AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Nietzsche
Naja die Leute sollen passiv dazu erzogen werden in den "schönen westlichen Ländern" zu bleiben. Die sollen nicht wissen wie es woanders ist.
Meine Cousine lebte eine lange Zeit auf den Phillipinen. Dort geht fast alles über Bestechung. Auf meinen Hinweis, hier ginge auch alles über Bestechung, hier könne man sich diese nur nicht leisten, hat sie erst verdutzt geguckt und dann gelacht. Da bekommst du jedes Dokument welches du haben willst. Mir pers. wäre das Leben dort zu unsicher......
Läuft ja in Europa genauso: Neue Identät, kein Problem. Diplome wie im Schlußverkauf, auch bei Deutschen Politikern, und möglichst viel Gender Schwachsinn und Studien Gänge die frei erfunden sind. Blöd Kartoffel wird Professor in Deutschland, kein Problem, wie Corona zeigte und der Klima Betrug
AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
navy
Läuft ja in Europa genauso: Neue Identät, kein Problem. Diplome wie im Schlußverkauf, auch bei Deutschen Politikern, und möglichst viel Gender Schwachsinn und Studien Gänge die frei erfunden sind. Blöd Kartoffel wird Professor in Deutschland, kein Problem, wie Corona zeigte und der Klima Betrug
Du musst aber zur Lobby gehören. Und hier kostet das eben 5 stellig. Für den Mob also nicht bezahlbar.
AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
navy
Danke für die Klarstellung, aber so läuft die heutige Medien Lügen Propaganda. Sowas kann nur Jemand klar stellen, der vor Ort ist. Balkan, Afghanistan, Ukraine, überall das selbe vorgefertige Lügen Construkt
Ich habe es auch schon bei Nachrichtenportalen, die sicher nicht zur Lügenpresse gehören, erlebt, dass die dann Berichte aus anderen Kontinenten einfach so von irgendwoher übernehmen.
Ich weiss jetzt nicht, ob es die PAZ war, aber da war ein Bericht aus Uganda. Uganda habe ich persönlich nun überhaupt nicht auf dem Schirm. Merkwürdig war nur, dass in diesem Artikel begrüsst wurde, dass Twitter und Facebook in Uganda regierungsnahe und regierungsfreundliche Accounts haben sperren lassen, weil diese Regierungspropaganda betrieben hätten.
Nun, wenn Twitter und Facebook etwas sperren, ist das ja schon zumindest etwas verdächtig und nicht unbedingt begrüssenswert.
Ansonsten ist es eben sehr mühselig, irgendwelche Behauptungen, die auf Klischees aus der Mottenkiste beruhen. auch im Internet zu widerlegen.
Wenn ich in der Lügenpresse etwas über "rechte Gewalt im Osten Deutschlands" lese, kann ich da evtl. selbst hinfahren, mit Einwohnern sprechen und mir selber die Gegend ansehen. Dann weiss ich es für mich selbst, dass die Lügenpresse gelogen hat. Aber wie erkläre ich es jemand anderem, der dort nicht selbst hinfahren kann?
Bei anderen Ländern kann man das aber auch über die wichtigsten Eckdaten. Mir hat da die engl. Wikipedia immer geholfen. Die engl. Wikipedia hat auch den Vorteil, dass da niemand so schnell mit dem Totschlagargument "VT-Quelle" kommt.
Und da gibt es viele Eckdaten wie Rückgang der Armutsrate, jährliche Inflationsrate usw.usf. Auch andere Statistik-Portale liefern Daten über die Sicherheit der Stromversorgung, über Energiepreise usw.
Auch youtube ist sehr hilfreich. Wenn youtube auch sonst sehr sperrfreudig ist, so gibt es auf youtube trotzdem jede Menge aktueller Videos zu beinahe jedem Land, jeder Region und jeder Stadt.
Man kann mit youtube durch Mogadischu in Somalia fahren, tagsüber und nachts, und auch damit schon vieles widerlegen, was die Lügenpresse so einfach behauptet. Welche Autos fahren dort auf der Strasse oder sind dort geparkt? Fahren dort auch Eselskarren? Wie häufig? Wie sind die Leute angezogen?
Zu allem gibt es nicht nur ein aktuelles Video, sondern viele.
Man kann sich auch diese Videos selbst heraussuchen. Man muss nicht nur ein empfohlenes Video ansehen, sondern kann sich selbst mehrere über verschiedene Suchbegriffe laden.
Das ist natürlich alles mit Aufwand verbunden, aber es ist sicher weniger Aufwand, als mit Trollen über Fakten diskutieren zu wollen. Denn viele, wenn nicht sogar die meisten, Menschen neigen dazu, irgendetwas nachzuplappern, was sie einmal irgendwo aufgeschnappt haben.
Ob das nun ein Arbeitskollege ist, der einmal vor dreissig Jahren irgendwo war, oder ein Bericht vor zehn Jahren.
Es gibt hier auch in Lima Leute, die schwadronieren einfach los, ohne die geringste Ahnung zu haben. Und viele übersehen einfach auch die Zeiträume. Auf Nachfrage erklären die dann, dass sie dort einmal vor zehn Jahren waren und auch nur mit dem Auto durchgefahren sind. Der Rest sind selektive Nachrichten aus dem Trash-TV.
Wenn man sich aber über globale Zusammenhänge eine Meinung bilden will, dann ist das wie mit der militärischen Aufklärung. Ohne neueste Detailkenntnisse gibt es nur Fehlentscheidungen.
AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Nietzsche
Du musst aber zur Lobby gehören. Und hier kostet das eben 5 stellig. Für den Mob also nicht bezahlbar.
Ein Partei Buch ist sehr behilflich, denn irgendj Jemand finanziert diese Ratten der Institute halt auch
AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Rumpelstilz
Ich habe es auch schon bei Nachrichtenportalen, die sicher nicht zur Lügenpresse gehören, erlebt, dass die dann Berichte aus anderen Kontinenten einfach so von irgendwoher übernehmen.
Ich weiss jetzt nicht, ob es die PAZ war, ....
Beobachte ich identisch. Seröse Blätter übernehmen plötzlich Dritt Artikel, ohne jede Prüfung
AW: Peru - Land der Inkas
Immer wieder liest man in der westeuropäischen Mainstream-Presse von irgendwelchen "Indigenen", die von einer "weissen Elite" unterdrückt werden. Dabei baut man darauf, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Westeuropa Indianer mit Ausrottung und Indianerreservaten assoziieren.
Gerade aber in jenen Ländern Mittel- und Südamerikas, in denen es sogenannte "Kulturen" gab, insbesondere die der Azteken, Mayas und Inkas, wurde die bereits volkreichen Indianervölker nicht ausgerottet und vertrieben. Man benutzte sie stattdessen als Land- und Minenarbeiter. Diese Völker waren ja geregelte Arbeit, Unterordnung unter eine ferne Autorität, und Dinge wie Pacht und Abgaben usw. schon gewohnt.
Die Spanier konnten diese Völker also beinahe nahtlos in ihr Kolonialsystem integrieren. Deswegen sind Länder wie Mexiko, Guatemala, Ekuador, Peru, Bolivien und zu einem gewissen Grad auch Paraguay Mestizengesellschaften.
Es gibt dort nur wenige "richtige" Weisse und die Mestizen bestimmen das Erscheinungsbild dieser Gesellschaften. Und das schon seit dem Verschwinden des spanischen Kolonialreiches und der Aufhebung der Sklaverei.
Da sich nun auch die "indigenen" Indianer unterscheiden und manche Indianer kaum asiatisch aussehen, andere dagegen sehr, es hellhäutige und dunklere Typen gibt, manchmal sogar in im gleichen Stamm von Amazonasindianern, ist es praktisch unmöglich, zwischen reinrassigen Indianern und Mestizen zu unterscheiden.
Mestize bedeutet ja nur Mischling, sagt aber nichts darüber aus, wie hoch der Anteil fremdrassiger Völker ist. Das können 5% oder 95% sein. Meine Frau hat auch eine Bekannte, deren Grossvater mütterlicherseits war ein deutscher Seemann. Diese Bekannte ist zwar recht hellhäutig, aber das Gesicht ist durchaus asiatisch. Ihr Nachname mütterlicherseits ist ein deutscher Nachnahme. Ohne diesen zweiten Nachnamen könnte man sie auch für eine reinrassige Indianerin halten.
Als häufiger Kunde der Restobar-Kette BullBar in Lima, bekomme ich regelmässig Werbung von denen über WhatsApp-Status. Hier einmal ein paar Fotos von BullBar-Kunden, die sich für diese Werbung haben ablichten lassen.
https://i.ibb.co/HPgqtpq/Screenshot-20230317-165411.png
https://i.ibb.co/hd7HddJ/Screenshot-20230318-181134.png
https://i.ibb.co/3sxw1fS/Screenshot-20230317-170003.png
Ich denke, da sieht man einen Querschnitt dieser Bevölkerung, wo es schwierig fällt, reinrassige Indianer und Mestizen auseinanderzuhalten.
Im Falle Perus sieht die Zusammensetzung der Bevölkerung ja so aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Peru#B...erungsstruktur.
Die Selbstzuordnung der Peruaner (ab einem Alter von 12 Jahren) bei der Volkszählung 2017 ergab dieses Ergebnis:
- Mestizen: 60,2 %
- Indigene: 25,8 %, davon 24,9 % Indigene in den Anden oder mit aus Herkunft aus den Anden und 0,9 % Indigene aus dem Tiefland
- Weiße: 5,9 %
- Afroperuaner: 3,6 %
- Sonstige, darunter Peruaner asiatischer Abstammung, hauptsächlich Chinesen und Japaner: 1,2 %
- ohne Angabe: 3,3
Wenn man nun in der westlichen Presse immer wieder liest, dass speziell "Indigene des Aymara-Volkes" protestieren o.ä., dann muss man wissen, dass man dieses Aymara-Volk eben nur nach der Muttersprache oder nach eigener Familienchronik sortieren kann. Es gibt ja auch noch andere "indigene" Sprachen. Ich habe einmal die Verbreitungsgebiete dieser Sprachen, also Muttersprachen, aufgelistet. Aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Languages_of_Peru.
Aymara:
https://upload.wikimedia.org/wikiped...al_2017%29.png
Ketschua:
https://upload.wikimedia.org/wikiped...al_2017%29.png
Andre Indianersprachen (Regenwald)
https://upload.wikimedia.org/wikiped...al_2017%29.png
Und hier quasi als Gegenprobe Spanisch als Muttersprache:
https://upload.wikimedia.org/wikiped...al_2017%29.png
Wenn gerade die westeuropäische Presse da nun wiederholt gerade mit den Aymaras einen Narrativ der "unterdrückten Indigene" konstruieren will, sieht man, wie lächerlich das ist. Abgesehen von 5,9% Weissen in Peru und 3,6% afrikanischer Abstammung sind alle anderen in Peru entweder selbst "Indigene" oder Mestizen, die von den reinrassigen Indigenen nicht zu unterscheiden sind. Selbst die 1,2% Chinesen und Japaner sind da nur schlecht unterscheidbar, vor allem, wenn das auch wieder Mischlinge sind.
Auf ihrer Suche nach Aufhängern für westliche "Demokratisierung" und Farbenrevolutionen kommen dann auch solche dümmlichen Narrative zustande.
AW: Peru - Land der Inkas
Hallo Rumpelstilz,
habe gelesen , dass bei euch mal wieder die Erde gewackelt haben soll.
Die alten Inkas haben ja ziemlich erdbebebensicher gebaut.
Kommt so etwas in deiner Ecke auch vor ?
Gruß
AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
Sitting Bull
Hallo Rumpelstilz,
habe gelesen , dass bei euch mal wieder die Erde gewackelt haben soll.
Die alten Inkas haben ja ziemlich erdbebebensicher gebaut.
Kommt so etwas in deiner Ecke auch vor ?
Gruß
Hallo Sitting Bull,
ja, das gibt es an der ganzen Pazifikküste, vom Süden Chiles bis nach Alaska. Es gibt nun Leute, die spüren jedes kleine Beben so ab 3,0 auf der Richterskala, aber ich bin da eher unempfindlich. Solange der Tisch nicht rüttelt, bemerke ich nichts.
Meine Frau ist ja nun eher Erdbebenhysterikerin und ich bin Erdbebenstoiker. So etwa einmal im Jahr gibt es hier ein Beben um die 4,0 oder höher auf der Richterskala. So ab 4,0 "rüttelt der Tisch" ...
Mein erstes Erdbeben erlebte ich 2016. Ich war alleine damals in einer Wohnung im Distrikt San Miguel und sass am Laptop, als der Wohnzimmertisch anfing zu rütteln. Ich stand auf und überlegte, was ich nun tun solle. Ich ging zum Fenster, sah dort aber nichts und niemanden. Das Beben dauerte so etwa eine Minute.
Interessant war, dass nirgendwo etwas umgekippt ist oder eine Flasche aus dem Regal der Bar im Wohnzimmer gefallen ist. Gar nichts. Wahrscheinlich sind die Bewegungen, die das Gebäude vollführt recht sinusförmig und nicht abrupt.
Ich habe nämlich auch die Angewohnheit, Dinge zu kleinen Türmen zu stapeln oder Gläser und Behälter auf ein Oszilloskop oder ein Rechnergehäuse zu stellen, und mir ist da noch nie etwas heruntergefallen.
Das stärkste Beben, was ich bisher erlebt habe, war so um die 4,5 bis 5 auf der Richterskala, und da gab es auch hier in Lima schon Fotos aus Supermärkten, wo der ganze Inhalt eines Regals auf dem Boden lag. Keine Ahnung, wie die das geschafft haben, bei mir blieb immer alles an seinem Ort.
Ich vermute einmal, dass es bei Werten über 5,5 oder 6 ungemütlich wird. Letztes Jahr gab es auch ein Beben in Michoacán, Mexiko, der Stärke 7,2. Ich glaube, da gab es zwei Tote beim ersten Beben und drei beim Nachbeben.
Wie die Inkas gebaut haben, weiss ich allerdings nicht. Genausowenig weiss ich über die Bauweise der Kirchen und Kathedralen, die ja teilweise recht alt sind. Bei den Wohnhäusern wurde früher ein Gerüst aus Holz verwendet. Ebenso waren die Decken aus Holz. Die Wände wurden dann ähnlich wie ein Fachwerk mit Ziegeln oder auch Lehm, teilweise mit Reisg vermengt, ausgefüllt. Nur wurde die Fassade dann so verputzt, dass es wie ein Haus aus Stein aussieht.
Heute ist es alles ein Gerüst aus Stahlbeton und die Wände sind aus Hohlziegeln.
LG
AW: Peru - Land der Inkas
Hallo Rumpelstilz
Ist wirklich keine Scherzfrage, aber du kennst eventuell die Doku "what is a woman".
Dort ging der Moderator zu einem afrikanischen Stamm und sie staunten über die Wortschöpfungen und co.
Sehe ich so im schnellgang die Bilder und rein von meinem persönlichen Eindruck von Peru, dann dürfte Frau und Mann auf dem Land bei dir auch darüber lachen.
In den grösseren Städten ist es schon so wie in den westlichen Ländern mit dem Männer und co als Frauen ?
AW: Peru - Land der Inkas
Zitat:
Zitat von
radelroll
Hallo Rumpelstilz
Ist wirklich keine Scherzfrage, aber du kennst eventuell die Doku "what is a woman".
Dort ging der Moderator zu einem afrikanischen Stamm und sie staunten über die Wortschöpfungen und co.
Sehe ich so im schnellgang die Bilder und rein von meinem persönlichen Eindruck von Peru, dann dürfte Frau und Mann auf dem Land bei dir auch darüber lachen.
In den grösseren Städten ist es schon so wie in den westlichen Ländern mit dem Männer und co als Frauen ?
Hallo radelroll,
diesen Film kannte ich noch nicht und selbst auf Wikipedia habe ich den Artikel zu diesem Film erst auf Englsich, dann noch Spanisch und Deutsch gelesen, und so ganz klar war keiner dieser Artikel. Im Film werden also Leute gefragt zum Begriff "Frau" gefragt, um sie einzuordnen, wie verstrahlt sie bereits sind?
Hier ist einiges anders, vor allem bedingt durch die Wohnsituation. Hier wohnt kaum jemand richtig alleine. Dadurch bedingt haben auch Grosseltern und Tanten noch einen starken Einfluss auf die Kindererziehung.
Das hat viele Effekte.
Zum Beispiel Pornografie über das Internet ist hier weniger verbreitet. Aus zwei Gründen. Erstens wieder die Wohnsituation und dort teilt man sich häufiger auch den Computer und zweitens ist reeller Sex viel selbstverständlicher.
Auch erkennt man hier eine Prostituierte nur selten an der Aufmachung. Denn auch eine Prostituierte wohnt i.d..R. im grösseeren Familienverband und hat Kinder. Die meisten erzählen ihrer Familie, dass sie irgendetwas Normales arbeiten würden. Dazu passt dann nicht, wenn sie sich "nuttig" anziehen würden. Auch will man neugierigen Nachbarn keine Hinweise geben.
Was mir auch schon vor Jahren aufgefallen ist, dass es gerade bei Turnschuhen Läden gibt, die die Modelle nach Mann (hombre) und Frau (mujer) getrennt ausstellen.
https://i.ibb.co/GHBhH87/Mega-Plaza-...218-164126.jpg
Und ich habe grade noch einmal auf deren Internet-Portal nachgeschaut, diese Ladenkette "Triathlon" verkauft auch im Internet alles fein nach Geschlechtern getrennt. Auch Turnschuhe.
https://www.triathlon.com.pe/mujer/calzado/urbano.html
https://www.triathlon.com.pe/hombre/calzado/urbano.html
"Calzado" ist ein gehobener Ausdruck und könnte mit "Schuhwerk" übersetzt werden.
Meine Frau hat auch schon immer in anderen Läden, wo keine Bezeichnungen "Mann/Frau" sind, nachgefragt, ob diese Schuhe, also Turnschhuhtreter, auch für Frauen sind.