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derRevisor
Da wird schließlich keine Mühle gespielt sondern Schach. Mindestens! Glaubst du, dass hätten die Russen nicht antizipiert? Trotz des Blitzfehlschlags eroberten sie im Süden aus strategisch ungünstigen Bedingungen strategische Brückenköpfe bis Cherson und einschl. des Atomkraftwerks. Der fehlgeschlagene Coup im Norden war Bedingung für den Erfolgreichen Coup im Süden. Das war Voraussetzung um aus der Krim auszubrechen und bis Cherson vorzurücken und Melitopol einzukesseln.
Sicher war die Erwartung an die Kür eine Andere, aber auf der Kunst des Krieges verstehen sich die Russen mindestens mittlerweile besser als die NATO und erfüllen wenigstens die Plicht im Krieg. Anders als die NATO, welche ihren Versprechen Richtung Ukraine weder materiell noch ideell ansatzweise erfüllt. Ja, aus Mangel an eigener Substanz gar nicht erfüllen kann. Die Arsenale des Westens sind erschöpft. Das war die letzte Verzweiflungstat! Das ukrainische Militär nähert sich an Isis-Verhältnisse an. Pick-Up-Trucks und vereinzelt westliche leichte Fahrzeuge lösen gepanzerte Fahrzeuge ab und ganz zu schweigen vom Mangel an MBT‘s.
Ich möchte noch einmal meine Einschätzung betonen, dass der Osten sich auf diesen entscheidenden Konflikt seit mindestens 5 Jahren vorbereitet hat auf jeder Ebene. Der Westen pfeift aus den letzten Loch und steht vor der Weltöffentlichkeit mit herunter gelassenen Hosen da. Und dies derart krass, dass der Westen gezwungen ist, selbst ein so wertvolles strategisches Asset wie Deutschland als Joker ins Spiel zu bringen. Reine Verzweiflungstat. Das geht auf Kosten der eigenen Substanz.
Rückzugsgefechte. Taktische Siege auf Kosten strategischer Niederlagen. Das Spiel ist bald vorbei, wenn der Westen nicht noch mehr Bauernopfer ins Spiel bringen kann. Ich rede von Polen, den Bslten und danach final den Rest vom ausgeplünderten und gebrandschatzten Deutschland. Verbrannte mitteleuropäische Erde ist hier angloamerikanisches System. Leider scheint es den Russen aber nicht mehr viel zu bedeuten. Warum auch, wenn sich die Eurasische Wohlstandsphäre als Alternative anbietet?
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Was auch immer jetzt an Waffen an den ukrainischen Widerstand geliefert wird, macht nur einen winzigen Anteil der laufenden Militärausgaben aus – nicht einmal 1 Prozent der gesamten Ausgaben der NATO, um das der ukrainische Präsident gebeten hat.
Joe Biden ist mit den jetzigen gigantischen Rüstungsausgaben der USA, die sich im vergangenen Jahr auf 782 Milliarden US-Dollar beliefen – gegenüber 778 Milliarden im Jahr 2020, die nach Angaben des Stockholm International Peace Research Institute allein schon 39 Prozent der weltweiten Rüstungsausgaben ausmachten, mehr als dreimal so viel wie die Chinas (252 Milliarden) und mehr als zwölfmal so viel wie die Russlands (61,7 Milliarden) – offensichtlich unzufrieden.
Er fordert für das nächste Haushaltsjahr nun 813 Milliarden (773 Milliarden für das Pentagon und zusätzliche 40 Milliarden für Programme des FBI, des Energieministeriums und anderer Einrichtungen, die mit Verteidigungsangelegenheiten zu tun haben).
Dem Staatssekretär im Verteidigungsministerium, dem Rechnungsprüfer Michael J. McCord zufolge, war »dieser Budgetentwurf schon vor Putins Invasion in die Ukraine abgeschlossen. So gibt es in diesem Entwurf nichts, was besonders geändert wurde, weil es zu spät war, um die Besonderheiten der Invasion zu berücksichtigen«.