Was macht die Machenschaften dieser Minderheit "unnatürlich"?
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Mose gibt einen äusseren Weg, äussere Methoden(inkl Waffengebrauch), ein äusseres Ziel(gelobtes Land).
Jesus gibt einen inneren Weg, innere Methoden(u.a. "Schwert des Geistes"), ein inneres Ziel("das Reich Gottes ist [..] Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist").
Paulus war ein Eiferer des äusseren Weges und wurde der Verbreiter des inneren Weges.
Daraus wird schon mal Gerne Widerspruch konstruiert.
Nur loest sich der auf wenn man die 2-Reichelehre als wahr annimmt. Da ist das Reich des ersten Adams worauf das Alte Testment aubaute und des letzten Adams, Christus worum es dann im Neuen Testament geht. Letzteres erkennt aber auch unumwunden das AT und Reich des ersten Adams an. Einschliesslich des Rechtes Gewalt anzuwenden. Damit hat sich der Pazifismus, der ja Ideologie ist, fuer Christen eigentlich erledigt.
Ludwik Fleck
Folgende Konfessionen waren für mehrere Jahrhunderte bis über anderthalb Jahrtausende nicht pazifistisch:
Katholiken, Lutheraner, Reformierte, Anglikaner, Orthodoxe, Orientalen, Kopten, Äthiopier...
D.h. man kann sagen, das Christentum sei "klar pazifistisch". Dann muss man aber auch sagen, dass die allermeisten Christen zu den allermeisten Zeiten an den allermeisten Orten einfach zu doof waren, diese "klare" Wahrheit zu erkennen. Und dann muss man begründen können, 1. wie das angehen kann und 2. warum's auf die und nicht stattdessen auf einen selbst zutrifft.
Reich würde ich das nicht nennen, das AT ist für Menschen die auf das äussere fokussiert sind(wie Adam).
Auch ein äusserer Zwang(tue dies, lasse jenes,..) taugt als Antrieb(also Leben), nur eben sklavisch.
Und das AT zeigte äusserlich fokussierte wie nah sie damit dem Leben kommen können: immer getrennt durch einen Vorhang. Nur ein Hohepriester konnte mal kurz hinter den Vorhang(und das auch nicht allein von sich aus), und der Glanz Moses verging.
Die den inneren Weg gehen haben keine äusseren Ziele die sie mit Waffengewalt einnehmen müssten.Zitat:
und des letzten Adams, Christus worum es dann im Neuen Testament geht. Letzteres erkennt aber auch unumwunden das AT und Reich des ersten Adams an. Einschliesslich des Rechtes Gewalt anzuwenden. Damit hat sich der Pazifismus, der ja Ideologie ist, fuer Christen eigentlich erledigt.
Die Kirche(n) hatten aus einem inneren Weg einen äusseren gemacht. Man kann Waffengewalt aus Ideologie oder Vermeidung von schrecklichem ablehnen, aber zu äusseren Zielen führt der Griff zur Waffe.
Wenn Gott zB Gerechtigkeit im AT forderte dann bleibt diese Forderung im Raum stehen und löst sich nicht auf.
Aber man kann diese Forderung formal erfüllen wie im AT, oder inhaltlich wie im NT.
Wenn jemand zu dir sagt "Stehle nicht!" dann hält der dich für einen potentiellen Dieb, oder: du selbst bist dem Wesen nach falsch!
Wenn Diebstahl nicht (potentiell) zu deinem Wesen gehört dann würde keiner sagen zu dir "Stehle nicht!"
Man kann das Vorhandensein dieses falschen Wesens nicht wegleugnen, ein neues muss her.
Ja, Gesetze und Regeln unterstellen das Vorhandensein von Problemen, die diese regeln sollen.
Der christliche Ansatz ist, dass Menschen Suender sind und daher zu schlechtem Verhalten neigen einschliesslich Diebstahl oder rechtswidriger Aneignung.
Die Regeln machen das noch mal klar... Und das Versprechen ist durchaus dass durch Wiedergeburt einen Welt kommt wo diese Probleme nicht mehr vorhande sind. Das heisst es gibt eine Frische Schöpfung aus der alten.
Wenn diese Welt nicht in dir ist dann wärst du aber in dieser Welt deplatziert. So ähnlich wie jemand der kein Fussball in sich trägt in einem Fussballstadion deplatziert ist, der gehört da nicht rein.
Wenn diese Welt aber in dir ist dann ist diese Welt zum Teil schon da für dich.
Stecke Menschen in ein Paradies. Warte. Dann schau dir das Paradies an, verwüstet. Das Paradies muss zuerst im Menschen sein damit man dort reinpasst.
Nur ein anderer Ort, eine äusserliche Veränderung, wird kein neues Wesen hervorbringen.
Der Personenkreis, der das alte Testament und neue Testament verfasst hat, war sicherlich nicht geeignet, so etwas wie
" Gottes Wort " und seine " Gerechtigkeit " zu erfassen und zu verkünden. Ich bezweifele nicht, das es eine Urenergie gibt,
die das Universum, die Erde und die Schöpfung in all ihrer Vielfalt erschaffen hat, aber das sich religiöse Eiferer aus dem nahen Osten
dreist als deren weltweit einzige Anwälte und Vermittler aufspielen, obwohl sie nachweislich satanistisches Gedankengut vertreten,
ist einfach nur abstrus und lächerlich. Vor allem weil Sie ja gerade den Großteil dieser einmalige Schöpfung hier auf dieser
Erde mit ihrem Weltbild langfristig vereinheitlichen, unkenntlich machen und zerstören wollen.