AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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DonauDude
In einem anderen Strang kam die Frage auf, wie sinnvoll eine Beschränkung privaten Waffenbesitzes ist.
https://www.politikforen.net/showthr...1#post10770152
Ist hiermit eröffnet.
Also ich bin der Meinung, dass privater Waffenbesitz weder beschränkt werden sollte noch sinnvoll beschränkt werden kann, denn wenn es verboten ist, dann haben nur die falschen Leute Waffen (also entweder nur Regierungsbeamte oder Kriminelle, aber keine Normalbürger).
Die USA zeigen dass es keine gute Idee ist ein Wettrüsten zwischen den Guten und den Bösen zu entfachen. Im letzten Jahr gab es einen Kaufrausch bei Waffen weil viele sich auf den Bürgerkrieg vorbereiteten. Und prompt gehen die Toten durch Waffengewalt durch die Decke.
Probier doch mal aus wie lange du brauchst deine Waffe zu ziehen, durchzuladen und anzulegen wenn du überraschend angegriffen wirst. In der Regel hast du da keine Chance. Das ist einfach nicht der Weg.
AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?
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Haspelbein
Das Argument für oder gegen den privaten Waffenbesitz kann man eigentlich kaum unabhängig von der allgemeinen Sicherheitslage, dem Waffengebrauch zu anderen Zwecken (Jagd), aber auch der möglichen Durchsetzbarkeit das Waffenrechts diskutieren. Ebenso muss man bei Industriestaaten davon ausgehen, dass die Verfügbarkeit implizit gegeben ist, d.h. der Sinn eines Verbots hängt davon ab, wie sehr man den Schwarzmarkt unterdrücken kann. All dies ist je nach Land stark unterschiedlich, von kulturellen Einflüssen mal ganz abgesehen.
In Staaten wie in Deutschland würde ich eine Regulierung für sinnvoll halten, d.h. einen privaten Waffenbesitz unter entsprechenden Auflagen. Dann weiss die Exekutive im Zweifelsfall viel besser, wer die Pappenheimer sind.
So ist es ja auch. Es passieren aber immer wieder Fehler so dass dann doch immer wieder Reichsbürger u.ä. Waffen führen dürfen.
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Haspelbein
Man sollte sich eh vergegenwärtigen, was in Flächstaaten wie den USA oder Kanada möglich ist. Könnte man die Nachfrage nach unliebsamen Produkten einfach verbieten, dann wäre die Drogenproblematik längst gelöst. Und niemand wird behaupten wollen, dass die USA mit Drogendealern zu zaghaft umgeht.
Das stimmt. Allerdings zeigen die USA dass mehr Waffen nicht mehr Sicherheit bringen. Von daher sollten wir in Deutschland nichts liberalisieren.
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Alter Stubentiger
So ist es ja auch. Es passieren aber immer wieder Fehler so dass dann doch immer wieder Reichsbürger u.ä. Waffen führen dürfen.
Ja, genau. Die Juden durften unter den Nazis ja auch keine Waffen haben....
MfG
H.Maier
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HansMaier.
Ja, genau. Die Juden durften unter den Nazis ja auch keine Waffen haben....
MfG
H.Maier
Und was war daran verkehrt?
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SprecherZwo
Und was war daran verkehrt?
Aus Sicht eines Nazis nichts.
MfG
H.Maier
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twoxego
Darüber gibt es bestimmt auch Statistiken.
Die musst Du Dir aber schon selbst suchen.
Ich fand eben diese relevant zum Thema.
Hier ist noch eine.
| Land |
Haushalte mit Waffen (in %) |
Schußwaffenmorde pro 100 Tsd. Einwohner |
| USA |
41 % |
6,24 |
| Canada |
26 % |
0,6 |
| Australien |
16 % |
0,56 |
| Neuseeland |
20 % |
0,22 |
| Deutschland |
10 % |
0,21 |
| England |
4 % |
0,13 |
Wie man sieht, folgen die Relationen keiner Kontinuität.
Gäbe es die einfache Relation; soundsoviel Waffen, soundsoviel Tote, müsste ja beispielsweise Kanada mindesten über 3% liegen.
Dem ist aber nun einmal nicht so.
Das liegt daran dass Teile der USA auf dem Weg zum Entwicklungsland befinden. Daher die vielen Morde und Drogentoten. Die Spaltung des Landes ist ein Teil des Problems. Die vielen Waffen verschärfen nur extrem die Folgen der Ungleichheit. Es geht nicht mehr nur um Wohlstand. Es geht ums schiere Überleben. Seien wir froh dass wir in Deutschland leben.
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Vitalienbruder
Der antideutsche Schuldkult darf natürlich bei euch libertären, durchamerikanisierten Geisterbahnfahrern nie fehlen.
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HansMaier.
Ja, genau. Die Juden durften unter den Nazis ja auch keine Waffen haben....
MfG
H.Maier
Reichsbürger sind ein ganz besonderes Problem. Aber ich hätte auch schreiben dass auch so manches Hells-Angels Mitglied es geschafft hat sich legal zu bewaffnen obwohl dies nicht möglich sein sollte. Oder irgend jemand sonnst der irgendwie Gefährder ist.
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Alter Stubentiger
Das liegt daran dass Teile der USA auf dem Weg zum Entwicklungsland befinden. Daher die vielen Morde und Drogentoten. Die Spaltung des Landes ist ein Teil des Problems. Die vielen Waffen verschärfen nur extrem die Folgen der Ungleichheit. Es geht nicht mehr nur um Wohlstand. Es geht ums schiere Überleben. Seien wir froh dass wir in Deutschland leben.
Dank Leuten wie dir ist die BRD bereits so weit verbuntet, daß das hier nicht anders werden wird,
sobald der Sozialstaat nicht mehr bezahlt werden kann.
MfG
H.Maier