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-jmw-
Palin-Reden schaue ich mir nicht an, weil die Dame inhaltlich nichts zu sagen hat.
Ist wie Comedy. Hat aber halt in der Politik nichts zu suchen
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Ja, die Massenmediendemokratie ist nun mal eine ekle Veranstaltung.
Sehe ich nicht so. Welche Medien man konsumiert, sucht sich ja dann doch jeder noch selbst aus. Und Medienkonzerne sind halt auch nur Unternehmen, die Profit machen müssen. Und den macht man über Schlagzeilen. Und Schlagzeilen produziert nun mal ein Trump mehr als ein blasser Typ wie Jeb Bush. Da kann man den Medien kaum zu Vorwurf machen, dass sie täglich ihre irre Trump Story bringen. Die sorgen halt für Emotionen. Viele lachen, viele schütteln den Kopf und leider rufen auch zu viele "YEAH"
Dumm und blöd wird es dann, wenn Konsumenten von Medien, diese kritiklos ohne jegliches Hinterfragen konsumieren. Aber da das Angebot der Medien an meist mündige Bürger geht, ist das dann deren Problem.
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Die Demographie der USA hat sich in den letzten Jahrzehnten derart geändert, dass christlich-abendländische Männer europäischer Abstammung nicht mehr entscheiden können, wo es lang geht. Blöderweise ist dafür mitverantwortlich ihr eigenes "farbenblindes" "chancengleiche" "emanzipatorisches" Wahlverhalten, will sagen: Sie haben Demokraten gewählt bzw. Kandidaten der Estalishment-GOP, die sich den Demokraten andienten.
Glücklicherweise merken Teile dieser Gruppe jetzt, dass das System, wie es ist, ihnen nichts nützt, sondern sogar gegen sie arbeitet. Warum auch sollten konservative weisse Männer arbeiten für eine Politik, bei der sie Schwarze, Mexikaner, Moslems, Schwule, einen großen Anteil der Frauen, Demokraten, Liberale, Intellektuelle um Erlaubnis bitten müssen, mit am Tisch sitzen zu dürfen?
Sie müssen nicht bitten - sie sollen lediglich hinnehmen, dass die Zeiten, in denen sie alleine am Tisch sitzen, vorbei sind.
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Schwarze, Mexikaner, Moslems, Schwule, einen großen Anteil der Frauen, Demokraten, Liberale, Intellektuelle arbeiten ja auch nicht für, sondern sie arbeiten gegen konservative weisse Männer.
In erster Linie arbeitet man mal für sich selbst. Liegt in der Natur der Sache.
Und wenn man dann einsieht, dass die Welt sich nicht nur um einen selbst dreht, sondern nun mal im 21. Jahrhundert sehr divers ist, bricht man sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man versucht GEMEINSAM zu arbeiten und gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Aber manche konservativen weißen Männer, manche Schwarzen, manche Moslems, manche Feministinnen.... haben halt ein Problem damit, dies zu akzeptieren.
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Dasjenige Band, was die Demokratenkoalition unterbewusst zusammenhält, nämlich die fixe Idee, weisse christliche heterosexuelle Männer seien Avatare des Bösen
:schreck: Ach Du lieber Gott. Und wer denkt das?? Manche reden sich so einen Blödsinn vielleicht auch einfach gerne ein. So wie manche sich auch einreden, dass man als Deutscher anno 2016 noch im Büßerhemd rumlaufen sollte. Oder dass Frauen an den Herd gehören, Moslems alle verkappte Terroristen sind, jeder Pegida-Mitlatscher ein Nazi ist, jeder der nicht da mitlatscht, ein Linker....
Vielleicht sollten die Menschen einfach mal aufhören in albernen und überholten Stereotypen zu denken und sich ständig selbst zu bemitleiden und ungerecht behandelt zu fühlen.
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Es geht nicht darum, dass jemand etwas von etwas abhängig mache. Es geht um das, wozu ihn sein Gehirn zwingt, ohne dass es ihm überhaupt bewusst ist.
Na ja, vielleicht ticken Männer da anders. Für mich klingt das schon sehr weit hergeholt.
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Es wäre zu prüfen, ob nicht gar das Gegenteil wahr ist: Dass ein Kandidat durch eine attraktive Partnerin für weibliche Wähler selbst attraktiver wird.
Auch darin sehe ich keinerlei nachvollziehbaren Grund. Vielleicht bin ich da ja mit meiner Meinung alleine aber Helmut Kohl wäre mit Claudia Schiffer/Heidi Klum/Angelina Jolie.... an seiner Seite für mich auch nicht attraktiver gewesen. Aber mich hat Hannelore auch in keinster Weise gestört. Die gab es halt. Fertig. Hat mich nicht interessiert.
Ein besseres Beispiel ist sicher Nicholas Sarkozy. Ein für mich rein optisch unattraktiver Mensch. Daran hat auch seine attraktive Frau Carla Bruni nichts geändert.
Bei solchen extrem ungleichen Paarungen (Sarkozy/Bruni oder Trump und seine junge hübsche Ehefrau - man kann das auf nicht politische Paare ausdehnen) fragt man sich halt nur, ob es wohl der edle Charakter des Mannes ist, der die sexy Frau überzeugt hat. Aber von mir aus soll jeder mit jedem glücklich werden. Geht mich nichts an und interessiert mich auch nicht nachhaltig.
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Eure falsche Anthropologie wird euer Untergang sein. (Blöderweise womöglich auch unsrer.)
Und was falsch ist, bestimmst Du? :cool: