http://politikforen.net/showthread.p...=1#post7943322
:))
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Palästina ist schon der Abtrennung des Gebietes von der Türkei (spätestens seit dem Vertrag von Lausanne), kein geographischer Begriff mehr, sondern bezeichnete ab dann einen Staat (wenn auch unter Mandat).
Der bürgerliche Begriff "Palästinenser" wurde 1925 zum ersten mal legal im Staatsbürgerschaftsgesetzes des unter Mandat stehenen Staates Palästina definiert. Bis zur Einführung der israelischen Staatsbürgerschaft in 1952 waren alle Staatsbürger Palästinas "Palästinenser". Hätte der Begriff "Palästinenser" keine legale Wirkung, dann hätten die pal. Flüchtlinge gar keinen Flüchtlingsstatus:
http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/...256CAF00647CC7
Darüber hinaus beschränkt sich auch die 64er Neudefinition der PLO nicht auf Araber, sondern ebenfalls z.B. auf Vormandatjuden und deren Nachkommen väterlicherseits. Der Begriff "Palästinenser" war also zu keinem Zeitpunkt ein ethnischer Begriff, sondern bezeichnet immer ein Staatsvolk (vgl. das jüdische "Volk" dazu, dass bis heute keins darstellt, weshalb ein "jüdischer Staat" kein Staat seines Staatsvolkes und damit genuin rassistisch ist.). Es gibt sogar Juden, die die eine pal. Staatsbürgerschaft erwarben, wie z.B. Uri Davis. UAußerdem:
Palestinians: Yes to Jews, no to settlers in our state
http://www.timesofisrael.com/palesti...-in-our-state/
Das ist noch lange nicht alles ... :D
Zitat:
Nach dem höchsten israelischen Gericht gibt es keine israelische Staatsbürgerschaft, sondern nur Juden, Araber, Christen oder Drusen
http://www.heise.de/tp/news/Es-gibt-...k-2017088.html