Handy ohne HandbedienungZitat:
Zitat von Dayan;7565389:[url
Sesame Enable hat ein Smartphone entwickelt, dass allein durch Sprache und Gesten gesteuert wird. Das "Sesame Phone" ermöglicht es, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen (bis hin zur Querschnittslähmung) alles mit einem Handy zu tun, was ein Handy kann: Telefonate, Spiele, Internet-Surfen etc. (Video). Oded Ben-Dov und Giora Livne, Gründer von Semsame Enable, haben dazu das Android-Betriebssystem des Google Smartphone "Nexus 5" auf Sprach- und Gesten-Steuerung umprogrammiert. Auf Indiegogo sucht das Startup aus Tel Aviv noch Finanzgeber. (unitedwithisrael) DJ
Auch die Gebärdensprache wird intoniert
Schon die Intonation eines Satzes hilft Kleinkindern, zu verstehen, was gemeint ist, und Sprachen zu unterscheiden. Wie Prof. Wendy Sandler von der Universität Haifa festgestellt hat, besitzt auch die Gebärdensprache eine einzigartige Intonationsform, die
selbst Kultur- und Sprachunterschiede überwindet. Ihre Studie über die israelische und amerikanische Gebärdensprache zeigte, dass Mimik und Kopfbewegung bei Ja/Nein-Fragen in beiden Sprachen gleich sind. In anderen Fällen ist die Intonation grundverschieden. Dr. Sandly erforscht die Entstehung von Sprachen mit ihrer Grammatik und Intonation, sowie ihrer visuellen Wahrnehmung. (jpost) DJ
TOURISMUS
Mehr als ¼ Mio. Touristen aus arabischen Ländern
Mehr als 250,000 Touristen aus arabischen Ländern haben seit 2009 Israel besucht. Die meisten kamen aus Ländern ohne diplomatische Beziehungen mit Israel. Gemäß dem Report des Bevölkerungs- und Einwanderungsamtes kamen 124.719 aus Indonesien, 23.483 aus Malaysia, 38 aus Saudi Arabien, 168 aus den VAE und 147 aus Qatar und Oman. Fast 100.000 kamen aus Jordanien und Ägypten. Die meisten kamen als Pilger. Doch viele seien auch gekommen, um palästinensische Verwandte zu besuchen, um sich ärztlich behandeln zu lassen, Geschäfte zu machen oder um einzukaufen. Kuwait hat angekündigt, dass seine Bürger Jerusalem im Rahmen von Gruppenreisen besuchen dürften, um in der El Aksa Moschee zu beten und Shopping in den palästinensischen Gebieten zu machen. Obgleich alle israelische Grenzkontrollen passieren, werden die Pässe der Touristen nicht abgestempelt. (I24news) TS
Foto: Sahm
WIRTSCHAFT
Gute Prognose
Die OECD bescheinigt der israelischen Wirtschaft eine solide Erholung von der relativen Schwäche 2014. Für 2015 wird ein Wachstum von 3%, für 2016 sogar von 3,5% prognostiziert. (Globes) MN
Time for Outbrain
Time Inc. und Outbrain starten eine mehrjährige Partnerschaft, die einen Ertrag von USD 100 Mio. einbringen soll. Outbrain ist die weltweit führende Plattform für Content-Discovery im Web. Time will die Lösungen der israelischen Firma in seine Online Magazine (z.B. Time, People, Sports Illustrated etc.) installieren. Auch die Herausgeber und Redakteure von Time werden von den Tools von Outbrain profitieren. (Israel21c) MN
Outbrains Gründer Ori Lahav (re.) und Yaron Gabai (li.)
Exit für Cimatron
Cimatron ist ein führender Anbieter von CAD/CAM Software-Lösungen. Diese leisten ihren Beitrag in den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Medizin, Kunststoff und Elektronik. Jetzt wurde die israelische Firma vom Globalplayer 3D Systems Corp. für USD 97 Mio. erworben. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen werden. (Israel21c) MN
Investments für SimilarWeb
SimilarWeb konnte insgesamt USD 40 Mio. in zwei Finanzierungsrunden eintreiben. Das IT-Unternehmen aus Israel mit Hauptsitz in London bietet internationalen Unternehmen Dienstleistungen im Bereich Web Analytics, Data-Mining und Business Intelligence an. SimilarWeb will nun seine Kapazitäten im Bereich der mobilen Technologie erweitern. (Globes) MN
Gründer Or Offer (re.) und Nir Cohen (li.)
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KULTUR & GESELLSCHAFT
Hilfe für die Kinder Jerusalems
Anlässlich des beginnenden Jubiläumsjahrs "50 Jahre diplomatische Beziehungen Israel-Deutschland 1965-2015" lud die Jerusalem Foundation, das Lebenswerk des legendären Jerusalemer Bürgermeisters Teddy Kollek, zu einer festlichen Benefiz-Veranstaltung ins Neue Schloss Stuttgart. Eröffnet wurde die Gala vom Schirmherrn der Veranstaltung, Baden-Württembergs Ministerpräsident
Winfried Kretschmann: "Der Erlös dieses Benefizabends kommt jüdisch-arabischen Bildungsprojekten zugute, in einer Stadt, in der das Zusammenleben verschiedener Religionen nicht einfach ist. Die traurigen Ereignisse machen auf drastische Weise deutlich, wie wichtig die Arbeit der Jerusalem Foundation ist. Gemeinsam müssen wir alles tun, um ein friedliches Miteinander in Israel zu fördern, auch wenn Hass und Gewalt uns dabei immer wieder zurückwerfen." Gabriele Appel, Deutschland-Direktorin der Stiftung, hatte das Event geplant und organisiert. Sie zeigte sich zufrieden: "Gemeinsam mit der Jerusalem Foundation, allen voran Irène Pollak-Rein und Daniel Mimran, hat mich der breite Zuspruch zu diesem Event außerordentlich gefreut." (Hagalil) TS
ARD dreht deutsch-israelischen Krimi "Shalom, Berlin"
Die Hauptrolle der Sara Stein in "Shalom, Berlin" hat Katharina Lorenz (35) übernommen. In Berlin laufen derzeit die Dreharbeiten zu der neuen ARD-Krimireihe "Sara Stein". "Shalom, Berlin" ist der Titel der ersten Folge. Sie spielt in Berlin und Umgebung und demnächst auch in Tel Aviv. Lorenz spielt eine jüdische Kriminalkommissarin. In der ersten Folge geht es um den Mord an einem israelischen DJ. Die Dreharbeiten in Berlin sollen bis zum 18. Dezember dauern, teilte die ARD am Dienstag mit. "Das Erste" greift eine Entwicklung in der Hauptstadt auf: In den vergangenen Jahren sind viele junge Israelis nach Berlin gezogen. (Welt, WAZ) TS
Vater Unser in Israels Armee
In der israelischen Armee gibt es ein paar Christen, die sich freiwillig zum Dienst verpflichtet haben - obwohl sie es nicht müssten. Sie bekennen sich zu Israel als ihrem Staat. Aber der Weg, den sie gehen, ist kein leichter. "Ich
lebe nicht in Palästina oder sonst wo, ich lebe in Israel. Ich bin israelische Staatsbürgerin. Und das ist mein Leben, das ist meine Heimat." Arin ist eine von rund 60 Christen in der israelischen Armee. Eigentlich müssen in Israel Männer drei und Frauen zwei Jahre dienen. Doch Muslime, Beduinen und die mehr als 123.000 Christen in Israel sind von der Wehrpflicht befreit. Immer mehr Christen wollen nicht mehr Araber genannt werden und stellen sich auf die Seite Israels. Einige haben sich deshalb zum "Forum für die Rekrutierung von Christen" zusammengeschlossen und für das kommende Jahr bereits rund 150 Christen rekrutiert - mehr als doppelt so viele wie bisher. Pater Gabriel Nadaf von der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Nazareth unterstützt das Forum. (DR-Kultur) TS
Trauerzug in Frankfurts Innenstadt
Schweigen aus Solidarität. 60 Menschen demonstrieren in der Frankfurter Innenstadt gegen den Terror in Jerusalem - mit Hymne und Gebet. Mit einem Schweigemarsch von der Konstablerwache bis zum Opernplatz zeigten die Demonstranten Mitgefühl mit den Opfern des Anschlags auf eine Synagoge in der israelischen Hauptstadt. Sie trugen Kerzen, hielten Banner mit der Aufschrift "Israel wants Peace" und schwenkten Fähnchen. Der Schweigemarsch verlief die gesamte Zeit über friedlich. (FR) TS
Gedenken vor der Alten Oper. Foto: Michael Schick
Gesangsverbot im Präsidentenpalais
Der israelische Sänger Amir Benajun hat ein Auftrittsverbot im Präsidentenpalais erhalten. Er hatte bei Facebook ein neues Lied veröffentlicht mit dem Titel "Ahmed liebt Israel". In dem Lied wird ein Araber
besungen, der von "beiden Welten" profitiert. An einem Tag sei er ein "lächelnder Gemäßigter", der an der Hebräischen Universität studiert, während er am nächsten Tag eine Axt schärfe, um einen oder zwei Juden ins Paradies zu schicken. Das Präsidialamt erklärte, dass dieses Lied die Spannungen schüre und nicht zu deren Entschärfung beitrage. Der Sänger jüdisch-algerischen Ursprungs sei zwar Bestandteil der israelischen Popkultur, doch aufgrund dieses Liedes könne er im Präsidialamt nicht auftreten. Der Auftritt war geplant bei einer Veranstaltung zum Gedenken an die Vertreibung von etwa 800.000 Juden aus den arabischen Ländern, von Marokko bis zum Irak, Anfang der 50er Jahre. Das Auftrittverbot hat in Israel eine Kontroverse über die Grenzen der Meinungsfreiheit ausgelöst. (ToI, JPost, Israelnetz) TS
Vater Unser in Israels Armee
In der israelischen Armee gibt es ein paar Christen, die sich freiwillig zum Dienst verpflichtet haben - obwohl sie es nicht müssten. Sie bekennen sich zu Israel als ihrem Staat. Aber der Weg, den sie gehen, ist kein leichter. "Ich
lebe nicht in Palästina oder sonst wo, ich lebe in Israel. Ich bin israelische Staatsbürgerin. Und das ist mein Leben, das ist meine Heimat." Arin ist eine von rund 60 Christen in der israelischen Armee. Eigentlich müssen in Israel Männer drei und Frauen zwei Jahre dienen. Doch Muslime, Beduinen und die mehr als 123.000 Christen in Israel sind von der Wehrpflicht befreit. Immer mehr Christen wollen nicht mehr Araber genannt werden und stellen sich auf die Seite Israels. Einige haben sich deshalb zum "Forum für die Rekrutierung von Christen" zusammengeschlossen und für das kommende Jahr bereits rund 150 Christen rekrutiert - mehr als doppelt so viele wie bisher. Pater Gabriel Nadaf von der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Nazareth unterstützt das Forum. (DR-Kultur) TS

