Zitat:
Unter dem schwarz-roten Emblem hatten sich die ukrainischen Gefolgsleute des Partisanenführers Stepan Bandera gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zusammengeschlossen. Vorübergehend kooperierten sie mit der deutschen Besatzung. Das Verhältnis Banderas zu den Nazi-Behörden des Generalgouvernements, dem Ost-Galizien angeschlossen war, blieb dennoch außerordentlich gespannt. Immer häufiger kam es zu bewaffneten Aktionen gegen die Deutschen.
Die heroische Stunde dieser Freischärler schlug, als die Rote Armee aus den Tiefen der ukrainischen Ebene auf Lemberg zumarschierte. Die Partisanen Banderas hätten zuletzt in den Karpatenwäldern wie wilde Tiere gehaust, berichtete mir ein ausgemergelter Veteran.
Russland im Zangengriff S. 380
Zitat:
In dieser Region hatte der Partisanenführer Stepan Bandera während des Zweiten Weltkrieges zum Aufstand gegen die deutsche und die
sowjetische Besatzung aufgerufen. Die Söhne und Enkel dieser Bewegung sind - was häufig verschwiegen wird - von der lokalen Verwaltung geradezu militärisch organisiert worden und bilden heute den harten Kern der Revolte Kiews, nicht etwa Wladimir Klitschko, der ein ehrenwerter Mann sein mag, von Politik aber nichts versteht.Die Tatsache, dass führende Politiker des Westens der Swoboda-Partei einen Heiligenschein ausstellten, obwohl die sich nachträglich auf jene ukrainischen Partisanentruppen beruft, die während des Zweiten Weltkrieges brutal gegen Russen, Polen und Juden vorgingen und nur gelegentlich gegen die deutsche Besatzung kämpften, zeigt, dass der westlichen Politik jegliches historische Gespür abhanden gekommen ist.
PSL im Interview