Richtig, das sind Deine Kommentare. Endlich kann ich Dir einmal Recht geben.
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Wir lesen ständig, es sei ein großer Unterschied zwischen Stahlbau und Stahlbeton.
Für die Dauerhaftigkeit des Stahlbetons ist eine Voraussetzung das alkalische Milieu mit einem pH-Wert von 12-14. Dieses entsteht durch die Umwandlung von Kalkstein in Calciumhydroxid während der Hydratation des Betons und stellt bei ausreichender Betonüberdeckung einen langfristigen Schutz des Betonstahls vor Korrosion sicher. Ist der pH-Wert weniger als 10, dann ist dieser Schutz, die sogenannte Passivierung, nicht mehr vorhanden.
Dazu der Sprengstoffexperte Torin Wolf: "Gefährlich hohe Konzentrationen von Asbest, Blei, PCB-Verbindungen, Quecksilber, radioaktiven Stoffen und pulverisiertem Beton befanden sich unmittelbar nach der Sprengung in der Luft. Viele im Publikum waren überrascht, von Torin zu lernen dass der mit Abstand gefährlichste dieser Stoffe der pulverisierte Beton war. Der feine Betonstaub hatte einen pH-Wert von 12, "ungefähr derselbe von Abflussreiniger". Dieser pH-Wert erzeugt beim Einatmen chemische Verbrennungen in der Lunge. "Feuchter Beton kann dich verbrennen," fügt Torin hinzu. Der Asbest ist schlimm, aber der wird dich erst im Verlauf von 20 Jahren töten. Der pulverisierte Beton tötet dich viel schneller. Daher überrascht es wenig dass alle 9/11-Rettungshunde tot sind."
Zu den ersten Stahlbetonhochbauten in Deutschland zählt das Gebäude der "Königlichen Anatomie" in München, erbaut von 1905 bis 1907 nach Plänen des Architekten Max Littmann und 1893 wurde das Pacific Coast Borax Company's in Alameda (USA) gebaut.
Ein Nachteil von Stahlbauten sind neben der relativ hohen Materialkosten und ein relativ aufwendiger Korrosions- und Brandschutz vor allem die hohe Schwingungsanfälligkeit wie auch ungünstige Schallübertragung von Stahlbauwerken. Der Stahlbau untergliedert sich in Stahlfachwerktürme, Brückenbau einschließlich Verbundbrücken, Stahlwasserbau und Kranbau.
Da die WTC-Center nicht unter den letzten drei Untergliederungen geführt werden können, kann es nur ein Stahlfachwerkturm sein. Aber auch hier passt nicht die Umschreibung Stahlbau für die WTC-Center. http://de.wikipedia.org/wiki/Stahlfachwerkturm .
Ebenfalls hier kann jeder sehen, dass die WTC-Center in dieser Linie http://de.wikipedia.org/wiki/Stahlba...erke_aus_Stahl nicht passen und eingegliedert werden können.
Also wie sind die WTC-Türme gebaut, wenn es nicht ein reine Stahlbauweise sein kann. Die WTC-Türme müssen dann also mindestens auf Stahlbau- und Betonbauweise errichtet worden sein, so wie der Komplex in Cararcas.
Darum wiederhole ich mich ebenfalls zum wiederholten Male, da ja Beton mit einem ph-Wert von mindestens 12 nachgewiesen wurde, die ja für ein Betonbauweise erforderlich ist, dass die WTC-Türme keine reine Stahlbauweise sein konnten, wie die Fensehtürme in den jeweiligen Hauptstädten.
Die Deckenplatten sind ja auch nicht aus Stahl. PH-Wert von Beton ist grenzgenial. Ach nee, debil hieß das Wort.
Die typischen und meist verwendeten Stahlbetonbauteile sind die Decken- und Bodenplatten, eben die biegebeanspruchten flächigen Bauteile. Die WTC-Center sind aus solchen Betonbauteilen errichtet worden. In den WTC-Center wurde unmöglich unbewehrter Stahl eingebaut, da dieser schon bei geringer Belastung brüchig wird und schon garnicht in einem Hochhaus eingebaut werden dürfen. Also müssen bzw. mussten die Decken- und die Bodenplatten aus Beton und Bewehrungsstahl sein. Der Begriff dazu Betonstahl. Das heisst, die WTC-Türme wurden in einer Stalbau- und Betonbauweise errichtet, genauso wie der Komplex in Cararcas.
Der ph Wert verrät, dass Beton verwendet wurde, der in einer Betonbauweise unbedingt nötig ist. Bei einer reinen Stahlbaukonstruktion ist der pH Wert des Betons nicht relevant. Selbst der Stahlverbundbau besteht aus Stahlbeton und Stahl.
Wenn Du und Don aus diesem Gewerbe kommen sollten, warum kennt ihr nicht einmal die Oberbegriffe bei einer Stahlbeton- und einer reinen Stahlbauweise?
Das Problem bei den Towers war folgendes:
Die tragenden Elemente waren der Kern und die Fassade.
Beides bestand aus Stahl.
Ausschliesslich aus Stahl.
Über Fachwerkträger aus Stahl waren der Kern und die Fassade verbunden.
Die Betondecken der Etagen waren keine tragenden Elemente, klar war der Beton bewehrt,
aber das diente lediglich der Rissbreitenbeschränkung.
Da Stahl schon bei ca. 500 °C deutlich an Tragfähigkeit verliert, können auch durchaus Feuer mit temperaturen unter 1500°C zum Einsturz führen.
ABER: Die Sache mit der Freifallgeschwindigkeit ist merkwürdig, und das Ganze trifft für WTC 7 eben nicht zu: Kein Flieger, wenig Feuer, andere Bauweise.
Und auf welchen Befehl hin blieb die Flugabwehr unten und wer saß in der doomsday plane??(
http://www.youtube.com/watch?v=UgF9Fd4UyMY
kd
Stahl und Beton haben einen gleich großen Wärmeausdehnungskoeffizienten, was bei Temperaturänderungen in etwa gleich große Wärmedehnungen der beiden Materialien zur Folge hat. Somit gibt es keine Eigenspannung innerhalb des Betonstahls.
Es ist richtig, wenn Feuer lang genug über 550 Grad auf Stahl einwirkt, dass er seine Tragfähigkeit verliert und dieses Stochwerk wegbrechen kann. Aber wie im Fall Caracas, brechen nur die Stochwerke weg, wo das Feuer auch seine 550 Grad einwickeln konnte und dieses war erst nach 15 Stunden erreicht worden. Selbst der weitere 5-stündige Brand reichte damals nicht aus, um die darunterlliegenden Stockwerke zum Einsturz zu bringen.
Die darunterliegenden Stockwerke in den WTC-Center waren nie einem Feuer von 550 Grad ausgesetzt gewesen. Darum war der Stahl mit seiner gesamten Tragfähigkeit dort erhalten. Durch den physikalischen Widerstand und der Tragfähigkeit des Stahls sowie der Betonstahldecken hätte niemals ein Einsturz in Fallgeschwindigkeit geben können. Galileos Gesetz des freien Falls berechnet die Fallgeschwindigkeit von Objekten wie folgt:
Distanz (D) = 16,08 x Sekunden im Quadrat. Bei einer Höhe von 408 Metern (1362 Fuß) ergibt dies 1362 = 16,08 x 84,7 = 9,2 Sekunden.
Am 14. Feburar 1975 brach ein Feuer im Nordturm des WTC aus, welches vom 9. bis zum 14. Stockwerk reichte. Trotz eines längeren Feuers brachen die Stahlträger dort nicht zusammen, trotz eines Feuers bei ca. 550 Grad.
Experte: Kevin Ryan von 'Underwriters Laboratories', die Firma, die den im WTC verwendeten Stahl zertifiziert hat, in einem Brief an Frank Gayle, vom 'National Institut for Standard Technology (NIST)':
"Wir wissen, dass die Stahlbauteile laut ASTM E 119 zertifiziert waren. Die Temperaturzeiten für diesen Standard verlangen, dass das Material mehrere Stunden von Temperaturen von ca. 1.100°C ausgesetzt sein muss. Wir stimmen alle überein, dass das Material diese Spezifikation gehabt hat. Außerdem stimmen wir überein, dass auch Stahl, der nicht Feuergeschützt ist, nicht schmelzen wird, bevor er rot glühend ist und fast 1.600°C erreicht hat. Warum Dr. Brown unterstellt, dass 1.100°C den hochwertigen Stahl, der verwendet wurde, schmelzen würde, leuchtet einfach nicht ein.
Diese Geschichte macht keinen Sinn. Wenn Stahl in diesen Gebäuden weich geworden oder geschmolzen ist, dann bin ich sicher, dass wir alle einig sind, dass die Ursache nicht brennendes Kerosin gewesen sein kann, und auch nicht die nur kurz brennenden Feuer in den Türmen."
Die Feuer in den WTC-Center 1,2,7 reichen nicht aus für die Einstürze.
Nehmen wir an, es wäre so, dass der Brandschutz (Schaum) fehlte seit seiner Erbauung und dadurch die thermische Längenänderung dabei fatale Auswirkung auf die Auflage hatte, so wie Du es schreibst, dann ist es unerklärlich, wieso der längere Brand 1975 auf 6 Etagen keine Auswirkung auf den Brandschutz hatte gegenüber dem Brand am 11.09.2001, wo scheinbar weniger Etagen in Mitleid gezogen waren. 2 Feuerwehrmänner hatten sich ja bekanntlicherweise bis zum 78. Stock im Südturm hoch gearbeitet.