AW: Milstein - Hitler hat den Krieg weder gewollt noch begonnen
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Suppenkasper
Einfach ein Volk, das schon vor Jahrhunderten zwischen Preußen und Reußen hätte gänzlich zerrieben werden müssen. Die polnische Teilung war eine brilliante Idee. So sollte es auch heute sein.
Ist das wirklich immer das Ende so gewisser weltanschaulicher Lösungen? Warum müssen ganze Völker, die einem nicht in das weltanschauliche Konzept passen, eigentlich immer irgendwie verschwinden, ausgerottet oder wie auch immer zerrieben werden?
Muss das nicht immer wieder in einer Vendetta der Völker enden, denen das "angemutet" wird.
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Daggu
Ist das wirklich immer das Ende so gewisser weltanschaulicher Lösungen? Warum müssen ganze Völker, die einem nicht in das weltanschauliche Konzept passen, eigentlich immer irgendwie verschwinden, ausgerottet oder wie auch immer zerrieben werden?
Muss das nicht immer wieder in einer Vendetta der Völker enden, denen das "angemutet" wird.
Damals war es jedenfalls so. Kein Polen, kein Problem mit Danzig und Ostgebieten.
Heute : Wir hätten ein EU Land weniger, das nur kostet, keine Diebstähle ( Autos und Baumaschinen ) wie sie in den 90ern war und keine Dumping und Schwarzarbeiter hier.
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Dr Mittendrin
Damals war es jedenfalls so. Kein Polen, kein Problem mit Danzig und Ostgebieten.u
Heute : Wir hätten ein EU Land weniger, das nur kostet, keine Diebstähle ( Autos und Baumaschinen ) wie sie in den 90ern war und keine Dumping und Schwarzarbeiter hier.
Womit du wieder einmal am Kern der Sache vorbei getrampelt wärest.
Man schlägt den Sack und meint den Esel, das funktioniert in diesem Fall einfach nicht.
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Daggu
Ist das wirklich immer das Ende so gewisser weltanschaulicher Lösungen? Warum müssen ganze Völker, die einem nicht in das weltanschauliche Konzept passen, eigentlich immer irgendwie verschwinden, ausgerottet oder wie auch immer zerrieben werden?
Muss das nicht immer wieder in einer Vendetta der Völker enden, denen das "angemutet" wird.
Niemand spricht von Ausrottung oder Vernichtung. Aber Polen hat sich derartig unterirdisch verhalten vom Ende des Ersten Weltkriegs an bis zum beginn des Zweiten, wie vielleicht kein anderes Volk in Europa. Die Gräueltaten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, über die im Reich jahrelang aufgrund höchster Befehle nicht einmal berichtet werden durfte, weil man den deutsch-polnischen Pakt von 1934 ernst nahm und alles tat um eine friedliche Lösung dieser ebenso wie der territorialen Probleme auf diplomatischen Wege zu erzielen, sind nur die Spitze des Eisbergs.
Alles was Hitler wollte war die rein deutsche Stadt Danzig und eine exterritorriale Autobahn und Eisenbahnlinie durch den Korridor. Er war sogar bereit auf Westpreußen und Posen zu verzichten. Kein Reichskanzler seit 1918 hat so moderate Forderungen gestellt, denn keiner sonst hätte es politisch überlebt ein solches Angebot an Polen zu machen. Ein Angriffskrieg war nie geplant, warum hätte man sonst 1939 mit Riesenaufwand die Befestigungen an der Ostgrenze so massiv ausbauen sollen? Warum noch mal baut man Befestigungen? Um anzugreifen oder um sich im Falle eines Angriffs zu verteidigen?
Wie reagierte Polen auf die moderaten Forderungen? Mit Mobilmachung. Aber das müssen wir nicht weiter erörtern, Du weißt das ohnehin alles, ich muss keine Eulen nach Athen tragen.
Ich rede auch nicht von den heutigen Polen, das ist eine völlig andere Geschichte, ich rede von den Polen der Zeit zwischen 1918 und der festen Etablierung des dortigen sowjetischen Marionettenregimes. Ein sich selbst maßlos überschätzendes, faschistoides, hochaggressives Bastardkind der Verträge von Brest-Litowsk und Versailles, das für mehr Unruhe in Europa sorgte als irgendjemand sonst in der Zeit. Für mich, zumindest politisch, der eigentliche Zünder des Zweiten Weltkriegs (auch wenn die wirklichen Gründe selbstredend viel tiefer liegen mögen).
Die Beseitigung des polnischen Konstrukts durch das Deutsche Reich und die Sowjetunion war daher nicht wirklich ein Schaden für Europa, der mir eine Träne über die Backe rinnen lässt.
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Suppenkasper
Niemand spricht von Ausrottung oder Vernichtung.
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Suppenkasper
Einfach ein Volk, das schon vor Jahrhunderten zwischen Preußen und Reußen hätte gänzlich zerrieben werden müssen. Die polnische Teilung war eine brilliante Idee. So sollte es auch heute sein.
Dann sollte man vielleicht ein Völkerrecht für das Recht des Zerreibens anderer Völker einführen.
Das ist so ungefähr auch das, was zur Zeit mir dem deutschen Volk geschieht, obwohl ich das weniger für eine brillante Idee halte, das gegenseitige Zerreiben zwischen den ideologischen Mahlsteinen welcher Völker und Nationen auch immer.
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Suppenkasper
Einfach ein Volk, das schon vor Jahrhunderten zwischen Preußen und Reußen hätte gänzlich zerrieben werden müssen. Die polnische Teilung war eine brilliante Idee. So sollte es auch heute sein.
Vielleicht wird einmal die Zeit kommen, in der sich die Völker nicht mehr durch den Fleischwolf der Kriege drehen lassen, nicht mehr verführen und missbrauchen lassen zum krepieren auf den Schlachtfeldern welcher zweifelhafter Ehre auch immer, und von welchen wahnsinnigen Führer auch immer in den Abgrund gerissen.
Irgendwann muss diese menschliche Wahnversessenheit doch einmal aufhören.
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Wird es in 50 Jahren einen internationalen Adolf Hitler Friedenspreis geben?
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herberger
Wird es in 50 Jahren einen internationalen Adolf Hitler Friedenspreis geben?
Vielleicht wird man in 50 Millionen Jahren da eher geborene Idioten, mit diesem Ansinnen, irgendwo im Pferdekopfnebel um und ansiedeln.
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Daggu
Vielleicht wird man in 50 Millionen Jahren da eher geborene Idioten, mit diesem Ansinnen, irgendwo im Pferdekopfnebel um und ansiedeln.
Ich vermute mal der Friedensnobelpreis wird irgendwann abgeschafft werden weil fast jeder Kriegsverbrecher einen besitzt. Deswegen muss es eines Tages einen neuen Friedenspreis geben, und die Geschichtsforschung kennt dann nur einen Namen für diesen Preis.
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Daggu
Dann sollte man vielleicht ein Völkerrecht für das Recht des Zerreibens anderer Völker einführen.
Das ist so ungefähr auch das, was zur Zeit mir dem deutschen Volk geschieht, obwohl ich das weniger für eine brillante Idee halte, das gegenseitige Zerreiben zwischen den ideologischen Mahlsteinen welcher Völker und Nationen auch immer.
Vielleicht wird einmal die Zeit kommen, in der sich die Völker nicht mehr durch den Fleischwolf der Kriege drehen lassen, nicht mehr verführen und missbrauchen lassen zum krepieren auf den Schlachtfeldern welcher zweifelhafter Ehre auch immer, und von welchen wahnsinnigen Führer auch immer in den Abgrund gerissen.
Irgendwann muss diese menschliche Wahnversessenheit doch einmal aufhören.
Die hört erst dann auf, wenn wir gesiegt haben und das goldene Zeitalter des tausendjährigen Reiches anbricht :))
Im Ernst: vorher kannst du das vergessen, die Weltvergifter und Kriegsgewinnler werden es niemals zulassen. Die brauchen das wie die Luft zum atmen, dass sich ander Völker gegenseitig den Kopf einhauen und sie beide Seiten aussaugen können wie die Uroma das lecker rohe Eichen. So machen sie's seit Jahrhunderten, so sind sie mächtig geworden, und diese Macht werden sie freiwillig, ohne einen Endkampf von apokalyptischen Ausmaßen, nie wieder aus der Hand geben.
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Suppenkasper
So machen sie's seit Jahrhunderten, so sind sie mächtig geworden, und diese Macht werden sie freiwillig, ohne einen Endkampf von apokalyptischen Ausmaßen, nie wieder aus der Hand geben.
Ich habe nichts gegen Menschen anderer politischer Glaubensrichtungen, für mich ist ein anregender Disput mit dir oder Odem auch immer eine Einübung in der Toleranz, also dem Geltenlassen und der Duldsamkeit dem angeblich so ganz anderen Menschen gegenüber, als dem Phänotyp einer politischen, gesellschaftlichen und auch geächteten Minderheit.
So ganz ging das in der Vergangenheit allerdings nicht ohne Hauen und Stechen ab, aber der Lernprozess des Menschen endet wohl erst mit seinen letzten Atemzug, würde ich sagen, und wenn der Mensch denn auch wirklich dazu bereit ist, denn Lernprozesse als Umwertung seiner ehemals festen Werte(Vorstellungen) diese sind auch immer mit Schmerzen und großen Enttäuschungen verbunden.
Und was meinen ethischen oder moralischen Wertekanon betrifft, einmal so gesagt, dieser ist mit dem, was sich unter dem Begriff Faschismus und auch Kommunismus subsumiert einfach nicht vereinbar, die Heiligen und Lichtgestalten des NS und der dunkelroten Ära mit eingeschlossen.
Da ist zu viel, was sich mit meinen Vorstellungen von Menschlichkeit, also einfach Humanitas niemals vereinbaren lässt.
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Was ich eigentlich sagen wollte, auch wenn ich dich und Odem für Nazis reinsten Wassers halte, so sei euch die Hand gereicht, eine andere Möglichkeit für ein menschliches Handeln im gegenseitigen Verstehen sehe ich hier nicht, in der Realität ebenfalls nicht, und für die Zukunft des Menschen gesehen, nicht nur in Deutschland, schon gar nicht.
In diesem Sinne – per aspera ad astra