wörtern, Gesten, Floskeln und Betonungen die ich nur vor Ort lernen kann.