Er resümiert nicht
haben könnte, sondern
hat
Die "Ungereimtheiten" werden
hier recht gut beschrieben.
Zitiert wird Sergeant Major Erez, der sagte:
„Im Kibbuz kämpften sie von Haus zu Haus mit den Panzern, es gab keine Wahl. Die Spezialeinheiten sind einer nach dem anderen Helden"
Das kannst du keinem erzählen:dd:
Der Guardian-Reporter Quique Kierszenbaum berichtete am 11. Oktober von seinem vom israelischen Militär für Journalisten organisierten Besuch im Kibbuz Be’eri: „Ein Gebäude nach dem anderen wurde zerstört, sei es bei dem Angriff der Hamas oder bei den anschließenden Kämpfen, nahe gelegene Bäume wurden zersplittert und Mauern in Betonschutt verwandelt, wo israelische Panzer auf die Verstecke der Hamas-Kämpfer schossen. Fußböden stürzten auf Fußböden ein. Die Dachbalken lagen wie Rippenkäfige ineinander verschränkt frei.“ Einer der Soldaten, der bei der Einnahme dabei war, erklärte, was vielsagend ist: „Als ich ankam, sah ich Soldaten, die hier kämpften, nur um in den Kibbuz zu gelangen. Wir sind von Wohnung zu Wohnung gegangen. Wir werden [in der Zukunft] schwierige Fragen zu stellen haben. Im Moment müssen wir nach vorne schauen: auf die Verteidigung der Menschen und die Befreiung der Überlebenden.“
https://overton-magazin.de/wp-conten...23/10/2-13.jpgBild: Kobi Gideon / GPO/
CC BY-SA-3.0
Das bestätigt den Bericht von Porat ebenso wie die Schilderung von Haaretz-Reporter Nir Hasson, der ebenfalls an der Führung teilgenommen hatte. Der Artikel ist nur auf hebräisch erschienen. Tovel Escapa, ein Bewohner des Kibbuz, der zufällig am Tag des Überfalls nicht da war, ist Mitglied eines Ermittlungsteams. Hasson über Escapa: „Seine Stimme zittert, wenn er an seine Partnerin denkt, die zu diesem Zeitpunkt in ihrem Haus belagert wurde. Ihm zufolge haben die IDF die Übernahme des Kibbuz erst am Montagabend abgeschlossen, nachdem die Kommandeure vor Ort schwierige Entscheidungen getroffen hatten – einschließlich des Beschusses von Häusern, in denen sich alle Bewohner befanden, um die Terroristen zusammen mit den Geiseln zu töten. Der Preis war schrecklich: mindestens 112 Menschen aus Be’eri wurden getötet. Andere wurden gekidnappt. Gestern, 11 Tage nach dem Massaker, wurden die Leichen einer Mutter und ihres Sohnes in einem der zerstörten Häuser entdeckt. Es wird vermutet, dass noch weitere Leichen in den Trümmern liegen.“
https://overton-magazin.de/wp-conten...023/10/4-2.jpgBe’eri: Beschuss durch Hamas oder IDF? Kobi Gideon / GPO/
CC BY-SA-3.0
Am 11. Oktober schrieb Hasson in Haaretz über Be’eri: „Der 7. Oktober brachte Israel viele Präzedenzfälle. Einer davon ist, dass dies wahrscheinlich das erste Mal war, dass eine israelische Panzertruppe in einer israelischen Siedlung kämpfte. Die Ergebnisse sind im Feld sichtbar. Südlich des Esszimmers befindet sich eine Kampfszene. Nicht weniger als sieben Leichen von Terroristen sind in der Gegend verstreut und eine Reihe zerstörter und niedergebrannter Häuser. Rundherum liegen entwurzelte Bäume, Waffenteile, Munition, Mörser und Granatenreste.“ Zitiert wird Sergeant Major Erez, der sagte: „Im Kibbuz kämpften sie von Haus zu Haus mit den Panzern, es gab keine Wahl. Die Spezialeinheiten sind einer nach dem anderen Helden, aber auch die bewaffneten Männer, die Fahrer, darunter drei drusische Fahrer, die bei uns waren. Das Volk Israel von seiner besten Seite.“
Die Äußerungen weisen darauf hin, dass zur „Säuberung“ von Ortschaften und Kibbuzim nicht immer Rücksicht auf israelische Geiseln genommen wurde. Es sollte wohl nicht verhandelt, sondern kurzer Prozess gemacht werden. Folge ist, dass die Hamas-Terroristen nicht für alle der getöteten Zivilisten und Soldaten verantwortlich gemacht werden können. Ethisch schwierig ist, wenn israelische Bürger geopfert wurden, um die Terroristen zu eliminieren. Auch mit Panzern gegen sie vorzugehen, schützt zwar das Leben der angreifenden Soldaten, aber auf Kosten der Gefangenen. Die Berichte können möglicherweise andeuten, was bei der Bodenoffensive und überhaupt im Rahmen des Rechts auf Selbstverteidigung geschehen wird. Schon jetzt nehmen die IDF keine Rücksicht auf die Geiseln bei den massiven Bombardierungen der Städte im Gazastreifen.
Dass über die Berichte von zivilen Opfern der IDF in Israel weitgehend geschwiegen oder dies nur am Rande erwähnt wird, ist verständlich, aber eigentlich müsste dies im Hinblick auf die Familienangehörigen aufgearbeitet werden. Ob die forensischen Untersuchungen in den überfallenen Siedlungen untersuchen, ob und welche israelische Zivilisten und Soldaten von israelischen Streitkräften getötet wurden, ist mir nicht bekannt. Möglicherweise akzeptieren die Israelis auch eigene Verluste bei der Bekämpfung palästinensischer Militanten oder Terroristen.